Indien

Bollywood: Delhi-6 (2009, mit Abhishek Bachchan) – Trailer & 4 Songs – 6 Sterne

Der Auslandsinder Abhishek Bachchan kommt 2006 erstmals nach Indien, lernt leicht amüsiert das Chaos von Delhi und seine eigenwilligen Bewohner kennen – auch die hübsche Nachbarin Sonam Kapoor. „Delhi-6“  (auch mit deutschen Stimmen erhältlich) hat markante Stärken. Und markante Schwächen, die am Ende eine Empfehlung verhindern.  Die Stärken von „Delhi-6“: gute, lebensechte Schauspieler, die man […]

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Indien-Studenten-Roman: Five Point Someone, von Chetan Bhagat (2004) – 6 Sterne

Bhagat schreibt äußerst flüssig, ich habe das sehr zügig gelesen. Einige Kapitel gegen Ende sind auch spannend und mitunter ungehemmt schmalzig – Bollywood gedruckt. Im Mittelpunkt stehen drei Studenten und ihre oft banalen Jungmännergedanken: Arbeit vermeiden, Frauen beschlafen, Alkohol, Kumpeltum. Mitunter ist mir der Ton zu vulgär, und Frauen spielen in der Handlung selbst nur

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Filmbuch: The Essential Guide to Bollywood, von Subhash K. Jha (2005) – 6 Sterne

Den Hauptteil bilden die Filmbesprechungen aus vielen Jahrzehnten, sortiert nach Genres, innerhalb eines Genres nach Jahr. Jeder Film bekommt nur ein bis zwei Absätze; Jha geht oft nur auf Handlung, filmhistorische Bedeutung und Botschaft ein, aber es gibt selten eine eindeutige Wertung oder Einstufung. Zwar packt der Autor die Essenz eines Films oft gelungen in

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Bollywood-Klamotte: Biwi No. 1 (1999, mit Salman Khan) – mit Video – 6 Sterne

Gut geölte, fast sinnfreie, mehrfach preisgekrönte Erfolgskomödie von 1999 nach üblichem David-Dhawan-Muster – also schnell und recht schrill, mit vielen bunten Farben und sterilen Studiokulissen, hier aber nicht vollends durchgeknallt und ohne überflüssige Extrawitzbolde. Amazon-Werbelinks: Bollywood | Shah Rukh Khan | Priyanka Chopra Die Schauspieler zeigen sich gut aufgelegt: Salman Khan als flockiger Jungmillionario ohnehin;

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Buch: Briefe zwischen Vater und Sohn, von V.S. Naipaul – 6 Sterne

V.S. Naipaul ist soeben zum Studieren nach England gegangen, das Buch zeigt den Briefwechsel zwischen ihm und seinem indisch-stämmigen Vater auf Trinidad. Eins wird klar nach der Lektüre: So ein armseliger Tropf wie der Buch-Mr.-Biswas ist dessen lebendes Vorbild, V.S. Naipauls Vater Seepersad Naipaul, bei weitem nicht. Naipaul senior arbeitet bei einer Zeitung als Journalist

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Filmbuch: Bollywood: Popular Indian Cinema, von Lalit Mohan Joshi (2001) – 6 Sterne

Der kiloschwere, englischsprachige, prächtig illustrierte 350-Seiten-Band wurde 2001 erstmals und dann 2002 erneut gedruckt. Viele der heute besonders erfolgreichen Musiker, Produzenten und Regisseure tauchen also kaum auf. Die acht Aufsätze stammen überwiegend von BBC-Redakteuren mit indisch klingendem Namen. Das Kapitel zur Musik lieferte allerdings niemand anders als der renommierte Dichter und Drehbuchautor Gulzar; ein anderes

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Bollywood-Polit-Film: Yuva (2004, mit Abhishek Bachchan, Ajay Devgn, Rani Mukerji, Regie Mani Ratnam) – 6 Sterne

