September 2014

Bollywood: Filme mit einer Munna Bhai-Figur

Ich kenne vier Bollywood-Filme mit einem Ganoven namens Munna oder Munna Bhai: Teezab (1988): Rohe Gewalt-Masala, Anil Kapoor spielt den Munna hier weit weniger gutherzig und trottelig als Sanjay Dutt in allen späteren Inkarnationen Hum Kisi Se Kum Nahin (2002): Alberne, zeitweise doofe Komödie des auf solche Streifen spezialisierten Regisseurs David Dhawan, mit einem sehr […]

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Rezension Indien-Spielfilm: Lunchbox (2013) – mit Trailer – 7 Sterne

Der Indie-Hindi-Film mit europäischer Beteiligung basiert auf ein paar pfiffigen Ideen, die gut eine flotte Komödie ergeben hätten. Autor und Regisseur Ritesh Batra walzt die Haupthandlung aber etwas zu breit aus und pflanzt noch zwei Familientragödien als Nebendramen obendrauf. Irrfan Khan spielt den hüftsteifen Pensionsanwärter recht gut, wenn auch ohne Variation; doch man sieht Khan

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In Andalusien war ich auch mal.

Rezension historischer Spanien-Bericht 1935: As I Walked Out One Midsummer Morning, dt. An einem hellen Morgen ging ich fort, von Laurie Lee (1969) – 7 Sterne – mit Presse-Links & 2 Videos

Laurie Lee (1914 – 1997) beschreibt eine lange Wanderung Mitte der 30er: ein Kapitel über englische Dörfer, dann ein Jahr Geldverdienen in London, dann zu Fuß ein halbes Jahr durch Spanien, von Vigo über Valladolid und Madrid bis Sevilla, Cadíz und Málaga, zuletzt ein weiteres halbes Jahr in einem spanischen Küstendorf – mit einem abrupten,

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Französischer Spielfilm rezensiert: 5X2 – Fünf mal zwei (2004) – mit Trailer – 7 Sterne

Tja, die Franzosenfilme: Reden, Erotik, Alkohol, Zigaretten, alles mit Stil – und wenn kein Sex geht, dann zumindest Reden über Sex. Aber es geht einiges, und das Prädikat FSK16 ist sehr berechtigt, oder sollte es FSK 18 sein? Mir war es teils zu fleischig, in Bildern und verbal, und mit zu wenig Stil. Harte Schale,

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Rezension Bollywood-Schnulze: Hum Aapke Hain Koun…! (1994, mit Salman Khan, Madhuri Dixit) – mit Trailer & 6 Songs – 7 Sterne

Ich musste meinen Player hinterher entschmalzen, denn: Soviel Wohlwollen, soviel liebevolle Blicke und freundschaftliche Späße waren nie in filmi duniya: Salman Khan als gnadenlos gut geföhnter Super-Ober-Über-Schwiegersohn; ganze Heerscharen zugetaner Verwandter und Diener; und ein Mini-Flokati auf Beinen: ein spielentscheidender Schoßhund namens Tuffy, der samt bürgerlichem Namen und Assistent schon im Vorspann figuriert. Das Ganze

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Deutsche Komödie rezensiert: Sex Up – Jungs haben es auch nicht leicht (2003) – mit Trailer – 7 Sterne

Sperma. Erbrochenes. Darmwinde. Mackersprüche. Die deutsche Komödie  müffelt streng nach Jungmännersekreten und bringt doch frischen Wind ins WoZi des Betrachters. Gefurzt wird, gehobelt, hohl palavert und doof vorverurteilt – gut amüsiert habe ich mich trotzdem: Die Darsteller nehmen sich selbst nicht ernst und die Zauberblume mit der Hammerwirkung sieht aus wie chinesisches Plastikspielzeug. Die Hauptakteure

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Rezension Spielfilm: Lachsfischen im Jemen (2011; mit Trailer) – 7 Sterne

