Italien

Buchkritik: Frau im Dunkeln, von Elena Ferrante (2006) – 6 Sterne – mit Video

Das Buch spielt gutteils in einem süditalienischen Küstenort im Sommer, oft im Strandbad, es gibt eine neapolitanische Großfamilie – doch Italienità gibt es nicht. Eher zeigt der schmächtige Roman das wehleidige Kreiseln einer 47jährigen um sich selbst: sie mit ihren Kindern heute und einst, sie damals mit ihrer Mutter, sie mit Strandnachbarn (v.a. Mütter und…

Buchkritik: Mit dem Moped nach Ravenna, von Wolfgang Schmidbauer (1994) – 7 Sterne

Dieses Pubertier dampft, tropft, mieft. Schonungslos psychoanalysiert Wolfgang Schmidbauer sein Jungmann-Ich, mit viel Bipfi, Onanie, fernem Schmachten, Frauenfantasien, Verwirrung, Straßendirne, Führerscheinprüfung, katholischen Konflikten, Jungsrivalität, Fiesheit und Geltungssucht sowie stürmischem Drang zu „Kunst…, zu der ich unverfroren meine Gedichte rechnete“. Ergüsse triefen saft- und versförmig. Schmidbauer beschreibt sich äußerst unschmeichelhaft, ist aber womöglich realistisch. „Sehnsucht, Weltschmerz“…

Buchkritik: Die Seele des Psychologen, von Wolfgang Schmidbauer (1994) – 7 Sterne

Wolfgang Schmidbauer (*1944) schreibt unaffektiert bildhaft. Etwa: Mir fehlte die Begabung meines Bruders. Er konnte aus einem Gewimmel von Widerständen, Kondensatoren und Röhren ein funktionierendes Radio bauen. „Autobiografisch“ oder „autofiktional“ dürfen m.E. nur Wolfgang Schmidbauer und John Updike schreiben, bei anderen wird’s Geseiche. Auch Dativ-e ist kein Thema („im Land“). Affektiert klingt Schmidbauer jedoch eventuell…

Besprechung: Ein Haus in der Toskana, von Wolfgang Schmidbauer (1990, erw. 1995) – 7 Sterne

Rund 70 von rund 188 Seiten* füllt Wolfgang Schmidbauer mit Text-Portraits seiner Nachbarn in der Toskana – die Überschriften heißen „Gino und die Kühe“, „Consilio und Maria“ oder „Dario der Hirte“, alle jeweils rund sechs bis acht Seiten lang, fast wie ein feststehendes Zeitschriftenformat. Wolfgang Schmidbauer bei Amazon (Werbe-Link) Portraits und Beschauliches: Dazu kommen lyrische…

Kritik Roman. W. Somerset Maugham: Oben in der Villa (1941, engl. Up at the Villa) – 7 Sterne – mit Video

Der Sehrkurzroman beginnt mit Geplauder in der besseren Gesellschaft – gut geschrieben, viel Dialog, etwas gediegen-altmodisch nicht nur die Figuren, sondern auch der Stil. Dann passiert völlig unverhofft Gravierendes, und die Stimmung wird fiebrig nervös. Spannend bis zur letzten Seite, wenn auch nicht kitschfrei (Vollmond). Assoziationen: Diese Novelle hat viele konkrete zeitgeschichtliche Begriffe (Schuschnigg, Dollfuß,…

Kritik Sachbuch: König Ludwig I. in Rom, von Rudolf Reiser (2005) – 5 Sterne

Ludwigs mediterrane Kunst- und Damenjagd schildert Rudolf Reiser (*1941) als verruchten Schenkelklopfer: Wir hören von Ludwigs „erlebnis- und sündenreicher Zeit“ im „Sündenpfuhl“ (jew. S. 18) und erschauern schon auf S. 10: Ludwig dringt in Bildhauer- und Malerateliers ein, in päpstliche Gemächer, alte Paläste und schöne Frauenzimmer. Und über Ludwigs Begleiter Graf Seinsheim (ebf. S. 10):…

