September 2014

Bollywood-Masala: Raja (1995, mit Madhuri Dixit; mit 5 Songs) – 6 Sterne

Wenn ich einen Herzschrittmacher bekomme, darf ich solche Filme nicht mehr sehen: Denn die famose Madhuri Dixit würde die kleine Hilfe zum Explodieren bringen. Ihr Mund, ihre brillanten Augen, ihr Lächeln und ihr Tanz machen diesen Film gefährlich. Dieses Schmollen, dieses Triumphieren, dieser Body! Ebenfalls nicht gut für Herzschritttmacher an der Belastbarkeitsgrenze ist „Rajas“ Bollywoodkonzept […]

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Südindien-Tamil-Film: „Alai Payuthey“ (2000, mit Madhavan, Regie Mani Ratnam) – mit Videos – 6 Sterne

„Alai Payuthey“ (auch „Alaipayuthey“) zeigt relativ nüchtern ein junges Paar vor und nach der Hochzeit. Das Buch zu diesem Tamil-Film von 2000 schrieb Mani Ratnam, der auch Regie führte. 2002 erschien eine Bollywood-Hindi-Neuauflage dieser Geschichte, das etwas aufwändiger produzierte „Saathiya – Sehnsucht nach Dir“. Starke Parallelen: Beide Filme ähneln sich stark, bis in die Kameraeinstellungen hinein,

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Trinidad-Roman: The Chip-Chip Gatherers, von Shiva Naipaul (1973) – 6 Sterne

Es geht um Dorf-Despoten und Haustyrannen im ländlichen Trinidad. Der Roman von V.S. Naipauls kleinem Bruder Shiva Naipaul enthält aber auch lange Berichte, sogar ausführliche Verallgemeinerungen, und in den ersten Kapiteln leicht unbehagliche Naturbeschreibungen. Die Handlung deprimiert: Die dörflichen Behausungen halb-verfallen, die Trucks im Feld nebenan verrottend. Und die Figuren wecken wenig Sympathie: Egbert Ramsaran,

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Nigeria-Roman: A Squatter’s Tale, von Ike Oguine (2000) – 6 Sterne

Squatter’s Tale wirkt nicht so sehr wie ein bündiger Roman: Es zerfällt in mehrere längere Episoden: das schnelle protzige Bankerleben in Nigeria, der ärmliche Einstieg in USA, die Romanze. Vor allem wirkt Squatter’s Tale wie eine Ansammlung von Begegnungen, teilweise in Rückblenden erzählt. Anekdoten in der Rahmenhandlung: In eine Rahmenhandlung packt der Autor zahlreiche kleinere

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US-Komödie: Die nackte Kanone (1988; 1. Kanone-Film) – mit Trailer – 6 Sterne

Pubertär aufdringliche Witze, die angekündigt, erklärt, überdeutlich gespielt und nachbereitet werden; billigste Special Effects; scharfe Witze über Tote und Schwerverletzte, ja sogar über die Königin von Großbritannien und die US-Hymne. Kein bisschen glaubwürdig. Und gelacht habe ich doch – und gestaunt, wie beliebt der Streifen offenbar bei Publikum und Kritikerpäpsten war; deshalb gab es später

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Biografie: The Real Life of Anthony Burgess (2006), von Andrew Biswell – 6 Sterne

Ich habe das entspannt heruntergelesen. Man hat nicht das Gefühl, dass Biswell seinem Sujet sehr nahe kommt (zum Beispiel portraitiert Patrick French V.S. Naipaul schärfer und genauer, konnte allerdings auch noch selbst mit ihm sprechen). Immer wieder diskutiert Biswell philosophische und religiöse Skrupel des Anthony Burgess. Mehrere Burgess-Mythen, die Burgess mit widersprüchlichen Aussagen nährte, klärt

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Deutsche Komödie: Süperseks (2004) – mit 3 Szenen – 6 Sterne

