2020: Viele DE-Romane über historische Figuren. Warum?

Warum schreiben deutsche Autoren plötzlich lauter Romane nach historischen Figuren? So viele waren es mindestens im Jahr 2020 (Stand Ende September 2020):

Robert Seethaler Mahler

17.8.2020*

Christian Schulteisz Wense

20.2.2020

Christinen Wunnicke al-Lahuri, Niebuhr

25.8.2020

Michael Kumpfmüller Woolf

13.2.2020

Heidi Rehn Erika Mann

18.8.2020

Thomas Hettche Lukas, Urmel

10.9.2020

Ulrike Draesner Schwitters

24.8.2020

   

*Ersterscheinungsdatum jew. lt. Goodreads.com 

   

 

   

 

Haben aktuelle deutsche Autoren ihr Lieblingsthema – sich selbst – schon ausgeschöpft? Fiktionalisieren sie nun, weil sie das wahre Leben nicht angucken werden, kommod nach Aktenlage historische Typen (meist Kopfarbeiter)? Oder greifen deutsche Autorem zum Romanstoff „historische Kollegen“, weil sie mangels unmittelbarer Erfahrung keine trendgerechten Rassismus-Kolonialismus-Missbrauch-Stories in petto haben?

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