September 2014

Rezension Rock-Spielfilm: Almost Famous – Fast berühmt (2000; mit Trailer) – 8 Sterne

Coole Dialoge (besser in der englischen Tonspur). Viele interessante, pfiffige, hintergründige Momente. Witzige Typen ohne Larmoyanz. Kurze, doch ausgesprochen lebendige Bühnenszenen (und ich mag gar keinen Rock). Der ganze Film hat zumeist viel Schwung und zieht mit; meine BD lieferte jedoch nur die lange 155-Minuten-Version, die auch als Untitled kursiert, und da gab es zwischendurch […]

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Rezension Indien-Spielfilm: Monsoon Wedding (2001, Regie Mira Nair; mit Video) – 8 Sterne

Der Film zeigt ein permenanentes, mehrtägiges indisches Hochzeitschaos in Delhi. Und dann tun sich nebenbei noch die Abgründe auf – vorehelicher Ehebruch, Kindesmissbrauch, Geldprobleme, unerwartete Liebe, usw. usf. – und doch: „Monsoon Wedding“ fließt mit unerschütterlicher Ruhe auf eine Art Happy End zu, bleibt heiter, immer im Fluss, unaufhaltsam, mit viel schwungvoll orientalischer Musik und

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Rezension Finanzkrise-Roman: Charlie Summers, von Paul Torday (2010) – 8 Sterne

An diesem Roman über die Finanzkrise gefiel mir: solide Konstruktion, sichere Erzählstimme – der Leser ist in guten Händen ordentliche Dialoge mit klar unterscheidbaren, markanten Charakteren (Kleinstadtbetrüger, zynischer Geldadel, lässiger Landadel) (ich hatte die englische Ausgabe) einige Mechanismen der Finanzkrise anschaulich, aber nicht zu simpel dargestellt eher wenig interessante Figuren (meist englische Landedelmänner) in interessante

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Rezension US-Spielfilm in Wien: Before Sunrise (1995, mit Julie Delpy, Ethan Hawke, Teil 1 der „Before“-Reihe; mit Trailer) – 8 Sterne

Julie Delpy und Ethan Hawke kennen sich seit ein paar Minuten. Nun durchwandern und durchreden sie eine Nacht. Mehr passiert nicht. Oder doch? Ein Roadmovie zu Fuß, in Wiener Bezirken (Regie Richard Linklater). Ein ungewöhnlicher Film: gedreht wurde offenbar komplett vor Ort, nichts riecht nach Studio und dieser Ort ist Wien, das sehe ich auch

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Rezension Indien-Spielfilm: Fire (1996, Regie Deepa Mehta) – mit Trailer – 7 Sterne

Ein ruhiger, leiser, langsamer, persönlicher, menschlicher Film über sechs Erwachsene in einem Mittelschicht-Haushalt in Neu-Delhi in den 1990ern. Niemand ist glücklich. Exzellentes Spiel: Sensationell die schauspielerischen Leistungen: Vor allem die königliche Shabana Azmi als zunächst resignierte, dann langsam aufblühende Ehefrau; Ranjit Chowdry als verschlagener Hausdiener; und Azmis Film-Ehemann Kulbhushan Kharbanda mit seinem Religionsfimmel. Javed Jaffrey

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Rezension Bollywood-Spaß: Pyaar To Hona Hi Tha (1998, mit Kajol, Ajay Devgn) – mit 2 Videos – 7 Sterne

In der ersten Hälfte liefert Pyaar to hona hi tha ungebremstes, quietschiges Masala-Vergnügen mit Verfolgungs-Action, schmissigen Hindi-Songs von Jatin-Lalit, Bikinis und lächerlichen Unfällen, die einen Heidenspaß bereiten. Besonders haben mich die Kapriolen im Flugzeug unterhalten (das Rauchen im Flieger wirkt so letztes Millenium). Bollyspaß mit den üblichen Merkmalen: Die Zweieinhalbstunden-Klamotte läuft recht schnell und in

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Rezension Bollywood-Taubstummen-Komödie: Barfi! (2012, mit Ranbir Kapoor, Priyanka Chopra) – mit Video – 7 Sterne

In den Hauptrollen ein Taubstummer und eine Autistin: Barfi! (2012) lebt darum nicht von Dialogen, sondern von Stimmungen, Augen-Blicken, Kaspereien und stets sahnig-edler  Kamera. Die Kriminal- und die Liebesgeschichte gehen fast unter in all den zauberhaften, betörenden Aufnahmen, ebenso die schauspielerischen Leistungen. Die wenigen Dialoge der Nebendarsteller wirken beinahe störend oder regelwidrig. Amazon-Werbelinks: Bollywood |

