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Kritik Psycho-Sachbuch: Vielleicht solltest du mal mit jemandem darüber reden, von Lori Gottlieb (2019) – 7/10

Psychologin Lori Gottlieb mixt eigenes Liebesunglück und den resultierenden Psychologenbesuch mit den Psychologiepatienten, die zu ihr kommen – zur Psychologin, die selber zum Psychologen geht. Dazu erzählt sie von ihren verschiedenen Ausbildungen und Berufen und streut ein bisschen Theorie ein. Amazon-Werbelinks: Lorie Gottlieb | Liebe | Psychologie Fazit: Lorie Gottlieb schreibt unterhaltsam, mit viel Dialog,…

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Kritik Kurzgeschichten: Descent of Man, etc., von Edith Wharton – 7/10

Wiederkehrendes: Ehe oder junge Ehe Geschieden Mehrfach aus Perspektive des Mannes Schriftsteller-Leben Assoziation: Oscar Wilde weniger als Dorothy Parker, die allerdings teils deutlich satirischer formuliert Amazon-Werbelinks: Edith Wharton | Dorothy Parker | Henry James Die Geschichten einzeln: A Journey ᛫ 5,5/10 Der Ehemann stirbt im Schlafwagen, die Gattin fährt mit ihm noch länger weiter. Sie…

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Buchkritik: Bismarck. Eine Biographie, von Christian Graf von Krockow (1997) – 7/10

Fazit: Christian Graf von Krockow schreibt durchgehend flüssig und lesbar, fast charmant. Die vielen oft ganzseitigen, gut reproduzierten SW-Abbildungen  – Fotos, Gemälde, Karikaturen, Handschriften – samt extra-langen, erzählenden Bildunterschriften in meiner dtv-Ausgabe von 2000 machen das Buch noch angenehmer. Allerdings: Es gibt keine Stammbäume und, noch unvorteilhafter, keine Landkarten. Darum werden Bismarcks politische Umwälzungen weit…

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Kritik Biografie: Bismarck, Magier der Macht, von Jonathan Steinberg (2011) – 7/10

O-Töne: Das Besondere: Jonathan Steinberg bringt erklärtermaßen (S. 20) sehr lange Zitate von Bismarck und Weggefährten, um so die Figuren und ihre Zeit lebendiger zu machen – so dass sich laut Steinberg (S. 20) die übliche Gewichtsverteilung zwischen Kommentar ((Biografentext)) und Beleg ((Zitat)) zugunsten des Letzteren verlagert Fast eine ganze Seite zitiert Jonathan Steinberg auch…

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Kritik Kurzgeschichten aus: Tanz der seligen Geister, von Alice Munro (1968, engl. Dance of the Happy Shades) – 7,33/10

Die Kurzgeschichten in Alice Munros erstem Sammelband sind relativ kurz, eingängig, teils ungewöhnlich lustig und überwiegend gut, also eine exzellente Einführung in ihr Werk. Die Szenario dieser Geschichten – das ländliche Kanada in den 30er bis 50er Jahren – kehrt in späteren Bändern immer wieder. Einige Texte zeigen den Kinderblick auf Erwachsene. Mehrfach erscheint das…

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Roman-Kritik: Emma, von Jane Austen (1815) – 7/10

Gleich zu Beginn gleiten allerlei junge Damen und Herren mit Beziehungsstatus Single über Jane Austens glänzend geöltes Roman-Parkett. Die werden das Buch nicht alleinstehend verlassen, glaubt man. Und wer sich auf dem Dating-Basar zu freudig beschnuppert, der vermählt sich vielleicht letztlich anderweitig. Wieviele Happy Ever Afters wird Jane Austen kredenzen? Amazon-Werbelinks: Jane Austen Emma |…

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Kritik Südstaaten-Kurzgeschichten von Kate Chopin – 7/10 – mit Links

Kate Chopins Kurzgeschichten entstanden in den 1890er Jahren und spielen in den US-Südstaaten (Einzelbesprechung unten). Fast immer stehen Frauen im Mittelpunkt, oft mittelalt, mehrfach (bald) alleinstehend. Amazon-Werbelinks: Kate Chopin | Südstaaten | Vom Winde verweht Wiederkehrende Eigenschaften: Die meisten Geschichten von Kate Chopin spielen im ländlichen Louisiana kurz vor oder nach dem Bürgerkrieg – oft…

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Kritik Südstaaten-Roman: The Awakening, von Kate Chopin (1899) – 7/10

Mir ist egal, ob der Roman feministisch ist oder nicht. Er muss gut und er muss sehr realistisch sein. In der ersten Roman-Hälfte passt beides. In der zweiten Hälfte driften die Hauptfigur und mit ihr das Buch ab. Die erste Romanhälfte spielt in einer Urlaubsanlage auf Grand Isle im Golf von Mexiko, die zweite in…

