Medien

Biografiekritik: Hubert Burda. Der Medienfürst, von Gisela Freisinger (2005) – 6/10

Offenbar hatte die Autorin Zugang zu allen Hauptfiguren und 100 weiteren Akteuren samt Friede Springer, Mark Wössner, Günter Prinz, Reinhold Messner und Schulte-Hillen, auch wenn sie im Dankwort nicht alle Namen nennen will. Der Briefwechsel zwischen Axel Springer und Franz Burda senior blieb indes unter Verschluss, Rupert Murdoch stumm; doch sie konnte Tagebücher von Hubert…

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Romankritik: The Rom-Commers, von Katherine Center (2024) – 4/10

Ja, ich habe ein paar Mal gelacht, und ich habe das Buch zügig zu Ende gelesen (das geht ganz schnell). Aber es ist eine hysterische RomKom mit unrealistischen Annahmen und absurden Pannen, mit forciertem Slapstick, forciertem Schmalz, regelmäßigen Katastrophen und aufdringlichen Trauer- und Verzögerungsmomenten. Zeitweise schwafelt die Ich-Erzählerin selbstgefällig zu viel Banales, statt zur Sache…

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Rezension Biografie: Richard Avedon, What Becomes a Legend Most, von Philip Gefter (2020) – 7/10

Den Menschen Richard Avedon lernt man nur teils kennen, dachte ich in der ersten Buchhälfte: Dort beschreibt Gefter einen endlosen Promi-Reigen – Fotomodelle, Filmstars, Politiker (noch keine Supermodels) – und wie Avedon sie im Studio und on location handhabte, wie man dinierte und zelebrierte. Zu den bekanntesten Künstlern, mit denen Avedon auch arbeitete, zählen Diane…

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Besprechung: Richard Avedon, Evidence 1944 – 1994 (dt. Ausgabe)

Der großformatige Band hat drei Teile: Zunächst liefert Jane Livingston einen biografischen Abriss Richard Avedons mit vielen großformatigen Schwarz-Weiß-Bildern. Der zweite Abschnitt fast ohne Bilder bringt einen Text von Adam Gopnik. Teil 3 zeigt zur Hälfte eine Zeitleiste mit klein reproduzierten Avedons und andererseits Titelbilder, Arbeits- und Familienszenen – insgesamt vielleicht der umfassendste, wenn auch…

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Biografie-Kritik: Harry Rowohlt, von Alexander Solloch (2024) – 7/10

Harry Rowohlt war penibel mit Sprache, und das zeichnet Biograf Solloch schön nach. Mehrfach gibt er Sprachbetrachtungen Rowohlts wieder und vergleicht Rowohltsche Übersetzungen mit anderen Eindeutschungen, dazu das englische Original – sehr gut; freilich finde ich Rowohlts Versionen weniger herausragend als der penetrant enthusiastische Biograf. Stil: Tatsächlich rühmt Solloch Harry Rowohlts Schreib-und Lebensstil wie auch…

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Rezension: Die Neue Frankfurter Schule. Die schärfsten Kritiker der Elche in Wort und Strich und Bild, von Oliver Maria Schmitt (2001) – 5/10

Oliver Maria Schmitt liefert einen passablen Ein- und Überblick mit vielen Fotos, Zeichnungen und Texten der Künstler von Pardon und Titanic, durchgehend in Schwarz-Weiß. Das Buch hat jedoch gravierende Schwächen: Es ist komplett unkritisch, ja verherrlichend, wie Autor Oliver Maria Schmitt im Vorwort selbst wortreich zugesteht; er preist Eckhard Henscheids ”stupende Virtuosität” etc. etc. etc….

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Lese-Eindruck Erzählungen Bernd Cailloux: german writing (2006)

Die kleine Satiren amüsieren teils mild. Bernd Cailloux berichtet vermeintlich aus dem Schriftstellerleben, erzählt aber auch alles andere – angehende Schauspieler, nächtliche Berlinstreifzüge, Rozanne aus Kalifornien in Oklahoma und ihre fünf Mal verheiratete Mutter. Die Texte klingen matt und selbstgefällig, dafür steht z.B. dieser Ausschnitt: Auf den letzten Metern zum Zeitungscafé konnte ich mich gerade…

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Biografie-Kritik: Manfred Bissinger. Der Meinungsmacher: Eine biographische Spurensuche, von Hermann H. Schmidt, Miriam Bernhardt (2019) – 4/10