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Bollywood: Die Erfolgs-Choreografin und -Regisseurin Farah Khan

Erfolgs-Regisseurin und -Choreografin Farah Khan – aus einer etablierten Filmfamilie stammend, aber nicht mit Shah Rukh Khan verwandt – fing als Regie-Assistentin an. 1992 arbeitete sie mit Mansoor Khan an seinem Jo Jeeta Wohi Sikander (mit Aamir Khan). Als die gebuchte etablierte Choreographin Saroj Khan (auch nicht mit Farah Khan verwandt) urplötzlich zu einem anderen

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Rezension Biografie: Die Jazz-Baroness: Das Leben der Nica Rothschild, von Hannah Rothschild – 7 Sterne

Hannah Rothschild schreibt professionell flüssig, man kann das Buch kaum weglegen (ich hatte die englische TB-Ausgabe von Virago). Das Buch schildert ein einzigartiges Leben – Kindheit in der superreichen Rothschild-Familie, Kriegseinsätze in Afrika und Europa, fünffache Mutter, dann Begleiterin der besten Jazzmusiker der Welt. Hier beginnt die Autorin: Historisch beginnt die Autorin mit Mayer Amschel

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Rezension deutsche Quassel-Komödie: Shoppen (2006) – mit 2 Videos – 7 Sterne

Zwischendurch kam ich mir auch veräppelt vor: Ein Kinofilm praktisch ganz ohne Location: spielt angeblich in München, doch meist nur in der Halle. Und ohne Star: die je neun Frauen und Männer erhalten scheinbar gleichviel Leinwandzeit, niemand sticht heraus, niemand fällt deutlich ab. Die Musik kommt aus dem Automaten, der Sprecherton ist teilweise schlecht. Zur

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Rezension Komödie: Das Mädchen Irma La Douce (1963, Regie Billy Wilder, mit Jack Lemmon) – mit Trailer – 7 Sterne

So wie der Filmtitel ist dieser Hollywood-Klassiker auch etwas süßlich, etwas schlüpfrig und mehr als etwas künstlich: alle Kulissen und Utensilien riechen nach Studio, bis hin zu den plastifizierten Schweinebäuchen auf dem Markt; so erinnert das Stück noch deutlicher als nötig an seine Vergangenheit als Bühnenmusical in New York und Paris. Aber Jack Lemmon spielt

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Rezension US-Tanz-Spielfilm: How She Move (2007) – 2 Videos – 7 Sterne

Nervöse, latent aggressive Atmosphäre in eher armen Verhältnissen, aber kein Ghetto. Die Szenen in der Kleinfamilie werden überraschend sülzig. Viele schöne Kameraeinstellungen, oft im Dunkeln. Vor allem aber: Hochinteressante, ungewöhnliche Tänze voll Akrobatik, Pantomime, Alltagsgesten. Staubtrockene Hiphop-Musik mit erfreulich wenig Gesang. Vielleicht überraschend: Der Film ist nicht zu hektisch geschnitten und zeigt nicht zu viele

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Rezension deutsche Komödie: Herr Ober! (1992, mit Gerhard Polt) – mit Video – 7 Sterne

Bösartige und gut durchdachte Komödie – jeder Satz hat eine zweite Bedeutung, die erst später offenbar wird. Menschliche Besonderheiten spießt Gerhard Polt (Buch, Hauptdarsteller, Mit-Regie) ohne Schrillheit und nicht extrem realitätsfern, aber mit eifriger Böswilligkeit auf. Sehr genau, sehr fein. Selten, dass mir ein deutscher Film so gut gefiel (weitere Favoriten sind die frühen Filme

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Rezension Indien-Spielfilm: 36 Chowringhee Lane (1981, Regie Aparna Sen) – 7 Sterne

Iintensiver, deprimierender Film um eine alte Lehrerin, Engländerin, einsam und zurückgenommen, in Kalkutta nach der Unabhängigkeit. Jennifer Kendal spielt die traurige Geschichte erschütternd gut: Sie hat nicht viel Geld, wird an der Schule degradiert. Schließlich glaubt sie Freunde gefunden zu haben, ein junges Paar – und die Enttäuschung kommt punktgenau an Weihnachten. Auch die Lehrerkollegen

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Rezension Jazz-Spielfilm: Um Mitternacht (Round Midnight, Regie Bertrand Tavernier, 1986; mit Trailer) – 7 Sterne

Das ist sehr edel gefilmt, selten zuvor sah ich Musiker so schön in Szene gesetzt – und das ohne Hektik. Aber auch außerhalb des Jazzclubs Blue Note glänzt die Kamera, schwenkt immer wieder langsam und beobachtend horizontal oder diagonal durch den Club und durch komplette Wohnungen – mit langen Einstellungen, wenig Schnitten, ein herrlich träger

