Interkulturell

Buch: Briefe zwischen Vater und Sohn, von V.S. Naipaul – 6 Sterne

V.S. Naipaul ist soeben zum Studieren nach England gegangen, das Buch zeigt den Briefwechsel zwischen ihm und seinem indisch-stämmigen Vater auf Trinidad. Eins wird klar nach der Lektüre: So ein armseliger Tropf wie der Buch-Mr.-Biswas ist dessen lebendes Vorbild, V.S. Naipauls Vater Seepersad Naipaul, bei weitem nicht. Naipaul senior arbeitet bei einer Zeitung als Journalist…

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Thailand

SO-Asien-Memoiren: Distant Archipelagos: Memories of Malaya (2004), von Peter Moss – 6/10

Das Buch enthält viele zauberhafte Passagen über Malaysia in den späten 50ern und frühen 60er Jahren (zuerst hieß es noch Malaya). Expat-Leben beschreibt Peter Moss genauso wie die Verhältnisse der Einheimischen, wenn auch ohne Fotos. Ich habe oft gelacht, gestaunt, geträumt. Reporter im Malaya vor der Unabhängigkeit: Moss arbeitete als Reporter für die Tageszeitung Malaya…

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Libanesen-in-Schweden-Komödie: Jalla! Jalla! (2000) – mit Trailer – 6 Sterne

Der junge Regisseur übertreibt: Statt das interessante Drama zu zeigen, also die bevorstehende Zwangsheirat samt Ausweg daraus, bringt Josef Fares immer wieder unnötigen Klamauk – so gleich mehrere Verfolgungsjagden, peinliche Trips in den Sexshop und Versuche mit dem dort Erstandenen, eine bizarre „Therapie“ beim „Naturheiler“, eine Massenschlägerei. Die meisten Hauptdarsteller spielen gut, die Figur Mans…

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Bollywood-Gewalt-Film: Bombay (1995, mit Manisha Koirala, Regie Mani Ratnam) – mit Video – 6 Sterne

Eine Familie droht bei religiösen Unruhen in Bombay ausgelöscht zu werden. Die gewalttätigsten 25 der 140 Minuten habe ich nicht angeschaut, obwohl sie hoch gelobt werden. Ich habe sie im Nebenzimmer ausgesessen: Kriegslärm, Schreie und schrille Musik dröhnten dumpf herüber. Amazon-Werbelinks: Bollywood | Shah Rukh Khan | Priyanka Chopra Einige Nachteile: Doch auch zu den…

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Spielfilm: Sieben Jahre in Tibet (1997, mit Brad Pitt; mit Trailer) – 6 Sterne

Harrers und Aufschnaiters Leistung ist unglaublich. Harrer hat daraus ein enttäuschendes Buch gemacht, und dieser Film ließ mich auch kalt. Ich kann es gar nicht genau auf den Punkt bringen: für meinen Geschmack gibt es zu wenig Landschaft (die Wildniswanderung hat im Buch einen größeren Anteil), zu viel chinesische Gewalt, und Brad Pitt sticht unangenehm…

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Thailand

Indonesien-Roman: Liebe und Tod auf Bali, von Vicki Baum (1937) – 6 Sterne

Vicki Baums Sprache klingt altmodisch, manchmal gestelzt und ein bisschen hilflos, wie eine ungeschickte Übersetzung. Der Roman erschien 1937, seit 1933 lebte Baum in den USA. Zu dieser Zeit hat sie ihre Bücher offenbar noch auf Deutsch geschrieben.. Trotzdem hat der Roman eine eigene Stimme. Bei Baums etwas gekünstelt kindlichem Ton weiß man nicht recht:…

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Filmkritik Auswandererdrama: Nirgendwo in Afrika, Regie Caroline Link (2001) – 6 Sterne – mit Video

