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Deutschland-Japan-Spielfilm: Kirschblüten – Hanami (2008, Regie Doris Dörrie, mit Elmar Wepper, Hannelore Elsner) – 4 Sterne

Küssende Lesben. Entblößte Prostituierte. Ein Alter mit einer obdachlosen jungen Asiatin. Ein Alter in Frauenkleidern, rot-weiß geschminkt am See tanzend. Eine junge Asiatin, die Knochen des verstorbenen Alten im Krematorium per Essstäbchen jonglierend. Auch das ist „Hanami“. Nichts bleibt erspart. Der Beginn in Bayern und Berlin gefiel mir: Bayern, Berlin, Tokio: Wie schon in Erleuchtung…

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Kauderwelsch-Sprachführer: Reise Know-How Hindi für Bollywoodfans – 5 Sterne

Autor Daniel Krasa liefert eher ein Bollywood-Sachbuch in lieblosem Deutsch mit eingestreuten Hindi-Lektionen und wenigen, ausgesprochen schlecht reproduzierten Schwarzweißbildern (ich hatte die Ausgabe von 2007). Für die Reise eignet sich das Bändchen also definitiv nicht. Nur das Grammatik-Kapitel (rund 14 von 190 kleinformatigen Seiten) konzentriert sich ganz auf die Sprache. Dazu kommen wenige Seiten zu…

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Krimi-Roman: München Blues, von Max Bronski (2008) – 5 Sterne

Coole Sprüche kloppt er gern, der Bronski Max, und oft klappt das Kloppen auch, aber manchmal geht’s daneben: Da wird der selbstherrlich lässige Ich-Erzähler Gossec vom Mongolen-Adi derb verprügelt, rettet sich auf die Straße – und dann gelingt ihm nur ein „Mongolen-Adi hatte mir eine deftige Lektion erteilt“? Schwach im Abgang. In anderen Fällen gerinnt…

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Bollywood-Film: Dil To Pagal Hai – Mein Herz spielt verrückt (1997, mit Shah Rukh Khan, Madhuri Dixit; mit Trailer & 3 Songs) – 5 Sterne

Viel passiert wirklich nicht in diesen drei Stunden: Nisha liebt Rahul, doch sie fliegt betrübt nach London; Rahul liebt keine, auch nicht Pooja, sagt er jedenfalls; Ajay indes liebt Pooja, fliegt aber auch wieder nach London; und Pooja – träumt edel vor sich hin. Eine Tanzshow muss unter Zeitdruck entstehen, aber auch dieser Handlungsstrang erzeugt…

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Deutscher Spielfilm: Schloß Gripsholm (1963, Regie Kurt Hoffmann, mit Walter Giller, Nadja Tiller) – 4 Sterne

Ein harmloses, verharmlosendes Vergnügen – auch wenn man die exzellente Buchvorlage von Kurt Tucholsky gar nicht berücksichtigt: Jana Bre(j)chová gibt „Lydia“ als mild exaltiertes, aber durchaus selbstbewusstes Dummchen, das wie ein Baby ihren Galan Kurt penetrant mit „Daddy“ an- und von sich selbst in der dritten Person redet. Ihr Plan: die Heirat mit Kurt. Ihr…

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Bollywood-Film: Dostana (2008, mit Abhishek Bachchan, John Abraham, Priyanka Chopra) – 4 Sterne

Immer, wenn es mal interessant werden könnte, gleitet das Drehbuch sicherheitshalber ins Belanglose. Dennoch – fast zu meiner Überraschung – habe ich mich zwei Stunden und 20 Minuten lang nicht gelangweilt, nicht aufs Display geschielt. Amazon-Werbelinks: Bollywood | Shah Rukh Khan | Priyanka Chopra So geht’s schonmal los: Das liegt an den amüsanten Gags, am…

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Bollywood: Jab we met – Als ich Dich traf (2007, mit Shahid Kapoor, Kareena Kapoor; mit Trailer & 5 Songs) – 4 Sterne

