September 2014

Thailand

Historische Malaysia-Geschichten: More Far Eastern Tales, von W. Somerset Maugham – 6 Sterne

Da sind sie wieder: Die Distriktverwalter, natürlich im einsamen Haus auf dem Hügel am Fluss; die Plantagenverwalter, verstrickt in Eheprobleme (mit Engländerinnen) oder Eheverweigerungsprobleme (mit Asiatinnen); Frauen insgesamt als „pretty little things“; Alkohol und Zigaretten 24/7; Einheimische als blasser Zierrat. Die Kurzgeschichten dauern 30 bis 50 Seiten, bieten Rahmenhandlung und ausgiebige Rückblende, spielen oft im […]

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Kritik Marokko-Roman: Himmel über der Wüste, von Paul Bowles (1949, engl. The Sheltering Sky) – 6 Sterne

Ein Buch, das länger nachwirkt. Eindrucksvolle Beschreibungen von Landschaften in Marokko, aber auch von Menschen, Gassen, schäbigen Zimmern, schaurigem Essen. Siedlungen und Gebäude bekommen dabei deutlich mehr Gewicht als die offene Landschaft. Die ungewöhnlichen Hauptfiguren laden kaum zur Identifikation ein. Das zentrale „Ehepaar“ (deutlich an Paul und Jane Bowles erinnernd) lebt zeitweise so distanziert, dass

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Libanesen-in-Schweden-Komödie: Jalla! Jalla! (2000) – mit Trailer – 6 Sterne

Der junge Regisseur übertreibt: Statt das interessante Drama zu zeigen, also die bevorstehende Zwangsheirat samt Ausweg daraus, bringt Josef Fares immer wieder unnötigen Klamauk – so gleich mehrere Verfolgungsjagden, peinliche Trips in den Sexshop und Versuche mit dem dort Erstandenen, eine bizarre „Therapie“ beim „Naturheiler“, eine Massenschlägerei. Die meisten Hauptdarsteller spielen gut, die Figur Mans

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US-Tanzfilm: Three Little Words (1950, mit Fred Astaire) – mit Trailer – 6 Sterne

Unterhaltsame, schmucke, oft gesteppte, wenn auch nie atemberaubende Tänze, dazu passable (Oscar-nominierte) Melodien. Die Handlung ist  holzschnittartig und ohne Tiefgang inszeniert, erinnert teils an Dick und Doof. Die Tänze sind jedoch sehr flüssig in die Handlung integriert. Die Geschichte orientiert sich an der wechselhaften Karriere eines Songschreiber-Duos und ist offenbar teilweise mehr auf historische Genauigkeit

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Bollywood-Parodie: The Dirty Picture (2011, mit Vidya Balan und Naseeruddin Shah) – Trailer & 3 Songs – 6 Sterne

Als Parodie auf den (südindischen) Filmbetrieb ist das gut gelungen: Vidya Balan und Naseeruddin Shah spielen deftig komisch, der Song Oh la la geht voll in die Beine und ist furios bebildert. (Auch wenn man vor allem Nordinder sieht.) Der tragische Teil überzeugt nicht: In der zweiten Hälfte wird es dann ernst und dramatisch, und

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Afrika-Schul-Roman: Girls at Play, von Paul Theroux (1971) – 6 Sterne

Drei Engländerinnen, eine US-Amerikanerin und eine Inderin sind offenbar die einzigen Lehrer einer kenianischen Dorfschule in den 60ern, kurz nach der Unabhängigkeit. Zwei von ihnen schikanieren sich laufend gegenseitig – mit gehässigen Worten, Käfern in der Suppe oder grün übermalten Fenstern. Das plänkelt ganz amüsant dahin, doch erst nach 15 von 22 Kapiteln kommt etwas

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US-Film: Ocean’s Twelve (mit Brad Pitt, George Clooney, Julia Roberts) – mit Trailer – 6 Sterne

