Online-Dating mit Asiatinnen – Die besten Tipps für Dein Profil, Euer Chat, das erste Date

Stand Januar 2022  |  © fully copyrighted © |  see English version

Hier folgen Tipps zum Online-Dating mit Südost-Asiatinnen, u.a. Thailänderinnen und Filipinas. Es geht um ernsthafte Beziehungen, nicht um schnellen Aufriss. Links zu den Kapiteln:

Einige Webseiten für Online-Dating mit Asiatinnen

  • DateinAsia.com: für ganz Asien, viele Filipinas (die teils im Ausland arbeiten), auch Thais und viele weitere (sie lassen sich herausfiltern); volle Funktion gratis inkl. unbegrenzte Text-Bild-Nachrichten, unbegrenzte Profilbilder, Suche gemäß ihrer Alterspräferenz und Videotelefonat direkt aus ihrem Profil heraus; keine App, keine Bezahlfunktionen
  • PinaLove.com: für Filipinas (die teils im Ausland arbeiten), gleiche Oberfläche wie Thaifriendly, also mit Einschränkungen für Nichtzahler (Frauen mit „Premium“-Sticker für westliche männliche Nichtzahler nicht anschreibbar, nur eine 1 Nachricht pro zehn Minuten, nur drei Profilbilder)
  • Thaifriendly.com: für Thailänderinnen, gleiche Oberfläche wie Pinalove, also mit Einschränkungen für Nichtzahler (Frauen mit „Premium“-Sticker für westliche männliche Nichtzahler nicht anschreibbar, nur eine 1 Nachricht pro zehn Minuten, nur drei Profilbilder)
  • OKCupid.com: weltweit, nicht auf Asien beschränkt, verkraftbare Einschränkungen für Nichtzahler, bietet viel Fläche für eigene Texte, Bilder und Ansichten, ein Spielfeld für die redegewandte Asiatin; gehört wie Tinder zur Match Group (dt. Wiki) (engl. Wiki), teils ähnliche Bedienung, jedoch weit mehr Textfläche
  • AsiaFriendFinder.com: extrem feine Suchmöglichkeiten, vermutlich nur für zahlende Mitglieder interessant
  • Tinder.com: dient in Asien teils auch zur Anbahnung langfristiger stabiler Beziehungen, nicht nur fürs schnelle Betthupferl; gehört wie OKCupid zur Match Group, teils ähnliche Bedienung, jedoch weit weniger Textfläche

Diese Bedingungen können sich nach Veröffentlichung dieses Beitrags geändert haben. Diese o.g. Seiten laufen alle auch im Web-Browser am Computer und am Handy. Man muss also keine nervige App am Handy installieren, auch wenn manche Anbieter dazu drängen. Werbeblocker verbessern Dein Dating-Erlebnis.

Du erkennst schnell, welche Seite mehr Spam-Profile hat. Eine interessante Damenbekanntschaft lässt sich oft schon im Gratis-Modus aufbauen. Ab zwei Wochen vor der Reise und für den Verlauf der Reise würde ich für den Dienst zahlen, um nicht an frustrierenden Einschränkungen zu scheitern. Oder verwende das generell kostenlose, komfortable DateinAsia.

Zu heiß, um wahr zu sein – Betrug vermeiden

Ist sie zu heiß, ist ihre Hingabe zu schön um wahr zu sein? Vielleicht ist einiges nicht wahr. Lass‘ Dich nicht fortreißen. Schnelle Liebesschwüre und digitale Hormonfluten sind lächerlich. Das weißt Du auch. Bleibe immer misstrauisch. Ein authentischer Kontakt versteht das.

  • Such‘ online nach „Romance Scam“, der Begriff kursiert auch im Deutschen. Liebesbetrug ist ein weltweites Geschäft, manchmal hilft Erpressung beim Inkasso.
  • Bleibe strikt anonym. Mach Dein Dating-Profil, Deine E-Mail-Adresse und Dein Skype-Konto strikt anonym. Gib ihr nicht Dein Facebook, Dein Instagram, Dein LinkedIn oder Dein Whatsapp (es verrät Deine echte Handy-Nummer). Zeige ihr nicht Deinen Pass. Verwende Profilfotos, die nicht auch bei Facebook, Instagram oder LinkedIn erscheinen.
  • Bitte sie um ein →Videotelefonat. Lehnt sie ein Videotelefonat über Tage ab, glaub‘ ihren Ausreden nicht länger und blockiere „sie“. Ein Videotelefonat sagt mehr als alles andere, außer ein persönliches Treffen. Und selbst beim Videotelefonat kannst Du einer „Schauspielerin“ aufsitzen, auch das gibt’s.
  • Zu schöne Bilder, zu schöne Texte könnten auf Betrug hindeuten. Eine Foto-Rückwärtssuche zeigt, ob ihre Bilder unter anderen Namen im Internet kursieren, womöglich auf Mode- oder Pornoseiten, bei nichtsahnenden Facebookern und Instagrammern.
  • Suche ihren Profiltext und ihre Textnachrichten online – vielleicht existiert das Gesülze schon 20.000mal.
  • Frage Dich: Könnte ich Freunden, Kollegen und Familie von dieser Online-Frau erzählen? Könnte ich diese Frau Freunden, Kollegen und Familie vorstellen? Nein? Warum nicht? Also?
  • Lass‘ Dich nie unter Druck setzen, lass‘ Dich nie zu Mitleid hinreißen, lass‘ Dir nie ein schlechtes Gewissen einreden.
  • Schicke ihr niemals Geld. Niemals. Auch wenn sie Dir ein schlechtes Gewissen oder tolle Versprechen macht.
  • Schalte Dein Gehirn wieder ein.

Dein Dating-Profil – der Text

  • Schreib‘ Englisch, denn Deutsch spielt praktisch keine Rolle. Theoretisch kannst Du Dir Deutsches von Google Translate oder DeepL übersetzen lassen, von Google Translate auch in asiatische Sprachen einschließlich Thaischrift.
  • Beginne immer mit einem Pseudonym. Verrate die ersten Wochen oder Monate nie Deinen wahren Namen, Dein Facebook, Dein WhatsApp, Deine Handynummer (selbst wenn Asiatinnen ihre Daten frei herausposaunen). Besorge Dir anonyme E-Mail- und Skype-Adressen
  • Analysiere andere Männer-Profile Deiner Altersgruppe aus Deinem Land. Warum sind die so dämlich (in Text und Bild)? Wie wirkt das bloß auf die Frauen? Mach‘ es besser
  • Mach’s aber nicht so lang: 5 bis 7 Sätze reichen, sonst schreckt es ab
  • Wenn Du schon im Land warst: erwähne kurz Deine Kenntnisse, ein paar Vokabeln, Gerichte oder Songs – aber positiv
  • Auch positive Emojis im Profiltext sind hochwillkommen 😀👍
  • Reg‘ Dich in Deinem Profil nicht über Spammerinnen und Goldgräberinnen auf; das klingt agressiv abschreckend, es stellt interessante Frauen beleidigend unter Generalverdacht, und die Spammerinnen und Goldgräberinnen lesen Deinen Ärger eh nicht – sie (bzw. ihre Hintermänner) spammen und scammen weiter. Ignorier‘ sie nicht mal. Sei immer positiv
  • Sei unbedingt ehrlich mit Alter, Fotos, Wünschen, Figur, Kinderzahl. Die Frauen werden unentwegt belogen; ein ehrlicher Grufti ist ihnen lieber als der 1001. Fake-Gockel. Achtung: manche Eigenschaften im Profil kannst Du je nach Dienst nicht mehr oder nur einmal ändern, z.B. Alter oder Profilname. Ein Profil zu löschen und sogleich ein neues Profil aufzusetzen ist oft schwerer als gedacht, solange man dasselbe Gesicht, dieselbe Handynummer und IP-Adresse verwendet
  • Tattoos sind bei vielen Asiatinnen so unbeliebt wie Piercings, Zigaretten, Alkoholismus, Bierkneipen, existierende Beziehungen, Affinität zu nicht-traditionellen Beziehungsformen

