Liebe

Romankritik: Drei Tage im Juni, von Anne Tyler (2025, engl. Three Days in June) – 5/10

Das ist im ersten Drittel warmherzig, witzig, mit pfiffigen Dialogen, schrulligen Durchschnittsfiguren von nebenan und ohne konstruierte Zufälle oder Katastrophen – Anne Tyler eben. Es geht um ein geschiedenes Ü60-Paar und im zweiten Buchteil um die Hochzeit der Tochter mit ermüüüdend vielen Kleinigkeiten rund um Kleidergeschäfte, Kosmetikerinnen, Sitzordnung, Hochzeitstorte, etc. etc. etc. Im letzten Drittel…

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Romankritik: Dshamilja, von Tschingis Aitmatow (1958) – 7,5/10

Dshamilja wartet darauf, dass ihr Verlobter aus dem Krieg zurückkehrt.  Er liegt im Lazarett und ist wahrscheinlich nicht zu schwer verletzt. Doch schließlich zieht Dshamilja mit einem anderen Mann davon, brüskiert ihren Zukünftigen und dessen Familie, bei der sie wohnt. Dies berichtet fast wohlwollend der Ich-Erzähler, der kleine Bruder des gehörnten Verlobten. Die Geschichte erzählt…

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Romankritik: Die unbekannte Sally Hemings, von Barbara Chase-Riboud(1997) – 7/10

Die Autorin schreibt intensiv und einfühlsam. Trotz einiger Konstruktionsschwächen und auffälliger didaktischer Einschübe ist es ein Vollblutroman mit guten Erfindungen. Barbara Chase-Riboud formuliert sinnlich und detailfreudig über Menschen und Dinge, vielleicht schon zu intensiv: …her eyes assumed their true color, fringed with thick black lashes and by heavy eyebrows. The nose was slightly flared, the…

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Romankritik: Abschied, von Sebastian Haffner (1932)– 7/10

Einzelne Sätze verstand ich nicht, zum Beispiel Französisches wie Il faut la secouer parfois ((…)) comme sa maîtresse.    (Ich-Erzähler Raimund sagt, er verstehe selber nicht viel Französisch.) Auch Deutsches kapierte ich nicht immer: ((Fräulein Gault gehörte)) zu dem Typ, der, wenn er älter wird, die Marianne‑Karikaturen abgibt.“ Das Wort “abgeben” ist hier mehrdeutig, und die…

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Sachbuchkritik: The Newlyweds. Fighting for Love in the New India, von Mansi Choksi (2022) – 8/10

Dieses Reportagebuch ist intensiv wie ein Filmskript. Die Autorin lernte das Journalistenhandwerk an der Columbia-Universität; sie ist aufdringlich nah an ihren Figuren, verrät intime Gefühle, Wortwechsel und Tagebuchnotizen, nennt Klarnamen. Mansi Choksi berichtet auch grausame körperliche und seelische Übergriffe, und selbst darüber hinaus fiel mir die Lektüre nicht leicht – das Pausieren aber auch nicht….

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Kritik: Ohne Liebe, von Marie von Ebner-Eschenbach (1888 ) – 6/10

Das ist eine flapsige Salonkomödie, schnelle Gags und Ideenvermittlung gehen vor psychologischen Tiefgang. Der Witz resultiert aus dem spöttischen Selbstbewusstsein, mit dem Gräfin Emma (24) ihre Verehrer und den Ehestand auf Distanz hält; und wie trübtassig die Galane sich von Emma abservieren lassen; und warum Emma schließlich doch – Marie von Ebner-Eschenbach  (1830 – 1916)…

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Thailand

Romankritik: Seebarsch und Süßkartoffeln, von Pensri Kiengsiri (2006, engl. Love in the Fish Market) – 6/10

Drama auf dem Thonglor-Markt an der Sukhumvit-Straße in diesem Roman, der ab 12 oder 13 Jahren Alter empfohlen wird: Kim-lang, die schöne Tochter der Fischhändlerin Kim-huai, soll Chaturong heiraten, Sohn des Fleischhändlers Tek-hai. Sie interessiert sich aber mehr für den Gemüsehändler Paramet vom Marktstand schräg gegenüber ihrer Mutter. Der macht ihr quer über den Gang…

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David Nicholls

Romankritik: Zwei in einem Leben, von David Nicholls (2024, engl. You Are Here) – 8/10

Fazit: David Nicholls schreibt wie immer reizvolle Dialoge mit Zwischentönen und feinem, verblüffendem Humor. Gelegentlich liefert er zu viele geografische und andere Details. Die Handlung ist lange unspektakulär, doch voll amüsant heikler Momente und relativ realistisch. Drama gibt es in den ersten drei Vierteln nur per Rückblende auf Konflikte in der Vergangenheit; umso mehr Spannung…

