Leseeindruck Roman: Rot, von Uwe Timm (2001)
Gleich auf den ersten Seiten zelebriert Uwe Timm endlos quälendes Kultur- und Luxus-Namedropping: berühmte teure Künstler an der Wand, edle Weine, Zitate erlesener Denker aus dem Gedächtnis, und Ehebruchiaden plus Ehemann-Exil nur im Kempinski (obwohl Single-Wohnungen bereitstehen). Nobel, ja stratosphärisch, ich bin beeindruckt. Klassismus mal andersrum. Als nötiges Antidot gibt’s das deutsche F-Wort, sogar groß…
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