Interkulturell

Rezension Reisebuch: Indonesien und so weiter, von Elizabeth Pisani (2014, engl. Indonesia etc.) – 8 Sterne – mit Presse-Links

Fazit: Wenn auch nicht ganz homogen, so doch ebenso unterhaltsam wie informativ: dies ist eins der besten Hot Country-Bücher, die ich kenne. Pisani schreibt warmherzig, intelligent und witzig ohne Schmalz und Verklärung, dabei mit verblüffenden Ausdrücken und Vergleichen (ich kenne nur das englische Original und kann die Eindeutschung nicht beurteilen). Statistisches und Geschichtliches mit Tiefgang…

Rezension Sprechbücher: Indonesisch Wort für Wort, plus Wörterbuch (Reise KnowHow) & Indonesian Phrasebook (Lonely Planet ) – je 7 Sterne

  Nach Indonesien habe ich diese zwei Sprechbücher mitgenommen: Lonely Planet: Indonesian Phrase Book & Dictionary (6th Edition 2012) Reise KnowHow: Kauderwelsch plus. Indonesisch Wort für Wort plus Wörterbuch (2. Auflage 2016) Das Reise-KnowHow Sprechbuch mit ganzen Sätzen für Touristen hat mir besser gefallen als das englische Indonesian Phrasebook & Dictionary von Lonely Planet. Normalerweise…

Rezension: Yolanda, von Julia Alvarez (Roman 1997, engl. Yo!) – 7 Sterne – mit Video

Die Handlung: Lehrerin Yolanda hat einen Roman geschrieben, in dem sie unverblümt das wirkliche Leben in ihrer Familie schildert. Mutter, Vater und ihre drei Schwestern sind empört, brechen teils den Kontakt ab. Der Roman erzählt zunächst aus verschiedenen Perspektiven davon, wie die über die USA verstreuten Familienmitglieder sich einerseits entrüsten, andererseits um Familienzusammenhalt ringen. Dann…

Romankritik: Anita and Me, von Meera Syal (Einwanderer-Roman, 1996) – 7 Sterne – mit Video & Presse-Links

Einfühlsam, informativ und oft lustig, aber nie schrill beschreibt Meera Syal in ihrem Romanerstling gleich drei verschiedene Welten in einer: das Innenleben einer Neun- oder Zehnjährigen, ziemlich frühreif indische Einwanderer im England der 1960er ein englisches Bergbaudorf Das liest sich grundsätzlich interessant, leicht und unterhaltsam; aber Schwächen gibt es auch: So wird Syal mitunter zu…

Rezension: Die Stimmen von Marrakesch, von Elias Canetti (Reisebericht 1967) – 7 Sterne

Canetti war 1954 in Marokko; er beginnt mit der Niederschrift jedoch erst in England, nach Rückkehr aus Nordafrika; das Buch erscheint erst 1967. So kann Canetti die Dinge einordnen und zusammenfassen – zum Beispiel schildert er in einem Kapitel drei verschiedene Begegnungen mit Kamelen. Dieses Prinzip vermeidet atemlose Unmittelbarkeit und produziert reflektiertere Texte. Sie wirkt…

Rezension: Tianchi: Unterwegs in China und Tibet, von Vikram Seth (Tibet-Reisebericht, 1983, engl. From Heaven Lake) – 7 Sterne

1981 reist der indische Doktorand Vikram Seth zwei Monate lang vom nördlichen China über Land nach Süden, durch Tibet bis nach Nepal – zunächst per Eisenbahn, später vor allem in LKWs. Er kämpft mit Visumproblemen, zerstörten Brücken und quicklebendigen Flöhen. Seth spricht Chinesisch, aber nicht Tibetanisch. Er schildert vor allem Reiseschwierigkeiten und Reisebekanntschaften mit wenigen…

Rezension Indien-Kurzgeschichten: Eine Witwe mit Geld, von Ruth Prawer Jhabvala (1986, engl. Out of India) – 7 Sterne – mit Presse-Links