Im ersten Teil eine brillante, staubtrockene, britische Komödie aus England – die mit dem englischen Ton viel nonchalanter klingt als in der deutschen Synchro. Meine Favoritin ist Kristin Scott Thomas als zynische Pressesprecherin, dann kommen Drehbuchautor Simon Beaufoy und Buchautor Paul Torday (er lieferte die Romanvorlage Lachsfischen im Jemen). Ich habe selten so gelacht. Schwächen

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Filmkritik Weiße Frau in Ägypten: Cairo Time (2009, mit Patricia Clarkson) – mit Trailer – 7 Sterne

Verblüffend: Eine junge Frau – Drehbuchautorin und Regisseurin Ruba Nadda – schreibt eine Hauptrolle, und zwar eine subtile, für eine 50jährige. Sicher nicht alltäglich. Was mir gefiel: Cairo Time (2009) ist langsam und verzichtet auf große Gesten. Auch die Musik ist zurückgenommen. Gerade weil nicht viel passiert, wirkt Cairo Time sehr realistisch. Speziell Hauptakteurin Patricia

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Rezension Indien-Roman: Ernste Männer bzw. Genie ist relativ, von Manu Joseph (2010, engl. Serious Men) – 7 Sterne

Mir gefiel: witziger, teils zynischer Erzählton (ich hatte die englische Ausgabe, Serious Men) Handlung teils skurril und unterhaltsam zeitweise spannend Mir gefiel weniger: die zwei Geschichten des Institutsleiters und seines Sekretärs sind über weite Strecken zu lose verbunden, man liest fast zwei getrennte Handlungen das Institut im Mittelpunkt des Romans wirkt sehr unrealistisch, wie auch

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Rezension US-Komödie über schwangeren Teen: Juno (2007) – mit Trailer – 7 Sterne

Der Film oszilliert merkwürdig zwischen Komödie und Ernst und erzeugt dabei mehr positive Reibung als andere Geschichten, die ich kenne – vielleicht weil das Problem relativ reell ist, ebenso wie die Lebensumstände der Figuren. Im Mittelpunkt steht eine unterhaltsam exzentrische, aber nicht überdrehte Teenagerin, die viele gute (auf Dauer monoton altkluge) Sprüche klopft. Das Ende

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Deutsche Komödie rezensiert: Fliegende Fische müssen ins Meer (2011, mit Meret Becker) – mit Trailer – 7 Sterne

Originelle Filmsprache mit Selbstironie, gebrochener Realität und kuriosen Traumszenen. Witzige Einfälle und Sätze. Meret Becker spielt, damit es lustig wird, eine dumme Nuss, die man nicht ernst nehmen kann. Doch Elisa Schlott als ernsthafte Teenagerin ist eine Wucht. Solch glühende Augen. Lächelt sie eigentlich mal? Überhaupt kein Film von der Stange, und bei Arte sehr

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Rezension US-Tanzfilm: High School Musical (2006, HSM Teil 1, mit Zac Efron, Vanessa Hudgens) – 3 Videos – 7 Sterne

Heiteres Teenie-Drama um Basketball- und Gesangsambitionen, inszeniert in märchenhaft idealisierten Schulen und Eigenheimen, Erwachsene spielen nur Nebenrollen (2006). Im Vergleich zu HSM 2 (2007) und HSM 3 (2008) wirken die Darsteller jünger und schlichter gekleidet, die Szenenübergänge mitunter holprig, die Tänze weit weniger ausgefeilt und spärlicher verteilt. Die Musik ist weniger prägnant als in Teil

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Rezension Multikultur-Afrika-Roman: Fong and the Indians, von Paul Theroux (1968) – 7 Sterne

Kramladeninhaber Fong und seine Frau stammen aus China und sind Christen; Fongs Vermieter und Lieferant Fakhru stammt aus Indien und ist Moslem; dann gibt es noch ein paar lautmaulige Amerikaner. Und sie alle agieren in Ostafrika, in der Fremde. Schwarzafrikaner spielen in diesem Roman dennoch nur eine geringe Rolle; sie kaufen schonmal eine einzelne Zigarette