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Kritik Theaterstück: Lady Windermeres Fächer, von Oscar Wilde (1892) – 7/10

Der Cast schnurrt gut aufgezogen übers aalglatt ölige Parkett. Oscar Wilde kredenzt v.a. in den ersten beiden Akten ein köstliches Aperçu nach dem anderen. Plot und Dialog basieren nicht immer auf Realismus und Psychologie, wirken teils mechanisch nach den Regeln der Theaterfarce konstruiert. (Engl. Titel Lady Windermere’s Fan.) Amazon-Werbelinks: Oscar Wilde allgemein | Ernst sein…

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Romankritik: Die Entdeckung der Currywurst, von Uwe Timm (1993) – 7/10 – mit Video

Uwe Timm liefert im ersten, längeren Buchteil eine spannende Binnenhandlung bei Kriegsende mit (flüchtiger) Liebe, reizvollem Konflikt, ohne Grausamkeit, und er kredenzt interessante historische Details wie den Eichelkaffee, der sonderbarerweise, wenn man auf Lunge rauchte, stärker nach Kaffee schmeckte plus sozio-linguistisches Zeitkolorit wie „Pißpott“. Timm schreibt nüchtern, momentweise derb ohne falsche Töne, wenn auch dialogarm….

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Romankritik: Johannisnacht, von Uwe Timm (1996) – 7/10

Uwe Timm lötet im Roman Johannisnacht eine Reihe von Kurzgeschichten – oder Kurzbegegnungen – zusammen. Er verbindet diese Berliner Episoden unauffällig durch die Leitmotive Kartoffelrecherche und verlorenes Archivkästchen; drum hält man Johannisnacht fast für einen Roman. In den meisten Szenen lässt sich der Ich-Erzähler mild betrügen und/oder mit Alkohol befüllen. Uwe Timm präsentiert originelle Käuze…

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Kritik Kurzgeschichten: Nicht morgen, nicht gestern, von Uwe Timm (1999) – 6,5/10

Fazit: Uwe Timm (*1940) schreibt sechs Kurzgeschichten über oft interessante, mild ungewöhnliche Figuren. Er verzichtet meist auf Fantastisches, zu Unrealistisches oder wilde Zufälle. Seine Berichte scheinen aus dem Alltag deutscher Großstädte zu stammen. Ebenso meidet Timm formale Experimente: Er formuliert klar, zweckdienlich, nie unangenehm, weder blass noch aufdringlich eloquent. Gelegentlich will er scheinbar mild schockieren,…

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Kritik Roman: Vernunft und Gefühl, von Jane Austen (1811, engl. Sense and Sensibility) – 7/10

Jane Austen (1775 – 1817) schreibt kurzweilig mit vielen, teils amüsanten oder spannungsreichen Dialogen, kurzen Kapiteln, klar überschaubarer Chronologie, weitgehend einheitlicher Perspektive, nicht zu ausuferndem, nach und nach eingeführtem Personal und oft deutlicher Ironie. Sie verzichtet auf dräuende Andeutungen, Symbolik schwülstige Landschaftsbeschreibungen sowie absurde Zufälle oder implausibles Verhalten und stellt sich in den Dienst des…

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Kritik Kurzgeschichten: Die Liebe einer Frau, von Alice Munro (1998, engl. The Love of a Good Woman) –7/10

Alice Munro (*1931, Nobelpreis 2013) schreibt sehr realistische, plastische Erzählstimmen und Dialoge. Ihre Kurzgeschichten wirken undramatisch unaffektiert und dadurch realistischer. Im Mittelpunkt stehen junge Frauen. Munro klingt minimalistisch präzis, ohne männliche Herbheit à la Raymond Carver oder teils Richard Yates. Jedes Wort sitzt. Munros jüngere Frauen sind teils künstlerisch interessiert, im kanadischen Hinterland der 1950er…

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Roman-Kritik: Mitsou, von Colette (1919) – 8/10

Das Romänchen ist sehr heterogen formuliert und konstruiert: teils Briefroman, teils Drehbuch, teils üblicher Roman; im Ton mal frech-frivol, mal schmachtend gefühlig, dabei stimmig Auf den lustigen Einstiegsseiten habe ich mehrfach laut gelacht. Hauptfigur Mitsou und ihr Sidekick Petite Chose reden und schreiben ziemlich geschriftstellert – nicht realistisch, aber hier sehr unterhaltsam: „Ein intelligenter Mann…

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Buchkritik: Chéri, von Colette (1920) – 7/10 Sterne – mit Video