Türkischer Jüngling mit großer Familie und deutscher Freundin gründet ein Telefonsex-Unternehmen in Hamburg. Das gibt Verwicklungen. Gelegentlich habe ich gelächelt, ein- oder zweimal vielleicht auch gelacht, ein paar Gesichter fand ich ganz nett. Aber Süperseks macht nicht durchgehend gute Laune: Zu sehr werden hier Klischees angestrengt gegen den Strich gebürstet, kleinere Tabus scheinmutig verletzt, Realität

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Kritik Indien-Krimi: Inspektor Ghote geht nach Bollywood – Filmi, Filmi Inspector Ghote, von H.R.F. Keating (1976) – 4/10

Die deutsche Ausgabe – Inspektor Ghote geht nach Bollywood – habe ich nach vier Seiten aus dem Fenster geworfen. Sie stammt vom Unionsverlag, eine vorhandene ältere Übersetzung wurde hier „überarbeitet und ergänzt“. Wie bitte? Ein paar Ausdrücke der ersten Seiten: „Werbe-Schreibstifte“ „zweifelbeladene Gedanken“ „seine Befürchtungen hinsichtlich seiner Fähigkeit“ „ein Darsteller von Schurken“ „Türhüter“ Zur deutschen

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Dakar-Youssou-N’Dour-Roman: The Music in My Head, von Mark Hudson (1998) – 6 Sterne

Fazit: Mark Hudson ließ sich von seiner Musik- und Afrikabesessenheit fortreißen, als Roman hält Music in my Head kaum zusammen. Als In-Schilderung aus der Musikszene Dakars ist der Roman, oder sagen wir: das Buch, aber vielleicht einmalig. Amazon-Werbelinks: Ganz Afrika | Südafrika | Kenia | Marokko Atmo: Über Seiten schildert Mark Hudson die Atmosphäre in

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Bollywood-Klaumauk: Hum kisi se kum nahin – Der Chaosdoktor (2002, mit Aishwarya Rai, Amitabh Bachchan, Regie David Dhawan; mit 2 Songs) – 6 Sterne

Flott geht’s zur Sache, viele lustige Situationen, vor allem in der ersten Stunde beim Kennenlernen von Amitabh Bachchan als nervöser Arzt, der sogar Räuber auf dem Parkplatz anamnesiert, und Sanjay Dutt als verliebter Unterwelt-Gockel. Nein, logisch nachvollziehbar ist das keinesfalls – aber wir sind ja hier in Bollywood und wollen uns amüsieren. Bachchan sollte auch

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Sachbuch: The East, the West, and Sex: A History of Erotic Encounters, von Richard Bernstein, 2009 – 6 Sterne

Bernstein schreibt flüssig und leicht lesbar, aber ohne besonderen Reiz. Mitunter klingt er säuerlich missbilligend, so beim Thema Kolonialismus und bei allzu entschlossenen Ausschweifungen historischer Reisender; dabei erinnert Bernstein fast an die viktorianische Moral, die immer wieder zitiert wird, und im Fazit scheint er christlich geprägte Monogamie zu bevorzugen. Um diese Länder geht es: Bernstein

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Rezension Bollywood-Klamotte: Yes Boss – Liebe und Hinterlist (1997, mit Shah Rukh Khan) – mit Trailer & 4 Songs – 6 Sterne

Shah Rukh Khan in einer für ihn etwas untergewöhnlichen Rolle: Als Bürokriecher, der seinem Chef stets zu Diensten ist. Vor allem muss er ihm auch beim Frauen-Aufreißen helfen. Dumm nur, dass Chef und Untertan an ein und die Selbe ranwollen – die bezaubernde Juhi Chawla. Amüsante Clownereien mit Selbstironie: Infantil, albern und sinnfrei das Ganze,

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Jazzbuch: Three Wishes: An Intimate Look at Jazz Greats, von Nica de Koenigswarter – 6 Sterne

