USA

Rezension Büro-Roman: Wir waren unsterblich, von Joshua Ferris (2007, engl. Then We Came to the End) – 7 Sterne – mit int. Presse-Links

Der Roman spielt in einer großen Werbeagentur in Chicago. Autor Joshua Ferris schreibt lakonisch-humorvoll vor allem über Bürotratsch, Bürokleinklein, Angst vor Kündigung und private Probleme. Kaum Handlung, keine Hauptfigur: Es gibt kaum eine Handlung, meist keine Hauptfigur – nur kleine Episoden, aus denen erst ab der Buchmitte zwei Personen etwas deutlicher hervortreten. So treibt das

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Buchkritik: The Last Sultan. The Life and Times of Ahmet Ertegun, von Robert Greenfield 2012 – Biografie über den schillernden Chef von Atlantic Records – mit 4 Videos – 7 Sterne – mit Presse-Links

Der etablierte Popjournalist Robert Greenfield schildert das aufregende Leben des US-Plattenmanagers Ahmet Ertegün (1923 – 2006) – von der Kindheit als Sohn des türkischen Botschafters in den Hauptstädten der westlichen Welt bis zu Ertegüns Zeit als Chef von Atlantic Records: Er arbeitet mit Ray Charles, Neil Young, den Rolling Stones, Led Zeppelin, aber auch mit

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Rezension Musik-Doku: 20 Feet from Stardom (2013, über Hintergrundsängerinnen) – mit 2 Videos – 7 Sterne

Die Doku stellt Background-Sängerinnen der Unterhaltungsmusik ins Rampenlicht. Vorgestellt werden weitgehend schwarze Künstlerinnen. In Interviews und in Musikausschnitten zeigen sie jede Menge Energie und Vitalität. Vor allem schwarze Sängerinnen: Weiße oder Männer als Hintergrundsänger tauchen kaum auf – es bleibt unklar, ob es keine gibt. Stings weiße Sängerin Jo Lawry erscheint vor allem, um Stings

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Rezension Quasselkomödie: Der Stadtneurotiker – Annie Hall (1977, von und mit Woody Allen) – 2 Videos – 7 Sterne

In dieser Quasselkomödie reden Woody Allen und Diane Keaton unablässig und sehr intellektuell über ihre Beziehung. Dabei sind sie meist in New York, sonst in Los Angeles. Der mehrfach Oscar-gekrönte Film springt zwischen verschiedenen Zeitebenen und Woody Allen tritt gelegentlich aus der Handlung heraus, um direkt in die Kamera zu reden oder um andere Figuren

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Rezension Jungehe-Film: Blue Valentine (2010, mit Ryan Gosling, Michelle Williams) – mit Trailer – 8 Sterne

Krankenschwester Cynthia (Michelle Williams) und Anstreicher Dean (Ryan Gosling) sind seit fünf Jahren verheiratet und haben eine Tochter. Der Spielfilm zeigt die Phase, in der sich Dean und Cynthia kennenlernen und zusammenkommen; und eine Phase fünf Jahre später, in der die Beziehung stark kriselt. Die Zeitebenen wechseln immer wieder, beim ersten und zweiten Mal verwirrt

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Senioren-Chor-Doku: Young @ Heart (2007) – mit Video – 6 Sterne

In diesem Chor aus Masachussetts singen nur Mitglieder, die 70 Jahre oder älter sind; viele sind über 80. Zum Repertoire gehören Funk- und Rockstücke, die von einer Rockband begleitet werden. Die Doku bringt ein paar Interviews, zeigt Proben und vor allem Konzertausschnitte. Der Film, der für die BBC entstand, wirkt durch Gegensätze: Gebrechliche Senioren singen

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Rezension US-Spielfilm: Love & Basketball (2000) – mit Trailer – 7 Sterne

Der Film begleitet die afroamerikanischen Nachbarn Quincy und Monica über rund 13 Jahre. Erst sind sie Kids, beide spielen gern Basketball. Später werden sie ein Paar, feiern Erfolge im Basketball und – haben so ihre Probleme. Wichtig für den Film sind auch die Familien der beiden Hauptfiguren: beide afroamerikanisch, sehr gut situiert, mit großzügigen, benachbarten

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Rezension US-Einwanderer-Roman: América, von T.C. Boyle (1995) – 9 Sterne

„América“ habe ich schon vor vielen Jahren gelesen, aber immer noch intensiv „vor Augen“. Kaum ein Autor führt sein Personal so hautnah vor, man sieht quasi jede Pore, jeden Schweißtropfen, riecht die Angst und Verwahrlosung, leidet mit beiden, gegensätzlichen Hauptfiguren. Man sieht den Canyon, die den Elementen abgetrotzte und eingezäunte Siedlung, plastisch vor Augen. Man

