Alice Munro

Kritik 3 Kurzgeschichten aus: Too Much Happiness (2009), von Alice Munro

Diese Sammlung hat, warnt der Guardian, several stories featuring violent death Darum habe ich nach Vorrecherchen nur drei Geschichten gelesen. Doch schon dafür lohnt sich das Buch, dessen englische Ausgabe man wie üblich gebraucht günstig bekommt. Fiction (2009) – 7,5/10 Joyce und Jon leben auf einem einsamen Gehöft. Nach der Trennung heiratet Joyce Matt, doch…

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Rezension 5 Kurzgeschichten aus: Runaway, von Alice Monroe (2004) – 7/10

Gemeinsamkeiten: Mehrere Geschichten liefern Frauen, die sich weit mehr für Bildung und Künste interessieren als ihre provinzielle Umgebung: Juliet aus der Juliet-Reihe ist hochgebildet, vor allem in klassischen Sprachen, so wie auch die Hauptfigur Grace in der Geschichte “Passion” Robin in der Geschichte „Tricks“ interessiert sich mehr für Shakespeare als ihre kleinstädtische Umwelt Die Frauen…

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Kritik Kurzgeschichten aus: Der Mond über der Eisbahn, von Alice Munro (1986, engl. The Progress of Love) – 7/10

Wiederkehrende Eigenschaften: Bedeutungsvolle Symbole wie abblätternde Tapeten, verbleichende Fotos; lebendig gezeichnete Personen und Kulissen; hervorragende elegante Sprache (ich kenne nur das englische Original); Interessantes aus der Vergangenheit wird angedeutet und nicht erzählt; etwas zu viel Körperfunktion, Dreckiges, Böses überraschend, mehr als in späteren Bänden Wie in ihren anderen Sammelbänden meist auch: äußerlich interessieren mich Munro-Figuren…

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Kritik Kurzgeschichten: Offene Geheimnisse, von Alice Munro (1994, engl. Open Secrets) –7/10

Viele dieser Geschichten erschienen Anfang der 1990er im New Yorker. Sie spielen alle zumindest teilweise im selben Landkreis, zumeist in derselben fiktiven Kleinstadt Carstairs in der kanadischen Provinz. Einige Personen und Einrichtungen kehren mehrfach wieder, doch es gibt keine interessanten Querverbindungen zwischen den Kurzgeschichten. ICH MOCHTE: Alice Munro schreibt robust, oft hervorragend lesbar, weniger säuselnd…

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Kritik Kurzgeschichten aus: Wozu wollen Sie das wissen?, von Alice Munro (2006, engl. The View from Castle Rock) – 7/10

Die Geschichten sind wohl weniger fiktional als üblich – aber auch nicht pur faktisch, keine eidesstattlichen Versicherungen. Alice Munro schreibt im Vorwort:  I was doing something closer to what a memoir does – exploring a life, my own life, but not in an austere or rigorously factual way. I put myself in the center and…

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Kritik Kurzgeschichten aus: Glaubst du, es war Liebe?, von Alice Munro (1990, engl. Friend of My Youth) – 7/10

Wiederkehrende Themen: Todkranke Mütter und ihre erwachsenen Töchter; die Sexualität erwachsener Frauen, speziell der alleinstehenden oder mit einem kranken Mann; Untreue in Beziehungen; relativ schwache Männer (ausnahmsweise besonders starke); hartes Landleben in Kanada; religiöse Gruppierungen und ihr Lebensstil Bei vielen Büchern denke ich, man hätte kompakter formulieren können – Adjektive weglassen, umständliche Nebensätze als Substantivierung…

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Kritik Kurzgeschichten: Die Jupitermonde, von Alice Munro (1982, engl. The Moons of Jupiter) – 7/10

Viele der 11 Geschichten erschienen zuerst in Zeitschriften wie dem New Yorker und wurden für die Buchausgabe bearbeitet – so hat beispielsweise die Zeitschriftenversion von Dulse eine Ich-Erzählerin, die dann zwischen Buchdeckeln in die dritte Person mutiert. Ich kenne nur die Buchfassungen und habe die Geschichten „Jupitermonde“, “Bardon Bus” sowie “Mrs Cross and Mrs Kidd”…

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Kritik Kurzgeschichten aus: Was ich dir schon immer sagen wollte, von Alice Munro (1974, engl. Something I’ve Been Meaning to Tell You1974) – 7/10

