Sachbuch

Rezension Sachbuch: Money Shot, von Lawrence C. Ross jr. (2007) – 5 Sterne

Lawrence C. Ross schreibt teilweise zu wortreich und angeberisch (S. 2): Lexington is a big figure in the other Hollywood, one of the leading actors in the industry. But what is the other Hollywood, you ask? Well, let me tell you. Das Taschenbuch von Thunder’s Mouth Press hat 290 sehr luftig bedruckte Seiten inklusive detailliertem…

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Rezension: Die Stimmen von Marrakesch, von Elias Canetti (Reisebericht 1967) – 7 Sterne

Canetti war 1954 in Marokko; er beginnt mit der Niederschrift jedoch erst in England, nach Rückkehr aus Nordafrika; das Buch erscheint erst 1967. So kann Canetti die Dinge einordnen und zusammenfassen – zum Beispiel schildert er in einem Kapitel drei verschiedene Begegnungen mit Kamelen. Dieses Prinzip vermeidet atemlose Unmittelbarkeit und produziert reflektiertere Texte. Sie wirkt…

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Thailand

Rezension Biografie: Jim Thompson, The Unsolved Mystery, von William Warren (1998) – 5 Sterne

Warren beschreibt das Leben des Thai Silk-Unternehmers Jim Thompson (*1906) in drei großen Teilen unchronologisch in dieser Reihenfolge: zuerst das Osterwochendende 1967, an dem Thompson in den malaysischen Cameron Highlands verschwand, dann sehr kursorisch Thompsons frühen Jahre als Architekt und Militär, danach ausführlicher über Thompsons Ankunft in Bangkok 1945, Thai-Innenpolitik, Thompsons Engagement für das Oriental-Hotel…

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Thailand

Rezension: Thailand, The Last Domino, von Richard West (Sachbuch 1991) – 7 Sterne

Journalist Richard West (1930 –2015) reist das Königreich in alle Richtungen ab. Doch abgesehen von ein paar Bierpreisen, Taxifahrern und räudigen Kötern liefert er kaum aktuelle Impressionen. West produziert vielmehr ein Feuerwerk aus historischen und soziologischen Notizen, das auch heute noch interessant klingt. So beginnt der Bangkok-Teil mit einer langen Geschichte der Königsdynastie, und dabei…

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Thailand

Rezension: Thailand Confidential, von Jerry Hopkins (Sachbuch 2005) – 5 Sterne

Ex-Rollings-Stone-Journalist, Elvis- und Jim-Morrison-Biograf Jerry Hopkins liefert viele kurze Beiträge, die sich nicht zu einem Ganzen fügen – Slumkinder, die Chirurgie einer Geschlechtsumwandlung, thailändische Höflichkeit, Fischsauce, gegrillte Insekten, Elefanten, Raubkopien, Kautschuk, Backpacker, ein Aufenthalt im teuersten Krankenhaus des Landes, alles bekommt drei oder fünf Seiten. Im Abschnitt über Polizeimorde an mutmaßlichen Drogenhändlern verschweigt Hopkins die…

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Rezension: Tianchi: Unterwegs in China und Tibet, von Vikram Seth (Tibet-Reisebericht, 1983, engl. From Heaven Lake) – 7 Sterne

1981 reist der indische Doktorand Vikram Seth zwei Monate lang vom nördlichen China über Land nach Süden, durch Tibet bis nach Nepal – zunächst per Eisenbahn, später vor allem in LKWs. Er kämpft mit Visumproblemen, zerstörten Brücken und quicklebendigen Flöhen. Seth spricht Chinesisch, aber nicht Tibetanisch. Er schildert vor allem Reiseschwierigkeiten und Reisebekanntschaften mit wenigen…

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Rezension: Zwei Leben, von Vikram Seth (Doppelbiografie, 2005, engl. Two Lives) – 7 Sterne

Fazit: Seth erzählt teilweise spannend, teilweise zu ausführlich von zwei noblen, gebildeten Menschen mit sehr ungewöhnlichen Biografien zwischen Nordindien, Berlin, London und exotischen Kriegsschauplätzen. Viele Briefauszüge, Fotos und Reproduktionen machen die Geschichte lebendig. Mehrfach lässt sich Vikram Seth jedoch von seinem Material mitreißen – so zitiert er die Briefe und Schicksale von Hennys Freunden zu…

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Rezension: Christiane und Goethe. Eine Recherche, von Sigrid Damm (Biografie 1998) – 7 Sterne –mit Presse-Links

Mehr Erfolg mit weniger Verben: Germanistin Damm beendet viele Sätze ohne Zeitwort – das klingt je nach Kontext und Geschmack emotional, gehetzt, impressionistisch, zu privat oder wie mündliche Rede. Manchmal sogar nur ein „Satz“, vom Verbe befreit, in einem Absatz. Peter Brauns Weimarer Geschichten: Von Goethe bis Schiller. Eine Spurensuche (2009) liefern streckenweise einen ähnlichen…