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Rezension deutsche Komödie: Bella Vita (2010, mit Andrea Sawatzki) – mit Video – 7 Sterne

Schön gefilmt, wenn auch teils aufdringlich edel und katalogig; das gilt auch für mehrere Nebendarsteller, die – wie sogar der Berliner Kiez – etwas klischiert-frisiert auf den Bildschirm gelangen. Die ausdrucksvolle und präsente Andrea Sawatzki dominiert den Film, und das ist auch gut so. Toll aber auch Lotte Flack als genervte Teenagerin. Das Drehbuch liefert

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Rezension James Bond: Diamantenfieber (1971, engl. Diamonds Are Forever, mit Sean Connery) – mit 2 Videos – 7 Sterne

Ein James Bond der alten Schule (von 1971), wie er sein soll: Sean Connery lässig elegant und immer einen entzückenden Spruch auf den Lippen, mehr Handlung und Action als in zehn anderen Filmen zusammen, und jede Menge zauberhafte retro-futuristische Maschinchen. Das Ganze mit mehr als nur einem Hauch Selbstironie. Das Script gut eingedeutscht, und die

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Rezension Bollywood-Action-Spaß: Baadshah – König der Liebe (1999, mit Shah Rukh Khan; mit Video) – 7 Sterne

Die Regisseure Abbas-Mastan liefern viel Klamauk und Action fürs Geld: Berstende Glasscheiben, explodierende Schokobonbons (und Autos), jede Menge raffiniertes Detektivspielzeug und nicht zu flache Witze am laufenden Meter – hier wächst über mehr als 2:40 Stunden kaum Langeweile. Der flotte, brutalstmöglich unrealistische, aber in sich schlüssige Film veräppelt nicht nur James Bond und diverse andere

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Rezension Bollywood-Spektakel: Main Hoon Na – Ich bin immer für dich da! (2004, mit Shah Rukh Khan) – mit Video – 7 Sterne

Hirn aus, Player an. Ein wilder, überschäumender Mix aus kindischer College-Komödie, bös blutrünstiger Terror-Action und etwas Familiendrama, der non-stop fesselt. Amazon-Werbelinks: Bollywood | Shah Rukh Khan | Priyanka Chopra 180 Minuten Popvideo: Jeder Hintergrundton, jede Kameraeinstellung wird auf maximale Wirkung aufgepumpt – bis zum Bersten und in Extremzeitlupe. Die völlig übertriebenen, dabei jederzeit lässig selbstironischen

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In Andalusien war ich auch mal.

Rezension Andalusien-Berichte: A Parrot in the Pepper Tree, von Chris Stewart (2002, Teil 2 von „Driving over Lemons“) – 7 Sterne

Lebhaft, warmherzig, unterhaltsam, dazu sehr spannend und überaus lustig – ich habe selten so oft bei einem Buch gelacht, und so laut, sogar bei den kurzen Abschnitten über England und Schweden, von denen ich mir wenig erhofft hatte. Ich habe mich bald wie ein Teil der Familie gefühlt, weil Chris Stewart auch recht ehrlich schreibt

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Rezension Korea-Spielfilm: Eat Drink Man Woman (1994, Regie Ang Lee) – mit Trailer – 7 Sterne

Stark gefilmt, stark geschnitten, starke Szenen vom chinesischen Kochen. Ein ungewöhnliches Drehbuch. Schöne Frauen, und ein schönes Eigenheim, wenn auch vielleicht etwas filmi. Schön gespielt? Ich bin mir nicht sicher. Ich hatte nicht den Eindruck, dass die Schauspieler ganz in ihren Rollen zuhause sind. Aber was weiß ich. Die sehr ähnlich klingenden Namen der drei

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Buchkritik: Spätzle al Dente, von Luigi Brogna (über Italiener in Deutschland, 2007) – 7 Sterne

Also das sind interessante Einblicke: eine italienische Familie zieht 1971 von Sizilien ins Schwabenland und bleibt dort viele Jahre. Wir lernen einiges über Anpassungsschwierigkeiten bei Italienern und Schwaben, über unterschiedliche und wandelnde Formen von Heimweh – und über grauenhafte Ausländerfeindlichkeit. Interessant auch die Italienurlaube der Gastarbeiter, die ihre Heimatstadt Messina bald mit halb deutschen Augen

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In Andalusien war ich auch mal.