Material – 7/10 Exfrau eines Schriftstellers denkt an gemeinsame Jahre und an einen Wasserschaden, an dem sie nicht unbeteiligt waren. Munro mischt unaufdringlich mehrere Zeitebenen, Geschichten und Themen. Einzelne Szenen klingen wie immer sehr lebendig,  die Ich-Erzählerin säuselt nonchalant und unselbsteingenommen. Hätte Munro die Aspekte “Wie Schriftsteller Material findet” und “Mann unterdrückt Frau (die das…

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Kritik Kurzgeschichten aus: Tanz der seligen Geister, von Alice Munro (1968, engl. Dance of the Happy Shades) – 7,33/10

Die Kurzgeschichten in Alice Munros erstem Sammelband sind relativ kurz, eingängig, teils ungewöhnlich lustig und überwiegend gut, also eine exzellente Einführung in ihr Werk. Die Szenario dieser Geschichten – das ländliche Kanada in den 30er bis 50er Jahren – kehrt in späteren Bändern immer wieder. Einige Texte zeigen den Kinderblick auf Erwachsene. Mehrfach erscheint das…

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Kritik Kurzgeschichten: Die Liebe einer Frau, von Alice Munro (1998, engl. The Love of a Good Woman) –7/10

Alice Munro (*1931, Nobelpreis 2013) schreibt sehr realistische, plastische Erzählstimmen und Dialoge. Ihre Kurzgeschichten wirken undramatisch unaffektiert und dadurch realistischer. Im Mittelpunkt stehen junge Frauen. Munro klingt minimalistisch präzis, ohne männliche Herbheit à la Raymond Carver oder teils Richard Yates. Jedes Wort sitzt. Munros jüngere Frauen sind teils künstlerisch interessiert, im kanadischen Hinterland der 1950er…

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Lese-Eindruck: Der Traum meiner Mutter, von Alice Munro (1998)

Die vier Geschichten im deutschen Band Der Traum meiner Mutter bilden die zweite Hälfte des engl. Originalbandes The Love of a Good Woman (1998). Die erste Hälfte des englischen Originals – ebenfalls vier Geschichten – kamen auf Deutsch unter dem Titel Die Liebe einer Frau heraus. Fünf der acht Geschichten aus dem englischen Original The…

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Kritik Kurzgeschichten: Liebes Leben, von Alice Munro (2012, engl. Dear Life) – 7/10 Sterne

Alice Munro schreibt sehr realistische, plastische Erzählstimmen und Dialoge. Ihre Kurzgeschichten wirken undramatisch sowie nicht geschriftstellert rundgeschliffen und dadurch vielleicht realistischer. Allerdings flanscht sie mehrfach sehr heterogene Handlungsteile aneinander und bringt wenig glaubhafte Wiederbegegnungen nach Jahrzehnten des Auseinanderseins. Munro klingt minimalistisch präzis, ohne männliche Herbheit à la Raymond Carver oder teils Richard Yates. Jedes Wort…

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Kritik Kurzgeschichten: How I Met My Husband; Train; etc, von Alice Munro – 8 Sterne

Amazon-Werbelinks: Alice Munro | Raymond Carver | Richard Yates | Richard Ford | John Updike   x von 10 Rotes Kleid – 1946 ᛫ aus der Sammlung Tanz der seligen Geister, 1968 (engl. Red Dress – 1946, aus Dance of the Happy Shades, Zeitschr.-veröff. 1965) 13jährige quält sich mit ihrer end-peinlichen Mutter und mangelnder männlicher…

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Kritik Kurzgeschichten: Himmel und Hölle, von Alice Munro (2001, engl. Hateship, Friendship, Courtship, Loveship, Marriage) – 6,5/10 Sterne

Allgemeines: Schon in der englischen Fassung haben die neun Geschichten im Schnitt je gut 35 Seiten – im Deutschen also wohl deutlich mehr. Alice Munro findet in ihren Kurzgeschichten passende, uneitle Worte – ohne Bling, ohne Schäkern, auf den Punkt. Sie beschreibt genaueste Beobachtungen, ohne langatmig zu werden, und die Dinge klingen so lebensecht, dass…

Kritik Kurzgeschichten: Himmel und Hölle, von Alice Munro (2001, engl. Hateship, Friendship, Courtship, Loveship, Marriage) – 6,5/10 Sterne Weiterlesen »

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