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Rezension: Goethes letzte Reise, von Sigrid Damm (Biografie 2007) – 7 Sterne

Mein Fazit: In ihrer romanhaft erzählten Biografie springt Sigrid Damm zu häufig zwischen den verschiedenen Phasen in Goethes langem  Leben – nicht nur beim Wechsel zwischen Rahmenhandlung und Rückblenden, sondern auch innerhalb der Rückblenden. Die Rahmenhandlung (Goethes Reise nach Ilmenau ein knappes Jahr vor seinem Tod) erscheint zu selten und gerät aus dem Blick. Damm…

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Rezension: Das Leben des Friedrich Schiller. Eine Wanderung, von Sigrid Damm (Biografie 2004) – 6 Sterne

Der Sound erinnert deutlich an Damms Kassenschlager Christiane und Goethe (1998) oder an Damms Goethes letzte Reise (2007): Damm platziert Stummelsätze ohne Verb, oft mehrere hintereinander, manchmal ganze Absätze ohne Verb. Ein kompletter Absatz von S. 66 der Insel-TB-Ausgabe (1. Aufl. 2009): Zwischen ihm und Schiller große Sympathie offenbar, sofort das vertraute Du. Der Beginn…

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Rezension: Philippinen. Unterwegs im Land der 7000 Inseln, von Thilo Thielke (2011) – 7 Sterne

Journalist Thilo Thielke (sic) plaudert locker-flockig dahin, füttert sein joviales Parlando in den ersten zwei Teilen mit vielen interessanten Fakten und Begegnungen. Erschienen ist das Buch 2011, Thielke meldet gerade noch den Amtsantritt von Präsident Benigno „Noynoy“ Aquino III. Ich hatte die „2. Auflage 2015“, die offenbar auf dem Stand von 2011 blieb. Dies ist…

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Philippinen-Reiseführer 2016: 3 aktuelle Bände im Vergleich – Lonely Planet, Rough Guide, Stefan Loose

Ich habe die Bücher vor allem für Luzon und für Landeskunde benötigt, kaum für andere Inseln und allgemeine Philippinen-Tipps. M.E. sollte man zusätzlich zum Reiseführer eine GPS-Landkarte im Handy nutzen, das ist online oder offline möglich; bei Wanderungen oder allgemein in offenem Gelände sind auch Satellitenbilder mit GPS-Position gut; eine philippinische SIM-Karte bekommt man unkompliziert…

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Rezension: In der Südsee/In the South Seas, von Robert Louis Stevenson

Robert Louis Stevenson (1850 – 1894; Dr. Jekyll and Mr. Hyde; Die Schatzinsel) verbrachte mehrere Jahre in der Südsee und lernte auf ausgedehnten Reisen zahlreiche Inseln kennen. In der Südsee/In the South Seas sammelt seine Reiseberichte aus dieser Region – also nicht die fiktiven Erzählungen, die sich zum Beispiel im Buch South Sea Tales finden….

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Romankritik: Under the Wide and Starry Sky, von Nancy Horan (2014, fikt. Stevenson-Biografie) – 6 Sterne – mit Presse-Link

Nancy Horan fiktionalisiert das gemeinsame, ungewöhnliche Leben des Schriftstellers Robert Louis Stevenson ((1850 – 1894; Dr. Jekyll und Mr. Hyde, Die Schatzinsel) und seiner Frau Fanny von 1875 bis 1894 in Frankreich, Großbritannien, USA und in der Südsee. Horan stützt sich auf zahlreiche Biografien, Originalbriefe und -tagebücher ihrer Protagonisten. Sie schreibt überwiegend aus der Sicht…

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Kritik Biografie: Myself & the Other Fellow. A Life of Robert Louis Stevenson, von Claire Harman (2005) – 7 Sterne – mit Presse-Link

Harman schreibt ein lebendiges, fast schon bezwingendes Englisch, das stets fesselt, ohne  angestrengt unterhalten zu wollen. Sie verwendet jedoch auch mehr mir unbekannte englische Wörter als andere Autoren. Harman scheut weder (als solche deklarierte) Spekulationen noch robuste Urteile. Das gilt nicht nur für literarische Kommentare – einige Stevenson-Bücher nennt sie „perfect duds“ (S. 110) –…

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Kritik Frankreich-Bericht: French Spirits (2002), von Jeffrey Greene – 6 Sterne – mit Kritiken