Die Kurzgeschichten des Bandes Eine Witwe mit Geld (engl. Out of India) erschienen bereits in vier früheren Geschichtensammlungen zwischen 1963 und 1976 und meist auch in Zeitschriften. Prawer Jhabvala schreibt vor allem über das Leben in Delhi, seltener aus anderen Teilen Indiens; mal aus Sicht von Europäern, die in Indien leben, mal aus einheimischer Perspektive.…

Rezension Indien-Roman: Esmond in India, von Ruth Prawer Jhabvala (1957) – 7 Sterne

Sehr viel passiert hier nicht: Eine Ehe bröckelt, eine wird mühsam eingefädelt, doch Ergebnisse bleiben aus. Ruth Prawer Jhabvala schildert den Alltag mehrerer indischer Mittelschichtfamilien trotz mangelnder Action unterhaltsam und liebevoll ironisch, mit treffenden Details und sehr indischer Atmosphäre – das Essen, die Märkte, die komplizierten Sitten und Traditionen. Amazon-Werbelinks zu Büchern: Ruth Prawer Jhabvala…

Rezension Einwanderer-Roman: Bloß (k)eine Hochzeit, von Bali Rai (2001, engl. (Un)arranged Marriage) – 7 Sterne

Manjit ist in England aufgewachsen, doch seine konservative und ungebildete indische Punjabi-Familie will ihn 17jährig mit einer Punjabi-Frau verheiraten, die er nicht kennt und nicht will. Autor Bali Rai, der in ähnlichen Umständen aufwuchs, schildert vor allem, wie sich der intellektuelle Manjit von seiner Familie abhebt und immer verzweifelter gegen die arrangierte Ehe sträubt –…

Rezension Thailand-Bericht: Touch the Dragon, von Karen Connelly (1992) – 8 Sterne

Die 17jährige Kanadierin Karen Connelly verbringt 1986/87 ein Jahr in einer nordthailändischen Kleinstadt. Sie lebt bei örtlichen Familien, geht in die Schule, lernt Sprache, Schrift und traditionelle Tänze, ist voll eingebettet. Connelly berichtet sehr persönlich, sehr bewegend und mitunter sehr poetisch von ihren Eindrücken. Wir lernen ihre Familien, ihre Mitschüler, Lehrer, Markthändler und ihren Alltag…

Filme und Bücher über Weiße in Indien (Auswahl) – mit 5 Videos

In diesen Filmen und Büchern (Auswahl) agieren Europäer oder Amerikaner in Indien – von den Anfängen der Kolonialzeit bis heute: Filme: 2015, Filmkomödie engl. Rentner in Indien: Best Exotic Marigold Hotel 2 2014, Filmkomödie Bayern in Indien: Beste Chance (Regie Markus H. Rosenmüller) 2014, Doku Bayerin liebt Inder: Amma und Appa 2011, Filmkomödie engl. Rentner…

Buchkritik: The Elephanta Suite, von Paul Theroux (2007) – 7 Sterne

In drei längeren Erzählungen à 80 bis 100 Seiten beschreibt Paul Theroux Amerikaner, die teils beunruhigende Begegnungen mit der indischen Realität haben – jenseits üblicher Reiseerlebnisse in Indien. Dabei geht es um sexuelle Abenteuer, Käuflichkeit und finanzielle Macht, Schuldgefühle und Angst vor der Fremde und um Spirituelles: Ein reiches älteres Unternehmer-Ehepaar bandelt mit armen Hotelangestellten…

Romankritik: Die sonderbare Karriere der Frau Choi, von Birgit Vanderbeke (2007) – 7 Sterne

Ihr Tonfall ist sehr eigen, doch nie eitel und aufdringlich. Leichthändig und beflissen säuselnd verbindet Birgit Vanderbeke ihre fiktive südfranzösische Dorfchronik ca. 1990 – 2002 mit Schmetterlingskunde, Lokalpolitik, Pilzarten, Forensik, einer Fußball-WM, DTP sowie fernöstlicher Architektur und Küche Das klingt keinen Moment lang angelesen und aufgepfropft, Vanderbeke beschreibt lebendige Figuren. Frauen stehen allerdings tendenziell weise…

