Filmkritik: Oh Boy, mit Tom Schilling (2012) – 6 Sterne – mit Video & Links

In dem kleinen Schwarzweißfilm zieht Tom Schilling träge einen Tag und eine Nacht durch Berlin. Sein Jurastudium hat er vor zwei Jahren geschmissen, seither nichts Neues begonnen. Schilling trifft einen Reigen grotesker, rechthaberischer, teils demütigend selbstgerechter Figuren – Verkehrspsychologen, Nachbarn, Ex-Mitschüler, Alkis, Kartenkontrolleure, Kellner, Vater, Kinderzimmer-Dealer, Dampfplauderer, Schauspieler, Regisseure. Sie alle reagieren ihre Neurosen, Spannungen…

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Doku-Kritik: Die Hochstapler (Deutschland 2007) – 7 Sterne – mit Video & Links

Vier gutsituierte deutsche Betrüger erzählen in langen, ruhigen Interviews, wie sie reiche Leute um Millionen erleichterten. Alle konnten exzellent schauspielen – glaubten manchmal selber an ihre vorgetäuschten Rollen. Man fragt sich freilich, ob sie hier vor der Kamera nichts als die Wahrheit erzählen, zum Beispiel über ihre traurige Kindheit. Fast alle Interviewszenen sind unangenehm knapp…

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Buch unter Baum

Deutschsprachige Romane mit englischem Titel – das kann lästig sein:

Nicht immer ist Englisch drin, wo Englisch draufsteht: Manche englischen oder französischen Romane werden ins Deutsche übersetzt, sie werden aber auch im Deutschen mit dem fremdsprachigen Original-Titel verkauft. Da besteht Verwechslungsgefahr: Bücher, die auf Englisch und Deutsch gleich heißen (natürlich englisch): Englische oder fremdsprachige Buchtitel erscheinen unverändert auch auf Covern deutscher Ausgaben. Wer die deutsche…

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Rezension Luftpolsterumschläge für Büchersendung, von OfficeKing, geliefert von Karton-Imperium

Ich brauche die Umschläge für Büchersendungen oder Warensendungen. Die Umschläge müssen sich also leicht durch Postkontrolleure öffnen und schließen lassen. Die gelieferten Umschläge lassen sich mit Kugelschreiber beschriften, wenn man vorsichtig ist; bei unvorsichtigem Beschriften reißen sie. Die Löcher für die Biegeklammern sind sehr dünn gestochen, so dass man beim Verschließen gut zielen muss. Eigentlich…

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Romankritik: Glücklich die Glücklichen, von Yasmina Reza (2013) – 6 Sterne – mit int. Presse-Links

Ein gutes Dutzend Hauptfiguren mit gleichberechtigten Anteilen hat der kurze Roman. Einige Ehepaare zanken ungut und betrügen sich. Ohnehin gibt es viel Rechthaberei und Machtspiele, außerdem einen Psychiatriefall, Stricherbesuche mit bezahltem Geschlagenwerden, Kindesmissbrauch, Krankheiten und Streit über Beerdigung versus Einäschern. Yasmina Reza produziert 21 Kapitel mit je sieben Seiten und 18 verschiedenen Ich-Erzählern. Die Beziehungen…

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Romankritik: Adam Haberberg, von Yasmina Reza (2007) – 7 Sterne – mit internat. Presse-Links

Die Erfolgsdramatikerin Yasmina Reza greift ein global relevantes und sehr populäres Thema auf: Die Schriftstellerin schreibt über einen Schriftsteller in der Krise. Adam Haberberg, 47, greint das ganze (kurze) Buch hindurch. Krankheiten plagen ihn, die Gattin ist lieblos, und die Kritiker haben sein drittes Buch kaum mehr ignoriert, so dass er – Schmach über Schmach…

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Buchkritik: Die schreckliche deutsche Sprache/The Awful German Language, von Mark Twain (ca. 1879) – 8/10

Der US-amerikanische Erfolgsautor Mark Twain (1835 – 1910) interessierte sich schon als Jugendlicher für die deutsche Sprache und verbrachte später zweimal mehrere Monate in Deutschland. In diesem knapp 35seitigen, hoch unterhaltsamen Essay schimpft Twain heimlich verliebt über alles Missliche im Deutschen: Bandwurmwörter, Bandwurmsätze, Bandwurmsätze mit trennbaren Verben und Klammerbemerkungen, absurde Genus-Zuordnungen, ständig wechselnde Endungen je…

