Roman

Kritik Roman: Queenie, von Candice Carty-Williams (2020) – 5/10 Sterne

Candice Carty-Williams schreibt ein paar witzige Dialoge und Chat-Verläufe, aber letztlich eine Zeitgeist-Soap mit dümmlicher Ich-Erzählerin, gegen Ende sehr unrealistisch. Warum das Buch Preis und Preise von Qualitätsmedien wie Time oder Guardian erhielt, weiß ich nicht. Die junge schwarze Londonerin Queenie, 25, jiepert dümmlich Männern hinterher, u.a. ihrem weißen Ex-Freund Tom, trifft sich mit Freundinnen,…

Kritik Roman: Stolz und Vorurteil, von Jane Austen (1813, engl. Pride and Prejudice) – 7 Sterne – mit Videos

Um Seite 50 herum wollte ich das Buch fast rauswerfen. Ich überblickte das zahlreiche Personal nicht ganz – nicht mal mit den Personenlisten und kernkraftwerkschaltplangleichen Organigrammen aus der Wikipedia. Außerdem erschien mir das Gedankengut vieler Protagnisten allzu hohl, nur auf Konvention, Geld und bella figura gerichtet: Mr. Bingleys stattliches Vermögen, bei dessen Erwähnung ihre Mutter…

Romankritik: Aufregende Zeiten, von Naoise Dolan (2020, engl. Exciting Times) – 8 Sterne

In Hongkong hat der reiche Banker Julian, 28, Brite, eine WG+ mit der armen irischen Englischlehrerin Ava, 22: Sie lebt gratis bei ihm, packt seine Koffer, erledigt den Müll und erträgt seine billigen chinesischen Zigaretten; nachts geht’s manchmal in die Kiste, zumindest oral. Aushälter und Haushälterin betonen das Unverbindliche, letztere etwas zähneknirschend. Ihre Sicht zu…

Kritik Roman und 2 Verfilmungen: Überredung, von Jane Austen (1817, engl. Persuasion) – 7 Sterne – mit Videos

Der Roman: Jane Austen plaudert elegant, markant und flüssig (im englischen Original; nicht in meiner mittelprächtigen Eindeutschung; s.u.). Sie schafft spannende soziale Situationen, lebhafte Dialoge und plastische Kulissen, ohne unrealistisch, melodramatisch oder aufdringlich symbolisch zu werden – es klingt fast wie genau beobachtete Gesellschaftsreportage oder nüchternes Tagebuch. Die Geschichte ist „erwachsener“ und weniger satirisch als…

Lese-Eindruck: Jane Austen, A Reader, Ein Lesebuch, Hg. Eva Leipprand (2001, dtv 2012)

Herausgeberin und Übersetzerin Eva Leipprand bringt zweisprachige Auszüge aus Janes Austens bekannten Romanen wie Emma, Überredung, Verstand und Gefühl, Stolz und Vorurteil. Weitere Auszüge stammen aus Jane Austens weniger bekannten Werken und aus Austens Briefen, u.a. an ihre Schwester Cassandra. Leipprand bringt rund 25 bis 35 Seiten pro Roman. Die aus dem Zusammenhang gerissenen Passagen…

Kritik Roman, Film. Zoë Heller: Tagebuch eines Skandals (2003, 2006, engl. Notes on a Scandal) – 7 Sterne – mit Video

42jährige verheiratete Lehrerin beginnt Affäre mit 15jährigem Schüler. Sie fliegen auf, die Presse frohlockt. Die 62jährige Freundin und Kollegin der 42jährigen erzählt die Geschichte im Rückblick – auf Seite 2 wissen wir alles Wichtige. Zoë Heller kreiert eine plausible Erzählstimme, plausible Dialoge, plausible Figuren mit viel Alltagsrealismus. Sie konstruiert sehr durchdacht einen Roman voll Spannung.…