Ich habe Teile der verworrenen Handlung nicht verstanden, aber das spielt keine Rolle: Ocean’s Twelve (2004) lebt vom Stil, von coolen Jungs, hinreißenden Drehorten, von Designer-Politessen, von schicken schnellen Schnitten, von smarten Klängen und von Top-Stars, die sich selbst doublen (Brad Pitt, George Clooney, Julia Roberts, Catherine Zeta-Jones, Regie Steven Soderbergh). Man fühlt sich schon

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Bollywood-Gewalt-Film: Bombay (1995, mit Manisha Koirala, Regie Mani Ratnam) – mit Video – 6 Sterne

Eine Familie droht bei religiösen Unruhen in Bombay ausgelöscht zu werden. Die gewalttätigsten 25 der 140 Minuten habe ich nicht angeschaut, obwohl sie hoch gelobt werden. Ich habe sie im Nebenzimmer ausgesessen: Kriegslärm, Schreie und schrille Musik dröhnten dumpf herüber. Amazon-Werbelinks: Bollywood | Shah Rukh Khan | Priyanka Chopra Einige Nachteile: Doch auch zu den

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Bollywood-Action-Oldie: Trishul (1978, mit Amitabh Bachchan, Shashi Kapoor) – mit Videos – 6 Sterne

Die Meisterschreiber Salim-Javed zimmerten ein solides Drama voll unausweichlicher Konflikte, herzzerreißender Liebe und Kloppereien, nicht zu vergessen prächtige Ein-Zeiler, allzu viele Anspielungen auf die unerkannte Vater-Sohn-Beziehung sowie ein paar soziale und moralische Fragen. Zu den Schauspielern: Amitabh Bachchan liefert eine gestandene Leistung als „angry young man“.  Shashi Kapoor unterhält als gockelhafter Sohnemann, Rakhee und Waheeda

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Deutsche Komödie: Mutter muss weg (2012, mit Bastian Pastewka, Judy Winter) – mit Trailer – 6 Sterne

Das hat mir an dieser deutschen Komödie gefallen: tolle Hauptdarsteller, v.a. Judy Winter sehr edle Kamera (unabhängig von den edlen Kulissen) teils lustig oder verblüffend Weniger gelungen fand ich: Buch: teils krude Mischung der zwei Themen Mutter-Sohn-Chemie und Auftragsmordwesen, der Genres Komödie, Krimi und Psychodrama; Handlung verwirrt auch durch Durcheinander von Traumebene und Realität Ambiente

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Rezension US-Komödie mit Tieren: Dr. Dolittle (1998, mit Eddie Murphy) – mit Trailer – 6 Sterne

Ich habe mich gut amüsiert und viel gelacht. Vor allem über die Tiere und ihre frechen, teils vergnüglich respektlosen Dialoge. Das dramatische Finale hätte ich nicht gebraucht. Eddie Murphy spielt harmlos nett, seine weitere Familie bleibt langweilig-blass. Aber das macht nichts: Hunde, Meerschweinchen, Tauben und französelnde Affen bringen umso mehr Charakter auf die Leinwand, und

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Bollywood: Life in a Metro (2007, dt. Metro – Die Liebe kommt nie zu spät) – mit Trailer & 3 Szenen – 6 Sterne

Diese Punkte haben mir nicht zugesagt: der Film mit Irrfan Khan, Konkona Sen Sharma und Dharmendra wird immer schmalziger und unrealistischer, die Darsteller schwadronieren hohl über die Liebe u.dgl., es gibt Nahtoderfahrung und zu viel Krankenwagen ebenfalls zu viel sülzige Hintergrundmusik gelegentlich erscheinen drei unrasierte Zottelbarden, die die Stücke aus dem Film singen (unter ihnen

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US-Spielfilm: How Stella Got Her Groove Back (1998; mit Trailer) – 6 Sterne