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Rezension Fußballer-Doku: Tom meets Zizou – Kein Sommermärchen (2011; mit Trailer) – 7 Sterne

Er redet sehr viel und in jüngeren Jahren auch sehr blasiert und selbstgefällig. Das gesteht er in den neueren Interviewszenen sogar selbstkritisch ein. Für einen Topprofi gibt sich Broich dann verblüffend ehrlich; auch sein Freund und Trainer Oelling sagt ein paar Dinge, die man so aus dem Ligabetrieb sonst nicht hört. Insgesamt ein interessantes Portrait

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Deutsche Büro-Doku in der Rezension: Work Hard – Play Hard (2012) – mit Trailer – 7 Sterne

Eine bestechende Bildsprache: Immer wieder breite Totalen. Langsame Kamerafahrten durch langweilige, sterile Büros, die nach einiger Zeit unerwartet ein interessantes Detail zeigen. Weit seltener Schnitte als in anderen Filmen. Graue Welt: Fast alles ist hellgrau, dunkelgrau, eierschalenweiß – nicht nur die Möbel, Teppiche, Fassaden und Wände, sondern auch die Kleidung der Akteure, die Rede der

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Hollywood-Klassiker: Sabrina (1954, mit Humphrey Bogart, Regie Billy Wilder; mit Trailer) – 7 Sterne

Gediegenes Ambiente, gediegenes Drehbuch und gediegene Gesichter in einer routiniert rundum hochwertigen Produktion. Ein paarmal habe ich kräftig gelacht, doch mitunter ist der Humor in diesem Hollywood-Klassiker etwas schlicht. Humphrey Bogart scheint nicht ganz in eine Komödie zu passen, und gelegentlich gestattet Regisseur Billy Wilder zu viel Melodramatik. Das Apartment ist deutlich besser. Meine Bluray

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Deutsches Roadmovie: Im Juli (2000, Regie Fatih Akin, mit Moritz Bleibtreu) – 7 Sterne

Liebe ohne Sex, Klamauk-Action, fremde Länder, billige Special Effects, unglaubliche Zufälle und nicht nachvollziehbare Gefühle – das ist wie Bollywood, einschließlich der Sahnekamera; nur die Tanzdarbietung hält nicht mit. Oder wie Keinohrhasen für Ältere: Ich habe mich gut amüsiert, konnte aber nichts ernst nehmen. Nachdem Im Juli erstmal in Fahrt kam, wollte ich auch das

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Rezension Hollywood-Klassiker: Manche mögen’s heiß (1959, Regie Billy Wilder, mit Marilyn Monroe; mit Trailer) – 7 Sterne

Mir gefiel: albern, aber nicht zu schrill trotz Herren in Damenkleidung wie für Billy Wilder typisch: starke Dialoge, frappierender Schlusssatz sehr sinnliche Szenen vom Damenorchester im Schlafabteil Marilyn Monroe wird maximal appetitlich serviert wenig spektakuläre, aber intelligente Kameraarbeit fesche, jazzige Musik Weniger gefiel mir: die Gewaltszenen sind kurz, aber sehr drastisch (FSK 16) weniger soziale

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Rezension Bollywood-Epos: Veer & Zaara – Die Legende einer Liebe (2004, mit Shah Rukh Khan, Preity Zinta, Rani Mukerji, Amitabh Bachchan) – mit Video – 7 Sterne

Episches Liebesdrama von 2004 mit Shah Rukh Khan und Preity Zinta in traditioneller Umgebung von Pakistan und Indien. Weitere sehenswerte Akteure: Rani Mukherjee, Amitabh Bachchan, Hema Malini, Divya Dutta, Kiron Kher, Anupam Kher. Musik und Ambiente bleiben komplett indisch, es gibt keinen Tanz in der Schweiz, keinen Aufenthalt in New York, London, Sidney (Originaltitel Veer-Zaara).

