Deutschland-Film

Filmkritik Komödie: Wie gut ist deine Beziehung (2019, mit Julia Koschitz) – 5 Sterne – mit Video

Wenn Männer zu sehr lieben, dann werden sie krankhaft dämlich: Diese Berliner Hipster-Soap liefert zwar ein paar pfiffige Sprüche und überraschende Wendungen. Sie ächzt aber auch unter all dem dummen, unrealistischen Gerede, das die IT- und Agenturfritzen weinerlich aufsagen, sobald sie mal vom Rad steigen. Hier agieren Warmduscher und verkrampfte Frauenversteher, die auch noch „Steve“…

Filmschmäh: Late Show (1999, Regie Helmut Dietl, mit Thomas Gottschalk, Veronica Ferres) – mit Video

Ich scheiß euch sowas von zu mit meinen Stars, dass ihr keine ruhige Minute mehr habt. Das dachte sich wohl Helmut Dietl, Schöpfer der zauberhaften Serie Kir Royal, und so castete er für seine Holzhammersatire Late Show die Supernasen am deutschen Fernsehmarkt en bloc: nicht nur, aber auch Thomas Gottschalk, Veronica Ferres, Harald Schmidt, Jasmin…

Filmkritik: Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner (2017) – 3 Sterne – mit Trailer

Wer sich fremdschämen möchte, schaut diese verkorkste Komödie. Selten wurden Frauen so dämlich dargestellt: hilflos Männer anschmachtend, esoterikgläubig, autofahrend Fahrräder überrollend, mit der Hand im Briefkasten verkeilt, in Supermarktregale stürzend – und ein Doktor muss zu Hilfe kommen (aber kein Script Doctor). Bridget Jones und das SatC-Kränzchen wirken wie grimmig-damenbärtige Mannsweiber gegen die hysterischen Hühner…

Filmkritik: Der letzte schöne Herbsttag (2010, von Ralf Westhoff) – 5 Sterne – mit Video

Was für ein Quasselfilm. Die halbe Zeit reden Julia Koschitz und Felix Hellmann direkt in die Kamera. Ansonsten miteinander, und immer geht es um immergleiches Beziehungsgewuhre. Die im Film etwa 30jährigen gerieren sich wie leicht entflammbare 16jährige. Es ermüdet.(Wie viel besser Koschitz wirkt, wenn sie länger *nicht* redet, sieht man im passend betitelten Film Schweigeminute.)…

Kritik TV-Komödie: Lychees weiß blau (1998) – 7 Sterne

16jährige Thailänderin wird als Sexsklavin nach DE entführt, rettet sich aber in ein hinterwäldlerisches Oberbayerndorf. Dort weckt sie Beschützer-, Begatter- und Abwehrinstinkte – und irgendwann mischen sich Tempel- und Blasmusik. Das ist eine naive Heimatkomödie, noch weniger realistisch als möglich, aber nicht extrem grell oder extrem kitschig. Einige Dörfler haben das Herz liebenswert am rechten…

Kritik Kinokomödie: Das Mädchen Rosemarie (1958, mit Nadja Tiller, Mario Adorf) – 7 Sterne – mit Videos

Was sind die Herren Generaldirektoren und Industriebarone doch für lächerliche Hurenböcke in dieser frechen Schwarzweißsatire von 1958. Mit schwarzen Benzen und unerträglich selbstgefälligem Mundwerk walzen sie im spöttisch choreografierten Gänsemarsch durch die deutsche Wirtschaftswunderkulisse. Sie verfallen verständlicherweise dem hinreißenden Callgirl, das Nadja Tiller mit Verve und konservativem Sexappeal auf die Leinwand stöckelt. Das ist alles…

Kritik Kinokomödie: Wir sind die Neuen (2014, von Ralf Westhoff) – 7 Sterne – mit Trailer