Daran hatte ich Spaß: viele sonnige, lässig-unterhaltsame Momente unter Afroamerikanern im ersten Teil, intelligent pfiffige Dialoge (besser im englischen Original) einige schöne Kameraeinstellungen und Abläufe Hauptdarstellerin Basset und ihre Film-Schwester Regina King spielen klasse Weniger unterhaltsam schien mir: Hauptfigur Winston unklar definiert, von Taye Diggs zeitweise sehr hölzern gespielt Whoopie Goldberg spielt zu aufdringlich für

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Spielfilm: Sieben Jahre in Tibet (1997, mit Brad Pitt; mit Trailer) – 6 Sterne

Harrers und Aufschnaiters Leistung ist unglaublich. Harrer hat daraus ein enttäuschendes Buch gemacht, und dieser Film ließ mich auch kalt. Ich kann es gar nicht genau auf den Punkt bringen: für meinen Geschmack gibt es zu wenig Landschaft (die Wildniswanderung hat im Buch einen größeren Anteil), zu viel chinesische Gewalt, und Brad Pitt sticht unangenehm

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Thailand

Indonesien-Roman: Liebe und Tod auf Bali, von Vicki Baum (1937) – 6 Sterne

Vicki Baums Sprache klingt altmodisch, manchmal gestelzt und ein bisschen hilflos, wie eine ungeschickte Übersetzung. Der Roman erschien 1937, seit 1933 lebte Baum in den USA. Zu dieser Zeit hat sie ihre Bücher offenbar noch auf Deutsch geschrieben.. Trotzdem hat der Roman eine eigene Stimme. Bei Baums etwas gekünstelt kindlichem Ton weiß man nicht recht:

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Romankritik: Sandstrand, von Janosch (1979) – 6 Sterne – mit Presse-Links

Auweia. Mittelalter Mann (Janosch, ca 48) schreibt über alten Mann (Karl, denkt viel an den Tod), der sich junges Ding angelt (Elia, 24, Künstlernatur) und mit ihr nach Sizilien fährt. Im Bett steht er seinen Mann, meist, aber exklusiv hat er Elia nicht. Was für eine Altherrenfantasie. Bei Martin Walser, Tom Wolfe, John Updike oder

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Filmkritik Auswandererdrama: Nirgendwo in Afrika, Regie Caroline Link (2001) – 6 Sterne – mit Video

Die jüdische Kleinfamilie Redlich wandert 1938 von Nazi-Deutschland nach Kenia aus, muss Eltern und Geschwister zurücklassen. Der Film zeigt die familiären Spannungen unter den neuen Bedingungen. Die Geschichte kümmert sich nicht um Politik, Katastrophen oder Kolonialismus, sondern nur um drei, vier Hauptfiguren im kleinen Kreis und ohne existentielle Probleme. Der Film basiert auf dem Bestsellerbuch

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Bollywood-Oldie: Jewel Thief (1967, mit Dev Anand) – mit 3 Videos – 6 Sterne

Toller swinging-sixties-Stil voller James-Bond-Anklänge und bizarrer Deko, flotte oder melancholische Lieder von S.D. Burman (aber nur zwei Tänze), ein dramatisches Finale mit Schusswaffen und Verfolgung, zwei schöne Frauen plus Tanzbombe Helen begehren den lässigen Gentleman in Karohosen und Breitcordjoppe: „Jewel Thief“ (1967) hat alle Zutaten zum Kracher. Tja, und „Jewel Thief“ unterhält auch halbwegs. Aber

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Doku: Malediven – Paradies vor dem Untergang (2011, engl. The Island President) – mit Trailer – 6 Sterne

Die Doku von 2011 mit Bildern von 2009 und 2010 hat drei Schwerpunkte: die Diktatur auf den Malediven unter Präsident Gayoom bis 2008 Mohamed Nasheeds Wandlung vom gefolterten Regimegegner zum Präsidenten der Malediven seit 2008 und Probleme der Malediven mit dem steigenden Wasserspiegel sehr ausführlich Mohamed Nasheeds Vorbereitung für die und Auftritt auf der Kopenhagener

