Komödie

Kritik Bayernkomödie: Was weg is, is weg (2012) – 7 Sterne – mit Video

Die Komödie vom oberbayerischen Land erinnert deutlich an Rosenmüller-Filme, aber auch an die Streifen der Serie Beste Zeit. Christian Lerch, Drehbuchautor bei Markus Rosenmüller, hat bei Was weg is, is weg Regie geführt und das Skript geschrieben. Und er hat es überfrachtet: Es gibt immer neue Nebenhandlungen – ein Onkel im Koma, ein Bruder mit […]

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Rezension TV-Spielfilm: Endlich Urlaub! (2005, mit Hannes Jaenikke, Heikko Deutschmann, Sonja Kirchberger) – 7 Sterne

Zwei Berliner Paare mit Kindern treffen zufällig vor dem Griechenland-Flug aufeinander und beharken sich schon beim Check-in. Doch es kommt noch schlimmer: Wirklich rein zufällig landen beide Paare im selben Ferienhaus, es wurde aus Versehen doppelt vergeben. Daraus entsteht eine gutbürgerliche Degeto-deutsche Rom-Kom oder ein Ferienstadl ganz klassisch mit verwechselten Schlafzimmertüren und Fast-Ehebrechern unterm Bett.

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Kritik TV-Spielfilm: Ich schenk‘ Dir einen Seitensprung (2002) – 5 Sterne

Degeto sei Dank: Es gibt hübsches (geschmäcklerisches) Ambiente, hübsche Kamera und sogar „Degetos“-Zigaretten. Das Münchner Gschichterl um Seitensprünge und Paare mit Feuerwehrmännern, Floristinnen, Barfrauen und Gebrauchtmode-Boutique-Inhaberinnen legt ein paar völlig unrealistische Drehungen hin, aber so bleibt der TV-Spielfilm vage unterhaltsam. Darum sind alle auch ein bisschen doofi. Gegen Ende dachte ich vorübergehend an Vier Hochzeiten

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Spielfilmkritik: Grasgeflüster (2000, mit Craig Ferguson, Brenda Blethyn) – 4 Sterne – mit Video

Eine Komödie vom Fließband, schnellverdaulicher Fluff ohne Ecken, ohne Kanten: Eine gestandene Dorfmadam (Brenda Blethyn) züchtet Marihuana und verkauft es an Großdealer, um die Zwangsversteigerung ihres Traumheims abzuwenden. Weil das Ganze in einem englische Küstenkaff spielt, baut das Drehbuch gleich noch ein Dutzend schrille Provinzkäuze mit ein. Anklänge an Local Hero sind wohl eingeplant. Und,

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Kritik TV-Spielfilm: Die Notlüge (2017, mit Wolfgang Hader) – 7 Sterne

Zwei Patchworkfamilien besuchen die Mutter des einen Mannes (Wolfgang Hader) zu ihrem 80. Geburtstag und spielen ihr ein längst zerbrochenes Familienidyll vor. Bald wird klar, dass da noch mehr im Argen liegt. Die bösen Ein-Zeiler kullern nur so aus der Kiste, schön trocken, mitunter recht boshaft, und das mit etwas Wiener oder Steirer Akzent. Erst

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Filmkritik: Unser Mann in Havanna, mit Alec Guiness (1958) – 6 Sterne – mit Video & Links

Die Romanverfilmung unterhält gepflegt und liefert ein paar interessante Variationen zum zugrunde liegenden Buch von Graham Greene, aber auch viele dicke Kuba-Klischees. Die Schwarzweiß-Bilder wirken teils gefällig, aber nie auffällig gut. Die Hauptfigur Wormold (Alec Guiness) erscheint deutlich lässig-ironischer und weniger sauertöpfisch als im Buch. Seine schon im Roman bizarre, 17jährige devot materialistisch-katholische Tochter Milly

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Filmkritik: Wellness für Paare (2016) – 7 Sterne – mit Trailer & Presse-Links