Die jüdische Kleinfamilie Redlich wandert 1938 von Nazi-Deutschland nach Kenia aus, muss Eltern und Geschwister zurücklassen. Der Film zeigt die familiären Spannungen unter den neuen Bedingungen. Die Geschichte kümmert sich nicht um Politik, Katastrophen oder Kolonialismus, sondern nur um drei, vier Hauptfiguren im kleinen Kreis und ohne existentielle Probleme. Der Film basiert auf dem Bestsellerbuch…

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Rezension England-Nigeria-Roman: Nur ein Teil von Dir, engl. A Bit of Difference, von Sefi Atta (2012) – 6 Sterne – mit Presse-Links

Die Afrikanerin Deola stammt aus reichem Elternhaus in Nigeria, lebt jedoch seit Jahrzehnten in England. Sie hat dort einen guten Job und einen britischen Pass. Deola ist 39, Single und kinderlos, hätte aber gern Nachwuchs. Eine Geschäftsreise nach Lagos verändert ihr Leben. Fazit: Sefi Atta erzählt mit sparsamen Worten, skizziert mit knappen Dialogen Stimmungen und…

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Karibik-Reise-Bericht: The Middle Passage, von V.S. Naipaul (1962, dt. Auf der Sklavenroute) – 6 Sterne

1960 reist V.S. Naipaul fast sieben Monate lang durch fünf Karibik-Staaten. Alle haben gemischtrassige Bevölkerung mit Wurzeln in Afrika, Indien und Europa, sind von Kolonialherrschaft und Sklaverei geprägt, stehen mit einer Ausnahme vor dem Übergang in die Unabhängigkeit – ideale Naipaul-Themen. Um diese Länder geht es: Trinidad & Tobago, britische Kolonie bis 1962, ca 50…

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Südfrankreich-Neu-Winzerin: The Ripening Sun, von Patricia Atkinson (2003, 1. Teil der Reihe) – 6 Sterne

1990 zieht die englische Bankerin Patricia Atkinson, knapp 40 Jahre alt, mit ihrem Mann nach Südwestfrankreich. Ihr Buch von 2003 berichtet detailreich von den ersten drei Jahren, also vom Einstieg in den Weinbau – und da spricht Atkinson erst einmal kein Französisch, und Winzererfahrung hat sie auch nicht. Die Fortsetzung liefert dann der Band La…

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Haiti-1.-Welt-Spielfilm: In den Süden (2005, mit Charlotte Rampling; mit Trailer) – 6 Sterne

Gutsituierte Frauen aus der ersten Welt fliegen in ein armes Land (hier Haiti in den 70ern) und lassen sich zum Wellenrauschen von kaffeebraunen Beachboys verwöhnen. In diesem Film (Regie Laurent Cantet; englisch Heading South, Französisch Vers le sud) sieht man mehr Männer- als Damenhaut. Und es herrscht durchgehend Anspannung – zwischen den Frauen und ihren…

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Rezension Doku Bayerin liebt Inder: Amma und Appa (2014) – 5 Sterne – mit Video – mit Pressespiegel

Franzi liebt Jay, die Bayerin den Inder, schon länger, und irgendwann möchten sie heiraten. Doch Jays Eltern haben große Bedenken. Franzi besucht Jays Eltern – Amma und Appa – in einer Kleinstadt in Tamil Nadu. Dann besucht Franzi Jays Eltern erneut und bringt noch ihre eigenen Eltern aus Bayern mit. Jays Eltern zeigen sich wieder…

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Rezension Mumbai-Roman: Shantaram, von Gregory David Roberts (2003) – 5 Sterne – mit Pressespiegel

Der Ich-Erzähler ist aus dem Gefängnis geflohen und landet mit falschem Pass im Mumbai der Achtziger Jahre. Dort trifft er viele skurrile Inder und Nicht-Inder, lebt im Slum, wird Mafiabaron, reist zu Pferd durch Afghanistan und Pakistan. Die Geschichte ist zum Teil wahr, aber viele authentisch klingende Passagen sind evtl. erfunden (dazu englische Wikipedia). Shantaram…