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Kritik Reisebericht: Kingdom of the Filmstars, Journey into Jordan, von Annie Caulfield (1997) – 7/10

Fazit: Annie Caulfield schreibt witzig, gelegentlich gezwungen witzig, aber meist humorvoll, warmherzig und scharf beobachtend. Ihre interkulturellen Erlebnisse in der Beduinenfamilie ihres Partners mit traditionellen und westlichen Elementen klingen wundervoll; ein Pistolenheld und eine Beziehungskrise peppen die Story auf. Man erfährt viel Persönliches über den Alltag in Hauptstadt und Wüste – und über interkulturelle Liebe….

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Romankritik: Atemübungen, von Anne Tyler (engl. Breathing Lessons, 1988) – 7/10

Der Roman beginnt genüsslich mit einem gereizten, dutzende Seiten langen Dialog zwischen den Eheleuten Maggie und Ira, unterwegs im Auto zu einer Trauerfeier. Die Rückfahrt am selben Tag glänzt mit weiteren ausgedehnten, mild absurden Dialogen, auch mit Zufallsbekanntschaften, die teils wie eingeschobene Kabarettstücke klingen, die nicht unbedingt zur Hauptgeschichte gehören. Die Autorin macht uns zunächst…

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Romankritik: Wie ich lernte, die Frauen zu lieben (1965, engl. In Praise of Older Women), von István Vizinczey – 7/10

Der Roman klingt verblüffend nach echten Memoiren. Ich-Erzähler András Vajda ist ein Liebhaber der Frauen, dem Qualität über Quantität geht. Autor István Vizinczey (1933 – 2021) erzählt flüssig, die Affären überschneiden sich teils, es ist erotisch, charmant, auch mal rollig, nie vulgär oder auch nur angeberisch, sonden literarisch ansprechend und nebenbei historisch erhellend. Die Dialoge…

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Romankritik: Euphoria, von Lily King (2014) – 8/10

Lily King studierte literarisches Schreiben und wendet das Erlernte souverän an: die Autorin steigt unmittelbar in die Handlung ein, erzeugt sofort Spannung und Unbehagen – nicht nur wegen der schwülen tropischen Bedingungen, sondern auch wegen der  Spannungen zwischen den Akteuren sie produziert kurze Kapitel mit vielen Atempausen, knackigen Dialogen und dramatischem Finale sie wechselt zwischen…

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Romankritik: Am Ende ist es ein Anfang, von Dolly Alderton (2023, engl. Good Material) – 5/10

Der Roman zerfällt in eine Kette von Episoden, mit teils aufdringlich bedeutungsvollen Dialogen und Situationen, gelegentlich gerettet durch etwas Humor, öfter beschädigt durch Vulgarität, dumpfes Kumpeltum und Banalität. Man könnte einzelne Episoden löschen, ohne eine Lücke zu reißen. Dazu kommen schlichte Beziehungsweisheiten; Popreferenzen triggern Pawlowsche Reflexe. Dolly Alderton schreibt offen männerfeindlich. Ihr dämlich sich im…

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Romankritik: Späte Liebe, von Max von der Grün (1977) – 7/10

Die zwei 70-Jährigen kommen schon sehr früh im Roman zusammen, und dann folgen überwiegend heitere Episoden, die Rentnerliebe ist nie gefährdet – keine dramatische RomKom, Happy ever after nach ein paar Seiten. Max von der Grün schreibt betulich, aber nicht muffig; doch er beschreibt eine abschreckend muffige Welt: Häkeldeckchen, röhrender Hirsch, Herzleiden, Rentnerbustour, Minieiffelturm, Skatkumpel…

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Romankritik: Auf allen Vieren, von Miranda July (2024, engl. All Fours) – 7/10

Miranda July sagt viele coole Sätze, die runtergehen wie Sahne auf Mandelmilch-Basis, selbst wenn man sie nicht versteht. Deswegen wurde sie ja auch schon 2012 vom US-Kongress vorgeladen, “to explain exactly what her whole thing is” (Quelle). In einer schäbigen Stadt lässt die Ich-Erzählerin ein schäbiges Motelzimmer, in dem sie vielleicht ein paar Tage bleibt,…

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Romankritik: Das wilde Herz, von Andrea de Carlo (2014) – 5/10

Fazit: Andrea de Carlo liefert über 450 Seiten Machtspiele, Statusängste und Aggression, überwiegend zwischen zwei der drei Hauptfiguren, und er textet klar männerfeindlich. Ab der zweiten Buchhälfte gibt es etwas Erotik, James-Bond-Action und viel Schmalz, hier überzeugt das Buch weniger. De Carlo schreibt meist realistisch, psychologisch genau, mit guten Details und leicht lesbar; doch der…