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Rezension US-Indische Kurzgeschichten: Fremde Erde, von Jhumpa Lahiri (2008, engl. Unaccustomed Earth) – 9 Sterne

Die Geschichten aus Fremde Erde (engl. Unaccustomed Earth) handeln – wie auch andere Bücher dieser Autorin – meist von indischstämmigen US-Akademikern an der US-Ostküste, dazu ein paar wenige Szenen aus Kalkutta, London und Italien. Ungewöhnlich für Jhumpa Lahiri: Eine Geschichte spielt diesmal in Seattle, aber es musste nur irgendein Ort fern der Ostküste sein, und

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Rezension Frank-Lloyd-Wright-Roman: Kein Blick zurück, von Nancy Horan (2007) – 8 Sterne

Oak Park, Illinois, USA, Anfang des 20. Jahrhunderts. Mamah Borthwick verlässt Ehemann und Kinder, um mit einem anderen Mann zu leben. Mutig? Verwerflich? Jedenfalls damals ein Skandal. Nancy Horan schildert den imaginierten historischen Ablauf sehr einfühlsam, spannend, nachvollziehbar, detailliert ohne Übertreibungen (dt. Kein Blick zurück, engl. Titel Loving Frank). Man hat oft das Gefühl, danebenzustehen,

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Rezension US-Tanzfilm: High School Musical 2: Singt alle oder keiner! (2007, mit Zac Efron, Vanessa Hudgens) – Trailer & 3 Songs – 8 Sterne

Sicher ein Disney der besseren Sorte: Spektakulär inszenierte Tänze mit vielen kuriosen, exzellent umgesetzten Ideen, mit Energie und Selbstironie satt, mit sogar ein bisschen Spott und Frechheit, dazu peppig-poppige Ausstattung (die Filmer strichen sogar das Gras an) und ein paar schönen Melodien. Am Ende ist man ein bisschen matt, aber glücklich. Der reiche Paps schwebt

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Rezension Verkleidungskomödie: Mrs. Doubtfire – Das stachelige Hausmädchen (1993, mit Robin Williams) – mit Trailer – 8 Sterne

Ich habe mich prächtig amüsiert und viel gelacht. Der Erfolgsfilm von 1993 ist – wie die Hauptfigur – einigermaßen kindlich und liefert ein paar neckische Tanz- und Gesangseinlagen, dazu Akrobatik, Maskenkunst, physische Komik und pfiffige Dialoge. Auch dank peppiger Musik bleibt der Film in Schwung, mit Ausnahme von ein oder zwei längeren Dialogen oder Monologen.

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Rezension Musiker-Biopic: Ray (2004, über Ray Charles; mit Trailer) – 8 Sterne

Sehr bewegend, sehr subjektiv, sehr suggestiv gefilmt und darum berührender und kitschiger als zum Beispiel Dream Girls oder der Tina-Turner-Film. Manche Entwicklungen und Eingebungen kommen sehr abrupt oder schlicht, vielleicht unvermeidlich in der Kürze der Zeit. Kein Lied läuft ohne Unterbrechungen. Noch mehr könnte gegen den Film sprechen: die Länge allein der Kinoversion (152 Minuten),

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Rezension Romantische Komödie: Die Hochzeit meines besten Freundes (1997, mit Julia Roberts, Cameron Diaz) – mit Trailer – 8 Sterne

Das Tempo: spritzig Der Schnitt: flott Die Dialoge: oho Die Schauspieler: voll Energie Jedoch Julia Roberts: göttlich Das ist eine rasante Komödie, und für ein bisschen Situationskomik sehen wir gern über Plausibilitätslücken hinweg. So wirkt der doppelt begehrte Bräutigam (Dermot Mulroney) eher fad und zwischen den Brautleuten fehlt jegliche Chemie, ganz abgesehen von den Konstruktionsfehlern

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Rezension Musicalfilm: Dreamgirls (2006, mit Beyoncé Knowles, Eddie Murphy) – Trailer & 5 Songs – 8 Sterne

Viele tolle, lebhafte Songs. Vielleicht sogar zu viele, und einige davon zu lang, andere vorzeitig abgebrochen. Geben die Songs nur Dialoge – oder öfter Monologe – wider, scheinen die nicht singenden Akteure einzufrieren. Bei den frühen Titeln auf großen Livebühnen singen die „Dreamettes“ mit Band, aber ohne Mikrophon, das wirkt sehr unrealistisch. Dennoch mischt Dreamgirls