…oder sollte ich sagen, „Jab We Met“ ist schlechter als nett? Der Film hat liebenswerte Hauptdarsteller, leidet aber unter krassen Unglaubwürdigkeiten. Auch wenn wir in Bollywood brav und gern das Hirn ausschalten, hier geht’s zu weit. Amazon-Werbelinks: Bollywood | Shah Rukh Khan | Priyanka Chopra Nicht plausibel: Shahid Kapoor ist eine komplette Fehlbesetzung. Er passt…

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Bollywood-Film: Swades – Heimat (2004, mit Shah Rukh Khan; mit Video) – 5 Sterne

Fazit: Netter, gemütlicher Film vom indischen Landleben mit schönen Landschaftsbildern, der jedoch allzu konstruiert Missstände und Stereotypen vorführt. Dennoch sehenswert. Amazon-Werbelinks: Bollywood | Shah Rukh Khan | Priyanka Chopra Stärken: Viele schöne Bilder vom indischen Landleben, die weniger nach Film City, Bombay, aussehen als übliche Bollywoodproduktionen. Auch die US-Szenen entstanden sichtlich nicht in einem heißen…

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Japan-Deutschland-Spielfilm: Erleuchtung garantiert (1999, mit Uwe Ochsenknecht; Regie Doris Dörrie; mit Trailer) – 3 Sterne

Doch, der Film hat ein paar nette Momente. Immer dann, wenn die zwei ungleichen Brüder mal schweigen und einfach nur da sind, zum Beispiel zeltend in der Tokioter Innenstadt. Doch überwiegend schwafelt man hohles Zeug, impromptu aus dem Stegreif, stotternd, nach Begriffen und Inhalten suchend, eingestreut wolkig Weises aus dem Zen-Büchlein. Die Schauspieler haben nach…

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Tanzfilm: Bollywood Temptation 2004 – Live Concert (mit Shah Rukh Khan, Priyanka Chopra, Preity Zinta, Rani Mukerji; mit Ausschnitten) – 2 Sterne

Es gibt wilde Spezialeffekte zuhauf, sehr hektischen Schnitt, die Musik klingt oft nach Diskomumpf, der Sketch ist wirklich, wirklich platt und in den Kurzinterviews jeweils vor ihrem ersten Auftritt distanzieren sich die Stars eher von Rollen wie „Love“, „Greed“ oder „Power“, die ihnen aufgetragen wurden. Also dann doch lieber einen guten Bollywoodfilm und nicht so…

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Indien-Spielfilm: Slumdog Millionär (2008, Regie Danny Boyle; mit Trailer) – 5 Sterne

Immer wieder böse Gewalt und manchmal Unappetitliches. Ich las, dass der Frau des lebenden Vorbilds ihr Popcorn nicht mehr schmeckte, als sie eine unappetitliche Szene gleich zu Beginn von „Slumdog Millionaire“ sah. Das kann ich mir gut vorstellen. Mir wurde der Film mit den Attributen „Bollywood“ und „Feelgood Movie“ angedreht. Beides passt nicht. Immerhin gute…

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Bollywood-Film: U, Me Aur Hum – Für immer wir (2008, mit Kajol, Ajay Devgn; mit Video) – 2 Sterne

Angeblich dauert dieser Film ja nur 2:36 Stunden. Gegen Ende des sehr, sehr langen Abends hatte ich aber noch geglaubt, es sei einer dieser Vier-Stunden-Kracher gewesen, ein „Lagaan“ oder „Mera Nam Joker“. So langgezogen erschien mir das Ganze. Amazon-Werbelinks: Bollywood | Shah Rukh Khan | Priyanka Chopra Was mich ermüdete: „U Me Aur Hum“ (2008)…

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Bollywood-Film: Chalte Chalte – Wohin das Schicksal uns führt (2003, mit Shah Rukh Khan, Rani Mukerji) – mit Video – 4 Sterne

