Indien

TV-Bericht: Bollywood, Big Business und bittere Armut (2008) – 4 Sterne

Der TV-Bericht aus der Reihe Gesichter Asiens von Markus Gürne hängt drei unterschiedliche Kurzberichte aneinander, um die Gegensätze von Armut und Reichtum zu illustrieren: Eindrücke aus der Bollywood-Filmindustrie. Neha Dhupia wird hier nicht ganz korrekt als Top-Star vorgestellt. Zwei Börsenmaklerinnen in Karatschi, Pakistan. Sie betonen immer wieder, wie normal das Leben dort ist. Die (medial […]

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Buch: Indien südwärts: Von Kalkutta zum Kap Komorin. Reisereportagen, von Rüdiger Siebert – 2 Sterne

Von diesem Buch habe ich nur wenige Seiten gelesen, angelesen. Ob es zu einer Wiederaufnahme kommt, ist ungewiss. Die Kapitelanfänge haben mich nicht ins Buch gezogen. Sie haben mir vielmehr den Einstieg so erschwert, dass ich es nicht mehr darüber hinweg schaffte. Amazon-Werbelinks zu Büchern: Indien | Asien Zuerst die Erwartung, dann die Fakten: In

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Bollywood-Masala-Oldie: Johny Mera Naam (1970, mit Dev Anand, Hema Malini) – mit 4 Videos – 5 Sterne

Super-Erfolgsfilm. Kompliziertes Gangsterkomödrama mit so vielen Verwechselungen, dass Dev Anand allein mit drei Namen auf der Liste erscheint; auch weitere Figuren wechseln die Identitäten. Großes Durcheinander: Es beginnt mit Kinderboxen, dann folgen zügig zwei Messermorde, ein Zeitsprung und viele viele Komplikationen, die ausführlich diskutiert werden müssen. Die folgenden Schlägereien reißen nicht mehr vom Hocker –

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TV-Bericht: Indien – Licht und Schatten (von Peter Kunz) – 5 Sterne

An der kurzen Doku von Peter Kunz haben mich mehrere Dinge gewundert: So heißt der TV-Bericht „Licht und Schatten“, doch das Thema war konkret die Unterdrückung der Frau (Vergewaltigungen, Stellung in der Gesellschaft). Da klingt der Titel „Licht und Schatten“ viel zu allgemein (und „Licht“ im Sinn von „Positives“ zeigt die Doku gar nicht). Dann

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Bollywood: Dil Chahta Hai (2001, mit Aamir Khan, Saif Ali Khan) – mit Video – 2 Sterne

Bombay und Sydney 2001: Drei Yuppie-Jünglinge (Saif Ali Khan, Aamir Khan, Akhshaye Khanna) verlieben und entlieben sich. Zu ihren Opfern gehören die Damen Preity Zinta und Dimple Kapadia. 183 Minuten, US-Titel Do Your Thing. Amazon-Werbelinks: Bollywood | Shah Rukh Khan | Priyanka Chopra Bedeutungsschwere Sätze: Wieder mal ein Drehbuch von jungen Leuten zum Thema Liebe.

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Bollywood: Die Hochzeitsplaner – Band Baaja Baaraat (2010, mit Anushka Sharma, Ranveer Singh) – Trailer & 4 Szenen – 4 Sterne

Ein Teenie-Film. Die Darsteller spielen jede Gefühlsregung überdeutlich aus, kaum ein Moment vergeht ohne aufdringlich pumpende Bangra-Musik, und dann noch dieses kitsch-as-kitsch-can-wozu-glaubwürdig-sein-in-einer-Romkom-erwarten-wir-das-so Schmalz-Ende. Massenware: Ein Film von der Stange. Unverkennbar die Handschrift des Produzenten Aditya Chopra und seiner YRF-Traumfabrik, der für Band Bhaja Baraat (so der Hindi-Titel, auch in deutscher Synchro erhältlich) noch einmal die