Dein Dating-Profil – die Bilder

  • Zeig‘ nette lebendige Fotos, mit Lächeln, Natur, mit Kindern oder Freunden (verpixelt), mit Musikinstrument, mit Wohnumfeld, mit Pudel – kein dumpfes Stieren, kein cooler Held
  • Vermeide Fotos, die einen weiblichen Arm um Deine Schulter oder weibliches Haar auf Deiner Schulter zeigen (→Extra-Kapitel Eifersucht)
  • Keine drögen Selfies im Flur, keine lächerlichen Angeber-Accessoires wie Sonnenbrille, Maserati, Weinglas, Privatflieger, Golfschläger, Zottelbrust, FFP2-Maske
  • Viele Asiatinnen mögen blaue Augen, blonde Haare, helle Haut – zeig‘, was Du hast (sie träumen schon vom herzigen Interethno-Kind mit Dir)
  • Schneide leere Bildteile weg (Wände, Himmel), dann wirkst Du selbst im Profil größer und markanter; vermeide aber extreme Hoch- oder Querformate – das Ergebnis sollte grob ein Quadrat ergeben, oder übliche Postkartenproportionen
  • Keine Fotos, die auf Alkoholismus und Rowdytum deuten, etwa in der Kneipe oder mit Bierpulle
  • gut rasieren oder Vollbart; Drei-Tage-Bart gilt oft als ungepflegt.
  • Dein Outfit: frische, gepflegt lässige, saubere Klamotten, keine Angeberei, aber auch kein achselfreies Schwitzehemdchen

Strategie fürs Online-Dating

  • Suche nicht einfach die Startseite nach allen Frauen ab, die grade online abhängen: Dabei sind zu viele Fakes und Uninteressante. Filtere nach Ort, Alter, Kinderzahl, ihrer Alterspräferenz etc. Nutze die Filtermöglichkeiten gezielt. Filterung nach Wohnort zeigt Dir theoretisch auch Asiatinnen in Deutschland, allerdings ist der Wohnsitz im Westen oft eine Falschinformation.
  • Wenn Du aber einfach auf der Startseite surfst – nach Mitternacht Ortszeit agieren dort viele Geschöpfe der Nacht (in Thailand schließen Bars um 1 oder 2 Uhr morgens) (→Good Girls); von sieben bis elf Uhr abends Ortszeit trifft man online viele Angestellte (die surfen freilich oft auch bei der Arbeit auf Datingseiten, aber weniger konzentriert)
  • Blockiere oder verberge Uninteressante, damit sie Dich nicht mehr ablenken und damit auf den Übersichten mehr neue Gesichter erscheinen
  • Willst Du später einige Frauen im Land treffen: Suche nicht quer durchs Land, sondern konzentriere Dich auf einige Orte, so dass Du mehrere Frauen an einem Ort treffen kannst (auch wenn das Eifersucht generiert) (→Eifersucht, →Reiseplanung)
  • Bedenke, dass Frauen in Ballungsgebieten als „Ort“ nicht immer Bekanntes wie „Bangkok“, „Phuket“ oder „Manila“ angeben. Im Profil steht als „Ort“ vielleicht ein Unterbezirk wie Don Meuang, Sukhumvit oder Nonthaburi (Großraum Bangkok), Rawai, Kata oder Patong (auf Phuket) oder Mandaluyong, Pasig oder Taguig (in NCR Manila)
  • Verifiziere interessante Frauen nach ein paar Schriftwechseln per Videotelefonat (→Videotelefonat). Wenn sie das länger ablehnt, such‘ eine andere. Und akzeptiere ihre Aufforderung zum Videotelefonat, sie ist berechtigt
  • Es kann immer passieren, dass die ganze Dating-Seite dichtmacht oder dass Du oder Dein Kontakt plötzlich gesperrt werden (zumindest nicht-zahlende Mitglieder) – aus unklaren Gründen. Oder jemand verliert sein Passwort. Darum: Wenn Dir eine Frau wichtig ist, frage rechtzeitig nach alternativer Kommunikation für den Notfall, z.B. E-Mail, WhatsApp oder Skype. Frage höflich ohne zu drängen, keinesfalls bei der ersten Online-Begegnung; begründe Deine Frage
  • Mach‘ zu wichtigen Kontakten Notizen: Geburtstag, Namen der Kinder, Pelztiere oder Geschwister, Name des Arbeitsgebers, Lieblingsspeisen, evtl. ein Foto-Ordner. Bringe solche persönlichen Dinge später wieder an, gratuliere ihr oder erkundige Dich überraschend nach nicht-heiklen persönlichen Dingen; so erweist Du Dich als aufmerksamer West-Galan

Ihr Dating-Profil

Viele Profile sind

  • leer oder fast leer
  • in sich widersprüchlich (Ort „Manila“, Job „house-maid here in Saudi“ (also Ausland))
  • sinnfrei
  • kopiert (Google beweist’s)
  • veraltet
  • falsch (u.a. Wohnsitz im Westen ist ein alter Trick)
  • auf anderes aus, z.B. Gelderwerb, Jobsuche, Jagd nach Followern in sozialen Medien, Jagd nach Handy-Nummern, Vortäuschen vieler interessanter Frauen

Fotos sind teils veraltet, unscharf, verrauscht, unterbelichtet, von anderen. Die Beautyfilter der Handykameras erzeugen digital glatte, pickelfreie Haut und größere Augen.

Einige Datingdienste zeigen mehr Schrottprofile als andere, Du merkst das. Einige Dienste erlauben (manchmal) Nachrichten an 250 Empfänger mit einem Klick – Spammer sparen Zeit. Melde klare Verstöße (z.B. Gewerbetreibende) über Schaltflächen wie „Report profile“, danach blockiere sie.

Melde nur eindeutig böse Spamprofile, melde nicht zu viele Profile und beschimpfe mögliche Scammerinnen nie: Du könntest selbst gelöscht werden. Und ein Neu-Erstellen gelöschter Profile ist schwer, eine neue E-Mail-Adresse reicht bei weitem nicht: auch Handy-Nummer, Gesichtserkennung und gespeicherte IP-Adressen spielen eine Rolle.

Manche Frauen vergessen, dass sie ein Profil haben (weil sie es nie selbst sehen) und wissen (angeblich) nicht, dass es sich berichtigen lässt. Willst Du ihr Profil kommentieren, sprich diesen Bezug klar aus („in your profile you say that…“), weil sie sonst ihre eigenen Worte nicht wieder erkennt.

Ihre Kommunikation

Konservative Frauen und solche, die sich selbst als „shy“ (Engl. für schüchtern) bezeichnen, erwarten oft, dass der Mann den ersten Schritt geht: die erste Nachricht schreibt, das erste Videotelefonat vorschlägt und das zweite auch, das erste Treffen vorschlägt und das zweite auch.

Kuss- und Herz-Emojis 😘💋😙💏💌🥰 im Text-Chat der Frauen bedeuten ein nettes Lächeln, keine Liebesbekundung. Vorhersagen über die Zukunft („ich werde natürlich…“) sind nicht ernst zu nehmen, ebenso Liebesschwüre; all das sind nur Worte, die sich erst in der Praxis beweisen müssen. Auf ihr Geplauder von gestern lässt sich keine Asiatin festlegen.

Die meisten Frauen lesen Dein kostbares Profil nicht. Sie reagieren rein auf Deine Fotos. Sie schicken Dir dann eine Nachricht mit Smiley, mit „Hi“ und/oder kopiertem Standardtext 🥱. Sie fragen Dinge, die ohnehin in jedem Profil stehen, wie Alter und Land – wenn sie überhaupt etwas fragen: viele erzählen gern von sich, interessieren sich aber nicht für Dich.

Willst Du prüfen, ob sie wirklich Dein Profil gelesen hat (und es nicht nur schnell behauptet), dann schreib‘ am Ende Deiner Seite etwas wie „Thanks for reading – please start your message with the word ‚Oh, nice‘, so that i know you actually read me“.