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Rezension Bollywood-Film: Paheli – Das Rätsel einer Liebe (2005, mit Shah Rukh Khan, Rani Mukerji) mit Video – 7 Sterne

Es war einmal… im schönen Indien (im Staate Rajasthan), vor langer Zeit (sehr lange), eine gar wunderschöne Frau (Rani Mukerji), umgeben von prächtig gekleideten Verwandten (unter ihnen die fast ebenso schöne Juhi Chawli), spektakulär das Tanzbein schwingend (choreographiert von Maestra Farah Khan) mit vielen elektronik-freien, eingängig ‚orientalischen‘ Weisen (M.M. Kreem). Diese reizende Frau schmachtet der

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Schweizer Komödie: Die Standesbeamtin – Drei sind einer zuviel (2009) – mit Trailer – 7 Sterne

Sympathische, sehr menschliche Komödie ohne Schrillitäten und Glamourfaktor. Manche Kritiker monieren, das Ende sei vorhersehbar – mir war das Ende nicht klar. Ich würde es auch nicht als Feelgood-Movie bezeichnen: dafür gibt es zuviele menschliche Probleme und knisternde, wollüstig ausgewalzte Peinlichkeiten. Wie angenehm: ein gut gemachter, gut aufgebauter Film mit oft peppigen Dialogen aus einer

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Rezension US-Roman: Die Verrückungen der Benna Carpenter, von Lorrie Moore (1986, engl. Anagrams bzw. Anagrammes) – 7 Sterne

Drei moderne Mittdreißiger sind fast die einzigen Akteure in diesem Buch: Benna Carpenter, ihr Mehr-oder-weniger-Partner Gerard und Bennas Freundin Eleonor. Sie parlieren pointenreich, selbstironisch und nonchalant über ihr Leben, insonderheit über ihre Missgeschicke in punkto Liebe. Das liest sich wie eine moderne, intelligente Romkom, etwa ein Film oder Buch von Norah Ephron, ein Film von

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Satirischer Polit-Spielfilm rezensiert: Der Minister (2013) – mit Trailer – 7 Sterne

Deftig schadenfrohe Polit-Satire, die sich am Aufstieg und Fall des einstigen Medienstars Karl-Theodor zu Guttenberg orientiert. Was mir gefiel: viele pfiffige, teils zynische Dialoge einige öffentliche Figuren recht gut getroffen, u.a. Herr und Frau zu Guttenberg, Steinmeier, Steinbrück, Schavan schöne Kamera interessante Erzählperspektive – aus der Sicht eines Schulfreundes und Redenschreibers sehr schöne Guttenberg-Villa in

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Deutsche Tanzfilm-Parodie rezensiert: Dörte’s Dancing (2008) – 6 Sterne

Ich habe öfter lauthals gelacht: Ein Trash-Spaß, aber mit viel Selbstironie, Spielfreude und inspirierten Ideen, in manchen Gesichtern und Gesten sehr deutlich an das große Vorbild Dirty Dancing erinnernd (in der Geschichte sowieso). Wer Dirty Dancing nicht kennt, hat an Dörtes Dancing deutlich weniger Vergnügen. Auf die Rocky-Horror-Reminiszenzen hätte ich aber gern verzichtet. Mutter und

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Witziger Indien-Roman: 2 States: The Story of my Marriage, von Chetan Bhagat (2009) – mit Video – 7 Sterne

Wieviel davon stammt direkt aus dem Leben des Autors? Das ist die Frage, wenn Hauptdarsteller und Hauptdarstellerin deutliche Züge des Verfassers und seiner Angetrauten zeigen. Chetan und Anusha Bhagat betonen den fiktionalen Charakter von 2 States. Die Dialoge sind sicherlich nicht 1:1 mitstenographiert: Sie klingen über weite Teile zu clever, zu scharf und pointiert. Spannend