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Bollywood: Tanu und Manu trauen sich – Tanu Weds Manu (2011, mit Madhavan) – mit Trailer & 5 Songs – 4 Sterne

Eigentlich stimmt vieles an Tanu Weds Manu (2011): viele schöne, stimmige Plätze, gut gefilmt passable oder gute Hauptdarsteller (außer gegen Ende) angenehme Songs Doch schade um den Film: Die Story ist so unglaubhaft – und dann noch so schlampig erzählt -, dass es keinen Spaß mehr macht. Kangana Ranaut spielt gut und expressiv. Doch ihre

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Sinnlicher Bollywood-Oldie: Utsav (1984, mit Rekha) – 2 Szenen – 5 Sterne

Selten sah ich in einem Hindi-Film so sinnliche Szenen und Bilder. Auch einige Dialoge haben es in sich. Viele schöne Frauen, teils in prachtvollem Geschmeide, teils in relativ knappem Gewand. All das ist jedoch nie betont schwülstig aufdringlich. Ungewöhnlich auch: Ehebruch wird hier freudig zelebriert, und die gehörnte Gattin trällert später ein Lied mit der

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Studenten-Bollywood: 3 Idiots (2009, mit Aamir Khan, Kareena Kapoor) – 5 Sterne

Was mir gefiel: sehr schöne Kamera und Szenenübergänge vor allem im ersten Teil schöne Bilder vom Autofahren im Himalaya teils pfiffige Dialoge und Ideen fast durchgehend kurzweilig trotz ca. 2:50 Laufzeit schöne, abwechslungsreiche Musik, die meist locker bleibt, ohne Discomumpf Weniger schön: gestandene Mannsbilder wie Aamir Khan (44 beim Dreh) und Madhavan (39) spielen (digital

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Thailand

Asien-Memoiren 1949 – 1979: My House Has Two Doors, von Han Suyin (1980) – 3 Sterne

Dieser vierte Band von Han Suyins Memoiren wurde in späteren Ausgaben auf zwei Bände verteilt: Memoiren 4.1: My House Has Two Doors Memoiren 4.2: Phoenix Harvest (ursprünglich der hintere Teil der ersten Ausgabe von My House Has Two Doors; lt. Innentitel Volume 2 of My House Has Two Doors) Überheblich, aber mit Fehlern: Suyin schreibt

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Bollywood-Kleinstadt-Komödie: Luv Shuv Tey Chicken Khurana (2012, mit Kunal Kapoor) – mit Trailer & Szenen – 3 Sterne

Die Geschichte ist nicht over-the-top. Nein, sie spielt in einem staubigen Dorf und präsentiert Alltagsinder (mit Ausnahme der infantil überkandidelten Gangster). Dennoch wirkt das Buch in vielen Punkten unrealistisch und willkürlich, und das trübt den Genuss. Die Liebespaare zeigen keinerlei Anziehung. Die Hauptfigur ist bekennendes Charakterschwein, wird aber trotzdem von der Familie und der Angebeteten

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Indien: Auch Kerala will alkoholfrei werden

Der indische Bundesstaat Kerala will Alkohol mehr und mehr aus dem öffentlichen Leben verbannen. Dies geht aus Meldungen im August 2014 hervor. Keralas Alkoholverbot bei Zeit (AFP-Meldung), BBC, Hindustan Times englische Wikipedia: Kerala allgemein, Alkoholverbote in Indien allgemein Kerala liegt an der Südwestspitze Indiens, mit wundervollen Stränden und Tee- und Kaffeeplantagen im kühlen Hügelland. Der

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Bollywood in Spanien: Man lebt nur einmal – Zindagi Na Milegi Dobara (2011, mit Hrithik Roshan, Katrina Kaif) – Trailer & 3 Songs – 5 Sterne

Wie so oft in Bollyland: Alte Herrschaften spielen junge, infantile Bürschlein. Oder wie Raja Sen über diesen Film schreibt: „The boys are men pretending to be boys pretending to be men. The result is a group of actors being embarrassingly juvenile while trying to deal with just how badly miscast they all are.“ Trotzdem ist