Viele Frauen schreiben nicht am Laptop, sondern fummelig auf halbkaputten Handys mit schlechtem Englisch, die Autokorrektur ruiniert den Rest. Manchmal tippen Frauen etwas Längeres und verlieren es vor dem Versand durch Ungeschick oder Netzausfall. Die Gefahr ist größer, wenn sie direkt in einer Dating-Seite und nicht bei einem Webmailer wie Gmail schreiben; dort wird alles laufend gesichert (man muss die Sicherung freilich wieder finden).

Manche Frauen lassen andere für sich schreiben oder nutzen Google Translate fürs Profil und für Text-Chat. Google Translate beherrscht Thai-Schrift in beide Richtungen, dazu viele andere asiatische Sprachen. Nur ein →Videotelefonat bringt Klarheit (sofern keine Stellvertreterin agiert).

Selbst Frauen mit ordentlichem Englisch produzieren evtl. keinen brauchbaren Austausch: Sie initiieren einen Text-Chat und wollen ihn offenbar fortsetzen, texten aber nur stumpfe oder sinnfreie Nachrichten, die man kaum beantworten kann. Der Mann soll das Gespräch in Gang halten. Es sind vielleicht tolle Frauen, nur ohne Begabung für flüssigen Text-Chat.

Typischer Chat-Verlauf:

 

👩: Hi

👱‍♂️: Hi

👩: Hw r u

👱‍♂️: Thx fine

👩 denkt: Langweiliger Sack! Kann kein Gespräch führen. Kann nicht mal buchstabieren 🤷.

 

Oder:

 

👨: Should we have the video chat today or tomorrow?

👩: Ok.

 

👨: Again, should we have the video chat today or tomorrow?

👩: Yes.

 

👨: So maybe we should have the video chat today?

👩: how r u

 

👨: Video chat right now?

👩: ((3 Tage keine Antwort))

👩 ((am Tag 4)): how r u

👨: ((1 Tag keine Antwort))

👩: ((am Tag 2)): Why don’t you write me, what’s wrong, you found new lady?

So macht man(n) sich beliebt im Text-Chat oder beim 1. Date

  • schreibe mehrere kurze Nachrichten, nicht einen langen Sermon (auf den Du nie eine vollständige Antwort erhältst und der vielleicht nie ganz gelesen wird)
  • verwende klares, einfaches Schul-Englisch – kurze Sätze, keine Abkürzungen, kein Slang, keine Sprachangeberei. Fang schlicht an und frage Dich bei jedem Satz, wie er auf Außenstehende wirkt
  • erkundige Dich nach ihrem Befinden, ihrer Arbeit, ihrem Abendessen, ihrer Familie, ihren Haustieren, ihrem Plan fürs Wochenende
  • sei immer witzig, entspannt, nie ärgerlich oder wütend
  • bau‘ positive Emojis 😊👋 ein, sie ersetzen das so wichtige Lächeln
  • schick‘ Fotos. Besonders beliebt: Deine Familie, außerdem Tiere, Schnee, leckeres Essen, Kinder, Kurioses. Nicht Belastendes, Verstörendes, Sexuelles. Asiatinnen erwarten, Dich auf ziemlich jedem Foto zu sehen, auch bei Naturfotoaufnahmen, und das bildet Vertrauen
  • sei immer und immer höflich und ein bisschen lustig
  • leicht verständliche Witzchen sind gut (am klarsten mit Lach😂Emoji); keine kulturellen oder politischen Anspielungen, die ihr vielleicht fremd sind
  • lobe, was Dir an ihrem Land gefällt, z.B. Freundlichkeit, Landschaft, Strände, Essen, Kultur, Tempel, Wetter
  • erwirb Kenntnisse ihrer Alltagskultur – Essen, Musik, Feiertage – von Freunden, Büchern, Webseiten oder Dokus, und bring‘ Dein Wissen dezent an; das erfreut
  • wenn Ihr euch zu einem Telefonat oder →Videotelefonat verabredet, nenne ausschließlich Ihre Ortszeit und im 12-Stunden-System. Sage nie, „Ich rufe Dich um 14 Uhr deutscher Zeit an“. Sage immer, „ich rufe Dich um 8 p.m. Thailand-Zeit an“. Viele Frauen haben nur vage Vorstellungen von der Zeitverschiebung, das Umrechnen fällt schwer. Nenne auch nicht ihre und Deine Ortszeit in einem Satz, das verwirrt. Nenne einzig und allein ihre Ortszeit, und das im Zwölf-Stunden-System (also nicht „20 Uhr“, sondern „8 p.m.“)
  • verstecke Dein Profil online, während Ihr Euch vor Ort trefft; erkläre, warum Du es versteckst; das vermeidet →Eifersucht. Frage eventuell, warum sie ihr Profil nicht verbirgt

Vermeide dies im Chat oder beim 1. Date

  • sexuelle Anspielungen in Ton, Text und Bild
  • Fragen zu ihrem bisherigen Liebesleben
  • körperliche Berührungen
  • ihre Regierung; Religion und Religionskritik; das Königshaus in Thailand und Kritik daran; Drogen
  • Alkohol; Zigaretten; Drogen
  • Negatives über ihr Land (Korruption, Dreck, Verkehr, Hitze, Politik, Insekten, Infrastruktur, Essen)
  • Dinge, die Dich ärgern oder beunruhigen
  • feine Ironie, Sarkasmus oder gar Zynismus (wenig üblich und wenig beliebt, besonders problematisch bei elektronischer Kommunikation, bei Nicht-Muttersprachlern und kulturellen Differenzen)
  • der Scherz, sie spekuliere auf Geld oder Aufstieg
  • Schimpfen auf geldgierige Asiatinnen der Dating-Plattform
  • unaufgeforderte Berichte über Deine Ex-Frauen
  • Angeberei mit Weibern oder Reichtum (Wohnen, Reisen, Auto, Job)
  • persönliche Fragen, die sie als arm, ungebildet oder unterentwickelt bloßstellen, etwa zu Wohnen, Ausbildung, Reisen

Videotelefonate

Nur mit einem Videotelefonat (engl. „video chat“ oder „video call“, kurz „vc“) lässt sich eine Frau vernünftig verifizieren, ohne hinzufahren. „Verifizierte Fotos“ bringen nichts, lassen nur Scammer besser aussehen. Wer ein Videotelefonat dauerhaft ablehnt, gehört blockiert. Manche Frauen verlangen ihrerseits schon im Profiltext ein Videotelefonat, zu Recht.

Du stellst im Videotelefonat fest, ob sie echt ist, wie sie sich gibt, wie gut sie spricht, ob sie aufmerksam ist, siehst vielleicht ihr Wohnumfeld oder ihre Familie, zumindest ihr Hundilein.

Ihr braucht nicht beide dasselbe Videotelefonat-Programm, nicht mal beide ein Benutzerkonto. Zumindest bei Skype, Facetime und Zoom braucht nur einer der Beteiligten ein Benutzerkonto und die App auf dem Handy oder das Programm auf dem PC. Dann schickst zum Beispiel Du einen Link als Einladung an Sie (wie von Zoom in der Pandemie bekannt gemacht). Die Empfängerin muss den Link nur antippen/anklicken, sich einen Chat-Namen geben, und schon wird das Videotelefonat aufgebaut. Die Empfängerin des Links muss evtl. noch Mikrofon und Kamera freigeben, eine Hürde für Unerfahrene.

Die Gratisseite DateinAsia.com erlaubt Videochats direkt aus den Profilen heraus, ohne externen Dienst oder irgendwelches Installieren.

Thailänderinnen haben meist gutes Internet, das Videogespräch ruckelt nicht und es ist kein Kostenfaktor für sie. Filipinas haben manchmal schlechtes und dabei für sie teures Internet; dann hakt das Videotelefonat, und sie muss auf die Kosten achten.

Bereite Dein Videotelefonat vor. Stelle Handy oder Laptop in Augenhöhe auf, nicht tiefer, damit Du nicht in Doppelkinn und Nasenlöcher hinein filmst. Sorge für Ruhe und einen präsentablen Hintergrund. Teste Ton, Bild und Internet vorab. Schalte Effektfilter ab.

