Spielfilmkritik: Grasgeflüster (2000, mit Craig Ferguson, Brenda Blethyn) – 4 Sterne – mit Video

Eine Komödie vom Fließband, schnellverdaulicher Fluff ohne Ecken, ohne Kanten: Eine gestandene Dorfmadam (Brenda Blethyn) züchtet Marihuana und verkauft es an Großdealer, um die Zwangsversteigerung ihres Traumheims abzuwenden. Weil das Ganze in einem englische Küstenkaff spielt, baut das Drehbuch gleich noch ein Dutzend schrille Provinzkäuze mit ein. Anklänge an Local Hero sind wohl eingeplant. Und, sicher ist sicher, alle zehn Minuten erklingt unmotiviert irgendein Rockpopsong. Kindergarten der Generation 50+, Feelgood aus der Dose, keine Figur hat entfernt mit richtigem Leben zu tun.

Immer und wieder werden mechanisch Gegensätze zwecks Spaßgewinn gekitzelt: Die biedere Dame züchtet Gras, der Dorfarzt raucht Gras, der Dorfpolizist verstößt gegen jedes Gesetz, und der knallharte Rocker muss dringend zum Monopoly-Abend mit seiner Frau.

Co-Star Craig Ferguson war auch Co-Autor und Co-Produzent (Regie Nigel Cole).


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