Amazon-Werbelinks: Bollywood | Shah Rukh Khan | Priyanka Chopra Polit-Drama um Studi-Revoluzzer in Kalkutta. Deutlicher als andere Filme des Regisseurs Mani Ratnam erinnert Yuva dabei an ordinäres Bollywood: So gibt es eine öde Techno-Tanznummer in einer Studio-Disko und alberne Prügeleien, bei denen Fäuste in die Luft hämmern, „Dishoom“ machen, am anderen Ende des Raums jemand

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Bollywood: Umrao Jaan (2006, mit Aishwarya Rai, Abhishek Bachchan) – Trailer & 4 Songs – 6 Sterne

Wie ein Groschenroman aus dem 19. Jahrhundert: Liebes Schulmädchen wird entführt, muss als Edelprostituierte arbeiten, verliebt sich, sehnt sich nach Hause zurück, hat das Glück wiederholt in Reichweite. Orientalische Atmospäre unterm Geigenhimmel: Der Drei-Stunden-Film spielt zum großen Teil im Nobel-Freudenhaus, anzüglich ist er deswegen kaum: Die indische Zensurbehörde stufte ihn als jugendfrei ein.  Im ersten

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Bollywood: Rangeela (1995, mit Aamir Khan) – mit 3 Videos – 6 Sterne

Der Film beweist Herz am rechten Fleck: Die Eltern der angehenden Kinoheldin sind nicht obsessiv beschützend oder geldgierig, sondern lassen wohlwollend ihre Tochter einfach mal machen. Sogar Herrenbesuch darf sie empfangen. Größere Teile des Films spielen in der entschieden kleinbürgerlichen Wohnung von ‚Mili‘, selbst die gelegentlich zu sehende Villa des ferrarifahrenden ‚Superstars‘ Jackie Shroff ist

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Bollywood-Komödie: Bunty aur Babli (2005, mit Abhishek Bachchan, Rani Mukerji; mit Trailer & 4 Songs) – 6 Sterne

Bollywood 2005: Rani Mukerji und Abhishek Bachchan als Kleinstadt-Gauner auf dem Weg in die große Welt. Ab der Halbzeit rauh, aber herzlich, verfolgt von Bulle Amitabh Bachchan. Amazon-Werbelinks: Bollywood | Shah Rukh Khan | Priyanka Chopra Ja, eine nette Gaunerkomödie: Allerdings, am Anfang zieht sie sich ziemlich. Es beginnt mit einem ellenlangen Lied, das wenig

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Bollywood-Spielfilm: Meenaxi – Tale of 3 Cities (2004, mit Tabu) – mit Videos – 6 Sterne

Der indische Spielfilm „Meenaxi: Tale of Three Cities“ berauscht: Famose Kulissen treffen auf gloriose Kameraarbeit, untermalt von A.R. Rahmans exzellenter Musik. Die muslimische Welt in Hyderabad, die Hindu-Kultur in der Wüstenstadt Jaisalmeer betören in überwältigenden, exotischen Bildern und Tönen, kein Werbefilm von Studiosus Reisen könnte es besser. Das wirkt weitaus „indischer“ als gängige Bollywoodware mit

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Bollywood-Komödie: Mujhse Shaadi Karogi – Zwei Herzen für Rani (2004, mit Salman Khan, Akshay Kumar, Priyanka Chopra; mit Trailer & 4 Songs) – 6 Sterne

Wie ein echter David Dhawan aus diesem Jahrtausend halt sein muss: Schön bunt, schön dämlich, die Musik schön stumpf und die Schönen schön bauchnabelfrei. Durch die kinderzimmer- oder Baywatch-artigen Pappkulissen trampelt wie meist das Riesenbaby Salman Khan, gern auch oben ohne, verdirbt sich’s arg mit der Angebeteten und deren Sippschaft. Am Ende kriegt er sie

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Bollywood-Oldie-Kracher: Ram Lakhan (1989, mit Madhuri Dixit) – mit 3 Videos – 6 Sterne