Biete ihr nach einigem Gespräch einen Video-Rundgang durch die Bude oder einen Blick aus dem Fenster an (sofern das nicht angeberisch wirkt). Frage sie nicht nach einem Rundgang durch ihre Bude, das ist ihr evtl. unangenehm.

Nichtsahnende Asiatinnen erleben schockierende Videotelefonate mit exhibitionistischen westlichen Galanen, die alles rauslassen. Sei Du ein Edelmann:

Versprich ihr schon vorab „just a short polite video chat face to face, nothing crazy“; das beruhigt ein wenig. Frage sie vorab höflich und zurückgenommen, ob ihr Euch zum Videotelefonat zusammenschalten solltet und ob sie ihren Skype-Namen verraten mag. Schlage ihr einen Termin fürs Videotelefonat vor. Ruf‘ sie also nicht überfallartig an, sie will sich ja noch kämmen.

Es gibt eine bekannte Betrugsmasche, bei der sich die Dame im Videotelefonat auszieht und Dich auch zum Strip auffordert. Später könnte das als Video öffentlich werden, womöglich auf Deiner Facebook-Seite, wenn Du kein Schutzgeld zahlst. Aber wer ist schon so doof.

Landessprache und Regionalsprache

Lerne ein bisschen von der Nationalsprache – „Danke“, „lecker“, „wie geht’s“, „kein Problem“ und höfliche Anreden. Das gefällt immer, auch gegenüber ihrer Familie, die vielleicht weniger Englisch spricht.

Es gibt zum Spracherwerb genug Webseiten, DVDs und Sprechbücher für Touristen. Freilich: Wer nur zehn Wörter der Nationalsprache kann, macht sich verdächtig, eine Liebesbeziehung im Land (gehabt) zu haben – die Frage nach dem Grund der Sprachkenntnisse kommt immer.

Lerne ein bisschen von der Regionalsprache, das gefällt noch mehr und öffnet die Herzen. Die Einheimischen lehren Dich das begeistert, es gibt auch Onlinequellen.

Die Philippinen und Indonesien haben Dutzende oder Hunderte Regionalsprachen („local language“), die sich von der Nationalsprache deutlich unterscheiden; auf den Philippinen etwa Cebuano (Visayas), Ilokano, Illongo, Warai, Kapampangan. Thailand hat markante Regiolekte im Nordosten (Isarn), im Norden und tief im Süden. Wer die Regionalsprache einer armen Region beherrscht, kennt in den Augen der Einheimischen womöglich Prostituierte aus dieser Gegend in der Hauptstadt.

Beim ersten Date

Lass‘ ihr die Wahl des Orts (sofern vernünftig und ruhig) und der Speisen, damit sie sich wohl fühlt. Dräng‘ sie zu gar nichts. Konservative Asiatinnen wollen eine Freundin oder Schwester mitbringen, oder zwei. Begrüße sie genauso freudig, aber mach‘ Dein Date nicht eifersüchtig.

Bring‘ ein kleines Geschenk von zu Hause mit; oder kauf‘ vor Ort gutes Obst oder Rosen. Eine Geste ist wichtig, aber nicht deren Preis.

Es wird allseits erwartet, dass der Mann bzw. der Reichste am Tisch die Rechnung übernimmt. Nimm‘ das beim ersten Date hin, auch für ihre Anstandsdame. So geht es nicht nur Ausländern, sondern auch einheimischen Männern.

Thailänderinnen bestellen im Restaurant gern etwas zu viel und lassen es dann stehen. Das ist keine Missachtung Deiner Geldbörse, sondern sie machen es ohne Ausländer genauso (→Thailand).

Komm‘ frisch rasiert, blitzsauber, mit frischen Klamotten, plus ein Tropfen Duftwässerchen. Du musst nicht schick sein, das wäre falsch, aber blitzsauber. So sauber wie Mittelschicht-Thais oder -Filipinas sieht der Westler trotzdem kaum aus. Achte darauf, wie sich örtliche Mittelschicht-Männer in der Öffentlichkeit kleiden: oft mit langer Hose, geschlossenen Schuhen, Polohemd oder Oberhemd; zieh‘ die Konsequenz.

Eifersucht und Drama

Eifersucht und Drama begegnen Dir vielleicht, wenn Du

  • mit mehr als einer Dame im selben Zeitraum text-chattest
  • mit mehr als einer Dame im selben Zeitraum Kaffee trinkst
  • ihr auch drei Minuten nach dem Einloggen immer noch kein Bussi-Emoji 😘 geschickt und ihre letzte Nachricht noch nicht beantwortet hast

Auf solches Kontrollgebaren geht mann nicht ein. Kündige ihr zehn Tage Chat-Pause an – und warte ab, ob sie einlenkt. In vielen Fällen wird sie einlenken, aber später gelegentlich noch jammern.

Reiseplanung

  • Sammele mehrere Kandidatinnen in derselben Region, so kannst Du ohne Ortswechsel nacheinander (nicht zusammen) mehrere Frauen zum Kaffee treffen (→Eifersucht)
  • Fahre in der trockenen, kühlen Jahreszeit. Dann habt ihr viel mehr Lust auf kleine Ausflüge und Spaziergänge zum Kennenlernen als in der heißen und/oder nassen Jahreszeit. Weihnachten und Neujahr ist oft zuviel Rummel durch internationale und heimische Touristen.
  • Besorg‘ Dir einen vernünftigen Reiseführer. Er liefert prima Landeskenntnisse und viele Vorschläge für Restaurants und gemeinsame Ausflüge zum Kennenlernen. Vertiefe Deine Kenntnisse speziell ihrer Gegend durch Recherchen in Google Maps und TripAdvisor.
  • Wenn sie Musik mag: Sammle 20 oder 50 Musikdateien ihres Geschmacks auf Handy oder Laptop und nimm‘ dazu einen Blutooth-Lautsprecher mit. Die Wirkung verblüfft oft.
  • Nimm‘ ein paar passende kleine Mitbringsel mit. Nicht der Wert zählt, sondern die Geste und die Achtsamkeit.
  • Pack‘ eine ordentliche lange Hose ein, geschlossene Schuhe, Rasierapparat und Duftwässerchen. Recherchiere den Wäscheservice im oder (billiger) neben dem Hotel.
  • Reserviere ein Hotel, in dem sie sich auch in der Lobby beim Warten wohlfühlt und in respektabler Umgebung. Bloß keine Sextouristen-Absteige, kein Gruppenreise-Ghetto und evtl. kein einschüchternder Luxusschuppen. Erwarte oder akzeptiere keinesfalls eine Unterkunft bei ihr.
  • Ihr trefft Euch an einem Ort, an dem auch sie ein Hotelzimmer braucht? Dann reserviere ein getrenntes Zimmer für sie (ohne Durchgang); bezahle es, ohne ihr deswegen Schuldgefühle zu bereiten. Sie braucht ihre völlig eigene Sphäre. Sie wird und soll nicht in der ersten Nacht in Dein Bettchen hüpfen, das wäre ein schlechtes Zeichen.
  • Du kannst Dir ihre Hotel-Empfehlungen anhören, aber checke sie unbedingt gegen – nicht immer taugen sie.
  • Manche Frauen wollen Dich gleich am Flughafen einsammeln und zum Hotel begleiten. Solche Inbesitznahme verbitte Dir (selbst wenn Du ortskundige Begleitung möchtest). Fragt sie zu heftig nach Ankunftszeit und Flugnummer, sage ihr gar nichts.
  • Denk‘ an die →Eigene SIM-Karte vor Ort

Eigene SIM-Karte vor Ort

Du brauchst eine eigene örtliche Telefonnummer, also eine örtliche SIM-Karte für Dein asiatisches Reiseland. Du willst unkompliziert mit Daterinnen, Taxifahrern, Restaurants und anderen Bekannten kommunizieren. Du brauchst zudem jederzeit unterwegs Internet, gerade auf Freiersfüßen.

SIM-Karten, Telefonieren und Mobildaten in Asien sind oft billiger als in Europa (auch für Auslandstelefonate) und in Thailand schnell und stabil, auf den Philippinen meist passabel.