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Rezension rororo Bildmonographie: Oskar Maria Graf, von Georg Bollenbeck (1985) – 4 Sterne

Bollenbeck interessiert sich weniger für Details aus Oskar Maria Grafs großer Familie und seinen so unterschiedlichen Wohnorten, will nicht allgemeinverständlich erzählen. Germanist Bollenbeck betont vielmehr ideengeschichtliche, soziale und historische Entwicklungen und wickelt Schlichtes in komplizierte Ausdrücke, damit es eines Germanisten würdig ist: „Erfahrungsfond meint die Beziehung zur sozialen Umwelt als erlebte Nähe und zugleich als…

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Romankritik: Der letzte Dreh, von Pia Frankenberg (2009) – 4 Sterne – mit Presse-Links & Video

Die Autorin und Filmemacherin Frankenberg schreibt einen Roman über Autoren und Filmemacher in München und Berlin. Diese Romanfiguren verfilmen und beschreiben ihr eigenes Leben – in einem Roman, in dem die Autorin Frankenberg ihr eigenes Leben verarbeitet. Geht es noch deutscher, noch langweiliger? Nicht wesentlich. Frankenberg erzählt überwiegend keine interessante Geschichte, sondern es klingt so,…

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Buchkritik: The Elephanta Suite, von Paul Theroux (2007) – 7 Sterne

In drei längeren Erzählungen à 80 bis 100 Seiten beschreibt Paul Theroux Amerikaner, die teils beunruhigende Begegnungen mit der indischen Realität haben – jenseits üblicher Reiseerlebnisse in Indien. Dabei geht es um sexuelle Abenteuer, Käuflichkeit und finanzielle Macht, Schuldgefühle und Angst vor der Fremde und um Spirituelles: Ein reiches älteres Unternehmer-Ehepaar bandelt mit armen Hotelangestellten…

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Romankritik: Erinnerungen an meinen Porsche, von Bodo Kirchhoff (2009) – 4 Sterne

Er sekretiert zwanghaft aus jeder eigenen Körperritze. Er penetriert dranghaft jede weibliche Körperritze. Dieses sein heiliges Triebleben zelebriert Bodo Kirchhoffs Ich-Erzähler, Ex-Investment-Banker Daniel Deserno, 38, in einem atemlosen Verbal-Erguss über 220 Seiten in 56 Kapiteln. Stolzgeschwellt: Deserno, Schweinigel und Schwadroneur, rekapituliert mit präpubertärem Stolz die Anatomie seines Piephahns, den ersten Analsex, veritable Porno-Action im Privatjet…

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Taxi Teheran (Komödie 2015): Presse-Links, Szene & Trailer

Der iranische Regisseur Jafar Panahi hat seit 2010 Drehverbot, umgeht es hier aber zum dritten Mal – diesmal dreht er in einem Taxi in Irans Hauptstadt Teheran und verrät im Abspann seiner Komödie Taxi Teheran keinen einzigen Beteiligten. Das Wohlwollen der westlichen Presse ist ihm gewiss, in Berlin 2015 gab’s sogar den goldenen Bären für…

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Romankritik: Die sonderbare Karriere der Frau Choi, von Birgit Vanderbeke (2007) – 7 Sterne

Ihr Tonfall ist sehr eigen, doch nie eitel und aufdringlich. Leichthändig und beflissen säuselnd verbindet Birgit Vanderbeke ihre fiktive südfranzösische Dorfchronik ca. 1990 – 2002 mit Schmetterlingskunde, Lokalpolitik, Pilzarten, Forensik, einer Fußball-WM, DTP sowie fernöstlicher Architektur und Küche Das klingt keinen Moment lang angelesen und aufgepfropft, Vanderbeke beschreibt lebendige Figuren. Frauen stehen allerdings tendenziell weise…

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Rezension Jugenderinnerungen: Hundskrüppel. Lehrjahre eines Übeltäters, von Gerhard Polt (2004) – 3 Sterne

Polt (*1942) wuchs in Altötting auf, kam um 1950 nach München. Die Streiche hier stammen offenbar von beiden Orten, auf 100 äußerst locker bedruckten Seiten (gefühlt 35 normale Buchseiten; auch als Lesung erhältlich). Gerhard Polt kolportiert ca. 47 flache Dumme-Jungs-Streiche: dem Baby einen Regenwurm gefüttert, dem Nachbarn Schneebälle ans Fenster, eine Wespe in die Torte,…