Grobgestrickter 3-Stunden-Masalakracher mit böser Gewalt, Blut, gelegentlich drastischem Klamauk, Schnurrbartexzessen und bewährt rhythmischer Ohrwurm-Musik von Laxmikant-Pyarelal, zu der unterhaltsam getanzt wird – man kann aber auch wirklich nicht sitzenbleiben bei den Hits von Laxmikant-Pyarelal, die sich zudem tagelang im Kopf festsetzen. Die Nummer „My Name Is Lakhan“ verfolgte mich noch nach zwei Wochen, ebenso „Tera

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Bollywood-Oldie: Kashmir Ki Kali (1964, mit Shammi Kapoor, Sharmila Tagore) – mit Songs – 6 Sterne

Shammi Kapoor gibt einen kindisch-exzentrischen Unternehmersohn, der im schönen Kaschmir eine arme, liebreizend tugendhafte Landmagd ehelichen möchte. Diese Rolle übernimmt die sehr junge Sharmila Tagore in ihrem ersten Hindi-Film – fast noch mit Babyspeck und ohne den mondänen Ooomph, den sie in späteren Filmen wie „Evening in Paris“ auf die Leinwand klotzte (wieder mit Shammi

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Bollywood-Parodie: The Dirty Picture (2011, mit Vidya Balan und Naseeruddin Shah) – Trailer & 3 Songs – 6 Sterne

Als Parodie auf den (südindischen) Filmbetrieb ist das gut gelungen: Vidya Balan und Naseeruddin Shah spielen deftig komisch, der Song Oh la la geht voll in die Beine und ist furios bebildert. (Auch wenn man vor allem Nordinder sieht.) Der tragische Teil überzeugt nicht: In der zweiten Hälfte wird es dann ernst und dramatisch, und

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Bollywood-Gewalt-Film: Bombay (1995, mit Manisha Koirala, Regie Mani Ratnam) – mit Video – 6 Sterne

Eine Familie droht bei religiösen Unruhen in Bombay ausgelöscht zu werden. Die gewalttätigsten 25 der 140 Minuten habe ich nicht angeschaut, obwohl sie hoch gelobt werden. Ich habe sie im Nebenzimmer ausgesessen: Kriegslärm, Schreie und schrille Musik dröhnten dumpf herüber. Amazon-Werbelinks: Bollywood | Shah Rukh Khan | Priyanka Chopra Einige Nachteile: Doch auch zu den

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Bollywood-Action-Oldie: Trishul (1978, mit Amitabh Bachchan, Shashi Kapoor) – mit Videos – 6 Sterne

Die Meisterschreiber Salim-Javed zimmerten ein solides Drama voll unausweichlicher Konflikte, herzzerreißender Liebe und Kloppereien, nicht zu vergessen prächtige Ein-Zeiler, allzu viele Anspielungen auf die unerkannte Vater-Sohn-Beziehung sowie ein paar soziale und moralische Fragen. Zu den Schauspielern: Amitabh Bachchan liefert eine gestandene Leistung als „angry young man“.  Shashi Kapoor unterhält als gockelhafter Sohnemann, Rakhee und Waheeda

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Bollywood: Life in a Metro (2007, dt. Metro – Die Liebe kommt nie zu spät) – mit Trailer & 3 Szenen – 6 Sterne

Diese Punkte haben mir nicht zugesagt: der Film mit Irrfan Khan, Konkona Sen Sharma und Dharmendra wird immer schmalziger und unrealistischer, die Darsteller schwadronieren hohl über die Liebe u.dgl., es gibt Nahtoderfahrung und zu viel Krankenwagen ebenfalls zu viel sülzige Hintergrundmusik gelegentlich erscheinen drei unrasierte Zottelbarden, die die Stücke aus dem Film singen (unter ihnen

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Bollywood-Oldie: Jewel Thief (1967, mit Dev Anand) – mit 3 Videos – 6 Sterne