Wahrscheinlich funktioniert Deine europäische Handynummer per Roaming auch in Asien. Das ist aber sündteuer, und: Keine Asiatin wird Dich jemals in Asien anrufen oder ansimsen, wenn Du dort eine Nummer mit Europa-Vorwahl hast.

Besorg‘ Dir also vor Ort eine Asien-SIM-Karte. Falls Deine Heim-Nummer aktiv bleiben soll, nimm‘ zwei Handys oder ein Dual-SIM-Gerät.

Recherchiere dies schon von zuhause bei Deiner Daterin sowie auf Reiseseiten und in Foren:

  • Braucht man zum Kauf einer örtlichen SIM-Karte eine Adresse im Land und kann das eine Hotel-Adresse sein? Lege ggf. einen Zettel mit dieser Adresse in Deinen Pass.
  • Welche Telefongesellschaft hat in Deinem Reisegebiet die beste Prepaid-Netzabdeckung (nicht Postpaid) und den besten Service? (Manche Thai-Gesellschaften bieten mehr englischen Service als andere, auf den Philippinen kommen Ansagen und Servicenachrichten eh in Englisch.) (Achtung: Die Postpaid-Dienste der Thaifrauen funktionieren teils besser als die Prepaid-Dienste derselben Gesellschaft, auf die Du in der Regel beschränkt bist. Frage darum Reisende oder Expats nach Prepaid-Erfahrungen.)
  • Ist es billiger, wenn Du und die Daterin bei der selben Telefongesellschaft sind?
  • Wo gibt’s am Flughafen die besten Wechselkurse für Bargeld oder Kreditkarte, und haben die zu Deiner Ankunftszeit geöffnet?
  • Wo sind am Flughafen die Schalter der Mobilfunkgesellschaften, und wann sind sie geöffnet?

So geht’s weiter:

  1. Bring von zuhause Passkopie, Passfotos und ein Handy mit.
  2. Besorge nach Ankunft am asiatischen Flughafen zuerst Landeswährung.
  3. Stell‘ nach der Landung Dein Handy auf englische Sprache um (nicht auf Thai, dann findest Du nicht mehr zurück zu Deutsch).

Dann kaufst Du gleich am Flughafen eine örtliche Prepaid-SIM-Karte fürs Handy (das geht wohl nicht mit Visakarte). Dafür brauchst Du oft Pass, Passkopie, Passfotos und Landeswährung.

Lass‘ Dir von den Mobilfunk-Angestellten gleich ordentlich Guthaben draufpacken (genannt „top-up“ in Thailand und „load“ auf den Philippinen); sie sollen auch Mobildaten freischalten und ggf. Auslandstelefonate erklären. Frage, wann und wie Du das Handy spätestens nutzen musst, damit die Nummer oder das Guthaben nicht verfallen.

Zumindest in Thailand gibt’s spezielle SIM-Karten für Touristen. Auch die Philippinen, Kambodscha, Malaysia, Bangladesch und Indonesien sind recht unkompliziert, Indien ist ein Krampf.

Danach kannst Du Dein Handy wieder auf Deutsch umstellen. Die Angestellten der Mobilfunkgesellschaft kleben Deine heimische SIM-Karte auf ein Stück Pappe – suche die SIM-Karte gleich jetzt und verstaue sie zwischen Deinen Papieren.

Eine SIM-Karte am Flughafen zu kaufen ist einfacher und schneller, als wenn Du später in der Stadt einen Service suchst. Die Mitarbeiter am Flughafen kennen Ausländer-Wünsche, sprechen genug Englisch und konfigurieren gleich Dein Handy (unerwünschte Manipulation dabei hatte ich nur in Indien).

Du kannst auch Deine Daterin bitten, eine SIM-Karte vorab zu besorgen. Dies verursacht Kosten (die SIM-Karte ist oft billig, das Guthaben kostet mehr). Je nach örtlicher Bürokratie ist das nicht einfach, und ihr müsst evtl. die richtige Größe der SIM-Karte abklären. Ich würde eine solche Abhängigkeit vermeiden.

Besonderheiten in Thailand

Relativ zur Filipina ist die Thailänderin oft wohlhabender, selbstbewusster, viel modischer und hat mehr Nationalstolz (inkl. Stolz auf das thailändische Königshaus, Thai-Essen, Thai-Musik, Thai-Wesen, Thai-Landschaft). Sie ist weniger vertraut mit westlicher Massenkultur (Pop, Hollywood, Fastfood).

Thailänderinnen interessieren sich eher für Umwelt, Gesundheit, gesundes Essen, Fitness, Joga, Meditation und kennen teils mehr Geografie. Sie sehen viel mehr westliche Touristen samt Auswüchsen und sie reisen mehr im In- und Ausland – touristisch und geschäftlich. Sie wollen häufiger mit ihrem Partner im eigenen Land leben, nicht unbedingt ins Ausland ziehen. Thais arbeiten nur selten länger im Ausland.

Thailand hat eine markant eigene Kultur mit besonderen Formen der Höflichkeit. Dem Westler wird vieles freundlich verziehen, solange er Bemühen, entspanntes Lächeln und frische Kleidung vorzeigt. Such Benimm-Regeln für Thailand und nimm‘ sie zu Herzen.

Traditionelle Familien erwarten einen hohen Brautpreis vom westlichen oder Thai-Bräutigam (in Thai „sin sot“), speziell für junge kinderlose Frauen; bei vernünftigen Familien geht das Geld nach der Hochzeitsparty an die Eheleute, es wird in die Hochzeitsparty investiert, oder es wird gar nicht erst verlangt.

Man kann auch die Partygäste mit einem fetten Brautpreis-Scheck beeindrucken und diesen nach der Party einvernehmlich zerreißen. Frage rechtzeitig nach dem Brautpreis und der Kostenregelung für die obligate Riesenparty.

Thailänderinnen haben meist Postpaid-Mobil-Verträge mit monatlicher Abrechnung und gutem Netz, außerdem oft WLAN zu Hause und im Büro. Elektronische Kommunikation ist für sie kein Kostenfaktor, Videotelefonate ruckeln nicht. Angestellte Thais chatten ungeniert im Büro (verständlich angesichts der vielen unbezahlten Überstunden). Viele Thais verwenden statt WhatsApp die App Line und erwarten, dass Du die auch hast („add me in Line“, „Line ID“, →Lexikon); für die Frauensuche in Thailand sollte man Line evtl. installieren.

Thailänderinnen sind nicht lärmempfindlich, aber extrem empfindlich gegen schlechte Gerüche und schlecht schmeckendes Essen. Also immer duschen, frische Klamotten und ein Tropfen Duftwasser. Sie reden lange über gesundes und über leckeres Essen, kochen oft gern und nehmen für gutes Essen weite Wege in Kauf.

Deshalb auch: Nötige der Thailänderin kein Essen auf, das sie nur aus Höflichkeit runterbringt. Lass‘ sie selbst ihr Essen auswählen.

Gängiges Thai-Essen ist zwar oft äußerst scharf; aber es gibt auch köstliche milde Gerichte wie tom kha gai (Huhn in Kokosmilch), Shrimpküchlein, Frühlingsrollen oder Fisch in Pfeffer-Zitronensauce. Typische scharfe Thai-Gerichte wie tom yam khung (Shrimpsuppe) oder som tam schmecken auch unscharf – bestelle auf Thai „mai phed“ (nicht scharf) oder „bitte nur so scharf wie für einen Dreijährigen“.

Thailänder bestellen im Restaurant oft etwas zu viel und lassen halbvolle Beilagenteller stehen, denn leere Teller machen traurig. Das machen sie nicht nur mit „farang“ (weißer Westler, →Lexikon) im Schlepptau, sondern auch unter sich.