Kein Wunder, dass Pannonica de Konigswarter, geb. Rothschild, zunächst keinen Verleger für ihr Three-Wishes-Projekt fand: Viele Bilder sind unscharf, falsch belichtet, verkratzt oder verschmutzt, es gibt keinen markanten Stil. Und die Antworten der wohl 300 mehr oder weniger bekannten Jazzer: mehr oder weniger interessant. Das Musikbuch bringt lauter kleine Wortschnipsel aller Jazz-Größen und vieler unbekannter

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Jazz-Biopic: Bird (1988, über Charlie Parker, Regie Clint Eastwood; mit Trailer) – 6 Sterne

Das erwachsene, kurze Leben des Jazzgenies Charlie Parker (genannt Bird) in New York und Kalifornien. Für mich springt nie so recht der Funke über, es wirkt manchmal wie nachgestellte Szenen in irgendeiner Doku. Große Teile des Films (1988, 2:40 Stunden lang) spielen in dunklen Räumen, Gesichter liegen allzu dramatisch im Halbschatten. Die Handlung läuft zäh;

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Bollywood-Film: Raanjhanaa (2013, mit Dhanush; mit Trailer) – 6 Sterne

Meine Plus-Punkte: wunderschön gefilmt über die volle Strecke; aufwändige Ausstattung ungewöhnlich viele Außenaufnahmen, zum Beispiel in den Gassen von Varanasi die zahlreichen Lieder fügen sich nahtlos in die Geschichte ein Sonam Kapoor spielt verblüffend gut; sie war schon immer etwas eckig und keine Leinwandgöttin, und das passt hier Abhay Deol spielt überzeugend einen selbstbewussten, bulligen

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Bollywood-Komödie: Ein göttliches Paar – Rab Ne Bana Di Jodi (2008, mit Shah Rukh Khan) – mit Video – 6 Sterne

Shah Rukh Khan spielt einen Büro-Langweiler – doch um seiner Liebsten zu imponieren, mimt er den Super-Macker. Die Glaubwürdigkeitslücke klafft weiter und tiefer als der eindrucksvolle Nektarteich rings um Amritsars Goldenen Tempel. Doch wir sind ja auch nicht in der Tagesschau. Amazon-Werbelinks: Bollywood | Shah Rukh Khan | Priyanka Chopra Mein Zwischenfazit: Insgesamt ein solider

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Roman: Drei Männer im Schnee, von Erich Kästner (1934) – 6 Sterne

Die Dialoge klingen Kästner-typisch pfiffig, mild frech und warmherzig. Das liest sich sehr komfortabel. Erich Kästner konstruiert hier jedoch eine sehr unrealistische Verwechslungskomödie und schiebt die Figuren nach Belieben in alle möglichen Konstellationen: So erscheint der Millionär plötzlich als Armer, der Diener als Reedereibesitzer, verschiedene Gesellschaftsschichten begegnen sich unter neuen Vorzeichen usw. usf. – ganz

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Disko-Spielfilm: Studio 54 (1998, mit Ryan Phillippe, Salma Hayek) – mit Trailer – 6 Sterne

Nicht so viel Handlung, aber dichte Atmosphäre. Trotz all ihrer Ambitionen und des abgedrehten Diskoklimas lernt man die Figuren scheinbar recht persönlich kennen. Gelegentlich erscheinen sie einen Tick zu naiv und gutmenschlich. Schöne Kamera. Nunja, Saturday Night Fever ist deutlich besser, nicht nur wegen einer ausgearbeiteten Handlung sowie Travolta und Co., sondern auch weil Musik

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Roman: Der kleine Grenzverkehr, von Erich Kästner (1938) – 6 Sterne