Lese-Eindruck: Caesar, von Wolfgang Will (2009, Reihe Gestalten der Antike)

Laut Verlagsvorwort soll Wills Buch „spannend, klar und informativ ein allgemeinverständliches Bild“ liefern. Davon merkte ich – ahnungsloser Nullhistoriker – nichts. Wie schon bei den Caesar-Büchern von Christian Meier und Martin Jehne fühlte ich mich ausgeschlossen. Auch Wills Caesar-Biografie (ich las die von 2009, nicht seine frühere) liest sich wie ein gelehrter Plausch am Althistoriker-Stammtisch,…

Romankritik: Ein Sommer, von Vincent Almendros (2015) – 7 Sterne

Im Sommer: Zwei jüngere Paare auf einem Segelboot zwischen Napoli und Capri, alte Beziehungen flackern neu auf, es wird drückend und angespannt. Vincent Almendros (*1978) schildert Klima und Gerüche fast zu aufdringlich: Mir war heiß, die Luft war schwül. Diese sieben Wörter schwängern bedeutungsvoll einen kompletten Absatz auf Seite 79 der rotgekleideten Wagenbach-Ausgabe. Auch eine…

Filmkritik: Love Is All You Need (2012, mit Pierce Brosnan) – 5 Sterne – mit Video

Aufgesetzter könnte die Handlung nicht sein: Trine Dyrhom hat Krebs mit ungewissem Ausgang verliert ihren Ehemann an eine viel Jüngere hat einen Sohn, der als Soldat nach Afghanistan muss und eine schöne Tochter, die in Italien einen frauenfeindlichen Schwulen heiraten will rammt aber erst noch mit ihrem Kleinwagen das Luxusmobil eines grimmigen Firmenchefs, und das…

Romankritik: Kochen mit Fernet-Branca, von Lewis Hamilton-Paterson (2004, engl. Cooking with Fernet Branca) – 6 Sterne

James Hamilton-Paterson erzählt hochintelligent-witzig von zwei Ausländern auf einem einsamen Hügel in der Toscana. Der Autor spielt mit Toscana- und Dolce-Vita-Klischees. Der Witz entsteht nicht aus der Handlung oder aus den Dialogen, sondern aus selbstironischen und gebildeten Bemerkungen des Ich-Erzählers und aus den absurden Rezepten für geräucherte Katze und ähnliche Delikatessen. Der Humor geht jedoch…

Kritik Filmkomödie: Stella di Mare – Hilfe, wir erben ein Schiff (1999) – 7 Sterne

Nett verkrachte Wiener Familie steht ein paar Mal vor dem Ruin, wird aber stets durch Erbschaften und Lottogewinne wundersam gerettet. Im Hauptteil bringen sie eine rostige kleine Mittelmeerjacht in Gang (Regie, Kamera Xaver Schwarzenberger; Buch Ulrike Schwarzenberger; mit Erwin Steinhauer, Ulrike Beimpold, Corinne Cléry). Ein kleiner, gefälliger Spaß, der sich selbst nicht ernst nimmt und…

Kritik Biografie: Italo Svevo, von François Bondy, Ragni Maria Gschwend (1995) – 6 Sterne

François Bondy und Ragni Maria Gschwend diskutieren zunächst die schwierige Quellenlage und führen ins Triest des 19. Jahrhunderts ein. Dann liefert die dünne, aber doch faktenreiche Italo-Svevo-Biografie Kapitel über Svevos Großeltern, Eltern, Svevos frühe Kindheit und die Zeit im deutschen Internat. Vieles ist nicht präzise belegbar. Ab der späteren Jugend – noch in Deutschland, dann…

Romankritik: Ein Mann wird älter / Senilità, von Italo Svevo (1898) – 4 Sterne – mit 2 Videos