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US-Multikultur-Komödie: My Big Fat Greek Wedding – Hochzeit auf Griechisch (2002) – mit Trailer – 5 Sterne

Die Liebessprüche und Küsse sind schwer erträglich, zumal die Chemie nicht stimmt und vorab eine kaum nachvollziehbare Rapid-Entwicklung stattfand. Die griechischen Klischees werden knüppeldick und teils zu gefühlig aufgetragen, vor allem vom aufdringlichen Herrn Papa. Es erinnert mehr an den nervtötenden Film Maria ihm schmeckt’s nicht als an gelungene Kulturmix-Komödien wie Kebab Connection oder Salami…

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Dirndl à l’Africaine: Bayerische Dirndl mit Afro-Batik-Stoffen in München – mit Video

Noh Nee produziert und verkauft in München bayerische Dirndls aus Stoffen mit afrikanischen Batik-Mustern. Die Betreiberinnen haben Wurzeln in Italien, Deutschland, Syrien, Kamerun, wie die Süddeutsche Zeitung schreibt. Webseite von Noh Nee Süddeutsche Zeitung vom 30./31.8.2014 über Noh Nee

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Thailand

Malaysia-Roman: Töchter des Monsuns, von Rani Manicka (2003, engl. The Rice Mother) – 5 Sterne

Ein Buch voller Leid, Unheil, Gewalt, Betrug, Niedertracht, Missgunst, Täuschung, Enttäuschung, Kriegsverbrechen, Trauer, Tränen. Geht es zwischenzeitlich friedlicher zu, weisen die verschiedenen Ich-Erzähler doch alle zwei Seiten düster auf ausstehende Tragödien hin. Zusätzlich raunen Wahrsager, dräuen Omen, wabern Traumfiguren. Man denkt zeitweise an einen Groschenroman. Schlichte Sprache: Obwohl die Ich-Erzähler immer wieder wechseln, klingen die…

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Komödie Türken in Wien: Kebab mit Alles (2011) – mit Trailer – 5 Sterne

Ja, ich habe ein paarmal laut gelacht. Schön auch, wie gleich anfangs ein knackiger Konflikt entsteht, der unterhaltsame Stunden verspricht. Die Eckkneipe wirkt authentisch, und einige Darsteller sehen unaufdringlich gut aus. Andreas Vitásek glänzt als Bilderbuchspießer. Und klar, der Wiener Dialekt und Schmäh, dös taugt mir auch. Allerdings: Kaum haben wir den Konflikt, ahnt man…

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Thailand

Südostasien-Roman: The Soul of Malaya, von Henri Fauconnier (1930) – 4 Sterne

Ein Prix Goncourt für diesen „Roman“? Wenn ich die Seiten gar nicht berücksichtige, die ich angeödet überblättert habe, und nur die tatsächlich interessanten Seiten bewerte, dann komme ich auf vier Sterne. Es gibt ein paar bemerkenswerte Einblicke ins malaiische Seelenleben, auch wenn Henri Fauconnier (bzw. Henry Fauconnier) wohl Extreme beschreibt, und gegen Ende sogar überraschend…

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Afrika-US-Roman: Der Regenkönig bzw. Henderson the Rain King, von Saul Bellow (1959) – 2 Sterne

Der Mittfünfziger Eugene Henderson lebt mit seiner jungen, attraktiven, zweiten Frau auf eigenem Anwesen. Geld ist kein Problem. Dennoch wird Henderson unzufrieden: Er geht nach Afrika und erreicht nach langer Wanderung ein völlig isoliertes Dorf, in dem er sich sofort heimisch und verstanden fühlt. Dort bleibt er eine Weile, später zieht er in ein anderes…

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Afrika-Roman: Devil of a State, von Anthony Burgess (1961) – 4 Sterne