Dieser Film hat viele Schwächen, darunter langweilige Lieder (von Jatin-Lalit), extrem flache Dialoge (zumindest in der deutschen Synchronisation) und auch sonst ausgetretenste Klischees. Der Ehestreit entzündet sich ausgerechnet an falsch abgelegten Schuhen und Handtüchern. Die Mykonos-Athen-Episode ist hübsch anzuschaun, doch dafür muss der Betrachter einen besonders unrealistischen Ablauf schlucken; u.a. die „Autofahrt“ von der Insel…

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Bollywood-Film: Laaga Chunari Mein Daag – Der Weg einer Frau (2007, mit Rani Mukherji, Abhishek Bachchan) – mit Video – 2 Sterne

Bollywood über eine Edel-Prostituierte. Schon klar, das ist nicht die Tagesschau, und darum stören mich Unglaubwürdigkeiten in Bollywoodfilmen meist nicht, ich sehe sie fast eher als Nummernrevue. Laaga Chunari Mein Daag ist aber derart massiert unrealistisch, dass die Chips nicht mehr schmecken. Trotz all der Tragödie und trotz einiger Glücksmomente löst der Film weit weniger…

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Lustiges Buch: Stadt Land Mord: Kriminelle Briefe nachgelassener Frauen nebst zweier Anhänge, von Fanny Müller (1998) – 4 Sterne

Je nun. Nette Comedy. Zwei Frauen korrespondieren in diesem Buch, beide klingen jedoch praktisch gleich (obwohl sie vermutlich von unterschiedlichen Autorinnen geschrieben wurden; Susanne Fischer ist Ko-Autorin). Auch sonst wurde jede Plausibilität geopfert, um noch ein bisschen mehr Klamauk unterzubringen. Die Handlung ist vertrackt und zum Schluss gar nicht nachvollziehbar, die Charaktere wirken sehr unrealistisch,…

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Kino-Buch: My Movie Business: Mein Leben, meine Romane, meine Filme (1999), von John Irving – 3 Sterne

Nun ja. Das ist also von John Irving? So un-organisiert, so un-unterhaltsam? Ich hätte nicht gedacht, dass der Dozent für „Creative Writing“ so etwas wenig Strukturiertes wie „My Movie Business“ abliefert. Und nicht mal für einen deutschen Titel hat es gereicht (ich hatte wohlgemerkt die deutsche Ausgabe). Darum geht es im Buch: Die meisten Kapitel…

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Deutscher Roman: Ein Mann wie Holm, von Matthias Keidtel (2006) – 5 Sterne

Viele kleine lustige Ideen, ich habe öfter geschmunzelt, aber nicht gelacht. Auf die Dauer wirkt die Masche – ein Eigenbrötler steigert sich immer weiter in abstruse Gedankengänge hinein und lässt sich davon zu abwegigem Handeln bringen – aber ermüdend. Man hat den Eindruck, dass der Autor einfach seinen eigenen Alltag noch einmal durch die „Holm-Brille“…

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Westafrika-Roman: The African, von William Conton (1960) – 3 Sterne

Autor Conton war Akademiker, Institutsleiter, Lehrer und Gelehrter, und so wusste er: jeder muss ihm zuhören, auch wenn er langweilt. Also müht sich der Verfasser nicht um Leserfreundlichkeit, auch nicht in diesem „Roman“. Ödes Geschwafel: Vor allem der erste Buchteil wirkt weitschweifig, überladen mit Verallgemeinerungen, Besserwissereien und wohlfeilen Phrasen. Dieser Abschnitt klingt wie eine flüchtig…

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James-Bond-Film: Leben und sterben lassen (1973, mit Roger Moore) – mit Trailer – 5 Sterne