Mild liebenswertes Gschichterl mit viel Herz und wenig Tiefgang. Im ersten Teil verarbeitet Kästner etwas zu gedehnt touristische Eindrücke aus Salzburg. Dann rollt eine Verwechslungskömodie ab, die schmunzeln lässt, sofern man auf realistische Handlung keinen Wert legt. Erich Kästner bringt viele überaschende Sätze. Er ist ein guter Stilist, ohne dabei mit seinem Können aufzutrumpfen. Deutlich

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Bollywood: Delhi-6 (2009, mit Abhishek Bachchan) – Trailer & 4 Songs – 6 Sterne

Der Auslandsinder Abhishek Bachchan kommt 2006 erstmals nach Indien, lernt leicht amüsiert das Chaos von Delhi und seine eigenwilligen Bewohner kennen – auch die hübsche Nachbarin Sonam Kapoor. „Delhi-6“  (auch mit deutschen Stimmen erhältlich) hat markante Stärken. Und markante Schwächen, die am Ende eine Empfehlung verhindern.  Die Stärken von „Delhi-6“: gute, lebensechte Schauspieler, die man

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Indien-Studenten-Roman: Five Point Someone, von Chetan Bhagat (2004) – 6 Sterne

Bhagat schreibt äußerst flüssig, ich habe das sehr zügig gelesen. Einige Kapitel gegen Ende sind auch spannend und mitunter ungehemmt schmalzig – Bollywood gedruckt. Im Mittelpunkt stehen drei Studenten und ihre oft banalen Jungmännergedanken: Arbeit vermeiden, Frauen beschlafen, Alkohol, Kumpeltum. Mitunter ist mir der Ton zu vulgär, und Frauen spielen in der Handlung selbst nur

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Dorfkomödie Libanon: Wer weiß, wohin? (2011, mit Nadine Labaki) – Trailer & 2 Szenen – 6 Sterne

Eine liebe Dorfgeschichte von 2011, ein Riesenerfolg im Libanon und im Mittleren Osten. Kauzige Figuren, karge Landschaft, ärmliche Interieurs, markante Gesichter, schöne Gesichter. Den Dörflern sieht man gern beim Treiben zu. Wie angenehm wäre der Film, wenn er nicht noch eine Handlung haben müsste. Sie verdirbt die zweite Filmhälfte. Probleme beim Drehbuch: Denn spätestens im

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Filmbuch: The Essential Guide to Bollywood, von Subhash K. Jha (2005) – 6 Sterne

Den Hauptteil bilden die Filmbesprechungen aus vielen Jahrzehnten, sortiert nach Genres, innerhalb eines Genres nach Jahr. Jeder Film bekommt nur ein bis zwei Absätze; Jha geht oft nur auf Handlung, filmhistorische Bedeutung und Botschaft ein, aber es gibt selten eine eindeutige Wertung oder Einstufung. Zwar packt der Autor die Essenz eines Films oft gelungen in

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Jazz-Doku: The Jazz Baroness (2009, BBC, Regie Hannah Rothschild; mit Trailer) – 6 Sterne

Das Leben der „Jazz Baroness“ Pannonica de Koenigswarter, geb. Rothschild, im Bebop-New York der 50er, 60er und 70er Jahre ist das Hauptthema dieser BBC-Dokumention. Regisseurin Hannah Rothschild, Großnichte Pannonicas, schildert aber auch ausführlich den Lebensweg des Tastengenies Thelonious Monk; von allen Jazzmusikern, die de Koenigswarter unterstützte, war er ihr persönlich und musikalisch am nächsten, er

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Rezension Eisenbahn-Weltreise: Basar auf Schienen: Eine Reise um die halbe Welt, von Paul Theroux (1975, engl. The Great Railway Bazaar) – 6 Sterne

Paul Theroux reist per Zug von England nach Japan und zurück. Und noch vor Seite 30, noch vor Istanbul, haben wir schon zwei Männer beim Urinieren erlebt, einen aus nächster Nähe im Schlafwagen. Auch sonst trifft Paul Theroux auf seiner Zugreise London-Tokio-London viele Banausen: Jugoslawen sind „Jugs“ (engl. für Krüge), die an Bahngleisen hocken; Türken