Rezension Biografie: A Scandalous Life, The Biography of Jane Digby (1807 – 1881), von Mary S. Lovell (1995) – 8 Sterne

Sie war die schönste Frau ihrer Zeit und heiratete blutjung in höchste englische Kreise. Jane Digby hatte bald schon Liebhaber und außereheliche Kinder. Mehrfach war Digby unsterblich verliebt, schreibt Mary S. Lovell in ihrer packenden Biografie, aber nicht in jeder Ehe oder Beziehung. Digby verkehrte, wortwörtlich, in den höchsten Kreisen von London, Paris, München und…

Rezension Entdecker-Biografie Florence und Samuel Baker: Mit dem Herzen einer Löwin, von Pat Shipman (2004; US-Titel To the Heart of the Nile, UK-Titel The Stolen Woman) – 7 Sterne – mit Presse-Links

Die fiktionalisierte Biografie beschreibt das Leben der Afrika-Entdecker Florence und Samuel Baker ab 1859 – ihr Kennenlernen auf einem osteuropäischen Sklavenmarkt und ihre strapaziösen, oft lebensgefährlich dramatischen Reisen auf der Suche nach den Nilquellen. Dabei konzentriert sich Shipman besonders auf Florence Baker (1841 – 1916): Die Ungarin wurde als Kind in Revolutionswirren von ihren Eltern…

Rezension Entdecker-Biografie: Stanley, The Impossible Life of Africa’s Greatest Explorer, von Tim Jeal (2007) – 7 Sterne – mit Presse-Links

Im Vorwort weist Jeal auf die vielen neuen Quellen hin, die er entdeckte – 35 Jahre, nachdem er selbst eine Livingstone-Biografie vorgelegt hatte. Jeal möchte Stanley gern liebhaben, und er betont den ungerechtfertigt schlechten Ruf des Entdeckers: „Stanley was not a racist like Sir Richard Burton or Sir Samuel Baker“ (Seite 10 meines faber and…

Rezension Abenteurer-Biografie: A Rage to Live – A Biography of Richard and Isabel Burton, von Mary S. Lovell (1998) – 7 Sterne – mit Presse-Links

Diese wohl umfangreichste neuere Burton-Biografie, von 1998, umfasst 804 Seiten Haupttext. Die erfahrene Autorin Lovell betont schon im Vorwort, dass sie in England wichtige neue Primärquellen entdeckte und dass sie unfundiertes Psychologisieren der Burton-Biografen Fawn Brodie und Frank McLynn ablehnt (Übersicht zu Burton-Biografien und -Links unten). Im Vergleich zu früheren Biografen schreibt Lovell zudem ausführlicher…

Rezension Abenteurer-Biografie: Captain Sir Richard Francis Burton (1821 – 1890), The Secret Agent Who Made the Pilgrimage to Mecca, Discovered the Kama Sutra, and Brought the Arabian Knights to the West, von Edward Rice (1990) – 7 Sterne – mit Presse-Links

Die Biografie umfasst etwa 620 Seiten Haupttext plus etwa 55 Seiten Anhänge, Fotos und Stichwortverzeichnis. Rice wahrt weitestgehend die Chronologie, reiht Episode an Episode. So wirkt der Text vielleicht etwas schematisch. Ihm wurde vor allem von der späteren Burton-Biografin Mary S. Lovell vorgeworfen, teils erfunden zu haben. Biograf Rice, der zahlreiche andere Sachbücher veröffentlichte, schreibt…

Rezension Geschichten-Sammlung: India in Mind, Hg. Pankaj Mishra (2005) – 7 Sterne

