Gut

Rezension: Die Marie vom Hafen, von Georges Simenon (1938) – 8 Sterne – mit Medien-Links

Simenon schildert die Atmosphäre in dem französischen Fischerort knapp, aber eindrucksvoll – die einlaufenden Boote, die Drehbrücke, die wartenden Frauen, Regen und Nebel. George Simenon (1903 – 1989) schrieb den Roman offenbar am Schauplatz der Handlung. Wie immer präsentiert er interessante Details, viele knappe Dialogzeilen, und er erzählt diesen Nicht-Maigret ohne Mord strikt chronologisch (O-Titel…

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Rezension: Der Mann mit dem kleinen Hund, von Georges Simenon (1964) – 7 Sterne

Der Ich-Erzähler ist ein betont dröger, alleinstehender Endvierziger in Paris. Er arbeitet in einem kleinen Antiquariat und redet praktisch nur mit seiner Chefin und seinem Pudel. Dieser Félix Allard schreibt sein wechselhaftes, aber langweiliges Leben in schlingernden Rückblenden auf. Erst ganz allmählich wird klar, dass die Hauptfigur vier Jahre im Gefängnis saß (O-Titel L’Homme au…

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Rezension: Der große Bob, von Georges Simenon (1954) – 8 Sterne – mit Medien-Links

Der große Bob liegt tot auf dem Grund der Seine. Es sieht nach Selbstmord aus. Dabei war Bob doch glücklich verheiratet und immer gesellig gewesen. Ein Freund Bobs, ein Arzt, befragt Bobs Umfeld auf der Suche nach Gründen für den Freitod. So erfahren wir in vielen kleinen Rückblenden mehr über Bob. Gewaltige Spannung erzeugt Georges…

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Rezension: Der Mörder, von Georges Simenon (1937) – 7 Sterne

Ein dröger Kleinstadtarzt knallt seine Frau und ihren reichen, eleganten Liebhaber ab, dann holt er sich das Hausmädchen ins Bett. Der Roman dreht sich jetzt darum, ob die Tat auffliegt, wer dem Arzt einst die Untreue seiner Frau kolportierte und wie er mit einem überraschenden Hausgast umgeht (O-Titel L’assassin, verfilmt 1979). Georges Simenon (1903 –…

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Romankritik: Wie Barney es sieht, von Mordecai Richler (1997, engl. Barney’s Version) – 8 Sterne – mit Presse-Links

Ich-Erzähler Barney Panofsky ist TV-Filmproduzent Mitte 60 und erzählt vom Schreiben seiner Autobiografie. Er wuchs in Montreal auf, verbrachte Jungkünstler-Jahre in Paris, heiratete dreimal, saß wegen eines letztlich nicht gerichtsfest beweisbaren Mordverdachts vorübergehend ein, aber etwas blieb ja doch hängen. Der umtriebige Ich-Erzähler springt hin und her, kommt auf einzelne Episoden und Figuren immer wieder…

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Romankritik: Ein abgetrennter Kopf bzw. Maskenspiel, von Iris Murdoch (1961, engl. A Severed Head) – 7 Sterne – mit Presse-Links

Ein distinguierter, reicher Londoner Weinhändler lebt kinderlos glücklich mit Frau und heimlicher Liebhaberin. Die Frau verlässt ihn für ihren Psychologen, mit dem auch der Weinhändler befreundet ist. Dies stürzt den Mann in eine Krise, aber alle Beteiligten wollen die Situation betont vernünftig, sogar freundschaftlich bewältigen. Amüsant, wie die großbürgerlichen, aber auch etwas steifen Figuren nonchalant…

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Romankritik: Drei Männer in einem Boot, von Jerome K. Jerome (1889, engl. Three Men in a Boat) – 7 Sterne – mit Videos

Von einer Themse-Bootsfahrt mit vielen kleinen Pannen erzählt Jerome K. Jerome (1859 – 1927) slapstick-artig, gleichwohl englisch nobel und selbstironisch ohne zu dick aufzutragen. Ich habe mehrfach laut gelacht (ich kenne nur das englische Originalbuch). Allerdings nimmt die Bootsfahrt nur den kleineren Teil des eher kurzen Romans ein. Der Autor berichtet immer wieder völlig andere…

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Kritik TV-Spielfilm: Zur Hölle mit den anderen (Deutschland 2018) – 7 Sterne – mit Presse-Links