Oh là là, die Franzosen. Da treiben’s nicht nur die Endvierzigerin Léa („mit Doppelkinn und verwüstetem Hals“) und ihr Chéri, 25, sondern auch die rund 70jährige toy-boy-Halterin Lili, die ihr Gspusi an den „wie Leder gegerbten Busen“ presst. Schlichte, effektive Plot- und Stilmittel machen Colettes Roman zum Hingucker: Ältere Frauen halten sich ganz offen blutjunge…

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Henry James - (c)

Romankritik: Bildnis einer Dame, von Henry James (1880, 1908, engl. The Portrait of a Lady) – 7/10 – mit Video

Henry James schreibt sehr genaue, psychologische Dialoge und Gedankenströme – teils zu gedehnt, mitunter ironisch bis lustig. In verschiedenen Konstellationen und Ländern geht es um Eheaussichten, Eheglück und um Erbschaften. Das klingt oft intensiv, ja intim. Die Geschichte ist phasenweise spannend, vor allem in den letzten Kapiteln, manchmal dachte ich auch deswegen an eine „ernste…

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Romankritik: Die einzige Geschichte, von Julian Barnes (2018, engl. The Only Story) – 7/10 Sterne

A nineteen-year-old boy, or nearly-man, and a forty-eight-year-old woman? Das fragt der Ich-Erzähler zu Beginn verblüfft – doch es funktioniert in diesem Roman über viele Jahre, jedenfalls für die zwei Hauptfiguren, weniger für die Familien und den Tennisclub, in dem sie sich begegneten (ich kenne nur die engl. Fassung und kann die Eindeutschung der langjährigen…

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Henry James - (c)

Romankritik: Washington Square, von Henry James (1880) – 8/10 Sterne – mit 2 Videos

Naive, zukünftige Erbin in New York wird von attraktivem Nichtsnutz umworben. Der Tochtervater, gutverdienender Arzt, ahnt den Braten und will den Bewerber blocken. Der jedoch wanzt sich unerschrocken an das Jungfräulein und ihre charmierte Tante heran. Henry James (1843 – 1916) erzählt mit feiner Ironie und psychologischer Einfühlung. Er verwendet kurzweilige Plot- und Stilelemente, die…

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Henry James - (c)

Romankritik: Daisy Miller, von Henry James (1878, 1909) – 7/10 Sterne – mit Video

Henry James (1843 – 1916) liefert brillante Dialoge und einen kultiviert-ironischen auktorialen Erzähler, der ständig halb amüsiert, halb schockiert die Stirn zu runzeln scheint. Doch schildert Henry James die Gegensätze Europa/USA und steife Konvention/Freizügigkeit zu zaunpfahl. Das Ende konstruiert Henry James zu deutlich als Moral von der Geschicht‘ und nicht ganz glaubhaft. Seinen frühen Erfolgstext…

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Bücher mit Pidgin-Englisch

Vergnügliches Pidgin-Englisch liefern u.a. die folgenden Romane und Kurzgeschichten im englischen Original: US-Südstaaten: die Kurzgeschichten von Eudora Welty aus den US-Südstaaten, Highlights für mich Petrified Man und Why I Live at the P.O. Jay McInerney im Südstaaten-Roman The Last of the Savages Mark Twain u.a. in Huckleberry Finn Kate Chopin (Spezialität: Louisiana Creole mit frz….

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Kritik Sachbuch: Wie Gott verschwand aus Jorwerd, von Geert Mak (1996) – 8/10 Sterne

Geert Mak schreibt ein fast ideales Sachbuch: Faktensatt, ohne Blabla, sehr flüssig. Er mischt allgemeine Schilderungen gut mit Einzelschicksalen und flicht gelegentlich Landschaftsimpressionen ein. Maks Bericht entwickelt einen Zug fast wie ein Roman. Interessant: In den Niederlanden erschien das Buch 1996, auf Deutsch erst 2007 – offenbar hielt der deutsche Verlag Maks Buch auch 11…

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Kritik Biografie: Georg Kreisler gibt es gar nicht, von Hans-Jürgen Fink und Michael Seufert (2007) – 7 Sterne

Ein hochinteressanter Charakter hat ein hochinteressantes Leben in einer hochinteressanten Zeit. Er und seine langjährige Bühnen- und Lebenspartnerin reden darüber ausführlich und „auf das Freundlichste“ (Nachwort) mit zwei Journalisten, sie überreichen Fotos und Zeitungsausschnitte, auch die witzigen Liedtexte darf man zitieren. Besser könnte die Ausgangslage für eine Biografie kaum sein – freilich wirkt es schon…

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Kritik Biografie: The Colonel: The Extraordinary Story of Colonel Tom Parker and Elvis Presley, von Alanna Nash (2003) – 7 Sterne

