Tag Archive for Südostasien

Buchkritik: Nach dem Monsun, von John David Morley (2001) – 6 Sterne

Das Buch enthält vier etwa gleich lange Teile über: Singapur mit englischer Familie und malaiischen Angestellten; England mit erweiterter englischer Familie; Ghana mit englischer Familie und afrikanischen Angestellten; sowie England im Internat. Morley schreibt über Jahre ab etwa 1952, er ist vier bis etwa zehn Jahre alt. Er schreibt aus Kinderperspektive, wir lernen vor allem…

Kritik Memoiren. My Other Family: An Artist-Wife in Singapore, von Patricia Morley (1994) – 7 Sterne

Von 1946 bis 1948 lebte die Engländerin Patricia Morley in Singapur mit englischem Mann und eigenen Kindern – und mit mehreren malaiischen Hausangestellten plus Anhang. Über die Malaiien (gutteils aus Indonesien) berichtet Morley in diesem Buch. Außerdem zeigt die künstlerisch ausgebildete Autorin 16 Kohlezeichnungen in ordentlicher SW-Qualität auf Kunstdruckpapier. Obwohl ihr Mann in der Kolonialverwaltung…

Roman + Film: Heiße Küste / The Sea Wall / Un barrage contre le pacifique, von Marguerite Duras (1950, 2008) – 7 Sterne – mit 2 Videos

Marguerite Duras verarbeitet im Roman Heiße Küste ihre eigene, ärmliche Kindheit im Indochina der 1920/1930er Jahre, offenbar in Prey Nob, Kambodscha, zwischen Kampot und Sihanoukville (der Ort auf Google Maps). Sie schildert eine verlotterte Kleinfamilie in öder Einsamkeit, deren landwirtschaftliche Pläne längst scheiterten. Rohheit, Opportunismus, Willkür: Das Buch ist voll Rohheit, Opportunismus (bis hin zu…

Kritik Roman. W. Somerset Maugham: Südsee-Romanze (1932, engl. The Narrow Corner) – 5 Sterne

Mit wenigen Sätzen kreiert W. Somerset Maugham (1874 – 1965) sogleich ein Szenario, in dem der Leser behaglich Platz nimmt – atmosphärischer Schauplatz, interessante und mild sinistre Protagonisten. Da bleibt man gern dabei und freut sich auf den freien Samstagnachmittag. Somerset Maugham auf Amazon: allgemein | Kurzgeschichten | Romane | englisch Show, don’t tell: Zu…

Romankritik: Infanta, von Bodo Kirchhoff (1990) – 7 Sterne

Fazit: Bodo Kirchhoffs mehrfach übersetzter Erfolgsroman hat einige Vorzüge und ein paar Schwächen: Starke Atmosphäre im philippinischen Tropenstadl, reizvolle Dialoge, gut gewebte Handlung, interessante Nebendarsteller, angenehme Sprache. Dazu kommen unrealistische oder undefinierte Hauptfiguren, zu viel angeberische Gewalt sowie Melodrama und Längen in der zweiten Hälfte. Bodo Kirchhoff bei Amazon Moribunde Kröteriche: Die Runde der morbiden,…

Erster Lese-Eindruck Thaibuch: Jasmine Nights, von S.P. Somtow (1994)

1963 vor den Toren Bangkoks. Im Mittelpunkt stehen Thaijunge Little Frog, 12, und sein afroamerikanischer Freund Virgil. Deren Jugendgeschichten sind witzig und kurzweilig, und doch habe ich auf Seite 40 abgebrochen: Denn das Buch ist mir viel zu unrealistisch, bis hin zu Chamäleon-Haustier, Limbo-tanzenden Thaitanten, konspirativen Urgroßmüttern und Blowjob beim Leichenschmaus. Ich kann mir nicht…