Kritik Roman. W. Somerset Maugham: Seine erste Frau bzw. Rosie und die Künstler (1930, engl. Cakes and Ale) – 7 Sterne

W. Somerset Maugham schreibt einen freundlichen Plauderton, der runtergeht wie milder Cognac. Ein paar Snobismen und ironische Arroganz geben die nötige Würze. Dazu kommen clevere Dialoge – einen Tick filmi vielleicht, aber gut zu haben, voller Persönlichkeit und Idiomatik. Den Stil-Pep braucht’s auch, denn inhaltlich passiert zunächst nicht viel: das erste Kapitel redet nur allgemein…

Kritik Roman. W. Somerset Maugham: Theater, ein Schauspieler-Roman bzw. Julia, du bist zauberhaft (1937, engl. Theatre) – 7 Sterne – mit Videos

W. Somerset Maugham erzählt routiniert, gefällig und sehr ironisch von einem Ehepaar in der Theaterbranche in London um die 1930er Jahre herum, meist aus Sicht der Starschauspielerin Julia, 46. Im zweiten Drittel kommt eine betont undramatische Ehebruchiade in Gang. Erfolgs-Stückeschreiber Maugham kennt das Milieu bestens und delektiert sich an Karrieristen, Schleimern, Statusgockeln, Selbstdarstellern, Edelmännern und…

Kritik Roman. W. Somerset Maugham: Der bunte Schleier (1925, engl. The Painted Veil) – 7 Sterne

Fazit Liebe, Verrat, Lebensgefahr, Tod und Glaube vor exotischer Kulisse: Das ist großes Kino und immer wieder neu spannend. Autor W. Somerset Maugham entwirft einen Plot mit interessanten Verstrickungen, intimen Zimmerdramen und beklemmenden Dialogen bis zum runden Schluss – feinstes Storytelling-Kunsthandwerk. Der Autor kredenzt aber auch Kitsch und Schmalz: nicht nur wegen des Mediziners in…

Rezension England-Roman: Just Like You, von Nick Hornby (2020) – 8 Sterne

2016 in London. Eine 42jährige weiße Lehrerin, alleinerziehend, gerät in eine Beziehung mit einem 22jährigen Schwarzen, den sie als Babysitter und Aushilfsmetzgereifachverkäufer kennenlernte. Autor Nick Hornby (*1957) macht die Annäherung einigermaßen nachvollziehbar. Doch ist es Liebe oder nur ein Pausenfüller? Die Umwelt zeigt sich schockiert. Anspielungen und Missverständnisse: Hornby schreibt pfiffige Dialoge voll unterschwelliger Anspielungen…

Rezension Roman: How to Be Good, von Nick Hornby (2001) – 6 Sterne

Fazit: Der Autor kreiert einerseits realistisch unterhaltsame Alltagsszenen einer Londoner Mittelschichtfamilie und pfiffige Dialoge – alles sehr Hornby, mit seinen typischen Zutaten wie Ehebruch, linksliberalem Gutmenschentum und altklugen Kids, aufgelöst in amüsantes Palaver. Die Wandlung der männlichen Hauptfigur ist jedoch enttäuschend unrealistisch: Erst atemraubend aggressiv, dann abrupt maximal zugewandt, denn ein Wunderheiler vollführt unerklärliche Wunderheilungen.…

Buchkritik, Filmkritik: An Education, von Nick Hornby (2009), von Nick Hornby – 8 Sterne – mit Video, Hintergründen & Links

Das Drehbuch (2009): Hornby schreibt scharfe Dialoge: kultiviert, witzig, psychologisch genau und zugleich hintergründig bedrohlich in der Annäherung des charmant-öligen Älteren an die 16jährige Bürgertochter Jenny. Dazu kommen die vielen schnellen Szenenwechsel und die anstehenden Entwicklungen – ich konnte die dünne Fibel kaum weglegen. Nick Hornby bei Amazon Dies ist ein Drehbuch mit Dialogen. Doch…