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Rezension US-Inder-Spielfilm: Mississipi Masala (1991, mit Denzel Washington; mit Trailer & 2 Szenen) – 8 Sterne

Inder ziehen aus Uganda in den US-Süden, betreiben dort ein Motel – und erleben einen Clash der Kulturen. Mira Nairs „Mississippi Masala“ greift nicht so ans Herz wie ihr „Salaam Bombay“ und fließt nicht so grandios dahin wie ihre Filme „Monsoon Wedding“ oder „Der Namensvetter“. Multikultur: Aber Mira Nairs 91er „Mississippi Masala“ ist so multikulti

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Rezension US-Komödie: Is‘ was, Doc (1979, mit Barbra Streisand, Regie Peter Bogdanovich) – 4 Videos – 8 Sterne

Spaßige, realitätsfreie, aber geistreiche und augenzwinkernde Komödie, die leichtfüßig und weltfremd daherkommt und trotz fliegender Torten und scheppernder Autobleche nie so platt wirkt wie Dick und Doof (dt. Is‘ was, Doc, engl. What’s up, Doc). Viele witzige Einfälle, teils brillante Dialoge, selbst Nebendarsteller mit viel Charakter und selten übertrieben schrill. Schnell, aber lässig und nie

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Rezension Spielfilm: Short Cuts (Regie Robert Altman, USA 1994; mit Trailer) – 8 Sterne

Viele verschiedene Geschichten und Akteure, exzellent immer wieder ineinander geflochten. Bevor nur ein bisschen Leerlauf entstehen könnte, geht es weiter zur nächsten Beziehung – kurze Schnitte eben, short cuts. Man kann die drei Stunden durchaus am Stück sehen, wenn man nicht zu spät damit beginnt. Ein paar Elemente ab Filmmitte finde ich zu billig drastisch,

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Rezension Musik-Spielfilm: Tina Turner – What’s Love Got to Do with It? (1993) – 3 Videos – 8 Sterne

Der Film von 1993 hat keinen rechten Fluss, die Szenen gehen nicht schlüssig ineinander über. Es sind isolierte Stationen eines Lebens: Die kleine Tina Turner singt zu laut im Kirchenchor; die größere Tina Turner steigt spontan zu einer Band auf die Bühne; Tina Turner wird in der Raststätte von ihrem Partner verprügelt; Tina Turner nimmt

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Rezension Spielfilm: Mord und Margaritas (2005, mit Pierce Brosnan; mit Trailer) – 8 Sterne

Ein ungewöhnlicher Film mit einem ungewöhnlichen Drehbuch und einem ungewöhnlich guten Schauspieler in einer ungewohnten Rolle (auch wenn der schnuckelige Pierce Brosnan fast zu schade für einen schnauzbärtigen aufgekratzten Proll ist, aber er spielt ihn überragend, muss er als Mit-Produzent schließlich auch). Nie passierte das, was ich erwartet habe. Nebenbei gute Kamerarbeit und schön eingesetzte,

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Rezension US-Spielfilm: Married Life (2007, mit Pierce Brosnan) – mit Trailer – 8 Sterne

Lustvoll gediegen gleitet die Kamera durchs gehoben plüschige Nachkriegs-Ambiente. Die Handlung hält immer wieder handfeste Überraschungen bereit, die dennoch nicht implausibel wirken und unaufgeregt eintreten. Pierce Brosnan spielt den alten Knaben ungemein lässig, mit einem nonchalanten Hang zum Süffig-Zynischen. Eine Mischung aus Patricia Highsmith und Revolutionary Road/In Zeiten des Aufruhrs (das Buch, nicht der Film).

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Rezension US-Indien-Roman: Der Namensvetter, von Jhumpa Lahiri (2003) – 8 Sterne

Lahiri macht fast alles richtig, da sitzt jedes Wort. Stimmungen und Szenen erscheinen glasklar, es gibt keinen Misston und kein pompöses Wortgeklingel aus dem Creative Writing-Kurs (ich hatte das englische Original, The Namesake). Souverän, wie die Autorin in ihrem Debutroman einzelne Szenen und Gefühle vertieft, dann Jahre überspringt, aber wiederholt auch zurückblendet – und alles

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Rezension Bollywood-Bombast: My Name is Khan (2010, mit Shah Rukh Khan, Kajol) – Trailer & 2 Songs – 8 Sterne