Ein paar langweilige, unsympathische Weiße arbeiten in einem kleinen afrikanischen Staat in den 50er Jahren. Einheimische kommen nur am Rand vor, als Taxifahrer, Prostituierte, Sultan oder Menschenfresser. Burgess schreibt hier über seine persönlichen Brunei-Erfahrungen, verlegte die Handlung aber aus Angst vor Verleumdungsklagen nach Ost-Afrika. In seiner Autobiographie Little Wilson and Big God sagt Burgess, dass…

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Sahara-Kolonial-Roman: Die Wüstenrose, von Henry de Montherlant (1968) – 3 Sterne

Marokko, französische Kolonie, in den 30ern: Oberleutnant Auligny wird auf einen entlegenen Posten in der Sahara versetzt. Bald mietet er sich die 14jährige Marokkanerin Ram zum Kuscheln. Die Beziehung ist erst geschäftsmäßig, bekommt dann aber Dynamik. Amazon-Werbelinks: Ganz Afrika | Südafrika | Kenia | Marokko Sehr weitschweifig: Mit dieser Beziehung füllt de Henry Montherlant freilich…

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Thailand

Rezension Burma-Reisebericht: The Gentleman in the Parlour, von W. Somerset Maugham (1930) – 4 Sterne

Maugham reist 1922 durch Birma (heute Myanmar), Siam (heute Thailand), Kambodscha und Vietnam, zeitweise auf dem Pony durch entlegenste Regionen. Sonderlich viel erfahren wir nicht, er bleibt der distanzierte Kolonialist. Über Einheimische berichtet Maugham, wenn überhaupt, nur herablassend wohlmeinend („pretty thing“, „poor thing“). Über einen amerikanischen Juden: „He was the kind of Jew who made…

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Westafrika-Krimi-Roman: The Big Killing, von Robert Wilson (1996, Teil 2 der Bruce-Medway-Reihe) – 4 Sterne

Eine gute Idee, den liberianischen Krieg hier einzubauen: Das Gemetzel erlaubt Wilson, noch mehr scheußliche Gewalt und Morallosigkeit in seinen Roman zu packen. Geschlachtet und gestorben wird auf jeder zweiten Seite. Auf der jeweils gegenüberliegenden Seite trinkt sich Hauptfigur Bruce Medway einen an. Amazon-Werbelinks: Ganz Afrika | Südafrika | Kenia | Marokko Sinnlose Gefahr bringt…

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Rezension Sierra Leone-Bericht: Green Oranges on Lion Mountain, von Emily Joy, fast identisch mit What for Chop Today: Her Mission was to Save Lives, von Gail Haddock bzw. (2001) – 8 Sterne

Dieser Sierra Leone-Bericht erschien fast identisch zweimal mit zwei verschiedenen Titeln und Autorennamen: Zuerst: What for Chop Today: Her Mission Was to Save Lives, von Gail Haddock (das ist ihr richtiger Name) Und dann: Green Oranges on Lion Mountain, von Emily Joy (später erschienen unter Pseudonym, Sierra Leone wird in Lion Mountain übersetzt, mit Nachträgen,…

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Rezension historischer Nigeria-Roman: Okonkwo oder Das Alte stürzt / Alles zerfällt / Things Fall Apart, von Chinua Achebe (1958) –

Schön erdige, rauh-rustikale, folkloristische Erzählstimme in reichem, teils lebhaft skurrilem Englisch (ich hatte das englische Original Things Fall Apart, der deutsche Titel ist Alles zerfällt oder auch Okonkwo oder Das Alte stürzt). Man hört Achebe fast am Feuer plaudern. Viele unterhaltsame, bauernkluge Sprichwörter, Lebensweisheiten, Metaphern und Geschichtchen aus dem dörflichen Afrika der 1890er Jahre, dazu…

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Rezension Afrikabericht: French Lessons in Africa: Travels with My Briefcase Through French Africa, von Peter Biddlecombe (1992) – 7 Sterne

