Kritik Bayernkomödie: Was weg is, is weg (2012) – 7 Sterne – mit Video

Die Komödie vom oberbayerischen Land erinnert deutlich an Rosenmüller-Filme, aber auch an die Streifen der Serie Beste Zeit. Christian Lerch, Drehbuchautor bei Markus Rosenmüller, hat bei Was weg is, is weg Regie geführt und das Skript geschrieben.

Und er hat es überfrachtet: Es gibt immer neue Nebenhandlungen – ein Onkel im Koma, ein Bruder mit Dachschaden, ein abgetrennter Arm, Kontaktabbruch Sohn-Eltern, Anti-Atom, ein Pleite-Kneipier. Langeweile kommt bei den vielen absurden Wendungen nicht auf, auch nicht bei den Spritztouren im orangen BMW durch Felder und Wälder. Lerch zeigt seine Akteure ein klein bisschen zu dümmlich, vor allem die Jungwirtin, die im knappen Aerobicdress durch den gesamten Film muss.

Die Kamera macht aus den schönen Kulissen besonders wenig, man denkt teils an Low Budget. Ich habe mich amüsiert, aber nie richtig gelacht (mit Florian Brückner, Maximilian Brückner, Mathias Kellner, Johanna Bittenbinder, Heinz Josef Braun, Nina Proll, Marie Leuenberger).


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