Rezension Andalusien-Buch: Leben im Publeo. Das 21. Jahrhundert hält Einzug in ein andalusisches Dorf, von David Baird (2004) – 7 Sterne

Dies ist kein Roman. Baird erzählt vom eigenen Leben in einem andalusischen Dorf. Er zog mit Frau in den 60er Jahren in ein baufälliges Haus und rekapituliert gut drei Jahrzehnte. Es gibt keine durchgehende Handlung, das Buch (engl. „Sunny Side Up“) erscheint sogar etwas heterogen und die Kapitel kann man weitgehend unabhängig voneinander lesen. Einzelne

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Rezension Tanz-Film: Pina (Bausch), Regie Wim Wenders (2011) – mit Trailer – 7 Sterne

Die Tänze, wenn dieser Ausdruck das Gezeigte nicht schon zu sehr einengt, berühren elementar, auch wenn ich nicht sagen kann warum. Ich habe auch nicht verstanden, warum jeweils Erde oder Wasser durch den Raum und über die Akteure flog. Die Musik behagte mir selten. Weggucken war trotzdem keine Option. Ich erinnere mich an keinen Dokumentar-

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Rezension Bilder-Buch: Kapverden (2008) – 7 Sterne

Schlichter Bildband über die Kapverden mit ein paar Texten ohne große Ansprüche, auch nicht ans Budget (Text Ingrid Kirschey, Fotos Attila Bertalan). Bei dem Preis kann man kaum meckern: nicht über die gestalterisch und drucktechnisch völlig anspruchslose Fotografie; nicht über den Mangel an konkreten Reisetipps (Essen, Verbindungen); nicht über die erkenntnisfreien Gemeinplätze in Bildtexten („Nicht

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Rezension Frankreich-Spielfilm: Liebe mich, wenn du dich traust (Frankreich 2003) – mit Trailer – 7 Sterne

Verblüffende visuelle und erzählerische Einfälle. Eine anziehende Hauptdarstellerin Marion Cotillard und frech altkluge Kinderdarsteller. Doch zu oft sülzt La vie en rose in verschiedenen Versionen durch den Film, beißt Cotillard auf ihre Unterlippe. Farben und Schärfe erscheinen nie natürlich, sondern immer auf unterschiedliche Art „gegradet“. Aber das passt vielleicht auch, denn der über lange Strecken

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Rezension Sachbuch: Der Iran: Die verschleierte Hochkultur, von Andrea Claudia Hoffmann (2009) – 7 Sterne

Hoffmann bombadiert unermüdlich und gelehrt mit Fakten, bilanziert 3000 Jahre Geschichte und Geistesgeschichte, bis hin zum gedanklichen Fundament des Ajatollah Khomenei. Quellenangaben fehlen zumeist, dennoch wirkt die Lektüre enorm informativ. Mitunter wären freilich Tabellen oder Diagramme besser als lange Absätze, zum Beispiel bei den Unterschieden zwischen Schia- und Sunni-Islam, bei den Schia-Imamen oder bei der

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Rezension romantische Komödie: Genug gesagt (2013, Regie Nicole Holofcener) – mit Trailer – 7 Sterne

Jede Menge smarte, witzige, erwachsene Dialoge. Liebenswerte Hauptdarsteller um die 50, die kaum besser sein könnten. Eine interessante, leicht skurrile, aber nicht unrealistische Geschichte – Vorsicht, sie könnte jedem passieren. Eigentlich alles gut. Allerdings hat mich das nicht nachlassende Ein-Zeiler-Bombardement in Verbindung mit der manirierten, sich selbst herunterspielenden Gesichtsgymnastik von Julia Louis-Dreyfus auch ermüdet –

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Rezension Iran-Sachbuch: City of Lies, von Ramita Navai (2014, über Teheran) – 7 Sterne

Navai schreibt professionell gut, spannend (ich hatte das englische Original). Sie verschafft verblüffende Einblicke in ein völlig unbekanntes Teheran, jedesmal packend erzählt, nie mit Happy End. Sie baut Statistiken, exotische Pressemeldungen und Staatskunde gekonnt ein. Navai berichtet aus einem einzigartigen Land über die ungewöhnlichsten Figuren, die eine ehrgeizige Reporterin für den umkämpften englischsprachigen Pressemarkt auftreiben

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Französischer Spielfilm in der Kritik: Happy End mit Hindernissen (2004, mit Johnny Depp, Charlotte Gainsbourg) – mit Szene – 7 Sterne

Offenbar gibt es viele Franzosenfilme, die um Sex, Alkohol, Untreue, Nikotin kreisen. Dies ist für mich einer der besten. Warum mir der Film gefällt: eine ordentliche Prise Humor konterkariert die ernsteren Stellen, aber unaufdringlich und ohne jedes Comedygekreisch interessante Dialoge, gelegentlich verblüffend unterhaltsam durcheinander geschnitten sehr gelungene, intelligente Kamera schöne, lang ausgehaltene Szenen nicht zu

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