Der Ton dieser improvisierten Paargespräche klingt sehr natürlich, wie im echten Leben. Inhaltlich gilt das nicht ganz: Nach kurzem Geplänkel purzeln die Lebenslügen nur so heraus, im forcierten Tempo, allerseits: Verschwiegene Affäre, verschwiegene Pleite, verschwiegene Ängste, verschwiegener Ärger, drängender Kinderwunsch; diese reality ist äußerst scripted. Einige Figuren spielen auch zu kabarettistisch, andere scheinen momentweise über

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Filmkritik: Im weißen Rössl – Wehe, Du singst (2013, mit Diana Amft, Armin Rohde) – 6 Sterne – mit Trailer & Links

Grelles Comedy-Musical, das mit viel Produktionsaufwand auf trashige Kitsch-Parodie getrimmt wurde. Zwar wirkt vordergründig alles billig: die Plastikmusik, die grellen Farben und billigen CGI-Tricks, die banal absurde Story, die vulgären Figuren; doch tatsächlich steckt viel Arbeit und Idee darin. Gleichwohl: Wer das Hirn nicht im Schirmständer lässt, könnte leiden (ähnlich wie bei vielen Bollywoodfilmen). Ansonsten

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James-Bond-Kritik: Im Angesicht des Todes (1985, mit Roger Moore) – 5 Sterne – mit Video & Links

Der Film (engl. A View to a Kill) ist wenig ernst, sondern voller Ironie, Selbstironie und Humor, mitunter harmlos und kindlich – auch die technischen Spielereien erscheinen läppisch. Die Action ist mittelprächtig, teils auch auf Humor getrimmt, am besten wohl die von Willy Bogner inszenierte Skijagd gleich zu Auftakt. Die Handlung: unverständlich. Tropische Schauplätze: null.

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Filmkritik: Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück (Komödie 2014) – 6 Sterne – mit Video & Presse-Links

In der ersten Hälfte hält der Film eine zarte Balance aus wirklich komischer Komik und Melancholie, serviert in edel komponierten Bildern in abgetöntem, braun-blauem Chiaroscuro, dazu ein paar heiter unaufdringliche Animationen. Die Merksprüche zum Thema Glück klingen schlicht und doch nicht dämlich banal. Später kippt die Geschichte ins Dramatische, danach ins Rührselige, um (ironisch? Jedenfalls

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Rezension TV-Spielfilm: Probieren Sie’s mit einem Jüngeren (2000, mit Senta Berger) – 6 Sterne – mit Presse-Links

Reiche Lifestyle-Autorin Ende 40 (Senta Berger) heuert verarmten, aber knackigen Jungmann an, damit der vor der Öffentlichkeit ihren Liebhaber darstellt; denn das bringt Schlagzeilen und hoffentlich Auflage. Ein paar witzige Dialoge und drastische Sprüche zu Rollenklischees. Vor allem aber irrsinnige Verwicklungen (jeder mit jeder). Teils amüsant schnell, aber auch unrealistisch auf Effekt und schnelle Wendungen

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Rezension TV-Spielfilm: Altersglühen – Speed Dating für Senioren (2014, mit Mario Adorf, Senta Berger) – 7 Sterne – mit Presse-Links

Vergnüglicher, improvisiert gedrehter Quasselmarathon um gediegene Datingveranstaltung für ältere Mitbürger; ließ mich ein paarmal laut auflachen. Viele markante Gesichter in immer neuen Großaufnahmen, besonders in Erinnerung bleiben Senta Berger, Mario Adorf, Matthias Habich und Hildegard Schmahl. Verblüffend: Der Milchbubi-Moderator im Film ist Regisseur und Autor Jan Georg Schütte. Es gibt Altersglühen als TV-Spielfilm und in

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Rezension TV-Spielfilm: Männer ticken, Frauen anders (2011, mit Julia Koschitz und Tim Bergmann) – 6 Sterne – mit Video & Presseschau