Romankritik: Letters from Thailand, von Botan (1969) – 7 Sterne

Fazit: Auf etwa drei Buchfünfteln erzählt Botan eine spannende Geschichte: Ein chinesischer Habenichts baut sich ab 1945 ein Leben in Bangkok auf, gründet Geschäft und Familie. Botan liefert tiefe Einblicke, pfiffige Dialoge und verblüffende Wendungen. Sie schafft Charaktere aus Fleisch und Blut, die sich eigenwillig entwickeln, der Leser wird zum Familienmitglied – nicht immer die…

Mein Leseeindruck: Perlen im Reisfeld. Indonesien in Erzählungen der besten zeitgenössischen Autoren (1971)

Rund 28 Autoren liefern hier rund 37 meist kurze Geschichten, erschienen in den 1950er oder frühen 1960er Jahren. Die Stimmung in den Geschichten ist vielfach düster – isoliertes Leben im Dorf, auf dem Berg und im Wald, Bedrohung durch Regen, Gewitter und Schlangen, bizarrer Aberglaube, das Sterben der Alten, ein wunderlicher Rikschafahrer. Mehrfach verweigern Eltern…

Kritik Erzählung: Freya von den Sieben Inseln, von Joseph Conrad (1912, engl. Freya of the Seven Isles) – 7 Sterne

Dieser Ich-Erzähler berichtet sehr sicher und gefällig, wie ein Seebär beim Cognac, man folgt der Geschichte gern. Die beginnt freilich auch zu malerisch: Die schöne Freya im Haus überm Meer spielt auf dem Klavier, und ihr Galan Jasper reist per Zweimaster an. Freyas wohlmeinender Kapitänvater retiriert derweil verständnisvoll auf die hintere Veranda. Der Ton ist…

Kritik frühe Kurzgeschichten: Geschichten der Unrast, von Joseph Conrad (1898, engl. Tales of Unrest) – 7 Sterne

Fazit: Joseph Conrad (1857 – 1924) präsentiert in fünf frühen Kurzgeeschichten äußerst gemischte Themen, Kulissen, Stile und Wortzahlen – vielleicht nicht ideal für einen Kurzgeschichtenband, aber zu ähnlich sollen die Geschichten ja auch nicht klingen. Zu den Themen gehören: Rasend Verliebter bringt unschuldige Nahestehende zu Tod und ist darob unhappy ever after (2x). Weiße Handelstreibende…

Romankritik: Almayers Luftschloss bzw. Almayers Wahn, von Joseph Conrad (1895, engl. Almayer’s Folly, Lingard-Trilogie Teil 3 von 3) – 7 Sterne – mit 2 Videos

Fazit: Es klingt, als hätte Joseph Conrad (1857 – 1924) seinen Erstlingsroman schnell rausgehauen, atemlos, seitenlang kein Absatz, kein Dialog, Zeitsprünge, Fokus- und Szenenbrüche, wichtige Aspekte aufgeregt wiederholend. Aber der Plot läuft meist zügig durch und wird im letzten Drittel sehr spannend. Es gibt kaum hohle Verallgemeinerungen, wenig mystisches Geraune, das Nature Writing ist nüchtern…

Romankritik: Der Verdammte der Inseln, von Joseph Conrad (1896, engl. Outcast of the Islands, Lingard-Trilogie Teil 2 von 3) – 6 Sterne – mit Video

Fazit: Joseph Conrad konstruiert eine spannende Räuberpistole mit verblüffenden Manövern, starken Dialogen, interkulturellem Großaufgebot und viel Atmosphäre. Er produziert auch langatmigen Schwulst und einen unglaubwürdigen Hassliebesgockel. Verblüffend, dass Conrad die Teile 2 und 3 der Lingard-Trilogie so vergleichbar plottete und konstruierte. Geschriftstellert: In seinem historisch zweiten Roman klingt Joseph Conrad (1857 – 1924) deutlich epischer…