Rezension 60er-Jahre-Roman: Miss Blackpool, von Nick Hornby (2014, engl. Funny Girl) – 4 Sterne

Fazit: Der Roman klingt nicht realistisch und lebendig wie andere Hornby-Bücher: Hornby macht nie glaubhaft, warum das Mädchen aus Blackpool in Nordengland Schönheitskönigin wird, dann blitzartig TV-Profis in London überzeugt und warum ihre dümmliche TV-Serie 18 Millionen Zuschauer vor die schwarzweiße Mattscheibe lockt. Hornby behauptet das einfach, fast ohne Beleg. Nichts ist funny. Nick Hornby…

Kritik Werbeagentur-Roman: Gummi (2003, engl. The Book, the Film, the T-Shirt), von Matt Beaumont – 4 Sterne

Werbeagentur-Chef Greg Fuller in Nöten: Der für den Autoreifen-Werbedreh gebuchte Hollywoodstar sitzt bei der Polizei fest, ein unverzichtbares Kreativteam für Sofaprospekte ist dummerweise gefeuert, die schwangere Ehefrau verlangt dreist Zuwendung, eine zu ehrgeizige Kollegin will ihm an die Wäsche (sie hat freilich unbestreitbare Talente), ein lukrativer Verkauf scheint gefährdet, Gott und die Welt belagern ihn…

Kritik E-Mail-Romane von Matt Beaumont: E-Mail an alle (2000, engl. e, Teil 1 von 3 der E-Mail-Reihe) + The e. before Christmas (2000, Teil 2) + eSquared (2010, Teil 3) – 7 Sterne

E-Mails, hunderte kurze E-Mails in Londoner Werbeagenturen fliegen durch diese drei modernen Briefromane: E-Mail an alle (2000, engl. e, Band 1) spielt im Januar 2000, The e. before Christmas (2000, Band 2, nicht auf Deutsch, sehr kurz) zeigt dieselben Figuren in derselben Agentur im Oktober 2000. e2 (auch „e squared“, 2010, Band 3, nicht auf…

Buchkritik: Sweet Sorrow – Weil die erste Liebe unvergesslich ist, von David Nicholls (2019) – 7 Sterne

Fazit: David Nicholls schreibt vergnügliche, exzellente Dialoge – vielleicht etwas zu unrealistisch geschriftstellert, wie in einer cleveren britischen Komödie, aber allemal charmant witzig und teils psychologisch feinsinnig. Dazwischen produziert Nicholls jedoch zähe allgemeine Seiten und Beschreibungen – kein konkreter Vorgang, kein Dialog, sondern ein blutarm schweifender Rückblick nach 20 Jahren, in immer neuen Rückblenden. Allgemeines…

Romankritik: Dreigroschenroman, von Bertolt Brecht (1934) – 7 Sterne

Bertolt Brecht schreibt aus dem Geschlechts- und Geschäftsleben von Händlern und Kriminellen in London um 1904 – bei Brecht ist das alles kein Unterschied, und mit vielen scheinbar absurden, zynischen, widersprüchlichen und menschenverachtenden Sätzen und Manövern verkörpern die Figuren vermutlich Brechts soziale, wirtschaftliche und  politische Ansichten (S. 244 in der Suhrkamp-TB-Einzelausgabe): Was ist ein Dietrich…

Romankritik: Sari, Jeans und Chilischoten, von Meera Syal (1999, auch Hochzeit auf Indisch, engl. Life Isn’t All Ha Ha Hee Hee) – 6 Sterne – mit 2 Videos

Im Mittelpunkt des Romans stehen drei Mittelschicht-Inderinnen Mitte 30 in London; zwei mit beruflich in London etablierten Indern verheiratet, eine mit einem Weißen liiert. Meera Syal (*1961) beschreibt erkennbar ihr eigenes Leben in der Figur Tania als taffe indischstämmige TV-Macherin. Sie liefert viele witzige Beobachtungen und teils Dialoge. Allerdings packt sie scheinbar alles in den…