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Rezension England-Nigeria-Roman: Nur ein Teil von Dir, engl. A Bit of Difference, von Sefi Atta (2012) – 6 Sterne – mit Presse-Links

Die Afrikanerin Deola stammt aus reichem Elternhaus in Nigeria, lebt jedoch seit Jahrzehnten in England. Sie hat dort einen guten Job und einen britischen Pass. Deola ist 39, Single und kinderlos, hätte aber gern Nachwuchs. Eine Geschäftsreise nach Lagos verändert ihr Leben. Fazit: Sefi Atta erzählt mit sparsamen Worten, skizziert mit knappen Dialogen Stimmungen und

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Bollywood-Action-Oldie: Naseeb (1981, mit Amitabh Bachchan) – 5 Songs – 6 Sterne

Naseeb (1981) kopiert scheinbar frühere Masala-Erfolge von Regisseur Manmohan Desai: die gewohnt schmissige Musik von Laxmikant-Pyarelal; den formidablen jungen Amitabh Bachchan; geballte Schicksalschläge und zerstörte Familien in den ersten 20 Minuten; danach verspielte Action noch und nöcher, während Logik und Glaubwürdigkeit Mangelware bleiben; Anspielungen auf drei oder vier Religionen; drei Frauen auf einem Motorrad fahren,

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Spielfilm: Lie With Me – Liebe mich (2005) – mit Trailer – 6 Sterne

Sehr unmittelbar gefilmt und gespielt, Seelen und Körper liegen bloß. Kamera und Ausstattung gefallen. Manche Psycho-Debatten und Neben-Schicksale in diesem Erotik-Drama von 2005 öden an, die Gedanken aus dem Off wirken – anders als die Bilder – kalt-vulgär bis abstoßend, ebenso wie partieller Gefühlsautismus und Egoismus in der Handlung.

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US-Spielfilm: She’s Gotta Have It bzw. Nola Darling (1986, Regie Spike Lee; mit Trailer) – 6 Sterne

Stilistisch teilweise frisch und interessant, u.a. reden die afroamerikanischen Akteure gelegentlich in die Kamera, manchmal  innerhalb einer Szene sowohl untereinander als auch in die Kamera. Die Schnitttechnik ist jedoch äußerst konventionell, das Schwarzweiß nicht attraktiv, mitunter scheinen die Darsteller über sich selbst zu grinsen. Der Ton klingt besonders low-budget, der Jazz von Spike Lees Vater

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Architekten-Bildband: Years with Frank Lloyd Wright: Apprentice to Genius, von Edgar Tafel (1979) – 6 Sterne

Eine reich illustrierte, sprunghafte Biographie. Tafel war ab 1932 neun Jahre einer von vielen Lehrlingen – oder Praktikanten – auf Taliesin, dem Anwesen des berühmten US-Architekten Frank Lloyd Wright. Tafel erzählt einige unterhaltsame Schrullen Wrights, der offenbar ein begnadeter Ex- und Egozentriker war (und als Geschäftspartner oder Chef ein  unkalkulierbarer Albtraum). Viel Allgemeines: Besonders intim

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Komödie: Noises off – Der Spaß beginnt (1982, mit Michael Caine) – mit Videos – 6 Sterne

Noises Off schildert die Probe, dann die Aufführung einer Boulevardtheater-Farce durch Provinzschauspieler dreimal hintereinander – zweimal mit Blick auf die Bühne, einmal mit Blick hinter die Kulissen. Das heißt, wir sehen dreimal das selbe Theaterstück als Binnenhandlung, doch die Schauspieler in der Rahmenhandlung verstricken sich zunehmend in Pannen, Pech und Feindseligkeiten, in Suff und Liebeshändel,