Jahrhundertwende in Triest: Junger Herr von etwas Stand lacht sich unterfinanziertes Betthupferl als friend with benefit an. Doch die Signorina ist nicht ohne Vergangenheit, ihre Tugend nicht ohne Tadel, es kommt zu Komplikationen. Der Erzähler klingt in diesem Roman teils altklug, besserwissend und stützt sich mehr auf allgemeine Erklärungen, weniger auf Dialoge und konkrete Handlung.…

Romankritik: Zenos Gewissen (Zeno Cosini), von Italo Svevo (1923) – 8 Sterne

Auf Anraten seines Arztes schreibt der Handelsmann Zeno Cosini sein Leben nieder. Dabei geht er nicht streng chronologisch vor, sondern nach Themen: Zigaretten, Tod des Vaters, Eheschließung, Eheleben und Geliebte, Geschäftsleben. Fazit: Über knapp 540 von rund 590 Seiten Haupttext wirkt der Roman ebenmäßig, durchdacht und uneitel – fast ein Meisterwerk alter Schule. Italo Svevo…

Kritik Kurzgeschichtensammlung: Mein Müßiggang, von Italo Svevo – 8 Sterne

Die Hauptfiguren der meisten Kurzgeschichten kratzte Italo Svevo scheint’s im Cognac-Rauchereck einer Ü60-Party zusammen: Gediegen rüstige Signores mit ihren Gebresten, ihren Geschäften, ihrem Hunger auf Zigaretten und hübsche junge Dinger. Diese Themen kennt man so ähnlich aus Italo Svevos berühmtem Altersroman, Zenos Gewissen (Zeno Cosini, 1923) oder aus der späten Svevo-Erzählung Der alte Herr und…

Kritik Reise-Wein-Buch: The Accidental Connoisseur, von Lawrence Osborne (2004) – 7 Sterne

In Italien, USA und Frankreich tafelt, bechert und palavert Lawrence Osborne mit Star-Winzern, aber auch mit weniger bekannten Bauern und Landwirten, die nebenher eigene Tropfen keltern, sowie mit ein paar Beratern und Importeuren. Gastronomen oder Endverbraucher kommen kaum zu Wort (Osborne sieht sich selbst als weniger erfahrener Endverbraucher). Portugal, Deutschland, Österreich, Südafrika, Chile, Argentinien, Neuseeland…

Rezension Goethe-Sachbuch: Das Inkognito, von Roberto Zapperi (1999) – 5 Sterne

Der italienische Goethe-Kenner Roberto Zapperi beschreibt auf 260 Hauptseiten (plus Anhang) hochdetailliert Goethes erste italienische Reise. Die vierte Auflage des Buchs von 2002 wurde gegenüber den Vorauflagen korrigiert und erweitert. Weitere Einzelheiten zu Goethes Italienzeit und Italien-Verbindungen liefert Zapperi im separaten (schwindsüchtigen) Aufsatzband Römische Spuren (2007). Die zehn Jahre vor dieser italienischen Reise verbrachte Goethe…

Rezension Goethe-Sachbuch: Römische Spuren, von Roberto Zapperi (2007) – 5 Sterne

Der sehr dünne und luftigst bedruckte Band liefert einige Forschungsergebnisse zu Goethe in Italien, die im Vorgängerband des Autors, Das Inkognito von 1999, noch nicht enthalten waren. Wie im Inkognito zeigt Roberto Zapperi wieder in Schwarzweiß einige unterhaltsame Skizzen des Malers Tischbein, der Goethe in Italien einführte, und interpretiert sie sehr ausführlich und weitgehend. Die…

Buchkritik: Siesta italiana. Meine neue italienische Familie, von Chris Harrison (2007, engl. Head over Heel, Seduced by Southern Italy) – 5 Sterne

Chris Harrison verliebt sich in eine Italienerin und zieht 1999 zu ihr nach Italien – in ein Dorf südlich von Brindisi, dann auf dem Umweg über Sizilien nach Mailand und wieder zurück ins ursprüngliche Dorf. Fazit: Insgesamt wieder ein persönliches Italien-Buch, in dem das Land teils zum Bauerntheater verkommt (vgl. Jan Weiler, Stefan Maiwald; besser…