Alanna Nash arbeitet gut heraus, wie Elvis-Manager „Colonel Tom Parker“ schon als Kind fürs Showgeschäft schwärmte: Er präsentierte verbotswidrig Kunststückchen im Pferdestall des Vaters, jobbte bei Zirkus und Varietees. Seine ersten Musiker vermarktete Parker bei Wohltätigkeitskonzerten zugunsten des Tierheims, das er leitete. Colonel Parker  (1909 – 1997) traf erst Ende 1954 auf Elvis Presley (1935…

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Kritik Kurzroman: Der harte Handel, von Oskar Maria Graf (1832) – 7/10 Sterne

Oskar Maria Graf erzählt spannend und unidyllisch vom Leben auf dem Dorf mit Versicherungsbetrug, Ausbeutung, Hinterfotzigkeit und kalkuliertem Sex unter Unsympathen. Der Titel „Der harte Handel“ passt perfekt zu Atmosphäre, Intrigen und Geschacher im Roman. Die Figuren werden äußerst lebendig, aber nicht liebenswert. Das Herz erwärmt nichts, zumal die Geschichte gutteils im Winter spielt. Nebenbei…

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Sachbuch-Kritik: Wolf Schneider, Speak German (2008) – 7 Sterne

Schneider schreibt kraftvolles, knackiges Deutsch. Er schreibt sehr kompakt und verdichtet; man kann nichts streichen, ohne gleichzeitig Information zu verlieren. Sein Buch ist voller Fakten und interessanter Informationen – Linguistik genauso wie unzählige kuriose Beispiele. Die sehr einfachen Hauptsätze passen syntaktisch auch in die Bild-Zeitung. Amazon-Werbelinks: Wolf Schneider | Deutsche Sprache Manchmal eifert Wolf Schneider…

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Kritik Kurzgeschichten: Liebes Leben, von Alice Munro (2012, engl. Dear Life) – 7/10 Sterne

Alice Munro schreibt sehr realistische, plastische Erzählstimmen und Dialoge. Ihre Kurzgeschichten wirken undramatisch sowie nicht geschriftstellert rundgeschliffen und dadurch vielleicht realistischer. Allerdings flanscht sie mehrfach sehr heterogene Handlungsteile aneinander und bringt wenig glaubhafte Wiederbegegnungen nach Jahrzehnten des Auseinanderseins. Munro klingt minimalistisch präzis, ohne männliche Herbheit à la Raymond Carver oder teils Richard Yates. Jedes Wort…

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Kritik Kurzgeschichten: How I Met My Husband; Train; etc, von Alice Munro – 8 Sterne

Amazon-Werbelinks: Alice Munro | Raymond Carver | Richard Yates | Richard Ford | John Updike   x von 10 Rotes Kleid – 1946 ᛫ aus der Sammlung Tanz der seligen Geister, 1968 (engl. Red Dress – 1946, aus Dance of the Happy Shades, Zeitschr.-veröff. 1965) 13jährige quält sich mit ihrer end-peinlichen Mutter und mangelnder männlicher…

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Kritik Kurzgeschichten: Himmel und Hölle, von Alice Munro (2001, engl. Hateship, Friendship, Courtship, Loveship, Marriage) – 6,5/10 Sterne

Allgemeines: Schon in der englischen Fassung haben die neun Geschichten im Schnitt je gut 35 Seiten – im Deutschen also wohl deutlich mehr. Alice Munro findet in ihren Kurzgeschichten passende, uneitle Worte – ohne Bling, ohne Schäkern, auf den Punkt. Sie beschreibt genaueste Beobachtungen, ohne langatmig zu werden, und die Dinge klingen so lebensecht, dass…

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Kritik Politik-Buch: Alleiner kannst Du gar nicht sein, von Peter Dausend, Horand Knaup (2020) – 7/10 Sterne

Peter Dausend und Horand Knaup liefern interessante Einblicke in die deutsche Politik – auch in wenig bekannte Gefilde wie die Beziehungen Abgeordneter-Mitarbeiter oder Abgeordneter-Partner (ich gendere nicht). Aber richtig investigativ ist das nicht: Sie bringen offenbar nur, was nach Interviews freigegeben oder schon woanders berichtet wurde, auch wenn sie gelegentlich anonymisieren. Amazon-Werbelinks: Dieses Buch von…

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Romankritik: Striptease, von Georges Simenon (1958) – 7/10 Sterne

Eine kleine Stripteasebar in Cannes: Die alternden Tanzdamen fürchten die Konkurrenz der blutjungen Neuen. Ein oder zwei wollen zudem den Besitzer erobern. Doch der ist schon verheiratet und polyamor; seine Frau sitzt krank an der Kaschemmenkasse, sie ahnt die Konkurrenz. Amazon-Werbelinks: Maigret | Georges Simenon |Krimi | Paris-Roman Unglamourös, nicht dramatisierend: Georges Simenon (1903 –…

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