Nichts in diesem Hochglanz-Büroturm-Stadl wirkt realistisch. Glatte Gesichter, glatte Böden, glatte Kameratechnik, aalglatte Manieren, außer auf dem ausgiebig gefilmten Herren-WC. Die Büros geschmackvollst grau in grau, und bunt die Lichter der Großstadt bei Nacht. Jeder intrigiert gegen jeden, alle 20 Minuten ein halber Gag, alle halbe Minute bombastisch eine neue Musik, gnadenlos, nie wird es

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Kritik Filmkomödie: Die Ferien des Monsieur Hulot (1953, von und mit Jacques Tati) – 7 Sterne – mit Video

Liebenswert, wie an einem gutbürgerlichen bretonischen Ferienstrand immer wieder kleine, skurrile Missgeschicke passieren, oft ausgelöst vom ungelenken Herrn Hulot/Tati, ausgedacht mit viel Fantasie, aber nie schrill. Eine Geschichte spielt sich hier zwar nicht ab, aber viele kleine, drollige Szenen zum Thema Sommerfrische am Meer. Es gibt kaum Dialoge, fast nur Geräusche – und zuviel immergleiche

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Filmkritik: Wie angelt man sich einen Millionär (1953, Komödie, mit Marilyn Monroe, Lauren Bacall) – 6 Sterne – mit Video

Ein netter, harmloser Spaß, ein Manhattanstadl. Das Skript stellt auf müde Scherze ab, ohne Realismusbezug wie etwa bei Billy Wilder, der Marilyn Monroe später viel besser zur Geltung brachte. Hier spielt sie ein blondes, kurzsichtiges Dummchen. Lauren Bacall wirkt reichlich matt, die ältere Betty Grable weit frischer. Studiokulissen und das erstmals überhaupt genutzte Cinemascope lassen

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Rezension Komödie: Bridget Jones’s Baby, mit Renée Zellweger, Colin Firth, Patrick Dempsey (2016) – 6 Sterne – mit Trailer

Etwas schrille, etwas flache, aber liebe und launige romantische Komödie um eine Jungvierzigerin, die schwanger wird – aber nicht genau weiß, von wem. Nun ringen zwei attraktive Männer um eine Schwangere, doch nur einer kann der Vater sein. Dieses heikle Szenario kostet das Drehbuch lustvoll aus – dabei wirkt der Verzicht auf den schon angesprochenen

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Filmkritik: Heute nacht geht was, 100 pro (dt. Komödie 2001) – 7 Sterne

Zwei Jungtwens stromern durch die Münchner Nacht, voll mit Testosteron und anderen verheerenden Drogen. Sie treffen auf schöne Frauen und ein paar Fäuste. Morgens um neun auf einem Vorort-Bahnhof ist alles vorbei. Die Handlung hat ein paar flotte Wendungen, an anderen Stellen hakt und und rumpelt es. Egal: Ken Duken und Luca Verhoeven spielen mit

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Filmkritik: Der ganz normale Wahnsinn – Working Mum (2011, Komödie, mit Sarah Jessica Parker, Pierce Brosnan) – 6 Sterne – mit Video

Ein hübscher Film mit ein paar pfiffigen dramaturgischen Ideen und gelegentlich guten Ein-Zeilern. Netter Fluff ohne angestrengten Realitätsbezug. Sarah Jessica Parker und Pierce Brosnan spielen ihre bewährten Figuren. Das Ende zeichnet sich von ganz weitem ab – nur dass es so schnulzig würde, war nicht zu ahnen. Regie Douglas McGrath, Skript Aline Brosh McKenna (auch

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Filmkritik Komödie: Ein Dorf sieht schwarz, (2016, fr. Bienvenue à Marly-Gomont, engl. The African Doctor) – 7 Sterne – mit 2 Videos