Drei Ü50-Altrocker bilden aus Geldgründen eine alternativ angehauchte WG. Schnell kommt’s zu Konflikten mit der WG aus dem 3. Stock – drei spießige, karrieregeile Studenten, examens- und beziehungsbedingt am Rand des Nervenzusammenbruchs. Regisseur und Autor Ralf Westhoff (Shoppen, Der letzte schöne Herbsttag, Wie gut ist deine Beziehung) lässt kein Klischee aus und schert sich nicht…

Kritik TV-Krimikomödie: Tödliches Comeback (2019) – 6 Sterne

Ist das eine Tatort-Parodie? Es gibt ölige Zuhälterfiguren, eine billige Disco, Einfamilienhäuser, Polizeistation und Mord. Die Typen agieren alle völlig überzogen, für die Rampe, vor allem Martin Brambach als Tanzmusiker und halbkrimineller Vater eines strebsamen Jungbullen (Martin Brambach). Das amüsiert 15 Minuten, dann aber kennt man Brambachs Gesichtsverrenkungen und Menjou-Bärtchen gut genug. Jeanette Hain spielt…

Kritik TV-Komödie: Keine Ehe ohne Pause (2014, von Ralf Westhoff) – 3 Sterne – mit 2 Videos

Hier rollen sich die Zehennägel: Das gestandene Mannsbild Heino Ferch wechselt in seiner Schriftstollerrolle samt weiblichem Pseudonym teils in Frauenkleider mit Perücke und Lippenstift; und man weiß nicht recht, ist das platte Komik oder Seelenstriptease? Gewiss nur: Es ist fürchterlich peinlich. Die Geschichte ist nie lustig, dafür durchweg unrealistisch und immer aufdringlich klischiert. Alle machen…

Kritik Bayernkomödie: Was weg is, is weg (2012) – 7 Sterne – mit Video

Die Komödie vom oberbayerischen Land erinnert deutlich an Rosenmüller-Filme, aber auch an die Streifen der Serie Beste Zeit. Christian Lerch, Drehbuchautor bei Markus Rosenmüller, hat bei Was weg is, is weg Regie geführt und das Skript geschrieben. Und er hat es überfrachtet: Es gibt immer neue Nebenhandlungen – ein Onkel im Koma, ein Bruder mit…

Rezension TV-Spielfilm: Endlich Urlaub! (2005, mit Hannes Jaenikke, Heikko Deutschmann, Sonja Kirchberger) – 7 Sterne

Zwei Berliner Paare mit Kindern treffen zufällig vor dem Griechenland-Flug aufeinander und beharken sich schon beim Check-in. Doch es kommt noch schlimmer: Wirklich rein zufällig landen beide Paare im selben Ferienhaus, es wurde aus Versehen doppelt vergeben. Daraus entsteht eine gutbürgerliche Degeto-deutsche Rom-Kom oder ein Ferienstadl ganz klassisch mit verwechselten Schlafzimmertüren und Fast-Ehebrechern unterm Bett.…

Kritik TV-Spielfilm: Ich schenk‘ Dir einen Seitensprung (2002) – 5 Sterne

Degeto sei Dank: Es gibt hübsches (geschmäcklerisches) Ambiente, hübsche Kamera und sogar „Degetos“-Zigaretten. Das Münchner Gschichterl um Seitensprünge und Paare mit Feuerwehrmännern, Floristinnen, Barfrauen und Gebrauchtmode-Boutique-Inhaberinnen legt ein paar völlig unrealistische Drehungen hin, aber so bleibt der TV-Spielfilm vage unterhaltsam. Darum sind alle auch ein bisschen doofi. Gegen Ende dachte ich vorübergehend an Vier Hochzeiten…