Toller swinging-sixties-Stil voller James-Bond-Anklänge und bizarrer Deko, flotte oder melancholische Lieder von S.D. Burman (aber nur zwei Tänze), ein dramatisches Finale mit Schusswaffen und Verfolgung, zwei schöne Frauen plus Tanzbombe Helen begehren den lässigen Gentleman in Karohosen und Breitcordjoppe: „Jewel Thief“ (1967) hat alle Zutaten zum Kracher. Tja, und „Jewel Thief“ unterhält auch halbwegs. Aber

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Bollywood-Action-Oldie: Naseeb (1981, mit Amitabh Bachchan) – 5 Songs – 6 Sterne

Naseeb (1981) kopiert scheinbar frühere Masala-Erfolge von Regisseur Manmohan Desai: die gewohnt schmissige Musik von Laxmikant-Pyarelal; den formidablen jungen Amitabh Bachchan; geballte Schicksalschläge und zerstörte Familien in den ersten 20 Minuten; danach verspielte Action noch und nöcher, während Logik und Glaubwürdigkeit Mangelware bleiben; Anspielungen auf drei oder vier Religionen; drei Frauen auf einem Motorrad fahren,

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Bollywood-Krimi: Sarkar Raj (2008, mit Amitabh Bachchan, Abhishek Bachchan, Aishwarya Rai) – Trailer & 2 Songs – 6 Sterne

Ein Gangster-Film, der zwar Verbindungen in die hohe Politik andeutet, aber letztlich einzelne Figuren und Familien bei Machtspielchen zeigt und nichts Interessantes aus der Politik. Dräuende Hintergrundmusik, extreme Kamerapositionen und dramatisches Licht forcieren permanent aufdringlich die Dramatik-Dramatik-Dramatik. (Dramatik.) Viele Szenen erscheinen in leicht entsättigtem, edlem Bronze-Sepia; alternativ Blautonung. Vereinzelt zeigt Regisseur Ram Gopal Varma böse

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Indien-Spielfilm: Anuranan (2006, mit Rituparna Sengupta, Raima Sen, Rahul Bose) – mit Trailer & Szene – 6 Sterne

Bengalisches Beziehungsdrama, das Werbemann Aniruddha Roy Chowdhury etwas aufdringlich edel filmte und ausstattete. Die urbanen, smarten, kinderlosen Paare domizilieren an ersten Adressen: in London chauffiert Rahul Bose einen dicken Benz und lebt in einem veritablen Landsitz, umhegt von West-Bengalens schönster aktueller Schauspielerin; einige Szenen spielen in englischen Feldern und vor Sikkims 8000er-Gipfeln. Gelegentlich wirken die

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Indien-Spielfilm: Kama Sutra – Die Kunst der Liebe (1996, Regie Mira Nair) – 6 Sterne

Die Geschichte um Macht, Sex und Eifersucht hat was, wurde aber von Mira Nair sehr schwülstig geschrieben und inszeniert. Kaum vorstellbar, dass Inder im 16. Jahrhundert so offen und detailliert über Gefühle sprachen. Eigentümlich auch der engliche O-Ton in den indischen Kulissen – die Tempel von Khajurao, Lehmhütten, kerzenerleuchtete Märchenpaläste als Billigausgabe von Devdas (2002).

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Dokumentationen: Warum muss sich der Journalist immer ins Bild stellen?

Bei Dokumentationen, speziell bei TV-Berichten, stören Journalisten, die sich ins Bild stellen. Teils geht es nicht mehr um die Sache, sondern darum, dem Film-Macher eine Bühne für den Egotrip zu verschaffen. Beispiele für aufdringliche Journalisten: „Der Philosoph Philippe Simay reist um die ganze Welt“ in der Arte-Reihe In der Welt zuhause und äußert lächelnd äußerst

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Bollywood-Oldie: Chandni (1989, mit Vinod Khanna, Rishi Kapoor, Sridevi) – Trailer & 3 Songs – 6 Sterne

