Romankritik: Tagebuch eines alten Narren, von Junichirō Tanizaki (1961) – 3/10
In dem Roman pimpert kein alter Herr seine verkommene Schwiegertochter (wie die Legende behauptet): es geht vor allem um den körperlichen Verfall des ich-erzählenden Herrn, sein Rheuma, multiple andere Gebreste, Medikamente und Weinkrämpfe, die er unerwünscht genau beschreibt; dazu Grabkauf, Grabsteindesign und touristisches Programm in Kyoto. Aufs Buchende zu wird es immer schlimmer. Einmal nimmt […]
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