Zwei junge Paare treffen sich zum gemütlichen Sonntagnachmittag und beginnen schon bald mit verletzenden Bemerkungen. Dabei werden auch die eigenen Ehepartner nicht verschont. Die ARD-Produktion bleibt ernst und verzerrt nicht ins grell Komödiantische, Groteske. Die Auseinandersetzungen und Aussprüche tun richtig weh. Allerdings wirkt nicht alles ganz realistisch: Eine Frau stillt ihren Vierjährigen öffentlich und läuft…

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Rezension Musik-Doku: Sing It Loud – Luthers Erben in Tansania (2017) – 7 Sterne – mit Video & Presse-Links

Die fast 90minütige Doku über tansanische Laien-Kirchenchöre hat lange, ruhige Einstellungen. Immer wieder hört man minutenlang nur den Gesang bei fast unbewegter Kamera – und sieht dazu die Chöre nicht nur in Kirchen und Sälen; sie singen auch auf dem Feld und in semiprofessionell selbstgedrehten Musikvideos. Schön: Über den Stimmen der Interviewpartner liegt keine deutsche…

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Rezension Biografie: The Other Barack – Obama’s Father, von Sally H. Jacobs (2011) – 7 Sterne – mit Presse-Links & Video

Ex-US-Präsident Barack Obama sah seinen Vater gleichen Namens nur insgesamt einen Monat lang. Barack Obama d.Ä. war als Elite-Student in die USA gekommen und heiratete die Mutter des US-Präsidenten, um sie bald nach der Geburt des zukünftigen Präsidenten zu verlassen. Obamas Vater studierte dann in Harvard und ging später nach Kenia zurück – mit einer…

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Rezension: A Singular Woman, Barack Obama’s Mother, von Janny Scott (2011) – 7 Sterne – mit Presse-Links

Stanley Ann Dunham, Barack Obamas Mutter, war eine hochinteressante, weltoffene Intellektuelle, die in Hawaii erst einen Kenianer (Obamas Vater) und dann einen Indonesier heiratete und zeitweise mit Sohn in Indonesien lebte. Sie verbrachte insgesamt die Hälfte ihres erwachsenen Lebens in Indonesien, forschte und promovierte dort über Dorfwirtschaft, leitete Hilfsorganisationen und beriet Regierungen und Banken in…

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Rezension Memoiren: Ein amerikanischer Traum, von Barack Obama (1995, engl. Dreams from My Father) – 8 Sterne

Hawaii, Indonesien, Los Angeles und New York sind einige der Stationen dieser leicht fiktionionalisierten Jugend-Autobiografie, sie reicht von den Großeltern bis zu Obamas Studienbeginn nach ersten Arbeitsjahren. Besonders detailliert gerieten die Abschnitte über Obamas Sozialarbeit in Schwarzenvierteln von Chicago und über den Besuch bei der kenianischen Familie seines Vaters. Der Ex-US-President (*1961, im Amt Jan….

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Rezension Biografie: Barack Obama, The Story, von David Maraniss, (2012) – 7 Sterne – mit Presse-Links

Das Buch reicht von Obamas Urgroßeltern in Kansas und Kenia bis zu Obamas Jurastudiumbeginn 1988 in Harvard. Es endet also deutlich vor Beginn der politischen Laufbahn. Washington-Post-Journalist Maraniss erzählt ausführlich aus dem Kansas der 1920er Jahre, in Kenia geht er kurz zurück bis auf 1820. Fast stolz erwähnt Maraniss im Vorwort, dass der spätere US-Präsident…

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Rezension (Kurz-)Geschichten: Die Ballade from traurigen Café, von Carson McCullers (1951, engl. The Ballad of the Sad Café) – 7 Sterne – mit Video & Kritiken

Fazit: Hauptattraktion ist McCullers‘ punktgenauer, trockener Erzählton. Ihre Figuren in der Geschichtensammlung The Ballad of the Sad Café sind melancholisch und einsam, einige wirken auch bizarr bis rätselhaft. Die nicht verbundenen Kurzgeschichten liefern eher Stimmung als Handlung – das aber exzellent. Zwei Geschichten sind schlicht zu merkwürdig und lassen den Leser kalt. Das Büchlein ist…

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Rezension: Tropenkoller, von Georges Simenon (1933, auch Tropenfieber) – 7 Sterne – mit Video

Der junge Joseph Timar kommt in einem afrikanischen schwülheißen Kaff mit der ebensolchen französischen Wirtin Adèle zusammen, die schon mehrere Liebhaber vor ihm hatte. Adèle könnte für einen Mord verantwortlich sein. Flussaufwärts starten sie ein Holzunternehmen in der Wildnis (frz. Buchtitel Le Coup de lune, frei verfilmt 1982 als Équateur von Serge Gainsbourg u.a. mit…