Schwungvolles Liebes-Komö-Drama. Es lebt von der Exaltiertheit, den großen Augen und dem sehr attraktiven Tanz Sridevis (auch wenn Hema Malini oder Vyjayanthimala noch eine Klasse darüber tanzen). Chandni (1989, gesprochen „Chandini“, Regie Yash Chopra) weidet sich weniger an der vermeintlichen Seelenpein blasierter Superreicher und hat mehr Witz und Pepp vor allem im ersten Teil als

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Bollywood-Film: Mohabbatein – Denn meine Liebe ist unsterblich (2000, mit Shah Rukh Khan, Aishwarya Rai, Amitabh Bachchan) mit Video – 6 Sterne

Amazon-Werbelinks: Bollywood | Shah Rukh Khan | Priyanka Chopra Das hat mir gefallen: Viele starke Tänze in großer Besetzung auf Marktplätzen oder in Aulen, choreografiert von Maestra Farah Khan. Die Tänze wurden gut in die Handlung integriert, teils gibt es während der Tänze Konfrontationen und neue Entwicklungen – so muss Bollywood sein. Einmal, ohne Bezug

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Bollywood: Aaja Nachle – Komm, tanz mit mir (2007, mit Madhuri Dixit) – mit Video – 6 Sterne

Der Film um ein altes Tanztheater spielt komplett in einem indischen Provinzkaff 2007, das im Studio nachgebaut wurde. Der Glamour anderer aktueller Bollywoodfilme fehlt so schonmal (keine Superreichen in toller Kleidung, tollen Villen, tollen locations). Anil Mehta, der bei Johar-Filmen für die supersahnig-opulente Kamera sorgt, führt hier Regie und gab die Kameraarbeit ab – und

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Kalkutta-Geschichten: The Weekenders: Adventures in Calcutta (2004) – 6 Sterne

Vorteile: einige schöne Reportagen, teils literarisch verpackt, vereinzelt packend geschrieben interessante Einblicke abseits der Touristenpfade Nachteile: innerhalb von 250 Seiten wechseln Autoren, Stile, Textgattungen, Thema und Qualität immer wieder nicht immer wird klar, was Fakt und was Fiktion ist keine Fotos zwei Geschichten habe ich nach vergeblichen Versuchen abgebrochen (s.u.) So ist das Buch aufgebaut:

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Rezension Doku Bayerin liebt Inder: Amma und Appa (2014) – 5 Sterne – mit Video – mit Pressespiegel

Franzi liebt Jay, die Bayerin den Inder, schon länger, und irgendwann möchten sie heiraten. Doch Jays Eltern haben große Bedenken. Franzi besucht Jays Eltern – Amma und Appa – in einer Kleinstadt in Tamil Nadu. Dann besucht Franzi Jays Eltern erneut und bringt noch ihre eigenen Eltern aus Bayern mit. Jays Eltern zeigen sich wieder

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Rezension Mumbai-Roman: Shantaram, von Gregory David Roberts (2003) – 5 Sterne – mit Pressespiegel

Der Ich-Erzähler ist aus dem Gefängnis geflohen und landet mit falschem Pass im Mumbai der Achtziger Jahre. Dort trifft er viele skurrile Inder und Nicht-Inder, lebt im Slum, wird Mafiabaron, reist zu Pferd durch Afghanistan und Pakistan. Die Geschichte ist zum Teil wahr, aber viele authentisch klingende Passagen sind evtl. erfunden (dazu englische Wikipedia). Shantaram

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Rezension Tamil-Komödie: Thenali (2000, mit Kamal Haasan) – mit Video – 5 Sterne

Psychatrie-Patient Kamal Haasan verfolgt seinen Psychiater in dessen Familien-Urlaub und treibt ihn in den Wahnsinn – die weiblichen Familienmitglieder sind dagegen entzückt. Schrille Klamotte: Regisseur und Autor K. S. Ravikumar inszeniert Thenali (auch Tenali oder Tenalee) so überzogen, drastisch und schrill wie möglich: Viele dümmliche Witze und Schadenfreude garantierende Pannen, gern auch wortwörtlich unter der

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