Romankritik: Die Rettung, von Joseph Conrad (1920, engl. The Rescue, Lingard-Trilogie Teil 1 von 3) – 3 Sterne

Fazit: Der Ton ist teils märchenonkelhaft und voll überflüssiger Adjektive und Verallgemeinerungen. Teils konnte ich der Geschichte nicht folgen – weder den Gefühlen und Entscheidungen der Protagonisten noch den Inter-Island-Streithändeln – und musste in der englischen Zumbuchwiki die Handlung nachlesen; selbst dort verstand ich nicht alles. Die Figuren erscheinen zu diffus, zu holzschnittartig lieb oder…

Filmkritik: Der Verdammte der Inseln (1951, Regie Carol Reed, mit Trevor Howard, engl. Outcast of the Islands) – 7 Sterne – mit Video

In diesem Film ist immer was los, herrscht immer Bewegung: exotischer Trubel, Mensch und Tier im Kolonialhafen und im Flussdorf, lachende nackte Kinder, die schöne Aissa im nassen Leinenkleid, dramatischer Streit, dramatische Bambusbauten, Tanz, ein rätselhaftes Büblein mit dito Haarschnitt im Kinderkanu, prächtige Zweimaster in aufgewühlter See, Krokodile, Elefanten (gab’s die in Makassar oder Ostborneo?).…

Filmkritik: La folie Almayer bzw. Almayer’s Folly (2011, Regie Chantal Akerman) – mit 2 Videos & weiteren Verfilmungen

Über lange, quälende Strecken zeigt Akermans Film narzisstische Männer beim wonnigen Ansichselbstleiden. Zur Abwechslung schifft eine Teenagerin in einen Durchgang, sie erhält dafür alle Zeit der Welt. Die meisten Szenen spielen im Halbdunkel, dauern sehr lang, haben kaum Worte oder Kamerabewegung und teils bizarr entrückte Anmutung. Der Film soll in Ostborneo mit malaiischer Sprache spielen;…

Rezension Thai-Geschichten: People of Esarn, von Pira Sudham (1997) – 5 Sterne

Die Hauptfiguren im eher literarischen Teil dieses schmalen Buchs sind Ich-Erzähler aus dem Isaan, der armen flachen Gegend im Nordosten Thailands. Manche können nicht lesen. Sie berichten von ihrem armseligen Landleben, Pech in der Liebe, einige gehen zum Arbeiten nach Bangkok. Schmucklose Protokolle: Die Geschichten klingen fast wie Interview-Protokolle, so schmucklos und ohne Effekthascherei schreibt…

Rezension Thai-Roman: Shadowed Country, von Pira Sudham (2004, enthält Moonsoon Country, 1988 + The Force of Karma, 2002) – 2 Sterne

Autor Pira Sudham (Pira Canning Sudham) wurde in einem nordostthailändischen Dorf geboren (also in der Region Isaan/Esarn), ging mit 14 zum Lernen nach Bangkok, studierte und lebte später in Neuseeland, Australien und England, zuletzt offenbar wieder in Thailand. Er schreibt nur auf Englisch. Ich bespreche hier das dicke Hardcover-Buch Shadowed Country (Verlag Asiashire, 2004); es…

Buchkritik: Bangkok Days, von Lawrence Osborne (2009) – 4 Sterne

Das Bangkok-Buch beginnt mit fast vorhersehbaren Themen: Alte weiße Männer in schäbigen Wohnklitschen und Klamotten – „in baggy pants, a crinkled shirt… espadrilles“… „undescribably shabby and old now“… „paunchy and mottled“ (während wir von Autor Lawrence Osborne nur Dandy-Fotos im Anzug kennen); dazu Bars und eine Prostituierte für mehrere Nachbarn. Sie ist eine der ganz…

Kritik Reise-Trink-Buch: The Wet and the Dry. A Drinker’s Journey, von Lawrence Osborne (2013) – 5 Sterne