Kritik: Der Fotograf von San Marco, von Mario Adorf (Erzählungen 2003) – 5 Sterne

      Mario Adorf fasst hier seine italienischen Geschichten zusammen, die zuvor in verschiedenen Büchern erschienen. Zwei Erzählungen aus Rom und Sizilien kennt man zum Beispiel schon aus Der römische Schneeball. Fazit: Adorf plaudert leicht und locker, wie ein billiges Brioche; öfter wird es anheimelnd mediterran. Dennoch sind manche Sätze zu lang, zumal Adorf kein…

Kritik: Der römische Schneeball, von Mario Adorf (Erzählungen 1999) – 5 Sterne

       Mario Adorf ist sicher ein Netter, und man sieht sein Lächeln oft zwischen den Zeilen, wenn er seine Schnurren und Räuberpistolen vorträgt. Das gilt vor allem für die römische Titelgeschichte. Gerne mischt Adorf Epochen via Rückblende und per Geschichte in der Geschichte. Schwächen fallen gleichwohl ins Auge: Einzelne Sätze und ganze Handlungsabläufe…

Rezension: Schöne Ruinen, von Jess Walter (Roman 2012, engl. Beautiful Ruins) – 7 Sterne – mit Presse-Links

Fazit: Der Roman ist spannend und teils amüsant. Die beständigen Wechsel von Hauptfiguren, Zeitebenen und Orten irritieren etwas – drei Jahrhunderte, drei Länder -, ebenso wie Walters Beharren auf Vulgarität in jedem Kapitel. Geschickt und unterhaltsam flicht Walter mehrere fiktive Bücher und Theaterstücke in den Plot ein, ebenso wie Reales (Wildwest-Trek, Hollywood-Dreharbeiten in Rom). Das…

Rezension Theaterstück: Die Toscana-Therapie, von Robert Gernhardt (1986) – 5 Sterne

Ein paar Einfaltspinsel zwischen Mitte 20 und 60 bevölkern ein Ferienhaus in der Toskana. Einige sind ungebetene Gäste, doch die berechtigten Bewohner schaffen es nicht, sie loszuwerden. Trecker und Güllegerüche stören die Idylle überdies. Robert Gernhardt (1937 – 2006) erzeugt eine Art linksalternativ-intellektuellen Bauernstadl: Die Figuren reden einigermaßen witzig aneinander vorbei und werden zunehmend aufdringlicher–…

Besprechung Journalisten-Roman: Die Unperfekten, von Tom Rachman (2011, engl. The Imperfectionists) – 8 Sterne

Der Erfolgsroman schildert einen Reigen amerikanischer Journalisten in Rom, mitunter in Paris, Genf oder Kairo. Überwiegend spielt das Buch von 2005 bis 2010. Jedes Kapitel stellt einen anderen Akteur in den Mittelpunkt; kurze Rückblenden schildern die Entwicklung der Zeitung von 1953 bis in die erzählte Gegenwart. Fazit: Geistreich, kurzweilig, humorvoll und voller Redaktionsalltag – Die…

Rezension Untreue-Drama: Was will ich mehr (2010, mit Alba Rohrwacher) – mit Trailer – 7 Sterne

Anna beginnt eine heiße Affäre mit dem verheirateten Domenico. Ihr Freund und Domenicos Familie bleiben lange ahnungslos. Der Film zeigt das Versteckspiel und das Ringen um Perspektiven. Mängel gleich zu Beginn: Zwischen den Hauptdarstellern Alba Rohrwacher und Pierfrancesco Favino gibt es kaum Chemie, Domenico bietet Anna wenig Anziehendes, außerdem verhalten sie sich unrealistisch unvernünftig mit…