Der unterhaltsame Band endet etwa 1993, als Mobutu Sese Seko noch für Schlagzeilen sorgte. Biddlecombe berichtet rund 50 Seiten lang aus jedem Land Französisch-Afrikas. Viele Begegnungen: Dabei sind die Kapitel sehr unterschiedlich aufgebaut, folgen keinem festen Schema. Mitunter beginnt Biddlecombe mitten in einem Länderkapitel mit ausgedehnten Schwenks und Vergleichen zu anderen Ländern. In „Senegal“ kommentiert…

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TV-Doku: Doppelleben – Tamilische Secondos in der Schweiz (2. Generation der Flüchtlinge) – komplette Doku hier – 5 Sterne

Beat Bieri vom Schweizer Fernsehen SRF hat eine Doku über Tamilen in der Schweiz gemacht: Tamilen, die in den 80er Jahren vor Regierungstruppen aus Sri Lanka flohen, in der Schweiz aufgenommen wurden und dort blieben. Wie fühlen sich die Kinder dieser Tamilen, die mit Schweizer und tamilischer Kultur aufwuchsen? Wir sehen die Tamilen in der…

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Rezension TV-Doku: Von Hamburg nach Kalkutta – Mister Chatterjee und der Tee (2014) – 7 Sterne

Zwei studierte und hoch qualifizierte Inder – genauer gesagt, Bengalen – lassen sich in jungen Jahren in Hamburg nieder und gründen das Teehaus Shila mit Groß- & Einzelhandel. 45 Jahre später sind sie immer noch da und bestens in der hanseatischen Kaufmannschaft etabliert. So scheint es jedenfalls in dieser sehr wohlwollenden Doku in der „Typisch“-Reihe…

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Ghana-Karibik-US-Roman: The Seasons of Beento Blackbird, von Akosua Busia (1996) – 4 Sterne

Solomon Wilberforce ist ein unglaublich toller Mann: Zwei Frauen heiraten ihn gleichzeitig, eine dritte schmachtet ihn auch noch an, sogar noch eine vierte – die Autorin Akusoa Busia. Wilberforce hat einen tollen Körper, er setzt sich für Unterpriviligierte und Schwarzafrikaner ein, bringt seiner Aktuellen Haferflocken ans Bett und schwimmt im Geld, ohne dass er groß…

Ghana-Karibik-US-Roman: The Seasons of Beento Blackbird, von Akosua Busia (1996) – 4 Sterne Weiterlesen »

Spielfilm Algerierin in Deutschland: KussKuss – Dein Glück gehört mir (2005) – 5 Sterne

Ein interessantes Thema, eine witzige Konstellation, und die Hauptdarsteller agieren natürlich und locker. Doch das Buch taugt nichts. Die Fremdsprachenkenntnisse aller Akteure schwanken dramatisch, je nach dramaturgischer Erfordernis. Passt Nicht-Verständigen-können gerade gut in die Handlung, versiegen die Fremdsprachenkenntnisse ganz, und nicht einmal durch Gesten lässt sich so etwas Elementares wie Trinken/Durst andeuten. Achja, sind Akademiker…

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Islam-in-Toronto-Spielfilm: Sabah – Eine Liebesgeschichte (2005; mit Trailer) – 5 Sterne

Im Einwandererstaat Kanada verliebt sich ein Weißer in eine Kopftuchträgerin und bietet ihr dann Schweinefleisch und Rotwein an. Naja. Ich sehe wirklich gern Hot Country Entertainment, sogar vom Drehort Toronto. Aber dieser Film hier ist passagenweise deutlich zu lehrbuchhaft und mechanisch. Dann gibt es noch eine dramatische und wiederum sehr schematische Aussprache gegen Ende, und…

Islam-in-Toronto-Spielfilm: Sabah – Eine Liebesgeschichte (2005; mit Trailer) – 5 Sterne Weiterlesen »

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