Buchkritik: Chéri, von Colette (1920) – 7/10 Sterne – mit Video
Oh là là, die Franzosen. Da treiben’s nicht nur die Endvierzigerin Léa („mit Doppelkinn und verwüstetem Hals“) und ihr Chéri, 25, sondern auch die rund 70jährige toy-boy-Halterin Lili, die ihr Gspusi an den „wie Leder gegerbten Busen“ presst. Schlichte, effektive Plot- und Stilmittel machen Colettes Roman zum Hingucker: Ältere Frauen halten sich ganz offen blutjunge…
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