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Rezension Autobiografie: Gelächter von außen. Aus meinem Leben 1918 – 1933, von Oskar Maria Graf (1966) – 7 Sterne

Diese anekdotischen Erinnerungen schrieb Oskar Maria Graf (1894-1967) im verlängerten New Yorker Exil, sein letztes Buch. Fazit: Graf mischt heterogen politische Abrisse, eigenes Erleben und Anekdoten über andere und schreibt dabei über 500 Seiten hinweg sehr flüssig, robust und mitunter etwas stilisiert schlicht. Er stellt sich unentwegt als Kauz und Provokateur dar und verrät wenig…

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Rezension Biografie: A Scandalous Life, The Biography of Jane Digby (1807 – 1881), von Mary S. Lovell (1995) – 8 Sterne

Sie war die schönste Frau ihrer Zeit und heiratete blutjung in höchste englische Kreise. Jane Digby hatte bald schon Liebhaber und außereheliche Kinder. Mehrfach war Digby unsterblich verliebt, schreibt Mary S. Lovell in ihrer packenden Biografie, aber nicht in jeder Ehe oder Beziehung. Digby verkehrte, wortwörtlich, in den höchsten Kreisen von London, Paris, München und…

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Rezension Biografie: Bernhard Grzimek, Der Mann, der die Tiere liebte, von Claudia Sewig (2009) – 6 Sterne – mit Video

Die Biografie zeigt Bernhard Grzimek als hochbegabte und hochinteressante Figur – Manager, Entertainer, Lobbyist, Wissenschaftler. Er führte ein einzigartiges Leben und arbeitete in vielen politischen Systemen in Deutschland und Afrika. Fazit: Claudia Sewig erzählt faktenreich, aber uninspiriert und interessiert sich mehr für Tiere und Zoodirektorendiplomatie als für Grzimeks komplexe Persönlichkeit und Liebeshändel. War Grzimek ein…

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2 Musik-Videos aus Thailand: Gute-Laune-Macher

Hochoktaniger Kindergarten, rezeptfreie Stimmungsaufheller, schamlos albern & sexy in aller Unschuld: Thongchai McIntyre (auch Phi Bird genannt) & Jintara Poonlarp: Som Dai (Stil: Morlam (Country)) Blueberry: Chimi Chimi (Stil: Pop) Auf HansBlog.de: Thailand, Rock-Pop, Musikvideos, Musikfilme (ohne Bollywood), Bollywood Auf Amazon: Bücher über Thailand, Südostasien, ganz Asien

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3 Musik-Videos aus Nigeria: Selbstironie & Humor mit Nkem Owoh (Osuofia)

Popmusik aus Nigeria hat viel Energie und ist gut produziert, aber Naija-Popvideos öden visuell oft an, zum Beispiel die Clips von P-Square (Webseite, dt. Wikipedia): Supermacker mit Sonnenbrille bei Nacht behängen sich mit heißen Weibern & dito Autos, hampeln rum wie Rapper mit ADHS. Eine Nigerianerin sagte mir einmal: Ich mag dieses P-Square-Video mit dem…

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Nach 15 Jahren Süddeutscher Zeitung: Was ich vermissen werde – und was nicht

15 Jahre lang kam die Süddeutsche Zeitung zunächst jeden Samstag, dann jeden Freitag und Samstag. Nun (Mitte 2016) habe ich die SZ abbestellt, das Wochenend-Abo gekündigt. Das werde ich vermissen: Hermann Unterstögers launig-versöhnliches „Sprachlabor“ zu kniffligen Deutschproblemen samstags und gegenüber auf der Seite die „SZ-Werkstatt“ (die jedoch offener sein könnte) Heribert Prantls Kommentare; nicht wegen…

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Filmkritik: Zwei an einem Tag (2011, mit Anne Hathaway, Jim Sturgess) – 5 Sterne – mit Video

Nach einer gemeinsamen Nacht nach dem Uni-Abschluss bleiben Emma und Dexter befreundet, haben aber jahrelang jeweils andere Partner. Dexter ist reich, lässig und wird zunächst TV-Moderator; Emma strampelt sich ab, jobbt, wird Lehrerin. Über zwei Jahrzehnte hin zeigt der Film nur einen Tag pro Jahr – immer den 15. Juli. Regisseurin Lone Scherfig (Italienisch für…