Der US-Literaturprofessor und Dicher Jeffrey Greene und seine US-Partnerin Mary, promovierte Biologin und Laborleiterin beim Pasteur-Institut, kaufen 1992 ein verfallenes Pfarrhaus im burgundischen Kaff Rogny-les-Sept-Écluses, zwei Stunden südlich von Paris. Greene erzählt amüsant vom Renovieren, von seinen Nachbarn und seiner Hochzeit in der neuen Immobilie, die jedoch nur am Wochenende bewohnt wird. Gelehrte Vergleiche und…

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Rezension Arzt-Memoiren USA, Kongo: A Doctor’s Life: Unique Stories, von William T. Close (2001) – 6 Sterne

William T. Close (1924 – 2009) blickt auf ein langes, abenteuerliches Arztleben zurück. Er ist zudem Vater der berühmten US-Schauspielerin Glenn Close, die ihm und seiner Frau ein liebevolles Vorwort geschrieben hat. Auf etwa 48 Seiten beschreibt Close seine dramatischen Arzt-Anfänge in New Yorker Armenvierteln seit den 1950er Jahren. Dann folgen etwa 110 Seiten über…

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Buchkritik: Verbrannte Tage, von James Salter (Autobiografie 1997, engl. Burning the Days) – 7 Sterne

Salter (1925 – 2015) schreibt nicht streng chronologisch: Tritt eine neue Figur auf, erzählt er ihr Schicksal oder seine Beziehung zu ihr mitunter gleich über die nächsten Jahrzehnte hin, wenn auch nur auf wenige Seiten. Militär- und Autorenzeit überlappten sich in Salters Leben deutlich, aber er erzählt die entsprechenden Episoden in getrennten Buchteilen. Eisig klarer…

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Rezension Deutsch-Bücher: Der die was? (2007) und Wie wer das? (2009), von David Bergmann – 7 Sterne – mit Links & Video

Mit etwa 22 beginnt der deutschstämmige Amerikaner David Bergmann Deutsch zu lernen; mit 25 zieht er von Chicago nach Göttingen und Hamburg, um sich weiter in die Sprache zu vertiefen. Davon handeln Der die was? (2007) und Wie wer das? (2009) – zwei in Konzept, Stil und Inhalt sehr ähnliche Bücher. Der Erstling erschien 2012…

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Sebastian Haffner: Rezension der Haffner-Biografien von Uwe Soukup (2001) und Jürgen Peter Schmied (2010) – 7 Sterne – mit Video

Diese zwei Bände über Sebastian Haffner habe ich gelesen: Uwe Soukup: Ich bin nun mal ein Deutscher – Sebastian Haffner (2001) Jürgen Peter Schmied: Sebastian Haffner, Eine Biografie (2010) Uwe Soukup: Ich bin nun mal ein Deutscher – Sebastian Haffner (2001) Soukup liefert viel Zeitkolorit und Begleitumstände. Wenn ihm danach ist, beschreibt er auch Bedingungen…

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Kritik US-Reisebuch: Deep South, von Paul Theroux (2015) – 7/10 – mit Presse-Links

Paul Theroux reist 2012 und 2013 mehrfach länger durch die US-Südstaaten, so dass er in Deep South auf 440 Seiten über alle vier Jahreszeiten berichten kann. Theroux schreibt äußerst flüssig und lesbar (ich hatte die englische Ausgabe). Er besucht fast nur Kleinstädte und fast ausschließlich kleine Leute und Mittelschichtangehörige – häufig Pastoren und Mitarbeiter von…

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Kritik Monografie: A Turn in the South, von V.S. Naipaul (1989) – 7/10 – mit Presse-Links

V.S. Naipaul redet in den US-Südstaaten mit Politikern, Bürokraten, Autoren (u.a. Anne Rivers Siddons, Eudora Welty), mit Juristen, Geistlichen, seltener mit Arbeitern oder Bauern, und er berichtet nachdenklich von seinen Gesprächen. Keiner gibt Interviews so interessant wieder wie Naipaul – gut zuhörend, scheinbar neutral, intelligent, aber doch mit eigenen Gedanken und Interpretationen. Naipaul (1932 –…

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Online-Service: Schnelle Nachricht zu interessanten Neuerscheinungen

Wer sich bei Author Alerts mit E-Mail-Adresse anmeldet, erhält Meldungen zu Buch-Neuerscheinungen in den Posteingang (oder per RSS) – getrennt wählbar nach Taschenbuch, Hardcover und E-Buch. Ein paar überflüssige Mails bekommt man auch: Denn Wiederveröffentlichungen alter Schinken werden eigens wie Neuerscheinungen gemeldet; und gibt es mehrere Autoren eines Namens, lässt sich die Zahl der Meldungen…

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Rezension Reportage-Buch: Weiße Plantagen, von Érik Orsenna (2006, über Baumwolle) – 4 Sterne – mit Pressekritiken