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Bollywood-Jugend-Komödie: Cocktail (2012, mit Deepika Padukone, Saif Ali Khan) – Trailer & 4 Songs – 3 Sterne

Dümmlich überdrehte klischierte Disco-euphorische Jugend-Rom-Kom, gespielt von 30- bis 40jährigen, die krampfhaft gutgelaunt und westlich-westlich auftreten. Erinnert vage an andere überdrehte Disco-Auslands-Bollys wie Salam Namasté oder Hum Tum (beide ebenfalls mit Saif Ali Khan, der für sowas mittlerweile zu alt ist und in Filmen wie Omkara eine so viel bessere Figur macht). Schwachsinnige Handlung. Stampf-stumpfsinnige

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Spielfilm über die Mörder von Indira Ghandi in Indien verboten – mit Trailer

Der Punjabi-Spielfilm Kaum De Heere handelt von den Sikhs, die 1984 Indira Ghandi ermordeten. Er darf in Indien nicht in Kinos laufen (Stand August 2014), weil er – so eine Begründung – Unruhen zwischen Sikhs und Hindus auslösen könnte. Amazon-Werbelinks zu Filmen (ohne Bollywood): Indien | Asien Links zum Film: Playlist zum Film auf YouTube

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Bollywood-Oldie: Yaadon Ki Baaraat (1973, mit Dharmendra, Zeenat Aman) – 5 Songs – 5 Sterne

Knapp durchschnittliche 70er-Masala, die in mehrere Handlungen mit unterschiedlichen Akteuren zerfällt. Zum einen die Suche nach den Mördern der Eltern, zum anderen eine durch Flunkereien und vorgetäuschte Todeskrankheit aufgejazzte Liebesgeschichte. Superstar Dharmendra hat hier weit weniger Ausstrahlung als in vielen anderen Streifen. Liebenswert dagegen Zeenat Aman als reiche Tussi mit Herz und 60er-Jahre-Swing-Pep (Regie Nasir

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Rezension Kinobetreiber-Doku: Comrades in Dreams – Leinwandfieber (2006) – mit Trailer – 7 Sterne

Die Doku von 2006 zeigt ungewöhnliche, liebenswerte Kinobetreiber in Indien, Nordkorea, Burkina Faso und USA. Es gibt viele überraschende Einblicke und schöne Bilder. Wirklich Kino-verrückt wirken aber nur die Inder – nicht der junge Chef des Wanderkinos, sondern die Dorfbewohner, die fast den Zaun des Kinozeltes einreißen. Private Seiten: Regisseur Uli Gaulke (selbst ein Kinogründer,

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Bollywood-Oldie: Biwi O Biwi (1981, mit Sanjeev Kumar) – mit 5 Songs – 4 Sterne

Die Akteure reden, als ob sie neben sich stehen und auf die Lacher aus dem Publikum lauschen. Der sonst oft gute Sanjeev Kumar gibt den Vater der Klamotte und chargiert peinlich enthemmt. Wer hätte es gedacht von einer Raj-Kapoor-Produktion, nur wenige Jahre nach dem eindrucksvollen Film Bobby? So klamaukig? Aufgesetzter Klamauk: Aber Biwi-o-Biwi kommt gestelzt

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Bollywood-Oldie: Caravan (1971, mit Jeetendra) – Trailer & 6 Songs – 5 Sterne

Die Handlung ist holzschnittartig, die Kulisse mitunter reichlich papiern. Aber das Drehbuch produziert zuverlässig immer neue Aufreger, und das herzschrittmachersprengende Finale liefert mindestens zwei völlig unerwartete Entwicklungen. Nicht zu schrill: Die Darsteller agieren soweit liebenswert und nie gänzlich over-the-top. Meine Favoritin ist – und jetzt sagen Sie nicht, schon wieder mal – die wendige Burmesin