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Trickfilm-Tier-Komödie: Madagascar 2 (2008) – mit Trailer – 6 Sterne

Kuriose, schneller Reigen, der in Episoden mit Musik-Einlagen zerfällt und sich nicht um Binnenlogik schert. Die künstlichen Bilder wollen viel Eindruck schinden; das gelingt auch oft, trotz teils unrealistischer Tiefenschärfe, Perspektive oder Größenverhältnisse. Madagascar 2 ist nicht nur kindisch: Die Figuren parodieren zeitweise Psycho- oder Beziehungsgelaber – zum Beispiel bei der Flusspferd-Giraffe-Romanze -, es gibt

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Bollywood-Klamotte: Biwi No. 1 (1999, mit Salman Khan) – mit Video – 6 Sterne

Gut geölte, fast sinnfreie, mehrfach preisgekrönte Erfolgskomödie von 1999 nach üblichem David-Dhawan-Muster – also schnell und recht schrill, mit vielen bunten Farben und sterilen Studiokulissen, hier aber nicht vollends durchgeknallt und ohne überflüssige Extrawitzbolde. Amazon-Werbelinks: Bollywood | Shah Rukh Khan | Priyanka Chopra Die Schauspieler zeigen sich gut aufgelegt: Salman Khan als flockiger Jungmillionario ohnehin;

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Louis de Funès: Scharfe Kurven für Madame bzw. Oscar hat die Hosen voll (1966) – 6 Sterne

Halbwegs alberne Komödie von 1966 um einen Edelrestaurateur, der scheinbar in kriminelle Verwicklungen gerät. Genau habe ich diese Verwicklungen nicht verstanden, aber sie liefern den Anlass zu einer ausgedehnten und lustigen, wenn auch letztlich filmhistorisch mickrigen Auto-Verfolgungsjagd durch die Berge. Ich kenne den französischen Originaltext zwar nicht, aber die deutschen Texte und Stimmen wirken passend.

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Frankreich-Spielfilm: Zusammen ist man weniger allein (2007, mit Audrey Tautou) – mit Trailer – 6 Sterne

Liebenswertes Geschichtchen um liebenswerte Käuze in liebenswertem gallischem Ambiente – und dann singt auch noch Yves Montand. Alles recht kuschelig bis puppenstubig, ohne rechten Zug und Pep. Die zwei getrennten Liebesgeschichten in diesem Frankreich-Film wirken forciert und überzeugen nicht. Die zauberäugige Audrey Tautou lässt sich leider gleich zu Beginn der Erzählung die Haare ganz kurz

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Buch: Briefe zwischen Vater und Sohn, von V.S. Naipaul – 6 Sterne

V.S. Naipaul ist soeben zum Studieren nach England gegangen, das Buch zeigt den Briefwechsel zwischen ihm und seinem indisch-stämmigen Vater auf Trinidad. Eins wird klar nach der Lektüre: So ein armseliger Tropf wie der Buch-Mr.-Biswas ist dessen lebendes Vorbild, V.S. Naipauls Vater Seepersad Naipaul, bei weitem nicht. Naipaul senior arbeitet bei einer Zeitung als Journalist

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US-Tanzfilm: Flashdance (1983, mit Jennifer Beals) – 4 Videos – 6 Sterne

Selbst für einen Tanz- und Musikstreifen zu viele hochglanzpolierte, schwer erträgliche Klischees, die der einstige Werbefilmer Adrian Lyne jedoch ausnehmend schön in oft erdigen Tönen illustriert – dazu kommen ein rasanter Schnitt und der stets wohlwollende Blick für weibliche Rundungen (Lyne verantwortete später auch 9 1/2 Wochen, Eine verhängnisvolle Affäre, Lolita und Untreu). Die Handlung

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