US-Südstaaten

Bücher mit Pidgin-Englisch

Vergnügliches Pidgin-Englisch liefern u.a. die folgenden Romane und Kurzgeschichten im englischen Original: US-Südstaaten: die Kurzgeschichten von Eudora Welty aus den US-Südstaaten, Highlights für mich Petrified Man und Why I Live at the P.O. Jay McInerney im Südstaaten-Roman The Last of the Savages Mark Twain u.a. in Huckleberry Finn Kate Chopin (Spezialität: Louisiana Creole mit frz….

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Kritik Kurzgeschichten von Eudora Welty: The Collected Short Stories bzw. Ein Vorhang aus Grün (engl. A Curtain of Green, 1941) – 7/10

Mein persönliches Fazit zu Collected Stories oder A Curtain of Green: Es gibt zwei Highlight-Geschichten voll drolligem Dialog, für die allein der Kauf lohnt (egal ob Collected Stories oder A Curtain of Green). Ein paar weitere Geschichten fand ich ok, und viele haben mich gar nicht angesprochen – zu elegisch, zu gruselig. Mundart: In den…

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Kritik Kurzroman. Eudora Welty: The Ponder Heart (1953) – 6 Sterne

Die Ich-Erzählerin berichtet mit unterhaltsamer Schnatterschnauze vom Leben in der Mississippi-Kleinstadt Clay und von ihrem Onkel Daniel Ponder, der sich eine viel zu junge (und zu dünne) (und zu arme) Braut anlacht. Eudora Welty (1909 – 2001) kreiert eine fulminante Ich-Erzählerin aus Fleisch und Blut. Die redet teils direkt zum Leser: I size people up:…

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Rezension (Kurz-)Geschichten: Die Ballade from traurigen Café, von Carson McCullers (1951, engl. The Ballad of the Sad Café) – 7 Sterne – mit Video & Kritiken

Fazit: Hauptattraktion ist McCullers‘ punktgenauer, trockener Erzählton. Ihre Figuren in der Geschichtensammlung The Ballad of the Sad Café sind melancholisch und einsam, einige wirken auch bizarr bis rätselhaft. Die nicht verbundenen Kurzgeschichten liefern eher Stimmung als Handlung – das aber exzellent. Zwei Geschichten sind schlicht zu merkwürdig und lassen den Leser kalt. Das Büchlein ist…

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Rezension: Peach Tree Road, von Anne Rivers Siddons (1989) – 6 Sterne – mit Presse-Links

Fazit am Roman-Ende nach 817 Seiten: Rivers Siddons spannt einen schönen, runden Bogen über 50 Jahre Atlanta seit den späten 1930ern. Die Stadt wird dem Leser fast zur Heimat, die Hauptfiguren gehören zur Familie. Die Sprache ist leicht und mit unspektakulären Dialogen, die Handlung überwiegend gelungen konstruiert; Siddons verbindet die Hauptcharaktere schön mit Zeitströmungen und…

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Romankritik: Die Abenteuer des Huckleberry Finn, von Mark Twain (1884, engl. The Adventures of Huckleberry Finn) – 7 Sterne

Vordergründig wirkt es wie ein Jungs-Abenteuer-Buch, wie eine Tom-Sawyer-Fortsetzung: Verwahrloster Dorfjunge und entlaufener Sklave hausen auf einer unbewohnten Mississippi-Insel und reisen wochenlang per Floß flussabwärts, treffen Banditen, überstehen Schießereien. Doch Mark Twain erzählt so plastisch und detailliert – er war selbst Mississippi-Lotse gewesen –, dass es manchmal wie ein realistischer Expeditionsbericht klingt. Außerdem bringt Twain…

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Kritik US-Reisebuch: Deep South, von Paul Theroux (2015) – 7/10 – mit Presse-Links