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Thailand

Rezension: Mai Pen Rai Means Never Mind, von Carol Hollinger (Thailand-Bericht 1965) – 7 Sterne

Carol Hollinger bewohnt Ende der 1950er Jahre mit Mann und Tochter ein Haus in Bangkok. Ich habe selten so gelacht wie in den ersten Kapiteln dieses Buchs. Laut Werbung ist es „an American housewife’s honest love affair with the irrepressable people of Thailand“ – aber das klingt irreführend: Hollinger werden die Damenkränzchen der Ausländerinnen schnell…

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Rezension Magellan-Biografie: Over the Edge of the World, von Laurence Bergreen (2003) – 7 Sterne – mit Presse-Links & Video

Bergreen erzählt ruhig mit vielen Hintergründen. Zwar war die Reise laut Buchumschlag „terrifying“ und voller „sex“ und „violence“; gleichwohl schlägt der langjährige Erfolgsbiograf und Harvard-Absolvent Laurence Berggren im Buch keinen reißerischen Ton an und personalisiert auch nicht mehr als realistisch. So berichtet er auf den frühen Seiten sehr allgemein, fast dröge und praktisch ohne einzelne…

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Romankritik: Effie Briest, von Theodor Fontane (1894) – 8 Sterne

Fontane erzählt gemütlich und beständig, mit bis zur Buchmitte leicht schmunzelnder Stimme, so gutbürgerlich-gediegen wie seine Figuren. Die mild behäbige, aber doch lebendige Sprache schafft ein angenehmes Klima. Theodor Fontane (1819 – 1898) integriert reizvolle Dialoge, berichtet meist chronologisch ohne Zeitschleifen, diskret und ohne Verallgemeinerungen – schlichte Erfolgsrezepte, die heutige deutsche Autoren ignorieren oder nicht…

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Romankritik: Frau Jenny Treibel, von Theodor Fontane (1893) – 7 Sterne – mit Presse-Links & Übersicht

Die blasierte Kommerzienrätin Treibel, geb. Bürstenbinder, war einst eine Berliner Krämerstochter; doch sie heiratete in feine Fabrikantenkreise hinauf. Nun stellt die Neureiche ihren Sozialstolz durch viel Getue und Gerede heraus – Fontane zeigt sie und ihre Kreise deutlich spöttischer und satirischer als andere Figuren in seinen Gesellschaftsromanen. Dicke Satire: Die Satire trägt Theodor Fontane fast…

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Romankritik: Irrungen, Wirrungen, von Theodor Fontane (1887) – 7 Sterne

Fontane erzählt mit sicherer, gemütlicher Stimme von der Romanze zwischen der lieben Kleinbürgerin Lene und dem schneidigen, aber auch menschlichen Baron Botho – doch Lene weiß schon, dass Botho sie aus Standesgründen nicht an den Altar führen wird, und spricht das auch ganz offen an. Fontane stellt Kleinbürgermilieu wie auch militär-affine Adelskreise lebhaft, atmosphärisch und…

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Romankritik: Unterm Birnbaum, von Theodor Fontane (1885) – 7 Sterne – mit Fontane-Übersicht

Um 1832 in einem Dorf am Oderbruch: Die Eheleute Hradschek betreiben einen Kramladen nebst Gasthaus. Sie stecken in Geldschwierigkeiten – ein Mord soll die Probleme beiseiteschaffen. Erst nach der Bluttat beginnt der kleine Roman so richtig. Den Täter kennen wir. Die Frage bleibt, ob oder wie lange er seine Schuld vor dem Dorf verbirgt und…

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Theodor Fontane bei HansBlog.de

Handlung Milieus Good­reads.com** Amazon.de Hans­Blog.de 1880* L’Adultera Ehe unterschiedlicher Charaktere und Generationen ohne Liebe, Ehebruch Geschäftsleute in Berlin; etwas Berliner und Schweizer Mundart; eher kurz 3,18 (106 Stimmen) 3,6 (8) 7 1885 Unterm Birnbaum Leben eines Wirtsleute-Ehepaars, nachdem es einen Mord begangen hat; kein Liebesdrama Dorf im Oderbruch um 1831; viel Mundart; eher kurz 3,13…

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Romankritik: L’Adultera, von Theodor Fontane (1880) – 7 Sterne

Melanie van der Straaten, née de Caparoux, ist 26 Jahre jünger als ihr Ehemann Ezechiel, ein erfolgreicher Berliner Unternehmer. Der plaudert spöttisch bis zynisch daher und missachtet die Konventionen der gehobenen Schichten mitunter nonchalant. Dabei strahlt er auch noch eine gewisse Kälte aus. Und so interessiert sich Melanie mehr und mehr für einen jungen, gefühlvollen…