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Bollywood-Krimi: Sarkar Raj (2008, mit Amitabh Bachchan, Abhishek Bachchan, Aishwarya Rai) – Trailer & 2 Songs – 6 Sterne

Ein Gangster-Film, der zwar Verbindungen in die hohe Politik andeutet, aber letztlich einzelne Figuren und Familien bei Machtspielchen zeigt und nichts Interessantes aus der Politik. Dräuende Hintergrundmusik, extreme Kamerapositionen und dramatisches Licht forcieren permanent aufdringlich die Dramatik-Dramatik-Dramatik. (Dramatik.) Viele Szenen erscheinen in leicht entsättigtem, edlem Bronze-Sepia; alternativ Blautonung. Vereinzelt zeigt Regisseur Ram Gopal Varma böse

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Indien-Spielfilm: Anuranan (2006, mit Rituparna Sengupta, Raima Sen, Rahul Bose) – mit Trailer & Szene – 6 Sterne

Bengalisches Beziehungsdrama, das Werbemann Aniruddha Roy Chowdhury etwas aufdringlich edel filmte und ausstattete. Die urbanen, smarten, kinderlosen Paare domizilieren an ersten Adressen: in London chauffiert Rahul Bose einen dicken Benz und lebt in einem veritablen Landsitz, umhegt von West-Bengalens schönster aktueller Schauspielerin; einige Szenen spielen in englischen Feldern und vor Sikkims 8000er-Gipfeln. Gelegentlich wirken die

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Indien-Spielfilm: Kama Sutra – Die Kunst der Liebe (1996, Regie Mira Nair) – 6 Sterne

Die Geschichte um Macht, Sex und Eifersucht hat was, wurde aber von Mira Nair sehr schwülstig geschrieben und inszeniert. Kaum vorstellbar, dass Inder im 16. Jahrhundert so offen und detailliert über Gefühle sprachen. Eigentümlich auch der engliche O-Ton in den indischen Kulissen – die Tempel von Khajurao, Lehmhütten, kerzenerleuchtete Märchenpaläste als Billigausgabe von Devdas (2002).

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Romantische Komödie: Sie liebt ihn – sie liebt ihn nicht (1998, mit Gwyneth Paltrow) – mit Trailer – 6 Sterne

Die Konstruktion ist raffiniert, sie weckt Interesse: Die Ausgangssituation wird in zwei verschiedenen Geschichten in unterschiedliche Richtungen entwickelt: Einmal bemerkt die Hauptdarstellerin Gwyneth Paltrow die Untreue ihres Partners, in der zweiten Variante bleibt sie ahnungslos. Der Film wechselt laufend zwischen den Fassungen, die Übergänge realisiert Autor und Regisseur Peter Howitt oft in Handlung und Bild

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Kritik deutsche Komödie: Drei (2010) – 6 Sterne – 1 Video

Sophie Rois und Sebastian Schipper spielen ein abgeklärtes Berliner Paar, beide Mitte 30, intelligent und in Medienberufen. Sie überlegen, ob sie nach 20 Jahren Beziehung noch heiraten und vielleicht Kinder bekommen sollen – doch weitere Beziehungen und Belastungen kommen dazwischen. Bald entsteht ein überraschendes Dreieck, das dem Film untypische Sexzenen beschert. Komödie und Drama: Regisseur

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Hollywood-Oldie: Ehekrieg (1949, mit Spencer Tracy, Katharine Hepburn) – mit Trailer – 6 Sterne

Verteidigerin Katharine Hepburn möchte die versuchte Mörderin freisprechen lassen, doch ihr Gegner vor Gericht ist ihr Mann: Spencer Tracy als Staatsanwalt und Hepburn-Ehemann will die Mandantin seiner Frau hinter Gitter bringen. Das gibt dicke Luft im zuvor so lauschigen Juristenheim, zumal die Hepburn-Figur gleich noch die allgemeine Ungleichstellung des weiblichen Geschlechts mit anprangert (engl. Filmtitel

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