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Romankritik: Freedom, von Jonathan Frantzen (2010) – 7/10

Fazit: Das ist kein großes Buch: Die quälend belehrenden Seiten über Umwelt, Vogelwelt, Bevölkerungswachstum und Irakkrieggeschäfte irritieren ebenso wie die verkrampften Rückblenden viele Jahrzehnte zurück gegen Buchende, als ob der Autor schnell noch was nachtragen müsste (auf das niemand wartete). Gleichwohl unterhält der Roman prima: Ich schätze psychologische Genauigkeit, zwischentonreiche Dialoge, den Verzicht (meist) auf…

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Romankritik: Brooklyn, von Colm Tóibín (2009, Eilis Lacey 1) – 8/10

Jeder einzelne Satz hat Bedeutung – ist voll Zeitkolorit, Psychologie, Zwischentönen, jedoch ohne aufdringliche Symbolik. Dabei schreibt Colm Tóibín unaufdringlich leicht lesbar. Tóibín schildert nur Alltagsdinge, verzichtet weitgehend auf unglaubliche Zufälle und implausibles Verhalten (eine etwas romanhafte transatlantische Plotsymmetrie und überraschende Verwandtschaft gegen Ende sind noch nicht zu weit hergeholt). Selten fühlte ich mich so…

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Romankritik: Long Island, von Colm Tóibín (2024, Eilis Lacey 2) – 7/10

Colm Tóibín zieht den Leser tief hinein in zwei Biotope: Eine Großfamilie auf Long Island mit italienisch-irischem Migrationshintergrund eine konservative irische Kleinstadt, in der jeder alles über jeden weiß / wissen möchte / zu wissen glaubt Etwas aufdringlich erzeugt der Autor Spannung: Gleich zu Beginn platzt in das vermeintliche Großfamilienidyll in Long Island eine Ehebruchiade…

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Kritik Kurzgeschichten: Der Zitronentisch, von Julian Barnes (2004, engl. The Lemon Table) – 7/10

Gesamteindruck: Die Kurzgeschichten handeln vom Älterwerden, bis zur Demenz, an ganz unterschiedlichen Orten in unterschiedlichen Jahrhunderten und Gesellschaftsschichten. Julian Barnes beobachtet sehr genau und schreibt oft kunstvoll sparsam – so wie eine seiner Figuren „simple, hard, true” sprechen möchte. Andererseits textet Julian Barnes je nach Kontext gern extravagant: cartilaginous… waxy grottoes ((das Ohr-Innere)) Außerdem Wiederkehrendes:…

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Romankritik: Das Liebespaar des Jahrhunderts, von Julia Schoch (2023) – 7/10

Wenn Frauen zu sehr lieben, dann nennen sie ihre Selbstanamnese: Das Liebespaar des Jahrhunderts; heißen müsste die erste Buchhälfte: Die Liebesglucke des Jahrhunderts. Den späteren Zerfall der Beziehung beschreibt Julia Schoch dagegen stimmig. Und gegen Ende beleuchtet sie Ereignisse der ersten Buchhälfte in anderem Licht. Amazon-Werbelinks: Julia Schoch | Daniela Krien | Svende Merian Julia…

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Romankritik: Der Aufbruch des Erik Jansen, von Sylvie Schenk (2012) – 7/10

Fazit: Sylvie Schenk, Männerversteherin! Sie schreibt einfühlsam über einen verschwurbelten Akademiker, der einer Versuchung nicht professionell widerstand. Die reizvollen Konflikte sind nachvollziehbar, wenn auch unfeministisch, und die Frauen im Leben der Hauptfigur Erik Jansen wirken unrealistisch. Trotzdem hat die Schülerin Johanna etwas Verführerisches. Sylvie Schenk presst dabei zu viel Reisebericht, Kafka, Latein und klassische Geschichte…

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In Andalusien war ich auch mal.

Kritik Roman: Eine Liebe, von Sara Mesa (2020) – 7,5/10

Sara Mesa schildert die Isoliertheit der Frau in ihrem neu angemieteten, vergammelten Landhaus einfühlsam und nachvollziehbar. Der Leser wohnt bald selbst dort, wundert oder ärgert sich über die seltsamen Kontakte wie den grobschlächtigen Vermieter oder den undurchsichtigen Píter – was will der wirklich, außer sie mit Ratschlägen überhäufen? Und was will sie selbst – das…

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Roman-Kritik: Roman d’Amour, von Sylvie Schenk – 6/10