Thai-Frauen sind oft (Theravada-)Buddhistinnen, gehen in den Tempel, meditieren, tun Gutes (engl. „make merit“, Thai „tam buhn“, z.B. Geldspende im Tempel oder ein Wochenende im Kinderheim). Sie freuen sich, wenn Du mit zum Tempel kommst; dort setzt Du dich auf den kühlen, sauberen Fliesenboden oder auf eine kühle, saubere Steinbank und guckst zu. Du kannst Kleingeld in die Spendenbox („Donation Box“) stecken und Sympathiepunkte sammeln, es wird aber nicht unbedingt erwartet. Thai-Frauen werden nie ihre Religion als überlegen hinstellen oder Dir aufnötigen; bedränge auch Du sie nicht mit Deinen Ansichten zur Religion.

Die Absätze hier über Gerüche, Essen und Tempel gelten auch für Mittelschicht-Kambodschanerinnen und -Laotinnen.

Thais sind perplex und begeistert, wenn der westliche Besucher ein wenig von ihrer Sprache, ihrer Musik und ihrer Kulinarik kennt und mag. Bilde Dich online und im Thai-Restaurant. Das bringt Bonuspunkte (→Landessprache).

Außerhalb der Großstädte und Touristenzentren gibt’s besonders wenig Englisch:  Thailand wurde nie kolonialisiert und verwendet Englisch nicht für die inländische Kommunikation über Provinzgrenzen hinweg oder gar als inoffizielle Nationalsprache (anders als die Philippinen, Malaysia oder Indien).

Die Englisch-Aussprache in Thailand ist oft bizarr – so fehlen Konsonanten oder Silben am Ende, „r“ und „l“ werden verwechselt: „polite“ klingt wie „pollai“, „loyal“ wird „royal“ geschrieben. Manche Thailänderin betreibt Online-Dating laut Eigenaussage, um Englisch zu üben.

Zudem hat Thailand eine völlig eigene Schrift; dass die Thaischrift ohne Punkt, Komma, Anführungszeichen und Leerzeichen auskommt, macht es den Thais beim Englisch-Schreiben nicht leichter. Fast überall in Thailand, wo es wichtig ist, steht unter der Thaischrift die englische Übersetzung.

Die Thai-Sprache ist zudem praktisch grammatikfrei (kein Plural, keine Vergangenheit, keine Artikel, kein Kasus, weniger Hilfsverben). Auch das hilft den Thailändern nicht beim Englisch-Lernen („this my brother two“); Deutsch ist im Vergleich noch komplexer.

Thailänder haben zudem eigene Jahreszahlen (dt. Wiki; engl. Wiki; 2022 AD = 2565 BE) und kennen mitunter die westlichen Jahreszahlen nicht so gut. Monate, Wochentage, Wochenende und Neujahr unterscheiden sich immerhin nicht.

Besonderheiten auf den Philippinen

Relativ zur Thailänderin sind viele Filipinas weniger wohlhabend. Filipinas haben oft kein Auto, kein Motorrad, keinen Laptop, keinen festen Job, kein WLAN (sie nennen es „waifai“) und keinen westlichen Wohnstandard. Sie chatten auf halb-kaputten Handys mit schlechtem Netz und Prepaid-SIM-Karten

Filipinas müssen also regelmäßig Handy-Guthaben („load“) nachkaufen, abgerechnet nach Volumen oder Zeit. Euer Chatten ist womöglich ein echter Kostenfaktor für die Filipina. Man hört oft „i have no load“, ich habe kein Handy-Guthaben. Besonders auf dem phil. Land sind die Verbindungen schlecht, die Guthaben knapp. Facebook, Facebook Messenger und WhatsApp lassen sich manchmal umsonst nutzen, aber mit eingeschränkter Funktion (evtl. ohne Bilder).

Filipinas leiden stärker als andere Asiaten unter Naturkatastrophen wie Flutwellen, Vulkanausbrüche, Starkregen, Taifune (speziell in den östlichen Visayas, also Leyte und Samar). Die meisten Filipinas ziehen gern zu ihrem West-Partner ins Ausland.

Viele Filipinas arbeiten jahr(zehnt)elang in arabischen Ländern, Singapur oder Japan: sie sind „OFWs“, overseas Filipino workers, zum Beispiel als „DH“, „domestic help“, Haushaltshilfen (→Lexikon).

Manche Auslands-Filipinas nennen im Dating-Profil trotzdem einen philippinischen Wohnort. Oder sie nennen widersprüchlich einen philippinischen und einen arabischen Wohnort. Oder einen philippinischen Wohnort und als Job „OFW“, also Ausland. Frag‘ lieber nach.

Filipinas können relativ mehr Englisch als Thailänderinnen, auch wenn es gewöhnungsbedürftig nicht immer das Schul-Englisch des Europäers ist. Sie sind relativ vertraut mit westlichen Filmen, westlicher Pop-Musik und essen oft westliches Fast Food bei „MacDo“ oder KFC. Manche sind auch stolz auf Filipino-Küche, können sie auch zubereiten. Sie haben sehr wenig geografische Kenntnisse speziell zu Europa.

Filipinas betonen oft, dass sie gern und/oder gut singen – oft westlichen Mainstream-Pop und -Folk. Westliche Kavaliere machen sich mit eigenen Sangeskünsten beliebt (ja, echt, und die Ansprüche sind gering).

Wie in ganz Südost-Asien ist zudem Karaoke beliebt. Ein Besuch in einer jugendfreien Karaoke-Kneipe ist womöglich genau das Richtige fürs zweite oder dritte Date. Frage sie aber zuerst nach den erwarteten Kosten.

Filipinas sind im Durchschnitt weniger gesundheits- und umweltbewusst, akzeptieren größere Altersunterschiede zum Partner und traditionellere Frauenrollen. Das stark verwurzelte Christentum führt manchmal zu Schuldgefühlen, Worte wie „hell“ (Hölle), „sin“ (Sünde) oder „fornication“ (Unzucht) sind aktiv in Gebrauch.

In dem katholischen Land wissen selbst manche Mütter verblüffend wenig über die Mechanik des Liebemachens. Manche beschreiben sich explizit als „not liberated“ (nicht emanzipiert) und „not open-minded“ (nicht aufgeschlossen). Sei achtsam und erspare ihr Deine Extrawünsche.

Filipinas nehmen Online-Bekanntschaften besonders ernst. Sie mögen „chat mates“, elektronische Brieffreunde, und glauben sich nach zwei Wochen Text-Chat womöglich in einer festen Beziehung mit allen Konsequenzen (→Eifersucht). Manche hatten oder haben einen rein digitalen „Facebook boyfriend“.

Manche Filipinas fragen aufdringlich nach WhatsApp-Nummern – weil WhatsApp und Facebook teils nicht auf ihr Mobil-Guthaben angerechnet werden oder weil sie Deine Nummer für Spam, Betrug oder Nummernverkauf brauchen.

Der Arm-Reich-Gegensatz zwischen ihr und Dir ist auf den Philippinen härter als in Thailand und muss bewältigt werden. Ihren Chatpartnern zeigen Filipinas mitunter Fotos von schwerkranken Verwandten, eigenen Motorradunfällen und tödlichen Arztrechnungen.