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Bollywood-Filmbuch: Bombay, von Lalitha Gopalan (2005; über Mani Ratnams Film von 1995) – 3 Sterne

Lalitha Gopalan schreibt sehr akademisch, mit vielen gespreizten Adjektiven und spitzfindigen Erkenntnissen über Mani Ratnams Aufruhr-Film Bombay von 1995. Unentwegt sagt sie „my reading of [Filmtitel]“, „mise en scene“ oder „diegetic“. Aus der selben BFI-Buchreihe kenne ich auch Bücher der Journalistin Anupama Chopra über Sholay (der Film, das Buch) und über Dilwale Dulhania Le Jayenge

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Bollywood-Oldie-Komödie: Padosan (1968) – 4 Szenen – 5 Sterne

Viele Inder zählen den Film zu den besten Bollywoodkomödien überhaupt. Westlicher Blogger sehen das ganz anders – oder gar nicht: Selbst fleißige Bollykommentatoren haben Padosan nicht immer auf der Liste. Und der Film reißt auch nicht gleich vom Hocker: Padosan (Nachbarin; 1968) ist ein schlichter Bauernschwank um einen Haufen herzensguter, aber hysterisch-grenzdebiler Tölpel, einer von

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Bollywood-Oldie: Sangam (1964, mit Raj Kapoor, Vijayanthimala) – Trailer & Songs – 4 Sterne

Eine Frau (Vijayanthimala) zwischen zwei Männern, alles sehr heroisch, tragisch, Drama pur. Besonders einfühlsam ist das nicht geschrieben: Entscheidende Entwicklungen bleiben völlig unverständlich, die Handlung wirkt oft wie ein erster, durchaus reizvoller, Plot-Entwurf, der noch verfeinert (oder umgeschrieben) werden müsste – nicht zuletzt die brutalstmöglich melodramatisch-theatralischen 30 Minuten am Ende (Regie, Schnitt, Produzent, Hauptdarsteller: Raj

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Bollywood-Tanzfilm: Naach (2004, mit Abhishek Bachchan) – 3 Songs – 5 Sterne

Das hat mir an Naach (wörtlich „Tanzen“) gefallen: gutaussehende, aber noch natürlich wirkende Hauptdarsteller Liebesgeschichte fast schmalzfrei mit zurückgenommenen Figuren, die Drama vermeiden sehr ungewöhnliche, langsame, elegische Tänze, die an Yoga oder Gymnastik erinnern (es sind allerdings oft Soli oder Paarszenen, kaum Ensembleszenen) viele schöne Bilder, sehr filmi, sehr breitwand, wenn auch gelegentlich überinszeniert (The

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Bollywood-Film: Pardes (1997, mit Shah Rukh Khan) – 4 Sterne

Amazon-Werbelinks: Bollywood | Shah Rukh Khan | Priyanka Chopra In vielen Punkten enttäuscht Pardes: Grotesk verzerrte Negativfiguren (die bösen Nachbarn, die intrigante Tante) sehr schlechte Musik, die oft komplett aus Elektronik zu bestehen scheint und streckenweise äußerst billig wirkt fade Tänze ohne jedes Feuer viele sehr billige Schaueffekte wie dramatische Stadtkulissen, offener Benz, blutverschmierte Visagen

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Indischer Spielfilm: Hollywood in Bombay bzw. Bombay Talkie (1970) – mit 2 Videos – 4 Sterne

In Hollywood in Bombay (auch Bombay Talkie genannt, nicht verwechseln mit Bombay Talkies von 2013) sind alle Hauptfiguren unsympathisch: Vor allem die extrem selbstsüchtige amerikanische Autorin (Jennifer Kendal), die durch die Filmwelt von Bombay zieht und mit einem verheirateten Topschauspieler & Möchtegern-Macker (Shashi Kapoor, im richtigen Leben mit Kendal verheiratet) vor den Augen seiner steif