Rezension Roman: Wie macht sie’s bloß, von Michael Frayn (1989, engl. The Trick of it) – 7 Sterne

Ein kleiner englischer Uni-Dozent geht eine Beziehung mit der Großschriftstellerin ein, deren Werk er seit 12 Jahren erforscht und lehrt. Darüber berichtet er in aufgeregten Briefen an einen befreundeten Geisteswissenschaftler in Australien. Frayns Roman gibt ausschließlich die Briefe des neu verbandelten Uni-Dozenten wieder. Dieser Dozent, Extremkauz, schreibt schrullig und mit Esprit. Sicher textet so etwas…

Romankritik: Ein abgetrennter Kopf bzw. Maskenspiel, von Iris Murdoch (1961, engl. A Severed Head) – 7 Sterne – mit Presse-Links

Ein distinguierter, reicher Londoner Weinhändler lebt kinderlos glücklich mit Frau und heimlicher Liebhaberin. Die Frau verlässt ihn für ihren Psychologen, mit dem auch der Weinhändler befreundet ist. Dies stürzt den Mann in eine Krise, aber alle Beteiligten wollen die Situation betont vernünftig, sogar freundschaftlich bewältigen. Amüsant, wie die großbürgerlichen, aber auch etwas steifen Figuren nonchalant…

Romankritik: Achtung, Mama ante portas, von William Sutcliffe (2008, engl. Whatever Makes You Happy) – 4 Sterne – mit Video & Presse-Links

England. Drei Mütter um die 60 besuchen unangemeldet ihre drei jeweils unverheiratet lebenden Söhne und quartieren sich für eine Woche ein. Sie wollen die rätselhaften Wesen, die sie einst großzogen, jetzt alle Mitte 30, endlich kennenlernen: I just want to find out who you are. Reden Mütter so? Die Geschichte hat ein paar witzige, aber…

Romankritik: Hummer zum Dinner, von Helen Fielding (1994, engl. Cause Celeb) – 7 Sterne – mit Presse-Links

Noch vor ihrem ersten Bridget-Jones-Band brachte Helen Fielding den Roman Hummer zum Dinner (engl. Cause Celeb) heraus. Die Ich-Erzählerin hier ist zunächst PR-Agentin und zeitweise Geliebte eines egozentrischen TV-Stars in London. So gelangt sie auf Schickeria-Parties und TV-Galas, die sie sehr satirisch beschreibt. Nach einem Kurzbesuch in Afrika verlässt die Ich-Erzählerin Freund und Job in…

Buchkritik: Bridget Jones, Am Rande des Wahnsinns, von Helen Fielding (1999, engl. The Edge of Reason) – 6 Sterne – mit Links & Video

In hektischen Tagebuch-Notizen verzeichnet Ich-Erzählerin Bridget Jones ihre Männerjagd in London, Besäufnisse mit Freunden, Demütigungen am Arbeitsplatz und einen kurzen, dramatischen Thailand-Trip. Das ist einigermaßen lustig, wenn auch komplett unrealistisch und mit unrunden Handlungssprüngen: Frauen am Rand des Nervenzusammenbruchs, und das Tagebuch erfährt alles brühwarm. Letztlich agiert und denkt Hauptfigur Jones oft sehr dümmlich, kindlich…

Bridget Jones – Verrückt nach ihm (Roman 2013, engl. Mad about the Boy) – 6 Sterne – mit Presse-Links

Bridget Jones ist mittlerweile 51, seit fünf Jahren verwitwet, mit zwei Kindern fünf und sieben Jahre alt. In diesem Bestseller berichtet sie hochgradig selbstironisch von ihrer Rückkehr auf den Dating-Markt. Autorin Helen Fielding schreibt sehr witzig, mit starken Dialogen, SMS- und Twitter-Texten. Dazu kommen amüsante Listen, Zusammenfassungen und schreibtechnische Ideen. Hektik, Unsicherheit und Stimmungswechsel der…