Das liest sich flüssig, freundlich und tiefgangfrei. Am Gymnasium prügelte sich Bissinger so, dass er von der Schule flog und kein anderes Gymnasium ihn aufnehmen wollte – er musste auf die Realschule und den Traum vom Architekturstudium begraben. Welche Wut tobte im heranwachsenden Manfred? Und warum hatte er dagegen als Erwachsener eine ausgeprägte Fähigkeit, Menschen…

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Buch unter Baum

Kritik Bücher-Buch: The Complete Polysyllabic Spree, von Nick Hornby – 6/10

Vor jedem kurzen Kapitel gibt es zwei Listen mit gekauften und mit tatsächlich gelesenen Büchern. Listen mit geschenkten oder geliehenen Büchern gibt es nicht; bei einzelnen gelesenen Büchern steht jedoch „not bought”. Büchereien spielen keine Rolle. Mindestens fünfmal bringt Nick Hornby mehrseitige Textproben aus Büchern, die er bespricht, so aus einem Autismusbuch, aus David Copperfield,…

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Kleinanzeigen.de – Betrug reduzieren beim Gebrauchtkauf per Post

Ich bin bei Privat-Käufen per Post via Kleinanzeigen.de mehrfach betrogen worden: Ich bezahlte vorab ohne Käuferschutz, und mir wurde kaputte, unvollständige oder gar keine Ware geschickt. Wenn ich höflich protestierte, hieß es schnippisch: „Gekauft wie gesehen, das Problem entstand gewiss beim Transport oder bei Ihnen, und Tschüss.“ Nun hoffe ich, diese Regeln reduzieren den Betrug…

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Lese-Eindruck: Scoop, von Evelyn Waugh (1938) – 6/10

Flott formuliert, bizarr karikiert, und manchmal schlicht zu routiniert: Evelyn Waugh schreibt elegant, lustig und mit pfiffigen Details und Dialogen. Er versteht es, Spannung aufzubauen. Doch die Handlung ist komplett unrealistisch, die Hauptfiguren sind grenzdebil und maßlos übertrieben – man denkt an Dick und Doof. Der  Erzähler sagt selbst, dass eine Nebenfigur im Ministeramt sich…

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Kritik Biografie: Rudolf Augstein, von Peter Merseburger (2007) – 6/10

Dies ist keine Biografie. Dies ist eine episodische bundesdeutsche Zeitgeschichte mit gelegentlichen Schwenks auf Rudolf Augsteins einschlägige Leitartikel, Briefe und Vorträge. Tiefschürfend am Thema vorbei recherchiert. Über Augstein sagt Peter Merseburger, er habe sich zeitlebens mehr für Männer, die Geschichte machen, interessiert als für die strukturelle Seite der Historie Über Merseburgers Augstein-Buch sagt Hans D….

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Memoirenkritik: Der Herausgeber (2016), von Irma Nelles – 5/10

Geschickt vermischt Irma Nelles  Privates, Spiegel-Interna und bundesdeutsche Zeitgeschichte. Schon als Kind hörte sie Vater und Lehrerin ehrfürchtig von Rudolf Augstein reden. Sie beginnt mit dem Tod Rudolf Augsteins und springt dann in ihre Kindheit; so macht man das in modernen Büchern. Sie schreibt gefühlvoll und sehr menschlich, wahrt Takt, ohne Schwieriges komplett auszusparen. Fast…

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Biografie-Kritik: Henri Nannen, Der Herr vom Stern, von Hermann Schreiber (1999) – 7/10

Hermann Schreiber übertreibt es: er beginnt nicht nur mit gleich 2 Vorwörtern (Idealwert: 0), sondern rekurriert sofort auf die „Hafenstadt Emden… zu Zeiten ihrer Hochblüte im 16. Jahrhundert“. Wo ist der stern-Chef? Keine Quellenangaben: Hermann Schreiber (1929 – 2020) recherchierte erkennbar tief, redet im Vorwort von “zwei Jahren intensiver Nachforschung”, wühlte in Drucksachen seit den…

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App-Kritik: ARD Mediathek – 3/10

Merkliste: Die Merkliste lässt sich nicht sortieren, weder nach Länge oder Genre noch manuell, sie bietet auch keine individuellen Ordner. Gesehene Sendungen verschwinden nicht optional automatisch aus der Merkliste. Ich kann nicht mehrere Sendungen hintereinander weg abspielen, ich muss nach jeder Sendung neu herumdrücken. Wenn ich in der Merkliste unten etwas lösche, springt sie danach…

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Romankritik: Maigret amüsiert sich, von George Simenon (1956, frz. Maigret s’amuse) – 7/10

