Reisebuch: Malaria Dreams: An African Adventure, von Stuart Stevens (1989) – 5 Sterne

Routiniert getextete Reiseanekdoten in sehr leichtem Englisch, die ich wie Butter runtergelesen habe. Die erste Buchhälfte handelt wohlgemerkt nur von bürokratischen Problemen in der Zentralafrikanischen Republik und in Kamerun, die Akteure sind hier noch nicht unterwegs.

Der Reiseteil selbst geht nicht in die Tiefe, man hört viel von Motorproblemen und mehr oder wenigen angenehmen Übernachtungen. Gelegentlich offenbart Stuart Stevens (teils Stewart Stevens geschrieben) einen säuerlichen Patriotismus, der mir schon bei anderen Reiseberichten von US-Autoren auffiel (Tenor: die Franzosen waren die Bösen). Es überrascht nicht, dass der Autor später für den US-Republikaner Mitt Romney arbeitete und dann intern als „Idiot“ bezeichnet wurde (Quelle:  englische Wikipedia).

Die Reise ist nicht sonderlich gut vorbereitet und lebt auch von den Problemen aufgrund mangelnder Planung. Eigentlich nichts, was man überhaupt lesen sollte: die Abenteuerbücher von Menschen, die sich selbst bewusst gefährden und dann aufgeregt darüber berichten.

Manche Anekdoten werden zu deutlich erklärt. Dazu kommen flache Allgemeinplätze.

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