Paul Theroux reist 2012 und 2013 mehrfach länger durch die US-Südstaaten, so dass er in Deep South auf 440 Seiten über alle vier Jahreszeiten berichten kann. Theroux schreibt äußerst flüssig und lesbar (ich hatte die englische Ausgabe). Er besucht fast nur Kleinstädte und fast ausschließlich kleine Leute und Mittelschichtangehörige – häufig Pastoren und Mitarbeiter von…

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Kritik Monografie: A Turn in the South, von V.S. Naipaul (1989) – 7/10 – mit Presse-Links

V.S. Naipaul redet in den US-Südstaaten mit Politikern, Bürokraten, Autoren (u.a. Anne Rivers Siddons, Eudora Welty), mit Juristen, Geistlichen, seltener mit Arbeitern oder Bauern, und er berichtet nachdenklich von seinen Gesprächen. Keiner gibt Interviews so interessant wieder wie Naipaul – gut zuhörend, scheinbar neutral, intelligent, aber doch mit eigenen Gedanken und Interpretationen. Naipaul (1932 –…

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Rezension: The Short Stories of F. Scott Fitzgerald – A New Collection, Hg. Matthew J. Bruccoli (1989) – 7 Sterne

160 Kurzgeschichten soll F. Scott Fitzgerald geschrieben haben, dieser Band bringt 43 von ihnen auf gut 772 Seiten. Fitzgerald schrieb Kurzgeschichten meist, um schnelles Geld zu verdienen und freie Zeit für seine Romane zu gewinnen; er redete manchmal verächtlich über seine Kurzgeschichten-Arbeit, und manche Kritiker tun alle Kurzgeschichten als Kommerzware ab. Doch Fitzgerald erzählt auch…

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Romankritik: Das Haus Savage, von Jay McInerney (1997, engl. The Last of the Savages) – 8 Sterne

Will Savage ist Sohn reicher Grundbesitzer im US-Süden, liebt jedoch Bluesmusik, die Kultur der Afroamerikaner und wird Musikmanager. Ich-Erzähler Patrick Keane beschreibt Wills und sein eigenes Leben über 30 Jahre. Drei Viertel des Buchs behandeln die Jahre, in denen die Hauptfiguren etwa 18 bis 25 Jahre alt sind. Wir lernen viel über das Studieren in…

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Rezension US-Inder-Spielfilm: Mississipi Masala (1991, mit Denzel Washington; mit Trailer & 2 Szenen) – 8 Sterne

Inder ziehen aus Uganda in den US-Süden, betreiben dort ein Motel – und erleben einen Clash der Kulturen. Mira Nairs „Mississippi Masala“ greift nicht so ans Herz wie ihr „Salaam Bombay“ und fließt nicht so grandios dahin wie ihre Filme „Monsoon Wedding“ oder „Der Namensvetter“. Multikultur: Aber Mira Nairs 91er „Mississippi Masala“ ist so multikulti…

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Rezension US-Südstaaten-Spielfilm: The Help (2011) – mit Trailer – 7 Sterne

Ja, der Film hat mich gut unterhalten, über 2:25 Stunden hinweg: Schöne Bilder, eine bewegende Geschichte, lebhaftes Spiel, sympathische Figuren, interessante Interieurs, trotz aller Tragik und Konflikte gut verdauliche Kost. Dazu passen die Film-Macher, die man auf der DVD in sehenswerten Begleitfilmen kennenlernt – Buchautorin, Regisseur, Produzenten, Schauspieler, sie alle sind Kindheitsfreunde und drehten in…

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Mississippi-Doku: Ol‘ Man River (2007) – mit Trailer – 6 Sterne

Die Doku beschreibt den Mississippi von der Quelle bis zur Mündung. Ein Abstecher führt auch den Missouri hinauf, der in den Mississippi mündet. Dabei konzentrieren sich die Autoren Michael Schlamberger und Steve Nicholls ganz auf zwei Punkte: Tiere und Geschichte. Andere Aspekte blenden sie dagegen völlig aus, zum Beispiel aktuelle Politik, urbanes Leben, Umweltprobleme, Pflanzenwelt…

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