Distinguierte Kongolesen-Familie lässt sich in den 1970ern in einem französischen Dorf nieder und wird von den Alteingesessenen erst einmal kräftig gemobbt. Familienvater Zatoko wollte als Arzt praktizieren, doch seine Dorfpraxis bleibt meist leer. Der Film ist humorvoll, feel-good warmherzig – und schlicht: Hier die dummen verstockten weißen Dörfler; dort die lieben Afrikaner, die all die

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Rezension Spielfilm: 3 Zimmer/Küche/Bad (2012) – 8 Sterne – mit Video & Presselinks

Acht jüngere Twens zwischen Pubertät und erwachsen, zwischen Uni, Praktikum und Beruf, zwischen wechselnden Partnern und immer wieder zwischen Wohnungen und Städten – der halbe Film spielt in Umzugswagen und Kleinwagen auf der Autobahn, genau ein Jahr lang, mitunter kommt der Überblick abhanden. Die trockene Komödie besticht: Sie wirkt echt und kaum geschauspielert, das Lebensgefühl

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Filmkritik: Ein Augenblick Liebe (2014, mit Sophie Marceau) – 6 Sterne – mit Video & Links

Sophie Marceau ist moderne alleinziehende Mutter und verliebt sich in einen verheirateten Rechtsanwalt (François Cluzet). Der ist auch sehr angetan, will aber seine Familie eigentlich nicht riskieren. Oder doch? Sie schleichen umeinander herum. Der Film ist voller Klischees und platter Küchenpsychologie (O-Titel Une rencontre). Sophie Marceau als angebliche Erfolgsautorin klaut sich Cluzets Nummer aus dem

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Filmkritik: Die Erfindung der Liebe (2014, mit Mario Adorf, Sunnyi Melles) – 5 Sterne – mit Trailer & Presse

Maria Kwiatkowsky und Bastian Trost sind hier ein armes Pärchen. Darum soll Trost die todkranke, apathische Millionärin Sunnyi Melles heiraten. Diese Geschichte ist kitschig bis unrealistisch, allenfalls als manirierte Farce zu genießen (Buch und Regie Lola Randl). In einem zweiten Handlungsstrang sieht man immer wieder das Filmteam bei der Arbeit am Film, auch in Interviewszenen

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Kritik Hindi-Komödie: Jaane Bhi Do Yaaro (1983) – 7 Sterne – mit Video

Hohe Politiker, reiche Unternehmer, investigative Journalisten und kleine Straßenpolizisten – sie alle sind schändlich korrupt in dieser schnellen, kleinen Satire. Nur zwei bettelarme Fotografen aus Mumbai, die zufällig einen Mord auf Film bannen, stehen für das Gute im Menschen. Bemerkenswert, dass die staatliche Filmagentur NFDC diesen Streifen finanzierte (mit Naseeruddin Shah, Ravi Baswani, Om Puri,

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Rezension Bollywood-Komödie: Hungama (2003) – 7 Sterne – mit Presse-Links & Video

Dieser Film hat so viele Figuren, Intrigen und Nebenhandlungen, dass er 2:53 Stunden dauert. Es gibt absurde Verwechslungen, fatale Namensgleichheiten, gezielte Täuschung, wilde Prügelei und allerlei Hindi-Stadl-Schabernack – das Ganze immerhin ohne Längen, aber auch ohne Stars (zu den bekannteren Akteuren gehören Leinwanddebütantin Rimi Sen, die gelegentlich an Kareena Kapoor wie auch an Rani Mukherjee

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Tamil-Telugu-Film: Panchatantram (2002, mit Kamal Hassan)

In dieser flachen Komödie ist Kamal Hassan ein kanadischer Linienpilot mit hohem Frauenverbrauch. Dann aber heiratet er und wird monogam, bis ein Unglück geschieht. Im Weiteren mutiert Panchatantram (auch Panchathantiram) zeitweise zum Männerkumpelfilm. Kamal Hassan geriert sich betont pubertär-halbstark und posiert grundsätzlich im offenen Porsche und vor Hochhäusern. Schade um einen guten Schauspieler, aber genau