Filmkritik: Wellness für Paare (2016) – 7 Sterne – mit Trailer & Presse-Links

Der Ton dieser improvisierten Paargespräche klingt sehr natürlich, wie im echten Leben. Inhaltlich gilt das nicht ganz: Nach kurzem Geplänkel purzeln die Lebenslügen nur so heraus, im forcierten Tempo, allerseits: Verschwiegene Affäre, verschwiegene Pleite, verschwiegene Ängste, verschwiegener Ärger, drängender Kinderwunsch; diese reality ist äußerst scripted. Einige Figuren spielen auch zu kabarettistisch, andere scheinen momentweise über…

Rezension TV-Spielfilm: Männer ticken, Frauen anders (2011, mit Julia Koschitz und Tim Bergmann) – 6 Sterne – mit Video & Presseschau

Nichts in diesem Hochglanz-Büroturm-Stadl wirkt realistisch. Glatte Gesichter, glatte Böden, glatte Kameratechnik, aalglatte Manieren, außer auf dem ausgiebig gefilmten Herren-WC. Die Büros geschmackvollst grau in grau, und bunt die Lichter der Großstadt bei Nacht. Jeder intrigiert gegen jeden, alle 20 Minuten ein halber Gag, alle halbe Minute bombastisch eine neue Musik, gnadenlos, nie wird es…

Filmkritik: Heute nacht geht was, 100 pro (dt. Komödie 2001) – 7 Sterne

Zwei Jungtwens stromern durch die Münchner Nacht, voll mit Testosteron und anderen verheerenden Drogen. Sie treffen auf schöne Frauen und ein paar Fäuste. Morgens um neun auf einem Vorort-Bahnhof ist alles vorbei. Die Handlung hat ein paar flotte Wendungen, an anderen Stellen hakt und und rumpelt es. Egal: Ken Duken und Luca Verhoeven spielen mit…

Rezension Spielfilm: 3 Zimmer/Küche/Bad (2012) – 8 Sterne – mit Video & Kritiken

Acht jüngere Twens zwischen Pubertät und erwachsen, zwischen Uni, Praktikum und Beruf, zwischen wechselnden Partnern und immer wieder zwischen Wohnungen und Städten – der halbe Film spielt in Umzugswagen und Kleinwagen auf der Autobahn, genau ein Jahr lang, mitunter kommt der Überblick abhanden. Die trockene Komödie besticht: Sie wirkt echt und kaum geschauspielert, das Lebensgefühl…

Filmkritik: Die Erfindung der Liebe (2014, mit Mario Adorf, Sunnyi Melles) – 5 Sterne – mit Trailer & Presse

Maria Kwiatkowsky und Bastian Trost sind hier ein armes Pärchen. Darum soll Trost die todkranke, apathische Millionärin Sunnyi Melles heiraten. Diese Geschichte ist kitschig bis unrealistisch, allenfalls als manirierte Farce zu genießen (Buch und Regie Lola Randl). In einem zweiten Handlungsstrang sieht man immer wieder das Filmteam bei der Arbeit am Film, auch in Interviewszenen…

Rezension Komödie: Eins, zwei, drei (1961, R Billy Wilder, mit James Cagney) – 6 Sterne – mit Video

Die Kalter-Krieg-Komödie um einen Coca-Cola-Manager in Berlin feuert über 115 Minuten rasant einen Gag nach dem anderen ab (Regie Billy Wilder, mit James Cagney, Horst Buchholz, Pamela Tiffin, Mitautor die bewährte Humorfachkraft I.A.L. Diamond). Oft sind es derbe politische Witze, und die Deutschen erscheinen schadenfroh als Nazi- oder Kommunistentrottel, die Russen als Wodkatrottel. Schnitt, Musik…

Rezension deutsche Komödie: Nach Fünf im Urwald (1995, mit Franka Potente) – 8 Sterne – mit Video

Die Komödie um große und kleine Kleinstadtspießer mit großen und kleinen Träumen, die plötzlich kiffen, untertreibt auf ganzer Linie: Unglamouröses, aber sehr lebensechtes Personal; hintergründiger Witz, der sich nicht aufdrängt, sondern schön langsam zündet; selbst wirklich groteske Szenen ohne Schrillität. Nicht nur Franka Potente spielt unterkühlt und gut als Teenagerin mit Träumen, auch ihre Filmeltern…