Lawrence Osborne erforscht in einer Reise, wie man in islamischen Ländern Alkohol anbaut und trinkt, u.a. im Libanon, in Pakistan, Abu Dhabi, Dubai und im Oman. Osborne pflegt einen schnöseligen, pseudokultivierten Ton, als ob er alles aus größter, mild amüsierter Distanz betrachte. Auf Goodreads erhielt das Buch maue 3,4 von 5 möglichen Lesersternen (Stand Juni…

Romankritik: Crazy Rich Asians, von Steven Kwan (2013) – 6 Sterne – mit Trailer

Crazy Rich Asians (2013, dt. u. engl. Buchtitel) ist der erste Teil einer Trilogie, die Kevin Kwan 2016 mit Crazy Rich Girlfriend (engl. China Rich Girlfriend) und 2018 mit Crazy Rich Problems (engl. Rich People Problems) fortsetzte. Die Verfilmung von Crazy Rich Asians erschien 2018 (dt. Titel Crazy Rich). Die Teile 2 und 3 wurden…

Filmkritik: Crazy Rich (2018, engl. Crazy Rich Asians) – 7 Sterne

Ungewöhnlich für eine *Hollywood*-Produktion: Der Erfolgsfilm auf Basis des Erfolgsbuchs von Kevin Kwan zeigt nur chinesische Gesichter unter chinesischer Regie an asiatischen Schauplätzen. Die Mittelschicht-US-Chinesin Rachel erlebt in Crazy Rich Asians die Welt der chinesisch-stämmigen Superreichen in Singapur, mit atemberaubendem Luxus und schockierenden Intrigen. Die romantische Komödie läuft flockig durch, hat Schwung, die richtige Menge…

Rezension Indonesien-Roman: Das Zigarettenmädchen, von Ratih Kumala (2012) – 7 Sterne

Dass Autorin Ratih Kumala auch TV-Filme skriptet, glaube ich gern: sie liefert in diesem Roman viele Dialoge, mild schmalzige Momente und Cliffhanger, wenn es spannend wird; eine zentrale Frage entsteht auf den ersten Buchseiten und wird erst 250 Seiten später beantwortet; das Ende bringt sogar Lösungen zu Problemen, die man gar nicht gesehen hatte. Insgesamt…

Kritik Indonesien-Roman: In Fesseln, von Armijn Pane (1940) – 5 Sterne

Ein sehr provinzielles Batavia (Jakarta) in den 1930ern. Der Arzt Tono ist lieb- und kinderlos mit der mürrischen, herrischen und stolzen Tini verheiratet. Abends aber täuscht er Krankenbesuche vor und kehrt ein bei der gepflegten Ex-Prostituierten Yah. Die ist handzahm und immer lächelnd, da kann Tono entspannen. Viel historisch-indonesische Atmosphäre breitet der indonesische Autor Armijn…

Rezension Länder-Bericht: Jenseits des Glaubens: Eine Reise in den anderen Islam, von V.S. Naipaul (1998, engl. Beyond Belief, sein 2. Islam-Buch) – 8 Sterne

V.S. Naipaul liefert hier lange Portraits aus vier Ländern, die sich einst – fern von Arabien – dem Islam zuwandten: aus Indonesien, Iran, Pakistan und Malaysia. In diesem Buch von 1998 wiederholt er eine frühere Reise, die er bereits 1981 in dem Band Eine islamische Reise: Unter den Gläubigen (engl. Among the The Believers: An…

Rezension Indonesien-Buch: Surviving against the Odds, von Stanley Ann Dunham (1992/2009) – mit Kritiker-Links

Stanley Ann Dunham, Barack Obamas Mutter, war eine hochinteressante, weltoffene Intellektuelle, die in Hawaii erst einen Kenianer (Obamas Vater) und später einen Indonesier heiratete. Sie reichte ihre über 1000seitige Dissertation über indonesische Dorfwirtschaft 1992 an der Uni Hawaii bei Alice Dewey ein und starb 1995 mit 52, lange bevor ihr Sohn weltbekannt wurde. Ab 2005…