Rezension nostalgischer Sizilien-Spielfilm: Cinema Paradiso (1988) – mit Trailer – 8 Sterne

Ja, wirklich wundervoll. Der wahre Star ist Kameramann Blasco Giurato: wundervolle Bilder, Schwenks, Schärfeverlagerungen (focus pulls), Farbharmonien. Die Musik von Ennio Morricone ist überaus malerisch, klingt nicht nach Western, aber man kann sie gewiss auch kitschig finden. Liebenswert auch das Buch mit seinen unsentimental sentimentalen Sätzen. Obwohl abgehärtet von 100 Hindifilmen, den wahren Manipulateuren der…

Buchkritik: Spätzle al Dente, von Luigi Brogna (über Italiener in Deutschland, 2007) – 7 Sterne

Also das sind interessante Einblicke: eine italienische Familie zieht 1971 von Sizilien ins Schwabenland und bleibt dort viele Jahre. Wir lernen einiges über Anpassungsschwierigkeiten bei Italienern und Schwaben, über unterschiedliche und wandelnde Formen von Heimweh – und über grauenhafte Ausländerfeindlichkeit. Interessant auch die Italienurlaube der Gastarbeiter, die ihre Heimatstadt Messina bald mit halb deutschen Augen…

Rezension Komödie: Hochzeit auf Italienisch (1964, mit Sophia Loren, Marcello Mastroianni) – Trailer & 2 Szenen – 7 Sterne

Sophia Loren ist anbetungswürdig, auch oder gerade in einer leicht peinlichen Rolle als unterhaltsames Dummchen und Ex-Dirne. Mastroianni, stets eine Nelke im Knopfloch und die neueste Kassiererin im Blick, will die Loren nonchalant auf Distanz halten, aber es gelingt nicht. Unterhaltsames Komödram mit viel italienischer Alltagsseifenoper. Enthält evtl. bedenkenswerte Untertöne zum Thema Männer, die mehr…

Buchkritik Italien-Auswanderer: Die Oliven von San Pietro, ein italienisches Abenteuer, von Annie Hawes (2003, 1. Teil der Trilogie, engl. Extra Virgin) – 7 Sterne

Bücher, die auf Englisch erschienen, lese ich im Original.

Ich habe oft und laut gelacht. Und ich habe einiges gelernt: Italienisch, Ligurisch, Mentalität, Küche, Landwirtschaft. Ich konnte das Buch zeitweise kaum weglegen. Fragwürdiger Ton: Annie Hawes schreibt mit hochtouriger, deftiger und übertrieben wortreicher Ironie. Das ist unterhaltsam; man hat aber auch das Gefühl, dass sie dabei ihre italienischen Nachbarn verrät. So sah Hawes es…

Rezension Hollywood-Klassiker: Ein Herz und eine Krone (1953, mit Audrey Hepburn, Gregory Peck) – mit Video – 7 Sterne

Gregory Peck ist amerikanischer Journalist in Rom. Zufällig läuft ihm Audrey Hepburn als Prinzessin in die Arme; sie will inkognito aus ihrem faden Alltag ausbrechen und landet sogar in seinem Bett. Wenn das mal keine Komödie wird, womöglich eine romantische. Verhaltene Komödie: Doch für eine Komödie ist Ein Herz und eine Krone (engl. Roman Holiday)…

Rezension Italien-Auswanderer: Picknick im Olivenhain: Ein italienisches Abenteuer, von Annie Hawes (2004; Teil 2 der Trilogie) – 7 Sterne

Bücher, die auf Englisch erschienen, lese ich im Original.

Unterhaltsame, leicht konsumierbare Geschichten vom Leben in einem ligurischen Dorf (engl. Originaltitel Ripe for the Picking). Es geht viel ums Kochen, aber auch um Wein- und Olivenanbau, Hühnerzucht, Renovierung – und ums Eintauchen ins dörfliche italienische Familienleben: Denn Ripe for the Picking (ich hatte die englische Ausgabe) ist eine Art „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ mit…