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Rezension Romantische Komödie: Brown Sugar (2002) – 5 Sterne – mit Video

Vieles an dieser romantischen Hiphopper-Komödie fühlt sich falsch an: die wenig überzeugende Liebe zum Hiphop, der schlechte Hiphop im Film, die teils sehr konstruierte und platte Handlung, der banale und unrealistische Luxus, einige flache Dialoge, teils sogar der coole Slang im O-Ton. Doch Brown Sugar produziert auch vergnügliche Wohlfühl-Momente und ist über weite Strecken angenehm

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Rezension Filmsatire: Thank You For Smoking (2005) – 7 Sterne – mit Video

Schnelle, witzige Komödie um einen amerikanischen Zigaretten-Lobbyisten. Viele bizarre, politisch sehr unkorrekte Dialoge, teils pfiffig gefilmt. Sehr unterhaltsam, auch wenn Hauptdarsteller Aaron Eckhart zu gut aussieht für einen Lobbyisten und im ganzen Film nicht eine Zigarette angezündet wird. Der gleichnamige, zugrundeliegende Roman wurde fürs Drehbuch stark gestrafft, vor allem die absurde Krimihandlung – Medien und

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Rezension Film-Komödie: Broadway Therapy, Regie Peter Bogdanovich (2014, engl. Titel She’s Funny That Way) – 4 Sterne – mit Video

Peter Bogdanovich versucht wieder eine Komödie. Doch was mit Is’ was, Doc, Paper Moon und Noises Off! gelang, funktioniert hier nicht: Die schönen blonden Menschen in schicken Kulissen erinnern eher an einen neueren Woody-Allen-Film. Sie sind dabei völlig unrealistisch konstruiert und produzieren zu wenig Gags. Die Screwball-Elemente mit horrenden Verwechslungen, peinlichen Begegnungen und rasanten Abläufen

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Rezension Komödie: Eins, zwei, drei (1961, R Billy Wilder, mit James Cagney) – 6 Sterne – mit Video

Die Kalter-Krieg-Komödie um einen Coca-Cola-Manager in Berlin feuert über 115 Minuten rasant einen Gag nach dem anderen ab (Regie Billy Wilder, mit James Cagney, Horst Buchholz, Pamela Tiffin, Mitautor die bewährte Humorfachkraft I.A.L. Diamond). Oft sind es derbe politische Witze, und die Deutschen erscheinen schadenfroh als Nazi- oder Kommunistentrottel, die Russen als Wodkatrottel. Schnitt, Musik

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Kritik romantische Komödie: Barfuß im Park (1967, mit Robert Redford, Jane Fonda) – 6 Sterne – mit Video & Presse-Links

Robert Redford und Jane Fonda ziehen frisch verheiratet in eine 1-Zimmer-Bruchbude in New York. Fonda ist ein naives, hysterisches, sexbesessenes Ding mit schönen Beinen, Redford ein spießiger Junganwalt. Ein schräger Nachbar und eine lächelnde Schwiegermutter komplettieren das Personal (Regie Gene Saks, O-Titel Barefoot in the Park). Die Schauspieler spulen einen routiniert gefälligen Witzreigen ab und

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Kritik Kinodrama: Blue Jasmine (2013, mit Cate Blanchett, Regie & Buch Woody Allen) – 6 Sterne – mit Trailer & Presse-Links

Cate Blanchett spielt sie alle an die Wand. Einerseits ist sie die verwöhnte, schöne Frau eines superreichen Anlagebetrügers. Doch zwischendurch sehen wir immer wieder Szenen aus ihrem späteren Leben – da flog sie aus ihrem Luxusparadies und lebt bei ihrer schlichten Adoptivschwester, einer Supermarkt-Angestellten mit Proll-Freunden, und wird zur Pillen und Alkohol schluckenden Psychopathin, die

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