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Rezension Bollywood-Oldie: Suhaag (1979, mit Amitabh Bachchan, Shashi Kapoor, Rekha) – Trailer & 6 Songs – 7 Sterne

Der Vorspann nennt vier „Fight Composers“ und drei Namen für „Motorcycle Stunts“ – da weiß man schon, es wird wieder hochhergehen, wie so üblich bei Regisseur Manmohan Desai und in den Bollywoodklamotten der 60er bis 80er Jahre. Untypisch nur, dass zur Prügelei in der Disco deutsches Liedgut erklingt: „Daddy Cool“. Desai bedient mit Suhaag (1979)

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Bollywood-Rezension: Parineeta – Das Mädchen aus Nachbars Garten (2005, mit Saif Ali Khan, Vidya Balan) – 7 Sterne

Ein Rausch aus Bildern und Musik. Zauberhafte Bilder voller Nostalgie und kolonialem Charme vor allem in der ersten halben Stunde; Lieder zum Dahinschmelzen; ätherisch, schwebend die lieblich herbe Vidya Balan. Und wieder mal kernig: Saif Ali Khan als musischer Unternehmersohn. Nur die Bösewichte in diesem Film haben zur Strafe Akne. Aber klar: Die Handlung reiht

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Thailand

Historische Malaysia-Kurzgeschichten rezensiert: Far Eastern Tales, von W. Somerset Maugham – 7 Sterne

W. Somerset Maugham bringt Kurzgeschichten aus dem Malaysia (damals Malaya) etwa der 1920er Jahre. Die Stories – oft 30 bis 50 Seiten lang – ähneln einander: Ein paar Leute unterhalten sich, oft auf dem Überseedampfer oder in England, dann kommt die große lange Rückblende nach Malaysia, zum Schluss kehrt Maugham in die erzählte Gegenwart zurück;

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Rezension US-Musical: Hello Dolly (1969, mit Barbra Streisand) – mit Trailer – 7 Sterne

Unterhaltsames, sehr aufwändiges Plüschmusical mit fulminanten Tänzen und beeindruckenden Massenszenen. Die fluffig-nostalische, Oskar-prämierte Musik klingt angenehm, aber ein wenig gleichförmig. Die Tänze und Gesangsnummern fügen sich nahtlos ins Geschehen ein und spielen auch mal im Park, in der Küche oder im Hutladen – so muss ein Musical sein. Allerdings betont die Choreografie bizarre Elastizität, Komik,

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Thailand

Rezension Kambodscha-Spielfilm: Das Reisfeld – Les gens de la riziere – Rice People (1994, Regie Rithy Panh) – 3 Videos – 7 Sterne

Der Spielfilm ums kambodschanische Dorfleben wirkt sehr nüchtern und dokumentarisch, dabei meist glaubwürdig. Wir folgen dem Leben im Reisbauern-Dorf von der Aussaat bis zur Ernte, lernen Reissorten und Gefahren kennen: Spatzen, Krabben, Schlangen, Stürme, Dornen, Nachbarn, Dorfvorsteher. Hier spielt wirklich alles an Originalschauplätzen, die Darsteller haben keine Schauspielschule besucht, sondern vielmehr zur Vorbereitung im Filmhaus

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Rezension deutscher Spielfilm: Die Könige der Nutzholzgewinnung (2006) – mit Trailer – 7 Sterne

Sehr schöner, sehr nüchterner, scheinbar realistischer Film in der hintersten ostdeutschen Provinz, der keinen falschen Glamour auftischt. Die Geschichte hat mich von Anfang an interessiert und bis zum Ende nicht losgelassen. Gelacht habe ich kaum, gelächelt öfter, ich habe das nicht als Komödie, sondern als zeitweise heiteres Fernsehspiel erlebt. Die wichtigeren Figuren sind alle unsymphatisch.

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