Auf 330 Seiten erscheinen 25 kurze Textauszüge von Europäern oder Amerikanern, die etwa zwischen 1895 und 1997 über Indien schrieben. Die acht bis gut 20 Seiten langen Exzerpte umfassen Fiktion und Sachbuch, Roman, Kurzgeschichte, Lebens- und Reisebericht. Bekannte Namen: Die Anthologie gibt die bekanntesten Indien-Autoren wider, so Rudyard Kipling, E.M. Forster, Hermann Hesse und V.S.…

Rezension Andalusien-Buch: Last Days of the Bus Club, von Chris Stewart (2014, 4. Teil der Reihe „Driving over Lemons“) – 7 Sterne

In Andalusien war ich auch mal.

Chris Stewart erzählt weitere Geschichten seines Auswanderer-Lebens: Der Engländer wohnt seit 20 Jahren mit Frau und Kind auf einer entlegenen Farm in den andalusischen Alpujarras. Mit Driving over Lemons und zwei Nachfolgebänden landete er große Erfolge. Und hier im vierten Teil (erschienen im Juni 2014) geht es in gewohnter Manier weiter: Chris Stewart spottet über…

Rezension Reise-Kultur-Buch Spanien: Between Hopes and Memories. A Spanish Journey, von Michael Jacobs (1994) – 8 Sterne

In Andalusien war ich auch mal.

Jacobs schreibt auf 410 eng bedruckten Seiten ausführlich über seine lange Spanienreise 1991, berichtet aber auch von ausgedehnten früheren Spanien-Besuchen, zitiert aus der Geschichte und aus sehr vielen oft sehr alten Büchern. Speziell die Literatur und literarische Figuren haben es Jacobs angetan, ebenso Maler; aber wir lernen auch Busfahrer, Pfarrer und viele Freunde des Autors…

Rezension Gambia-Reisebuch: Die Trommeln von Dulaba, von Mark Hudson (1989, engl. Our Grandmothers‘ Drums) – 9 Sterne

Ein Jahr in einem Dorf in Gambia. Überaus stimmungsvoll. Selten hat ein Reiseautor so eine dichte Atmosphäre erzeugt, und das mit sparsamen Worten. Eins der besten Hot Country-Bücher überhaupt. Das Wetter; die Landschaft; Gefühle: das sitzt einfach. Die Frauen von Dulaba lernen wir sehr gut kennen. Nicht, dass sie übermäßig sympathisch oder interessant wären. Aber…

Rezension US-Einwanderer-Roman: América, von T.C. Boyle (1995) – 9 Sterne

„América“ habe ich schon vor vielen Jahren gelesen, aber immer noch intensiv „vor Augen“. Kaum ein Autor führt sein Personal so hautnah vor, man sieht quasi jede Pore, jeden Schweißtropfen, riecht die Angst und Verwahrlosung, leidet mit beiden, gegensätzlichen Hauptfiguren. Man sieht den Canyon, die den Elementen abgetrotzte und eingezäunte Siedlung, plastisch vor Augen. Man…

Rezension Thai-Geschichten: Sightseeing: Erzählungen, von Rattawut Lapcharoensap (2007) – 9 Sterne

Scharf beobachtet, spannend erzählt, unsentimental menschlich, in sieben unverbundenen Kurzgeschichten. Weiße und bekannte Orte kommen selten vor, Hauptakteure sind mit Ausnahme von ein, zwei Geschichten meist kleine Leute irgendwo in der staubigen Provinz in Thailand. Sie trinken, spielen, schnüffeln, ringen ums Weiterkommen, und bis zum Ende der Erzählung lässt sich das Buch nicht weglegen. Die…

Rezension US-Indische Kurzgeschichten: Fremde Erde, von Jhumpa Lahiri (2008, engl. Unaccustomed Earth) – 9 Sterne