Rezension: A Singular Woman, Barack Obama’s Mother, von Janny Scott (2011) – 7 Sterne – mit Presse-Links

Stanley Ann Dunham, Barack Obamas Mutter, war eine hochinteressante, weltoffene Intellektuelle, die in Hawaii erst einen Kenianer (Obamas Vater) und dann einen Indonesier heiratete und zeitweise mit Sohn in Indonesien lebte. Sie verbrachte insgesamt die Hälfte ihres erwachsenen Lebens in Indonesien, forschte und promovierte dort über Dorfwirtschaft, leitete Hilfsorganisationen und beriet Regierungen und Banken in…

Rezension Memoiren: Ein amerikanischer Traum, von Barack Obama (1995, engl. Dreams from My Father) – 8 Sterne

Hawaii, Indonesien, Los Angeles und New York sind einige der Stationen dieser leicht fiktionionalisierten Jugend-Autobiografie, sie reicht von den Großeltern bis zu Obamas Studienbeginn nach ersten Arbeitsjahren. Besonders detailliert gerieten die Abschnitte über Obamas Sozialarbeit in Schwarzenvierteln von Chicago und über den Besuch bei der kenianischen Familie seines Vaters. Der Ex-US-President (*1961, im Amt Jan.…

Rezension: Mai Pen Rai Means Never Mind, von Carol Hollinger (Thailand-Bericht 1965) – 7 Sterne

Carol Hollinger bewohnt Ende der 1950er Jahre mit Mann und Tochter ein Haus in Bangkok. Ich habe selten so gelacht wie in den ersten Kapiteln dieses Buchs. Laut Werbung ist es „an American housewife’s honest love affair with the irrepressable people of Thailand“ – aber das klingt irreführend: Hollinger werden die Damenkränzchen der Ausländerinnen schnell…

Buchkritik: Bangkok People, von James Eckardt (1999) – 5 Sterne

In knapp drei Dutzend Geschichten portraitiert James Eckardt Bangkok-Bewohner, die er bis 1997 für Bangkoks Manager Magazine traf. Im Nachwort schreibt er einige Geschichten noch bis 1999 fort. Die Texte sind jeweils nur drei bis zehn luftig bedruckte Seiten lang. Eckardt ist mit einer Thailänderin verheiratet und spricht gut Thai. Er formuliert flüssig, sehr gut…

Rezension Reisebuch: Indonesien und so weiter, von Elizabeth Pisani (2014, engl. Indonesia etc.) – 8 Sterne – mit Presse-Links

Fazit: Wenn auch nicht ganz homogen, so doch ebenso unterhaltsam wie informativ: dies ist eins der besten Hot Country-Bücher, die ich kenne. Pisani schreibt warmherzig, intelligent und witzig ohne Schmalz und Verklärung, dabei mit verblüffenden Ausdrücken und Vergleichen (ich kenne nur das englische Original und kann die Eindeutschung nicht beurteilen). Statistisches und Geschichtliches mit Tiefgang…

Rezension Sprechbücher: Indonesisch Wort für Wort, plus Wörterbuch (Reise KnowHow) & Indonesian Phrasebook (Lonely Planet ) – je 7 Sterne

  Nach Indonesien habe ich diese zwei Sprechbücher mitgenommen: Lonely Planet: Indonesian Phrase Book & Dictionary (6th Edition 2012) Reise KnowHow: Kauderwelsch plus. Indonesisch Wort für Wort plus Wörterbuch (2. Auflage 2016) Das Reise-KnowHow Sprechbuch mit ganzen Sätzen für Touristen hat mir besser gefallen als das englische Indonesian Phrasebook & Dictionary von Lonely Planet. Normalerweise…