Rezension Kinofilm: Beste Chance (2014, Regie Markus H. Rosenmüller, Teil 3 der Beste-Trilogie) – 5 Sterne – mit Trailer & Presse-Links

Im ersten Teil waren sie fast nur in Tandern und Hilgertshausen (Beste Zeit, 2007). In Beste Gegend, 2008, schafften sie es schon bis zum Brenner. Und Teil 3 der Trilogie spielt nun zum guten Teil in Indien: Anna Maria Sturm als Kati und die Bauernväter Andreas Giebel und Heinz-Josef Braun stolpern durch Delhi, Ashrams und…

Filmkritik: Oh Boy, mit Tom Schilling (2012) – 6 Sterne – mit Video & Links

In dem kleinen Schwarzweißfilm zieht Tom Schilling träge einen Tag und eine Nacht durch Berlin. Sein Jurastudium hat er vor zwei Jahren geschmissen, seither nichts Neues begonnen. Schilling trifft einen Reigen grotesker, rechthaberischer, teils demütigend selbstgerechter Figuren – Verkehrspsychologen, Nachbarn, Ex-Mitschüler, Alkis, Kartenkontrolleure, Kellner, Vater, Kinderzimmer-Dealer, Dampfplauderer, Schauspieler, Regisseure. Sie alle reagieren ihre Neurosen, Spannungen…

Rezension Ruhrpott-Spielfilm: Die Abfahrer (1978, Regie Adolf Winkelmann, mit Detlef Quandt; mit Szenen) – 9 Sterne

Der Film hat eine ganz seltene Frische und Unmittelbarkeit. Unterstrichen durch dezidiert unglamouröse Darsteller und Kulissen, ungehobelten Ruhrpottslang, hautnahe Kamera und die erdige, rockig-bluesige Musik der „Schmetterlinge“. Die Laiendarsteller bringen’s: Zahlreiche Mitspieler sind echte Laien, so die Charaktere in der Kneipe, die Brummikapitäne auf dem Rastplatz oder die Frauen im Eckladen, unter ihnen die Mutter…

Rezension Deutschland-Spielfilm: Soul Kitchen (2010, Regie Fatih Akin; mit Trailer) – 8 Sterne

Der Film hat Tempo, der Film hat lauter coole Figuren mit ganz viel roher Energie und keine einzige Fehlbesetzung, der Film hat heiße Musik am laufenden Meter (etwas weniger wäre mehr gewesen), der Film hat einen vergnüglichen Skype-Dialog, der Film hat überhaupt eine gut gebaute, wenn auch gelegentlich märchenhafte Handlung. Soul Kitchen hat aber auch…

Rezension deutsche Iraner-Komödie: Salami aleikum (2009) – mit Trailer – 8 Sterne

Fantastische, kunterbunte Multikulturkomödie – warmherzig, charmant, politisch, satirisch, schnell, bizarr, stilistisch halsbrecherisch unberechenbar, voll verblüffender Einfälle, trockener Dialoge, schwungvoller Akteure, schmissigem Perserpop und mit einer raffiniert gestrickten Handlung, die unterschiedlichste Motive lässig zusammenführt: Zu den Themen zählen Exilpersertum, DDR-Doping, textiles Werken, Schafzucht, Ostalgie und chinesische Wirtschaftshegemonie. Wohltuend dabei: Salami (2009) ist keine „deutsche Comedy“ –…

Rezension deutsche Quassel-Komödie: Shoppen (2006) – mit 2 Videos – 7 Sterne

Zwischendurch kam ich mir auch veräppelt vor: Ein Kinofilm praktisch ganz ohne Location: spielt angeblich in München, doch meist nur in der Halle. Und ohne Star: die je neun Frauen und Männer erhalten scheinbar gleichviel Leinwandzeit, niemand sticht heraus, niemand fällt deutlich ab. Die Musik kommt aus dem Automaten, der Sprecherton ist teilweise schlecht. Zur…