Der 73er ist sicher einer der schwächsten James Bonds: Wenig und/oder mickrige Action, dafür reichlich plumpe Anmachsprüche, esoterisches Tarotgeschwafel und absurder Sandkastenvoodoo. Pappkulissen und ein schmerzhaft grenzdebiler Sheriff erinnern an unterfinanzierte Bollywood-Produktionen der 60er. Alles wirkt fast wie eine Parodie, aber hilflos nonchanlancefrei. Kaum coole Einzeiler. (Mit Roger Moore, Yaphet Kotto, Jane Seymour, Regie Guy…

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Ghana-Karibik-US-Roman: The Seasons of Beento Blackbird, von Akosua Busia (1996) – 4 Sterne

Solomon Wilberforce ist ein unglaublich toller Mann: Zwei Frauen heiraten ihn gleichzeitig, eine dritte schmachtet ihn auch noch an, sogar noch eine vierte – die Autorin Akusoa Busia. Wilberforce hat einen tollen Körper, er setzt sich für Unterpriviligierte und Schwarzafrikaner ein, bringt seiner Aktuellen Haferflocken ans Bett und schwimmt im Geld, ohne dass er groß…

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Spielfilm Algerierin in Deutschland: KussKuss – Dein Glück gehört mir (2005) – 5 Sterne

Ein interessantes Thema, eine witzige Konstellation, und die Hauptdarsteller agieren natürlich und locker. Doch das Buch taugt nichts. Die Fremdsprachenkenntnisse aller Akteure schwanken dramatisch, je nach dramaturgischer Erfordernis. Passt Nicht-Verständigen-können gerade gut in die Handlung, versiegen die Fremdsprachenkenntnisse ganz, und nicht einmal durch Gesten lässt sich so etwas Elementares wie Trinken/Durst andeuten. Achja, sind Akademiker…

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Afrika-Roman: Snares without End, von Olympe Bhêly-Quénum (1960) – 4 Sterne

Das Buch (erstmals veröffentlicht 1960) zerfällt in zwei heterogene Hälften: Die erste konzentriert sich aufs Dorfleben in Benin (damals Dahomey), wir lernen ein oder zwei Familien genauer kennen, es gibt Freude und Tragödien. Der afrikanische Ich-Erzähler klingt etwas naiv und weitschweifig, das passt jedoch gut zum Thema, ebenso wie die leicht altmodische, aber sehr runde…

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Tunesien-Spielfilm: Roter Satin (2002; mit Tanz-Video) – 4 Sterne

Sicherlich nett gemeint und man sollte wohl nicht schlecht darüber reden. Die Handlung ist jedoch so unrealistisch, das sie kaum als Komödie funktionieren würde, und gewiss nicht – wie hier versucht – als Entwicklungsroman. Tanz und Musik langweilen zudem, das reißt wirklich nicht vom Hocker. Zu lange spielt der Film in den immergleichen, beengten Kulissen:…

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Afrika-Flieger-Roman: Tango Africano, von Hardy Krüger (2010) – 5 Sterne

Eine interessante Geschichte von interessanten Menschen – sympathische Leute, etwas abenteuerlich und etwas eigenwillig, aber auch nicht aufdringlich unkonventionell. Teilweise sogar spannend. Doch Krüger schwurbelt so schwülstig, dass ich das Buch im ersten Drittel öfter fortwerfen wollte. Jeder Groschenroman klingt wie ein Computerhandbuch gegen diese antiquiert gestelzten Worthülsen. Au weia, dachte ich: Am schwersten ertrug…

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Rezension Kurzgeschichten: Verbrechen, von Ferdinand von Schirach (2009) – 7 Sterne

Von Schirach erzählt knapp, nüchtern, mild lakonisch, das Gegenteil von geschwätzig. Das liest sich leicht konsumierbar und klingt wohltuend anders als deutsche Prosa sonst. Eine Geschichte dauert nicht länger als 20 Minuten, dann folgt der nächste Mord. Nebenbei liefert von Schirach interessante Blicke hinter die Kulissen von Verbrechen und Verbrechensbekämpfung, die man sonst nur von…

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Japan-Roman: Die Journalistin, von Saiichi Maruya (1993) – 3 Sterne