Das ist unterhaltsam komponiert: Erschöpfung zwingt Kommissar Maigret zum Urlaub in der eigenen Stadt; und so verfolgt er nur aus der Zeitung einen Mordfall in Paris, einmal bringt eine Infotafel im Kinovorprogramm die Handlung voran. Erst gegen Ende ermittelt Maigret durch ein Telefonat mit verstellter Stimme kurzzeitig selbst. Maigrets Überlegungen werden durch Unterhaltungen mit Madame…

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Buchkritik: Die Tante Jolesch (1975), von Friedrich Torberg -7/10

Dies ist eine lose Anekdotensammlung aus einem internationalen, gleichwohl einheitlich “altösterreichischen“ (Torberg) und sentimental verklärten Milieu. Sie wird zusammengehalten von Friedrich Torbergs vollmundigem wie übersichtlichem, altmodisch ziseliertem Deutsch, das hervorragend zum plüschigen Ambiente passt. Amazon-Werbelinks: Tante Jolesch | Friedrich Torberg | Witzig Eigenwilligkeiten und Käuze: Friedrich Torberg kapriziert sich v.a. auf witzige, mitunter leicht derbe…

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Biografie-Kritik: Herrndorf, von Tobias Rüther (2023) – 7 Sterne

Fazit: Das Beste an dieser Biografie ist der Protagonist, dessen Leben und Kunst gleichermaßen faszinieren. Biograf Tobias Rüther erzählt leicht lesbar, mild feuilletonistisch, mit ein paar sprachlichen Tics. Er interessiert sich vor allem für Wolfgang Herrndorfs Bild- und Textschaffen und für sein Sozial-Digitalleben mit Höflichen Paparazzi und Zentraler Intelligenz Agentur in Berlin; weit weniger für…

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Heftkritik: Globetrotter Magazin Frühjahr 2023 (Ausgabe 29)

Im neuen Globetrotter Magazine Frühjahr 2023 vermisse ich Deutsch, Bindestriche und mehr. (Ich meine die Ausgabe 29 auf Papier, hier online.) Reden die im Laden auch so? In einem herausgehobenen Zitat sagt „Redakteur Globetrotter Magazin“ Morris Shepherd allen Ernstes (S. 87): Ein schön designter und allein tragbarer Midlayer ist der Doppelagent im Zwiebelprinzip. Nee, ist…

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Kritik Sachbuch: Drei Zimmer Küche Porno, von Philip Siegel (2017) – 6 Sterne

Fazit: Philip Siegel schreibt eingängig, leicht lesbar, meist reportage-artig im Präsens mit viel Dialog und ein paar überraschenden Details. Aber seine Akteure und ihr Hobby sind öde, und auch Siegels Erzählstil erregt mich nicht. Amazon-Werbelink: Philip Siegel Kontaminierte Salzstangen: TV-Journalist Philip Siegel berichtet hochdetailliert von Rudelsex-Dreharbeiten – samt kontaminierten  Salzstangen, Kinderschritten im Hausflur und Last-Minute-Ejakulation…

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Kritik Memoiren: Joseph Anton, von Salman Rushdie (2012) – 5/10 – mit Links

Fazit: Salman Rushdie schreibt meist flüssig, fast journalistisch und halbwegs spannend. Doch das Buch funkelt nie, es gibt keinen Dialog und keine Vertiefung in andere Charaktere als Rushdie. Es ist eine nicht endende Reihung immer neuer Komplikationen über viele 100 Seiten: Todesdrohungen, bizarre Ex- und quengelnde oder hohle Neu-Frauen, Trennung vom Sohn, wankelmütige Verlage und…

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Radio-Podcasts mit *langen* Gesprächen

Die großen Radio-Talks: Schriftsteller, die ein Buch und Regisseure, die einen Film bewerben wollen, kommen zu langen Gesprächen in die öffentlich-rechtlichen Radiosender. Jeder TV-Komiker und jede Tatort-Standby-Leiche darf auch. Gäste ohne Verkaufsinteresse scheinen selten. Die rund einstündigen Gespräche (inkl. Musik) heißen z.B. „Eins zu Eins. Der Talk“ (BR2) oder „Doppelkopf“ (HR2). Mit Glück wird ein…

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Kritik Memoiren: Die Einwilligung, von Vanessa Springora (2020, frz. Le Consentement) – 7 Sterne

Diese Memoiren sind nach meinem Geschmack, denn Männer werden in die  Ei  Tonne getreten: Der Vater ein bindungsunfähiger Wüterich mit Sexpuppe Schon als Kind Begegnung mit Exhibitionist Die Liebhaber der Mutter sagen der nachts hörbar „Dreh dich um“ und sonst nicht viel Der viel ältere Verehrer hat Glatze, dazu passend das „gefräßige Lächeln eines großen…