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David Nicholls

Rezension komischer England-Roman: Zwei an einem Tag, engl. One Day, von David Nicholls (2009) – 7 Sterne – mit Video & Links

Eine lakonisch romantische Komödie über zwei Jahrzehnte: Nach der Uni-Abschlussfeier verbringen Emma und Dexter eine gemeinsame Nacht; anschließend bleiben sie befreundet, haben aber jahrelang jeweils andere Partner. Dexter ist reich, lässig und wird TV-Moderator; Emma strampelt sich ab und endet als kleine Lehrerin. Die Geschichte verkaufte sich in Deutschland angeblich 1,5 Millionen Mal und wurde…

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David Nicholls

Romankritik: Drei auf Reisen, von David Nicholls (2014, engl. Us) – 8 Sterne

David Nicholls beginnt diesen Roman einer Ehe mit einem Schock: Ich-Erzähler Douglas hört von seiner Frau Connie (beide über 50), dass sie ihn nach 20 Jahren eigentlich angenehmer Ehe verlassen möchte, aber nicht von heute auf morgen. Bald gehen die beiden samt Sohn Albert, 18, auf eine lange geplante Sommerreise durch Museen auf dem europäischen…

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Rezension Entdecker-Biografie Florence und Samuel Baker: Mit dem Herzen einer Löwin, von Pat Shipman (2004; US-Titel To the Heart of the Nile, UK-Titel The Stolen Woman) – 7 Sterne – mit Presse-Links

Die fiktionalisierte Biografie beschreibt das Leben der Afrika-Entdecker Florence und Samuel Baker ab 1859 – ihr Kennenlernen auf einem osteuropäischen Sklavenmarkt und ihre strapaziösen, oft lebensgefährlich dramatischen Reisen auf der Suche nach den Nilquellen. Dabei konzentriert sich Shipman besonders auf Florence Baker (1841 – 1916): Die Ungarin wurde als Kind in Revolutionswirren von ihren Eltern…

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Rezension Entdecker-Biografie: Die Liebenden auf dem Nil, engl. Lovers on the Nile, von Richard Hall (1980, über Samuel und Florence Baker) – 6 Sterne

Die Biografie schildert Samuel Bakers (1821 – 1893) strapaziöse Suche nach den Nilquellen ab 1861 und seine späteren wichtigen Aufenthalte in Ägypten und im Sudan. Bakers Unternehmung erinnert an die Nilsucher David Livingstone, Henry Morton Stanley und Richard Francis Burton etwa zur gleichen Zeit. Ungewöhnlich dabei, dass Florence Baker ihren Mann nach Zentralfrika begleitetete und…

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Rezension Entdecker-Biografie: Stanley, The Impossible Life of Africa’s Greatest Explorer, von Tim Jeal (2007) – 7 Sterne – mit Presse-Links

Im Vorwort weist Jeal auf die vielen neuen Quellen hin, die er entdeckte – 35 Jahre, nachdem er selbst eine Livingstone-Biografie vorgelegt hatte. Jeal möchte Stanley gern liebhaben, und er betont den ungerechtfertigt schlechten Ruf des Entdeckers: „Stanley was not a racist like Sir Richard Burton or Sir Samuel Baker“ (Seite 10 meines faber and…

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Rezension Text-Bild-Band: Sindh Revisited – A Journey in the Footsteps of Captain Sir Richard Francis Burton, von Christopher Ondaatje (1996) – 5 Sterne

Fotograf und Autor Christopher Ondaatje (Bruder von Michael Ondaatje) folgt in Indien und Pakistan den Spuren des viktorianischen Entdeckers Richard Francis Burton (1821 – 1890) – so in Mumbai, in Baroda und Surat in Gujarat, in Karachi, in Goa und Ooty. Mit Ondaatje reist Haroon Siddiqui, kanadischer Redakteur, der südasiatische Sprachen und Religionen besser kennt…

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Rezension Text-Bild-Band: Journey to the Source of the Nile, von Christopher Ondaatje (1998) – 2 Sterne

Fotograf und Autor Christopher Ondaatje (Bruder von Michael Ondaatje) folgt in Ost- und Zentralafrika den Wegen der Nil-Sucher und Nil-Entdecker des 19. Jahrhunderts, unter ihnen Richard Francis Burton, John Hanning Speke, Samuel Baker, Henry Morton Stanley und David Livingstone. Die HarperCollins-Ausgabe mit weichem Einband hat 384 Seiten im Format 19×26,5 Zentimeter (also nicht ganz A4)…

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