Romankritik: Die Tagebücher des Adrian Mole: Die schweren Jahre nach 39, von Sue Townsend (2009, engl. Adrian Mole, The Prostrate Years) – 6 Sterne

Ein Gag jagt den nächsten in diesem Tagebuch-Roman, ich habe mich gut amüsiert. Sue Townsend (1946 – 2014), die einst mit Theaterarbeiten startete, liefert vor allem verblüffende, trockene Dialoge. Häufig greift Sue Townsend einen Witz drei Seiten später noch einmal auf und dreht ihn weiter – fast schon zu häufig. Das Ganze liest sich glatt…

Romankritik: Anita and Me, von Meera Syal (Einwanderer-Roman, 1996) – 7 Sterne – mit Video & Presse-Links

Einfühlsam, informativ und oft lustig, aber nie schrill beschreibt Meera Syal in ihrem Romanerstling gleich drei verschiedene Welten in einer: das Innenleben einer Neun- oder Zehnjährigen, ziemlich frühreif indische Einwanderer im England der 1960er ein englisches Bergbaudorf Das liest sich grundsätzlich interessant, leicht und unterhaltsam; aber Schwächen gibt es auch: So wird Syal mitunter zu…

Rezension: Verwandte Stimmen von Vikram Seth (Musiker-Roman 1999, engl. An Equal Music) – 7 Sterne – mit Presse-Links

Seth erzählt von einem englischen Kammermusiker in London, der zufällig nach zehn Jahren ohne Kontakt seine einstige Liebe wiedertrifft, die er nie vergessen konnte. Dann spielen sie auch noch zusammen – doch es gibt ein trauriges Geheimnis. Fazit: Vikram Seth schreibt durchgehend spannend, dazu sehr sensibel, hochatmosphärisch, im letzten Viertel jedoch zu melodramatisch und weinerlich.…

Romankritik: Eines Menschen Herz, von William Boyd (2002, engl. Any Human Heart) – 7 Sterne – mit Links & Video

Das fiktive, fast lebenslange Tagebuch von Logan Gonzago Mountstuart: Es beginnt mit Internatsjahren in England in den 1920er Jahren, dann erste Erfolge als Schriftsteller in London und Paris, Abenteuer im zweiten Weltkrieg, später Kunsthändler und Schriftsteller in New York, einige Jahre in Afrika, schließlich London und Südfrankreich bis zum Tod 1991. 2010 wurde eine vierteilige…

Rezension Einwanderer-Roman: Bloß (k)eine Hochzeit, von Bali Rai (2001, engl. (Un)arranged Marriage) – 7 Sterne

Manjit ist in England aufgewachsen, doch seine konservative und ungebildete indische Punjabi-Familie will ihn 17jährig mit einer Punjabi-Frau verheiraten, die er nicht kennt und nicht will. Autor Bali Rai, der in ähnlichen Umständen aufwuchs, schildert vor allem, wie sich der intellektuelle Manjit von seiner Familie abhebt und immer verzweifelter gegen die arrangierte Ehe sträubt –…

Rezension historischer England-Raj-Roman: Teerose und Sandelholz, von Julia Gregson (2008, engl. East of the Sun) – 6 Sterne – mit Presse-Links

Drei junge Frauen und ein junger Mann reisen 1928 gemeinsam von England nach Indien – mit ganz unterschiedlichen Plänen und Vorstellungen. Es geht um Heirat, berufliche Veränderungen und dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit. Der Roman spielt überwiegend in Indien (vor allem Bombay, außerdem Poona, Ooty, Simla, Nordwestgrenze), zum kleineren Teil auch in England und auf…