Die Frage im Roman ist nicht, wie viel vom Leben der fiktiven Autorin Charlotte im Leben ihrer Figur Klara steckt, sondern wie viel die unangenehm fragende Journalistin herausfindet. Womit noch nichts über das Liebesleben der wahren Autorin Sylvie Schenk gesagt ist. Oder doch? (Ich sag‘ nur – ) Obwohl alles Wichtige schon frühzeitig bekannt wird,…

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Kritik Psycho-Sachbuch: Vielleicht solltest du mal mit jemandem darüber reden, von Lori Gottlieb (2019) – 7/10

Psychologin Lori Gottlieb mixt eigenes Liebesunglück und den resultierenden Psychologenbesuch mit den Psychologiepatienten, die zu ihr kommen – zur Psychologin, die selber zum Psychologen geht. Dazu erzählt sie von ihren verschiedenen Ausbildungen und Berufen und streut ein bisschen Theorie ein. Amazon-Werbelinks: Lorie Gottlieb | Liebe | Psychologie Fazit: Lorie Gottlieb schreibt unterhaltsam, mit viel Dialog,…

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Kritik Kurzgeschichten: Descent of Man, etc., von Edith Wharton – 7/10

Wiederkehrendes: Ehe oder junge Ehe Geschieden Mehrfach aus Perspektive des Mannes Schriftsteller-Leben Assoziation: Oscar Wilde weniger als Dorothy Parker, die allerdings teils deutlich satirischer formuliert Amazon-Werbelinks: Edith Wharton | Dorothy Parker | Henry James Die Geschichten einzeln: A Journey ᛫ 5,5/10 Der Ehemann stirbt im Schlafwagen, die Gattin fährt mit ihm noch länger weiter. Sie…

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Kritik Kurzgeschichten aus: Tanz der seligen Geister, von Alice Munro (1968, engl. Dance of the Happy Shades) – 7,33/10

Die Kurzgeschichten in Alice Munros erstem Sammelband sind relativ kurz, eingängig, teils ungewöhnlich lustig und überwiegend gut, also eine exzellente Einführung in ihr Werk. Die Szenario dieser Geschichten – das ländliche Kanada in den 30er bis 50er Jahren – kehrt in späteren Bändern immer wieder. Einige Texte zeigen den Kinderblick auf Erwachsene. Mehrfach erscheint das…

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Roman-Kritik: Emma, von Jane Austen (1815) – 7/10

Gleich zu Beginn gleiten allerlei junge Damen und Herren mit Beziehungsstatus Single über Jane Austens glänzend geöltes Roman-Parkett. Die werden das Buch nicht alleinstehend verlassen, glaubt man. Und wer sich auf dem Dating-Basar zu freudig beschnuppert, der vermählt sich vielleicht letztlich anderweitig. Wieviele Happy Ever Afters wird Jane Austen kredenzen? Amazon-Werbelinks: Jane Austen Emma |…

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Kritik Südstaaten-Kurzgeschichten von Kate Chopin – 7/10 – mit Links

Kate Chopins Kurzgeschichten entstanden in den 1890er Jahren und spielen in den US-Südstaaten (Einzelbesprechung unten). Fast immer stehen Frauen im Mittelpunkt, oft mittelalt, mehrfach (bald) alleinstehend. Amazon-Werbelinks: Kate Chopin | Südstaaten | Vom Winde verweht Wiederkehrende Eigenschaften: Die meisten Geschichten von Kate Chopin spielen im ländlichen Louisiana kurz vor oder nach dem Bürgerkrieg – oft…

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Kritik Südstaaten-Roman: The Awakening, von Kate Chopin (1899) – 7/10

Mir ist egal, ob der Roman feministisch ist oder nicht. Er muss gut und er muss sehr realistisch sein. In der ersten Roman-Hälfte passt beides. In der zweiten Hälfte driften die Hauptfigur und mit ihr das Buch ab. Die erste Romanhälfte spielt in einer Urlaubsanlage auf Grand Isle im Golf von Mexiko, die zweite in…

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Kritik Roman: Vernunft und Gefühl, von Jane Austen (1811, engl. Sense and Sensibility) – 7/10

Jane Austen (1775 – 1817) schreibt kurzweilig mit vielen, teils amüsanten oder spannungsreichen Dialogen, kurzen Kapiteln, klar überschaubarer Chronologie, weitgehend einheitlicher Perspektive, nicht zu ausuferndem, nach und nach eingeführtem Personal und oft deutlicher Ironie. Sie verzichtet auf dräuende Andeutungen, Symbolik schwülstige Landschaftsbeschreibungen sowie absurde Zufälle oder implausibles Verhalten und stellt sich in den Dienst des…

Kritik Roman: Vernunft und Gefühl, von Jane Austen (1811, engl. Sense and Sensibility) – 7/10 Weiterlesen »

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