Orsenna besucht Baumwoll-Anbaugebiete und ihre Macher in Mali, USA, Brasilien, Ägypten, Usbekistan, China und Frankreich. Er schreibt vage lyrisch und ohne Tiefgang: weder sozial, wirtschaftlich, politisch noch menschlich wird es interessant (seine tatsächlich wissenschaftlichen Texte veröffentlicht Orsenna unter einem anderen Namen). Er redet oft mit leichtem Spott, der teils wie eingebildete Besserwisserei anmutet. Häufig klingt…

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Rezension historisches Indien-Buch : The Fishing Fleet, Husband-Hunting in the Raj, von Anne de Courcy (2012) – 6 Sterne – mit Presse-Links

Die erfahrene Historikerin und Biografin de Courcy schreibt über Engländerinnen, die bis 1947 nach Indien reisten, um dort einen englischen Ehemann zu finden – in England herrschte Männermangel. Der Schwerpunkt liegt auf den Jahren 1895 – 1935. Mein Phoenix-Taschenbuch hat 314 Seiten Haupttext mit 22 Kapiteln plus Vorwort, Einführung, Nachwort; 32 Kunstdruck-Fotoseiten; 1 Doppelseite Landkarte;…

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Rezension Geldfälscher-Biografie: Blütenträume, von Christoph Gottwald (2010) – 4 Sterne – mit Links & Video

Hans Jürgen Kuhl fälschte die besten Dollarscheine Europas (sagt er) und saß mehrfach ein. Christoph Gottwald schrieb Kuhls Geschichte auf und präsentiert Kuhl dabei als Ich-Erzähler mit Schnodderschnauze. Nur ein Drittel der rund 330 Seiten behandeln jedoch das Geldfälschen, die Strafprozesse und die Gefängniszeit. Der Rest ist Kuhls bewegtes Leben: Vorstadtstrizzi in Köln mit Porsche;…

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Rezension Zitate-Sammlung: The Irrepressible Churchill, Hg. Kay Halle (1985) – 3 Sterne

Auf über 300 Seiten bringt Kay Halle launige Churchill-Zitate, chronologisch, doch immer wieder in neuem Zusammenhang – Buchauszüge, Reden-Auszüge, Korrespondenz, aufgeschnappte Wortwechsel, gelegentlich eine Karikatur. Einige Zitate wurden deutlich gekürzt, erkennbar an drei Pünktchen – das Zitat auf Seite 40 oben hat in 18 Zeilen 16mal drei Pünktchen. Lesbar ist anders. Über jedem Zitat erscheint…

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Rezension Biografie: Churchill, von Sebastian Haffner (1967) – 6 Sterne – mit Presse-Links

Ein Band in der Reihe rororo Monographien, der später auch außerhalb der Reihe erschien. Meine rororo-Ausgabe hat gut 160 Seiten Haupttext (plus Anhang), durchsetzt mit Bildern in passabler Druckqualität, die manchmal 50 Prozent einer Doppelseite ausfüllen. Fazit: Haffner (1907 – 1999) schreibt einen bezwingenden, überzeugenden Ton – manchmal fast schon autoritär bis rabiat -, man…

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Rezension Historiker-Buch: In Search of Churchill, von Martin Gilbert (1994) – 7 Sterne

Martin Gilbert hat viele Bücher über Winston Churchill geschrieben, u.a. war er maßgeblich an der achtbändigen Biografie beteiligt, dazu eine einbändige Biografie, Monografien und Dokumentenbände. Auf den gut 330 Seiten von In Search of Churchill schildert Gilbert (1936 – 2015) seine Recherchen und Begegnungen. Es ist wohlgemerkt kein Ersatz für eine Churchill-Biografie. Fazit: Martin Gilbert…

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Churchill

Rezension der einbändigen Churchill-Biografien von Martin Gilbert (1991) und Roy Jenkins (2001) – mit Presse-Links

Die Engländer hatten nicht nur die interessanteste Figur des 19. Jahrhunderts, sie hielten den Titel auch im daran anschließenden Zentennium. Und Winston Churchills (1874 – 1965) ungemein ausgefülltes, langes Leben ist seit frühester Kindheit durch Briefe, Bücher, Fotos und Akten durchgängig dokumentiert – perfektes Biografenfutter. Ich habe diese zwei ähnlich langen, doch äußerst unterschiedlichen Biografien…

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Rezension Murphy-Biografie: Living Well Is the Best Revenge, von Calvin Tomkins (2013) – 7 Sterne

Die US-Amerikaner Gerald und Sara Murphy hatten ein hochinteressantes Leben. Calvin Tomkins schreibt hier vor allem über die 1920er Jahre, als die Murphys ohne Geldsorgen in Paris und Südfrankreich mit Picasso, Cole Porter, F. Scott Fitzgerald, Hemingway und anderen Kulturgrößen verkehrten, große Feste in ihrer Villa America mit Mittelmeerblick gaben. Das dünne Bändchen ist schnell…

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