Lexikon Online-Dating Südost-Asien

  • 555 | TH | „5“ auf Thai heißt „ha“ (fallender Ton), „555“ ist also „hahaha“, Lachen
  • AC | PH | Abkürzung für Angeles City, eine phil. Stadt mit Gogobar-Meile (außerdem Abkürzung für „air condition“, Klimaanlage, und „alternating current“, Wechselstrom)
  • add | TH | „hinzufügen“, damit meinen Thailänderinnen das Hinzufügen zu einer Online-Kontaktliste, etwa zu →WhatsApp- oder →Line-Kontakten, so dass man dort kommunizieren kann („add me“; „add me in Line“)
  • adventurous | PH | „abenteuerlich“; Filipinas schreiben sich die Eigenschaft im Profil zu, bedeutet circa „mag Ausflüge in die Natur oder in eine fremde Innenstadt“ und nicht mehr
  • ATM | „Geldautomat“. Manche Frauen betonen im Profil, sie suchten keinen „walking ATM“, also keinen Ausländer als wandernde Geldquelle
  • bakla | PH | Filipino-Wort für →Ladyboy, nicht immer höflich gemeint
  • bar girl | junge zugewandte Frau, die in einer Bierbar im Vergnügungsviertel arbeitet und für Bezahlsex bereitsteht; manche Touristen kennen nichts anderes; darum betonen einige Daterinnen, man sei „not a bar girl“; Dating-Profile von bar girls erkennt man evtl. am entsprechenden Foto-Hintergrund (teils auch a.d. Aufmachung)
  • BPO | PH | „business process outsourcing“, Auslagern von Geschäftsfeldern in Billiglohnländer, z.B. Call Center; typischer Job von Filipinas in phil. Zentren wie Manila, Cebu oder auch Clark bei Angeles City; deutet auf Bildung, Englischkenntnisse, IT-Kenntnisse, Nachtschichten und passables Einkommen hin. →CSR
  • butterfly | TH | „Schmetterling“; im Thai-Englisch ein untreuer Mann, der von Frau zu Frau flattert und sich nicht festlegt; manchmal Umschreibung für Sextourist; als Nomen und Verb („he butterflies too much“); für manche Filipinas ähnlich negativ ist →“flirt“
  • CSR | PH | „customer service representative“; typische Jobangabe von Filipinas a.d. Philippinen; die Kundenkontaktbeauftragte betreut Kunden z.B. in der Hotline; andere Bezeichnung service associate; deutet auf Bildung, Englischkenntnisse, IT-Kenntnisse, passables Einkommen und evtl. Nachtschichten hin (engl. Wiki). →BPO
  • DH | PH | „domestic help“, Haushaltshilfe, typischer Job der Auslands-Filipinas in arabischen Ländern, Hongkong oder Singapur (→OFW) und a.d. Philippinen selbst
  • Esarn | TH | →Isarn
  • Facebook Messenger | PH | Kurznachrichtendienst à la →WhatsApp oder Skype, oft nur als „Messenger“ bezeichnet (gelegentlich ist dann jedoch Yahoo Messenger gemeint); früher beliebt a.d. Philippinen, heute verdrängt von Whatsapp
  • farang | TH | Thai-Wort für „weißer Westler“, gesprochen oft „fallang“; das Wort hat laut einigen West- und Ost-Beobachtern einschl. Hans D. Blog einen negativen Beiklang, betont höfliche konservative Thais sagen stattdessen auf Englisch und Thai „European“ (auch wenn sie „Caucasian“ meinen)
  • flirt | PH | das engl. Wort hat für Filipinas einen negativen Klang, deutet auf untreues Herumstreunen hin, ähnlich wie →“butterfly“ in Thailand. Sag‘ ihr also nicht, „i was only flirting“
  • freelance, freelancer | TH | allgemein „freier Mitarbeiter“; in Thai-Touristenzentren wie Pattaya, Bangkok oder Phuket jedoch manchmal Bezeichnung für Gelegenheitsprostituierte ohne Bindung zu Bar oder Salon. Kundenanbahnung z.B. per Online-Dating, auf der Straße oder in Freelance-Bars. Wer sich klar von „(sex) freelancern“ absetzen will, sagt lieber „self-employed“ (engl. für „Ich-AG“).
  • FWB, F+ | „friends with benefits“ bzw. „friendship plus“ →fun
  • fun | TH | „Spaß“; vor allem im Thai-Englisch eine Bezeichnung für schnellen Sex ohne feste Beziehung mit/ohne Bezahlung; wird von Daterinnen teils explizit angeboten, oft explizit abgelehnt; ähnlich wie →ONS („one night stand“), „FWB“, „F+“, „hook-up“; anders als →funny und anders als „fun to be with“
  • funny | TH | „lustig“, im Thai-Englisch meist ein Wort für heitere Wesensart, Scherz-affin, ist willkommen, also wie „sense of humour“ oder „fun to be with“ und nicht wie →fun
  • game, play game | „Spiel“; meint wie →“fun“ meist schnellen Sex ohne feste Beziehung, evtl. in Verbindung mit Täuschen und Lügen; meint beim Online-Dating meist nicht Monopoly, Angry Birds, Fußball oder Bridge (anders als →“play this app“)
  • gekreuzte Finger, „Fingerherz“ 🤞 | PH | zwei Finger, die sich kreuzen und reiben, bedeuten in Europa und USA Finanzielles; in Korea und damit auch auf den Kpop- und Kdrama-versessenen Philippinen steht diese Geste dagegen für „Liebe“, „Herz“, auf vielen Filipina-Selfies zu sehen – ein irritierender Gegensatz zur Bedeutung in Europa ( Wiki)
  • generous | „großzügig, großmütig“ (dict.cc). Asiatinnen erwarten das laut Profil häufig von Männern; sie schreiben sich die Eigenschaft aber nur selten selbst zu
  • her, his | PH | „ihr“, „sein“ (jew. Possessivpronomen); manche Filipinas (speziell von den Visayas) verwechseln im Englischen „her“ und „his“, evtl. auch „him“-„her“, „he“-„she“ sowie „i“ und „e“; das kann verwirren
  • holiday girlfriend, holiday gf | TH | eine Thailänderin als Rundum-Partnerin eines zahlungskräftigen Westlers für zwei Wochen Strandurlaub, mit oder ohne Tageslohn; wird in vielen Profilen explizit ausgeschlossen, von anderen angeboten
  • hook-up | →ONS
  • ID, ID Line | TH | →Line
  • Isarn | TH | relativ arme Region im Nordosten Thailands, Herkunft vieler Frauen in Bangkok und Pattaya, mit teils eigener Kultur und Sprache, bekannte Städte Khon Kaen, Udon Thani, Ubon Ratchathani; andere Schreibweisen Isaan, Esarn
  • kathoey | TH | Thai-Wort für →ladyboy
  • ladyboy | männlich geboren, fühlt sich als Frau, gibt sich als Frau, verändert den Körper manchmal per Operation und Hormon in Richtung weiblich, sucht männliche Partner. Die Dating-Seiten pinalove.com und thaifriendly.com bieten neben „männlich“ und „weiblich“ eine dritte Geschlechtsangabe „ladyboy“. Auf anderen Dating-Seiten bezeichnen sich ladyboys teils als „männlich“ und „gay“, teils als „weiblich“ (trotz männlicher Ausstattung). Weil ladyboys auf Profilen teils nicht von Frauen zu unterscheiden sind, darf man durchaus höflich fragen: „Were you born as a girl 100%?“ Weitere Bezeichnungen: bakla (in PH), kathoey (in TH), shemale, transgender, TG, transsexual, TS; nicht alle Bezeichnungen sind höflich, ladyboys und Beziehungen zu ladyboys nicht immer gut angesehen
  • lb | →ladyboy
  • LDR | PH | „long distance relationship“, Fernbeziehung. Einige Filipinas akzeptieren Fernbeziehungen ohne ein einziges persönliches Treffen
  • learn | TH | „lernen“, meint im Thai-Englisch „einander in Ruhe kennenlernen“, nicht gleich in die Kiste hüpfen
  • Line | TH | Kurznachrichtendienst à la →WhatsApp oder Skype, beliebt in Thailand; darum nennen oder erfragen viele Thailänderinnen den Line-Account-Namen, sie nennen ihn „Line ID“, „ID Line“ oder „ID“ („add me in Line“)
  • Line ID | TH | →Line
  • little bit | TH | „ein bisschen“, meint im Thai-Englisch „sehr wenig bis gar nicht“ und nicht „durchaus schon etwas“; das kann jedoch eine starke Untertreibung sein
  • LTR | „long term relationship“, dauerhaft feste Beziehung, nicht nur eine schnelle Nummer
  • Messenger | PH | →Facebook Messenger
  • morena | PH | meint auf den Philippinen „eher dunkle, nicht relativ helle Haut“ einer Frau; dunklere Haut hat manchmal ein schlechtes Image, und das Lob einer „wunderschönen dunklen Haut“ ist nicht immer willkommen; Hautton-Vergleiche Arm an Arm stimmen manche Asiatin traurig
  • nose-bleed | PH | „Nasenbluten“; bekommen Filipinas angeblich, wenn sie länger Englisch lesen oder reden müssen
  • OFW | PH | „overseas Filipino worker“, also Filipinas, die ein paar Monate oder Jahre im Ausland arbeiten, vor allem in arabischen Ländern, in Singapur, Japan oder Hongkong, oft als Haushaltshilfe (→DH) (Wiki deutsch) (Wiki engl.)
  • ONS | „one night stand“, →fun
  • Pinay | PH | auf den Philippinen umgangssprachlich für „philippinische Frau“; evtl. mit herablassendem Beiklang
  • Pinoy | PH | auf den Philippinen umgangssprachlich für „philippinischer Mann“ oder „von den Philippinen“
  • play this app, play internet | TH | engl. „diese App spielen“, „Internet spielen“, bedeutet in Thai-Englisch schlicht „diese App nutzen“, „das Internet nutzen“, nicht spielerisch oder geheimnisvoll gemeint (anders als →“game“, „play game“)
  • polite | TH | „höflich“, sehr wichtige Männer-Eigenschaft aus Sicht von Thailänderinnen, oft „pollai“ ausgesprochen; auch wichtig für Filipinas, die jedoch meist „respectful“ sagen
  • Porn | TH | Thai-Wort für „Segen“, „Geschenk“ und gängiger →Spitzname, auch in Verbindungen wie Siriporn, Supaporn, Thanaporn, Pornthip, Pornsat, oft auch in Geschäftsnamen; darum enthalten manche Profilnamen das Wort „porn“ oder „gift“ (engl. für Geschenk, also nicht für Gift); kein Bezug zu Sexfilmen oder heißer Action; verzichte auf Anspielungen
  • respectful | PH | „höflich“, sehr wichtige Eigenschaft für Filipinas; auch wichtig für Thailänderinnen, die jedoch auf Engl. meist „polite“ sagen
  • scam, scammer | „Betrug“, „Betrüger:in“
  • sexy | TH | das Wort meint auf Thai und auf Thai-Englisch so viel wie „sinnlich feminin“; es wird in Thailand, Vietnam und Kambodscha weit unbefangener verwendet als im Westen und hat wenig erotisch Aufgeladenes; oft ein willkommenes Kompliment für junge Frauen
  • shemale | →ladyboy
  • Skype | Dienst für Videotelefonate (→Kapitel Videotelefonate), Textnachrichten und zum Austausch auch von großen Ton-, Bild- und Videodateien. Bietet damit viele Funktionen wie →WhatsApp, läuft aber anders als WhatsApp unkompliziert auch auf Computern, nicht nur Handys und erlaubt anonyme Benutzerkonten. Die Gesprächspartnerin muss nicht unbedingt Skype installieren; es reicht, im eigenen Skype einen speziellen Skype-Link zu erzeugen und zu verschicken
  • Spitzname | TH | „nick name“, Thai „cheu len“. Thailänderinnen haben einen meterlangen amtlichen Namen und meist einen völlig anderen Spitznamen, der im Alltag durchweg verwendet wird, etwa Fon (Regen), Gop (Frosch), Meow (Katze), Noi (Klein), Lek (ebf. Klein), →Porn (Segen, Geschenk), aber auch direkt englisch die Spitznamen Beer, Apple, Guitar (Thai-Namen Wiki; dt.) (Thai-Spitznamen; dt.) (Thai Nick Names; engl.)
  • sugar daddy | PH | ein „sugar daddy“ (alter Mann) hat eine längere Beziehung zu einem „sugar baby“ (viel jüngere Frau); er bezahlt Sex und die Simulation einer Dauerbeziehung mit einem monatlichen Stipendium an sie; einige Filipinas suchen online explizit nach „daddy“ oder „sugar“, andere schließen so etwas explizit aus
  • Tagalog | PH | Regionalsprache im Großraum Manila, fast identisch mit Nationalsprache Filipino (→Kapitel Nationalsprache); manche Filipinos weit weg von Manila sprechen lieber/besser Englisch als Tagalog/Filipino
  • take care | TH | „Acht geben“; im Englisch der Thais einerseits „sich gegenseitig umeinander kümmern“, aber womöglich auch „Lebensunterhalt finanzieren“
  • Tattoo | konservativere Asiatinnen lehnen großflächige oder jegliche Tattoos ab. Einige Thais tragen traditionelle Tattoos z.B. auf dem Schulterblatt. Manche Tattoo-Trägerinnen zeigen ihre Tattoos im Profil dezidiert, andere verstecken sie bewusst
  • Transgender | →ladyboy
  • TS | steht für Transsexual, →ladyboy
  • Valentinstag | Viele Asiatinnen, speziell Filipinas, haben den Valentinstag am 14. Februar im Blick. Sie erwarten nicht unbedingt ein Geschenk oder ein Dinner, aber definitiv eine „Happy Valentine’s Day“-Nachricht mit Blumen-, Kuss- und Herz-Emojis 😘💋😙💏💐💌🥰. Die Erwartung besteht oft auch, wenn man sich nur flüchtig kennt
  • VC | PH | Kürzel für „video chat“ oder „video call“, Videotelefonat. →Kapitel Videotelefonat
  • Viber | PH | Kurznachrichtendienst à la →WhatsApp oder →Skype, früher beliebt a.d. Philippinen, heute verdrängt von Whatsapp
  • wai | TH | höflicher Thai-Gruß und Dankesgeste mit vor dem Oberkörper gefalteten Händen 🙏, beachte die unterschiedlichen Formen je nach Gegenüber und wann man drauf verzichtet. Weniger verbreitet auch in Laos und Kambodscha ( Wiki) (engl. Wiki)
  • WhatsApp | PH | Kurznachrichtendienst für Text, Bild, Videotelefonat (→Extrakapitel Videotelefonate), beliebt bei Filipinas. Wer seine WhatsApp-Nummer teilt, gibt damit in der Regel seine Handynummer bekannt. Diese kann für Spam per Anruf oder SMS genutzt oder auch verkauft werden. Eine anonyme WhatsApp-Alternative ist →Skype, in Thailand auch →Line.
  • Zunge ausgestreckt | die ausgestreckte Zunge auf Profilfotos ist nicht lasziv-sexuell gemeint, sondern nur ein kleiner Scherz