Rezension deutsche Komödie: Herr Ober! (1992, mit Gerhard Polt) – mit Video – 7 Sterne

Bösartige und gut durchdachte Komödie – jeder Satz hat eine zweite Bedeutung, die erst später offenbar wird. Menschliche Besonderheiten spießt Gerhard Polt (Buch, Hauptdarsteller, Mit-Regie) ohne Schrillheit und nicht extrem realitätsfern, aber mit eifriger Böswilligkeit auf. Sehr genau, sehr fein. Selten, dass mir ein deutscher Film so gut gefiel (weitere Favoriten sind die frühen Filme…

Rezension deutsche Komödie: Bella Vita (2010, mit Andrea Sawatzki) – mit Video – 7 Sterne

Schön gefilmt, wenn auch teils aufdringlich edel und katalogig; das gilt auch für mehrere Nebendarsteller, die – wie sogar der Berliner Kiez – etwas klischiert-frisiert auf den Bildschirm gelangen. Die ausdrucksvolle und präsente Andrea Sawatzki dominiert den Film, und das ist auch gut so. Toll aber auch Lotte Flack als genervte Teenagerin. Das Drehbuch liefert…

Deutsche Komödie rezensiert: Sex Up – Jungs haben es auch nicht leicht (2003) – mit Trailer – 7 Sterne

Sperma. Erbrochenes. Darmwinde. Mackersprüche. Die deutsche Komödie  müffelt streng nach Jungmännersekreten und bringt doch frischen Wind ins WoZi des Betrachters. Gefurzt wird, gehobelt, hohl palavert und doof vorverurteilt – gut amüsiert habe ich mich trotzdem: Die Darsteller nehmen sich selbst nicht ernst und die Zauberblume mit der Hammerwirkung sieht aus wie chinesisches Plastikspielzeug. Die Hauptakteure…

Deutsche Komödie rezensiert: Fliegende Fische müssen ins Meer (2011, mit Meret Becker) – mit Trailer – 7 Sterne

Originelle Filmsprache mit Selbstironie, gebrochener Realität und kuriosen Traumszenen. Witzige Einfälle und Sätze. Meret Becker spielt, damit es lustig wird, eine dumme Nuss, die man nicht ernst nehmen kann. Doch Elisa Schlott als ernsthafte Teenagerin ist eine Wucht. Solch glühende Augen. Lächelt sie eigentlich mal? Überhaupt kein Film von der Stange, und bei Arte sehr…

Deutsches Roadmovie: Im Juli (2000, Regie Fatih Akin, mit Moritz Bleibtreu) – mit Trailer – 7 Sterne

Liebe ohne Sex, Klamauk-Action, fremde Länder, billige Special Effects, unglaubliche Zufälle und nicht nachvollziehbare Gefühle – das ist wie Bollywood, einschließlich der Sahnekamera; nur die Tanzdarbietung hält nicht mit. Oder wie Keinohrhasen für Ältere: Ich habe mich gut amüsiert, konnte aber nichts ernst nehmen. Nachdem Im Juli erstmal in Fahrt kam, wollte ich auch das…

Satirischer Polit-Spielfilm rezensiert: Der Minister (2013) – mit Trailer – 7 Sterne

Deftig schadenfrohe Polit-Satire, die sich am Aufstieg und Fall des einstigen Medienstars Karl-Theodor zu Guttenberg orientiert. Was mir gefiel: viele pfiffige, teils zynische Dialoge einige öffentliche Figuren recht gut getroffen, u.a. Herr und Frau zu Guttenberg, Steinmeier, Steinbrück, Schavan schöne Kamera interessante Erzählperspektive – aus der Sicht eines Schulfreundes und Redenschreibers sehr schöne Guttenberg-Villa in…