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Indien-Musik-Spielfilm: Morning Raga (2004, mit Shabana Azmi) – 2 Videos – 4 Sterne

Ein tragischer Unfall vor 20 Jahren zerstörte zwei Familien. Die Überlebenden trauern noch heute, und in „Morning Raga“ finden sie zusammen – über die Musik. Über weite Strecken erscheint Morning Raga dabei pathetisch-dramatisch, die Akteure strapazieren ihre eigenen Nerven und die der Zuschauer, die tragischen Momente kommen in der Wiederholung und in Zeitlupe zurück. Lichtblick

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Bollywood-Teeniefilm: Jaane Tu … Ya Jaane Na – Du liebst mich, du liebst mich nicht (2008) – 4 Songs – 6 Sterne

Ein perfekt produzierter, glatt rasierter, Hochglanz-polierter Film voller Klischees: die schicken Eigenheime, die verständnisvollen Eltern, die nette Clique, fröhliches Abtanzen, lässiges Leben ohne störendes Arbeitenmüssen. Jaane Tu Ya Jaane Na ist aber nicht völlig bombastisch over-the-top: die Autos bleiben gehobene Mittelklasse, die Akteure treffen sich oft auf öffentlichen Plätzen statt in Edelkneipen und werden nie

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Bollywood-Oldie: Guddi (1971, mit Dharmendra, Jaya Badhuri) – Trailer & 2 Songs – 5 Sterne

Der Film zerfällt in zwei Teile. Im ersten sehen wir das typische Familienleben des Regisseurs Hrishikesh Mukherjee: gehobene Mittelklasse, kleinere Probleme, sonst alles wohlgefällig, ohne jeden Knalleffekt, ohne Ohrfeigen oder verstörenden Klamauk. Hier gibt es ein paar schöne Dialoge (Buch: Gulzar). Doch andere Streifen von Regisseur Hrishikesh Mukherjee gefallen besser, insbesondere Bawarchi oder Anupama. Im

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Bollywood-Oldie: Abhimaan (1973, mit Amitabh Bachchan) – 5 Sterne

Erfolgreicher Sänger heiratet schlichte Dorfmagd und macht sie selbst zur Sängerin. Sie hat bald mehr Erfolg als er. Er leidet deswegen demonstrativ, greift zur Flasche, daraufhin leidet auch sie. Die Ehe ist am Ende. Die Hauptdarsteller Amitabh Bachchan und Jaya Badhuri hatten im richtigen Leben soeben erst geheiratet. Das hartnäckig selbstmitleidige Leiden Amitabh Bachchans erinnert

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Bollywood-Oldie: Devdas (1955, mit Dilip Kumar, Vijayanthimala) – mit 5 Songs – 5 Sterne

Gefeierter 160-Minuten-Klassiker von 1955, der einige Preise holte, alle Best-of-Bollywood-Listen ziert und zuletzt 2002 mit Aishwarya Rai neu verfilmt wurde. Highlights hier in der 1955er-Version sind die knuffigen Kinderdarsteller im ersten Viertel, die ausdrucksvollen Tänze von Vijayanthimala und die teils schöne Musik von S.D. Burman. Tragische Handlung voller Selbstmitleid: Die Handlung? Reiches Söhnchen darf Jugendliebe

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Bollywood-Oldie: Umrao Jaan (1981, mit Rekha) – 4 Songs – 5 Sterne

Insgesamt ein steifer, gelegentlich anmutiger und nie schwungvoller Film mit wunderschöner Hauptdarstellerin Rekha, opulent historischer Ausstattung, unbedeutender Handlung und spröd klassisch östlicher Musik. Nordindien im 19. Jahrhundert: Umrao Jaan (1981) zeigt traditionelles Oberklasse-Nordindien im 19. Jahrhundert. Dazu gehören Ghazals – elegante, gedehnte und wenig eingängige östliche Gesänge -, schwer wallende Gewänder, pompös überladene Gemächer, hochzeremonielle

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