Good Girls – Asiatinnen und ihr Image

Good girls: Die meisten Asiatinnen sind in der Öffentlichkeit und zu Hause konservativer und braver als Europäerinnen – auch wenn sie sich teils aufregend körperbetont anziehen. Von ihnen handelt dieser Ratgeber.

Zwar posieren auf den Asien-Dating-Seiten Bikini-Mädels, Unterwäsche-Models, Busenwunder und schwüle Vamps. Gelegenheitsprostituierte annoncieren „fun“, „not serious“, „not for free“, „freelance“, „love exercise“ und „sugar“. Bilder von Neonvergnügungsmeilen in Bangkok, Pattaya, Phuket-Patong, Manila-Makati oder Angeles City brennen sich ins Bewusstsein.

Doch die allermeisten Asiatinnen sind entschieden „good girls“, religiös, strikt (seriell) monogam und ganz anders als die speicheltropfenden Klischees. Im Meer tragen sie oft Shorts, T-Shirt und BH. Das gilt auch für einheimische Frauen in notorisch nacht-aktiven Zentren wie Pattaya, Bangkok oder Angeles City.

Dort gibt es zwar ein paar Gogo-Girls und Sex-Masseusen. Aber vor allem gibt’s wie überall Buchhalterinnen, Verkäuferinnen, städtische Angestellte, Lehrerinnen, Telefonistinnen, Hotelpersonal, Managerinnen usw. usf. Eine Enttäuschung für Sextouristen.

Lebt also eine Frau in „Pattaya“ oder „Bangkok-Sukhumvit“, deutet das nicht auf Beruf oder Charakter hin. Aufschlüsse geben höchstens Fotos und sonstiger Text.

Ohnehin sind viele der schwülen, aufdringlichen Profile gefälscht, Scam, Betrug. Die Vergnügungsviertel erstrecken sich nur über zwei kurze Straßen in einem großen Land und haben mit der Landeskultur wenig zu tun; die meisten Mittelschicht-Einheimischen blicken auf Sexarbeiterinnen und ihr Klientel herab.

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