Die Geschichten aus Fremde Erde (engl. Unaccustomed Earth) handeln – wie auch andere Bücher dieser Autorin – meist von indischstämmigen US-Akademikern an der US-Ostküste, dazu ein paar wenige Szenen aus Kalkutta, London und Italien. Ungewöhnlich für Jhumpa Lahiri: Eine Geschichte spielt diesmal in Seattle, aber es musste nur irgendein Ort fern der Ostküste sein, und…

Rezension Teheran-Memoiren: Honeymoon in Tehran: Two Years of Love and Danger in Iran, von Azadeh Moaveni (2009) – 8 Sterne

Azadeh Moaveni schreibt schlank, lebendig, bildhaft, unterhaltsam – wie man es von einer Time-Autorin erwartet. Längere Gedankenströme zu Politik oder Moral bettet sie stets in ihr Alltagsleben ein: Moaveni schildert, wie sie am Herd ein Curry versalzt und dabei die Rolle der Ayatollahs seit dem 7. Jahrhundert überdenkt; wie sie im Taxi sitzt und die…

Rezension Teheran-Memoiren: Lipstick Jihad: A Memoir of Growing Up Iranian in America and American in Iran, von Azadeh Moaveni (2005) – 8 Sterne

Azadeh Moaveni wächst mit iranischen Eltern in Kalifornien auf und kommt, gut 20 Jahre alt, erstmals dauerhaft nach Teheran, Hauptstadt des Iran. Dort arbeitet sie als Journalistin für das US-amerikanische Time-Magazin. Moaveni schildert ihren Alltag in der iranischen Hauptstadt ungefähr zur Jahrtausendwende (Khatami in Teheran, Bush junior in Washington, 9/11). Dabei klingt sie lebendig, persönlich,…

Rezension Historisches Indien-Sachbuch: White Mughals, Love and Betrayal in Eighteenth-Century India, von William Dalrymple (2002) – 8 Sterne

Ein faszinierendes Buch über Indien um 1800 – wie sich Engländer und Inder mischen, wie Christen, Hindus und Moslems harmonieren; kuriose, verblüffende, vielsagende Einblicke. William Dalrymple wertet zahllose Quellen aus und schreibt 500 eng bedruckte Seiten plus 50 Seiten Anmerkungen, Literaturliste, Stammbäume, Personenverzeichnis, Kartenskizzen. Eine Liebesgeschichte ist es indes nur teilweise. Erst etwa ab Seite…

Rezension Hongkong-Roman: Suzie Wong, von Richard Mason (1957) – 8 Sterne

Routiniert gut und sympathisch erzählte, völlig jugendfreie Geschichte um chinesische Barmädchen im Hongkong der 50er Jahre. Die Stadt, die Bar und die Menschen werden im Roman sehr lebendig. Das Buch steuert nicht auf ein eindeutiges Ende zu, so dass ich gespannt bis zur letzten Seite gelesen habe. Das Vorwort liefert interessante Hintergrundinformationen zur Stadt, zum…

Rezension Reise-Geschichten: Mein anderes Leben, von Paul Theroux (1996, engl. My Other Life) – 8 Sterne

Der Mann kann schreiben. Handlungen und Dialoge sind wohlkonstruiert, gefällig und intelligent. Kubikmeterweise Fakten und Kunde verstaut Theroux auf leicht genießbare Weise. Er beobachtet sich und seine Mitmenschen brennend genau. Episoden: Wissen sollte man: Zu lesen gibt es hier längere Kurzgeschichten, die nur sehr lose miteinander verbunden sind. Man kann sie als einzelne Episoden eines…

Rezension Hongkong-Roman: Kowloon Tong, von Paul Theroux (1997) – 8 Sterne

Der Roman von 1997 ist spannend geschrieben, gegen Ende zieht sich die Handlung unheilvoll zu. Exzellent wie oft bei Paul Theroux auch die Dialoge, das schnodderige Englisch der Briten in Hongkong („he hopped it“ über einen davongelaufenen Diener; „Chinese Take-away“ über den Wechsel zu chinesischer Herrschaft). Die Dialoge machen die Figuren ungemein lebendig, dazu kommen…