Der Ton: salopp und launig. Das wirkt zeitweise unterhaltsam („angetüterte Quasselstrippe“), aber nicht immer angemessen („der reinste Schwachsinn…, eine Frau mit Husserl vollzulabern“) und man fragt sich, ob der Autor im Original ähnlich umgangssprachlich schwadroniert. Öfter lappt es vom Saloppen ins Nachlässige: einmal schreibt die Journalistin etwas am Laptop, doch dann redet der deutsche Text…

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Südfrankreich-Winzerin: La Belle Saison, von Patricia Atkinson (2005, 2. Buch der Reihe, Englisch) – 6 Sterne

Patricia Atkinson hat ihr Weingut in Südwestfrankreich auf sichere Beine gestellt. Jetzt genießt sie Freunde und kulinarische Freuden in der Region: Jeweils mehrseitige Beschreibungen liefert sie u.a. über: Wochenmarkttbesuch, Trüffel suchen, Besuch im Käseladen, Trüffelmarkt, Fasanenjagd mit Gilles, Gerichte mit Trüffeln, Wildschweinjagd mit Manu, Besuch beim Fassmacher und dem Sägewerk, Angeln mit Michel, Weinprobe bei…

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Reisebuch Persien, Afghanistan: Der Weg nach Oxiana, von Robert Byron (1937) – 4 Sterne

Das beste Reisebuch der Dreißiger? Bruce Chatwin huldigt ihm und seinem Autor in einem wenig informativen, aber hymnischen Vorwort meiner englischen Picador-Taschenbuchausgabe. Der große Dalrymple scheint zuzustimmen. Ein Erfolg war das Buch jedoch offenbar nicht. Byron interessiert sich kaum für die Menschen unterwegs. Das sind alles Eseltreiber, Fahrer, bestenfalls Botschaftsangehörige. Die Bewohner eines Landstrichs nennt…

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Indien-Spielfilm: Liebe lieber indisch (2004, mit Aishwarya Rai, O-Titel Bride & Prejudice) – mit Trailer – 4 Sterne

Manche Sätze sind flach und klischiert, manche Figuren steif und hohl, andere quälend aufdringlich grenzdebil. Selbst ein öder durchschnittlicher echter Bollywood-Film wirkt dagegen wie ein Psychogramm von Ingmar Bergmann (Originaltitel Bride & Prejudice). . Auch bei der Musik hapert’s: Die Musik bringt die für Bollywood fast obligaten Punjabi-Rhythmen, doch überwiegend klingt sie eher westlich und…

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Spielfilm: Matador (1986, Regie Pedro Almodóvar) – mit Trailer) – 5 Sterne

Starke Bilder, markante Gesichter, Spanien, beflissener Tabubruch: Pedro Almodóvar. Nebenbei ein mittelspannender Krimi. Sekundenweise immer wieder blutrünstige Gewalt. Einige Figuren wirken leicht schräg, die anderen völlig neben der Spur; alle spielen aber mit, wortwörtlich, tödlichem Ernst. Letzlich ein Film aus einer Parallelwelt (mit Assumpta Serna, Antonio Banderas, Nacho Martínez).

Spielfilm: Matador (1986, Regie Pedro Almodóvar) – mit Trailer) – 5 Sterne Weiterlesen »

Italien-Bericht: Laura, Leo, Luca und ich: Wie man in einer italienischen Familie überlebt, von Stefan Maiwald – 1 Stern

Was ist dieser Maiwald nur für eine Quasselstrippe. Unbedarft hatte ich angenommen, es gehe um Italien. Stattdessen malträtiert Maiwald den Leser mit seiner Vergangenheit als Kampftrinker und Frauenverbraucher in so mediterranen Gefilden wie Braunschweig und Hamburg. Na danke. Dann listet Maiwald stolz die Zeitungen und Magazine auf, die eingingen oder verkauft wurden, nachdem er dort…

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