Rezension US-Krimi-Spielfilm: Der Fremde im Zug (1951, Regie Alfred Hitchcock) – mit Trailer – 7 Sterne

Ein spannender Film, in dem man ab der ersten Minute fröstelt. Es wird immer beklemmender (darin einer anderen Highsmith-Verfilmung nicht unähnlich). Star des Abends ist Robert Walker als öliger Psychopath, der den schwächlichen Guy (Farley Granger) in ein kriminelles Konstrukt hineinzieht.

Lob verdient auch ein meist übersehener Star, Kameramann Robert Burks, der schöne, aber nicht aufdringlich schöne Schwarzweißbilder liefert. Die Bluray gibt sie knackscharf wider, ein exzellentes Bild (engl. Titel Strangers on a Train).

Alfred Hitchcock wird gelegentlich überdeutlich, zeigt vielsagende Details zu lange zu aufdringlich – hält er mich für blöd? Der zugrunde liegende Roman von Patricia Highsmith (1950) ist ebenfalls sehr gut und Hitchcock trifft in etwa die Stimmung des Romans. Die Handlung wurde jedoch wesentlich umgebaut – vielleicht kein Wunder, wenn zu den Drehbuchautoren auch Raymond Chandler gehört (alle Literaturverfilmungen auf HansBlog.de).


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