Der Film hat vielleicht keine Substanz, aber er geht an dieselbe. Nobody does tears better than Regisseur Karan Johar. Oder wie Bollywoodpoet Subash K. Jha schon über „Kabhi Khushi Kabhie Gham“ schrieb, Karan Johars Meisterwerk von 2001: „Johar leaves no stone unturned to ensure a smooth sailing triumphant journey… an incredibly sumptuous eye-catching spin“. Den

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Rezension Schein-Doku über Hundefreunde: Best in Show (2000) – mit Trailer – 8 Sterne

Der Spielfilm, der wie ein Dokumentarfilm daherkommt – also ein Mockumentary oder Mock-Doc -, zeigt mehrere Paare und ihre Hunde rund um einen Schönheitswettbewerb für Hunde. Wir sehen die Vorbereitung, den Wettbewerb selbst und das Leben der Paare nach dem Ereignis. Ganz leicht absurde Figuren: Die Hauptrolle spielen ganz klar die Menschen, die Hunde sind

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Rezension US-Indien-Spielfilm: Namesake/Namensvetter (2006, Regie Mira Nair) – mit Trailer – 8 Sterne

Wunderschön gefilmt, voll zauberhafter Blicke und Gesten in Nahaufnahmen. Insbesondere Kal Penn als Gogol geht in seiner Rolle auf und es verblüfft, wie er zeitweise seinem Filmvater Irrfan Khan gleicht. Khan und Tabu überzeugen als Ehepaar, das sich nach arrangierter Hochzeit erst langsam aneinander gewöhnt, dann aber eindrucksvoll und ohne viel Reden harmoniert. Kalkutta erscheint

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Rezension US-indische Kurzgeschichten: Interpreter of Maladies, von Jhumpa Lahiri (1999, dt. Titel Melancholie der Ankunft) – 8 Sterne

Die schreibt ruhig, lakonisch, einfühlsam, nüchtern, souverän, ohne Gimmicks. Jede Geschichte entwickelt einen Sog, so dass man die Lektüre kaum unterbrechen möchte. Ein paarmal war ich den Tränen nah, obwohl Jhumpa Lahiri nie betont rührselig wird. Wo die Geschichten spielen: Etwa drei Geschichten spielen komplett in Indien, unter einfachen Leuten in Bengalen. Die anderen Stücke

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Rezension US-Roman: Zeiten des Aufruhrs, von Richard Yates (1961, engl. Revolutionary Road) – 8 Sterne

Vorort-Ehedrama in den 50ern in USA. Messerscharf beobachtet. Fesselnd, mit überraschenden, aber nicht unverständlichen Entwicklungen. Obwohl die Handlung letztlich nahezu alltäglich ist, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, war beteiligt fast wie bei einer scharfen Auseinandersetzung im Freundeskreis. Amazon-Werbelinks: Richard Yates | Ernest Hemingway | John Cheever | John Updike Sehr schön

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Rezension US-Action-Film: The Italian Job – Jagd auf Millionen (2003, mit Mark Wahlberg) – mit Trailer – 8 Sterne

Der Actionfilm (2003) amüsiert durch innovative Einbruchmethoden und Verfolgungsjagden, technisch brillant realisiert und gefilmt, mehrfach mit Action- und Stunt-Preisen bedacht. Das sieht man nicht alle Tage: rasende Boote in Venedigs Nebenkanälen, Mini Cooper und Geldtransporter in U-Bahn-Schächten, Helikopter in Parkhäusern, gelegentlich mit einem Quantum Humor. Spannung und Rhythmus: Die Handlung hat einen guten Rhythmus mit

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Rezension US-Spielfilm: American Beauty (1999, mit Kevin Spacey, Regie Sam Mendes) – mit Trailer – 8 Sterne

Scharfe, höhnische Satire aus der amerikanischen Vorstadthölle, in der die Darsteller beiläufig sehr verächtlich agieren. Viele atemraubende Sätze, teils schöne Bilder, teils derbe Offenheit, nichts für sanfte Gemüter – und ein wohltuender Kontrast zu all den aufgekratzten, gutgelaunten, schrill belanglosen Filmchen dieser Tage. Besonders treffend die Rezension aus dem Rolling Stone: „… the kind of

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Rezension Musikfilm: Saturday Night Fever (1977, mit John Travolta) – 2 Videos – 8 Sterne

Ein paar Unterschicht-Heranwachsende mit öden Jobs leben nur dafür, samstags in der Disco abzuhotten. Saturday Night Fever, Riesenerfolg von 1977, zeigt den Alltag in Brooklyn hart, aber atmosphärisch in schönen, leicht pastellgetönten Bildern – den Stress im Job, das triste Familienleben (das mich etwas an Quadrophenia erinnerte), das Herummackern in der Clique und dann, Höhepunkt

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