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Buchbesprechung: Aus dem Leben eines Lohnschreibers, von Joseph von Westphalen (2008) – 6 Sterne

„Lohnschreiber“ sind manchmal auch „Zeilenschinder“: Joseph von Westphalen (*1945) quasselt und quasselt hier, von Hölzchen auf Stöckchen, schmückt aus, schiebt ein, imaginiert, reminisziert, selbstgefällig, geschwätzig, ja logorrhoisch kommt und kommt er nicht zum Ende. Hat man eine Geschichte endlich durch, stehen ganz am Buchende noch mal  separate Anmerkungen dazu – mehrfach mit dem Hinweis, dass…

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Kritik Roman, Essay: Hintergrund für Liebe, von Helen Wolff, Marion Detjen (2020) – 8 Sterne

Ich mag pathosfreie Romane über Liebe, ich mag Mediterranien; und ich mag Schriftstellerbiografien, sofern die Protagonisten auch außerhalb der Schreibstube was erlebten. All das bekomme ich hier luftig leicht, frisch und lebendig. Fein. Dichtung Im Roman Hintergrund für Liebe schildert Helen Wolff ihr südfranzösisches Liebes- und Landleben schmalzfrei mit Herz, feinsinnig, mild selbstironisch, unaufdringlich originell…

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Kritik Kurzgeschichten: Jeder liest Drecksack/Everyone’s Reading Bastard, von Nick Hornby (2012) – 8 Sterne

Die Kurzgeschichte Jeder liest Drecksack/Everyone’s Reading Bastard berichtet unterhaltsam von einem Ehemann, der in der Zeitung lesen muss, wie seine getrennt lebende Frau ihn Woche für Woche in einer Glosse durch den Dreck zieht. Das liest sich sehr unterhaltsam, wenn auch vielleicht nicht sehr realistisch. Zerknirschte Männer in Beziehungsnöten sind eine Spezialität von Nick Hornby…

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Rezension Roman: How to Be Good, von Nick Hornby (2001) – 6 Sterne

Fazit: Der Autor kreiert einerseits realistisch unterhaltsame Alltagsszenen einer Londoner Mittelschichtfamilie und pfiffige Dialoge – alles sehr Hornby, mit seinen typischen Zutaten wie Ehebruch, linksliberalem Gutmenschentum und altklugen Kids, aufgelöst in amüsantes Palaver. Die Wandlung der männlichen Hauptfigur ist jedoch enttäuschend unrealistisch: Erst atemraubend aggressiv, dann abrupt maximal zugewandt, denn ein Wunderheiler vollführt unerklärliche Wunderheilungen….

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Rezension 60er-Jahre-Roman: Miss Blackpool, von Nick Hornby (2014, engl. Funny Girl) – 4 Sterne

Fazit: Der Roman klingt nicht realistisch und lebendig wie andere Hornby-Bücher: Hornby macht nie glaubhaft, warum das Mädchen aus Blackpool in Nordengland Schönheitskönigin wird, dann blitzartig TV-Profis in London überzeugt und warum ihre dümmliche TV-Serie 18 Millionen Zuschauer vor die schwarzweiße Mattscheibe lockt. Hornby behauptet das einfach, fast ohne Beleg. Nichts ist funny. Nick Hornby…

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Buch unter Baum

Diese Bücher wurden falsch oder schlecht ins Deutsche übersetzt

Hier sind einige Übersetzungen aus dem Englischen ins Deutsche mit Problemen in der Eindeutschung. Ich beginne mit klaren Fehlern, dann folgen schwache, wenn auch nicht völlig falsche Übersetzungen. Übersetzungsfehler in Zeiten des Aufruhrs, von Richard Yates: Klare Falschübersetzung: Das englische Original in der Ausgabe von Vintage Books (dies die Grundlage der deutschen Übersetzung) lautet sinnvoll…

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Buch unter Baum

Deutsch lesen, Englisch lesen, überhaupt Übersetzung lesen – was ist besser?

Die Buch-Übersetzer tischen uns viel Käse auf – echte inhaltliche Fehler und dazu unrealistisches Deutsch, in dem die Originalsprache noch durchriecht. Besonders deutliche Beispiele für falsche oder schlechte Übersetzungen habe ich hier zusammengefasst: HansBlog.de: Diese Bücher wurden falsch oder schlecht ins Deutsche übersetzt Ich selbst (Deutsch-Muttersprachler) kann nur Deutsch und Englisch im Original lesen. Schon…

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