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Rezension TV-Spielfilm: Altersglühen – Speed Dating für Senioren (2014, mit Mario Adorf, Senta Berger) – 7 Sterne – mit Presse-Links

Vergnüglicher, improvisiert gedrehter Quasselmarathon um gediegene Datingveranstaltung für ältere Mitbürger; ließ mich ein paarmal laut auflachen. Viele markante Gesichter in immer neuen Großaufnahmen, besonders in Erinnerung bleiben Senta Berger, Mario Adorf, Matthias Habich und Hildegard Schmahl. Verblüffend: Der Milchbubi-Moderator im Film ist Regisseur und Autor Jan Georg Schütte. Es gibt Altersglühen als TV-Spielfilm und in…

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Romankritik: Hummer zum Dinner, von Helen Fielding (1994, engl. Cause Celeb) – 7/10 – mit Presse-Links

Noch vor ihrem ersten Bridget-Jones-Band brachte Helen Fielding den Roman Hummer zum Dinner (engl. Cause Celeb) heraus. Die Ich-Erzählerin hier ist zunächst PR-Agentin und zeitweise Geliebte eines egozentrischen TV-Stars in London. So gelangt sie auf Schickeria-Parties und TV-Galas, die sie sehr satirisch beschreibt. Nach einem Kurzbesuch in Afrika verlässt die Ich-Erzählerin Freund und Job in…

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Rezension: Die Lieben meiner Mutter, von Peter Schneider (2013) – 7 Sterne – mit Video

Das Buch spielt im zweiten Weltkrieg und bis 1950: Peter Schneiders Mutter hatte vier Kinder, einen Mann und – nicht verheimlicht – nacheinander mehrere Geliebte, verheiratete Bekannte ihres Mannes. Sie verschwieg nichts, und an ihrem (seinerseits verheirateten) Hauptgeliebten arbeitete sich auch ihre beste Freundin ab, die auch nichts hinterm Berg hielt. Meist war Schneiders Mutter…

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Romankritik: Frau Sartoris, von Elke Schmitter (2000) – 7 Sterne – mit Video

Elke Schmitter erzählt in diesem schmalen Band gleich drei Geschichten:  vor allem ein Ehebruch, der immer wieder unterbrochen wird von Sätzen zu einem Kriminalfall, der sich erst später ereignet und mit dem Ehebruch kaum zu tun hat; das dritte Thema ist ein Teenager auf Abwegen und läuft schließlich mit einem der anderen Motive zusammen. Das…

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Rezension Bild-Text-Band: Im tiefen Österreich, von Gerhard Roth (1990) – 7 Sterne

Gerhard Roth hat historische Fotos aus der südlichsten Steiermark gesammelt; dazu bringt er eigene Aufnahmen, die wohl zwischen 1977 und 1986 entstanden. Fast mehr Platz als die Bilder belegen die (luftig gesetzten) Erklärungen. Das Buch harmoniert bestens mit Roths Roman aus derselben Region, Der stille Ozean, ohne große Überschneidungen (beide gehören zum Zyklus Archive des…

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Welches Buch kommt mit in den Urlaub / auf die Reise?

Ein Buch für die Reise / für den Urlaub suche ich nach zwei übergeordneten Kriterien aus: die physische Buchbeschaffenheit der richtige Inhalt Viel Text pro Gewichtseinheit: Das Buch für die Reise muss robust sein, und es muss „viele Buchstaben pro Gramm bieten“: Denn ich ziehe auf Reisen alle paar Tage weiter, nehme das Buch mit…

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Rezension: Aus dem Leben Hödlmosers, von Reinhard P. Gruber (1973) – 7 Sterne

Gruber bringt kurze, schlichte Episoden aus dem Leben des Steirerbauern Hödlmoser: Wie er die Fani ins Gebüsch und dann in die Ehe manövriert; ein Besuch auf dem Fußballplatz; heikle Begegnung beim Wildern; Kommentar eines Zeitungsartikels im Familienkreis; eine Beerdigung; und ein wüstes Ende. Die Geschichtchen sind nicht miteinander verbunden, der schmale dtv-Band ist schlecht gedruckt…

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Rezension: Das Schilcher ABC, von Reinhard P. Gruber (1988) – 7 Sterne – mit Video

Gruber greift mit Lust in die Saiten, schreibt schmackig-deftig im Idiom seiner Wahlheimat rund ums südweststeirische Deutschlandsberg (Gruber lebt seit 1977 in Stainz nördlich von Deutschlandsberg; auf wuchs er in Judenburg im oberen Murtal, und in dieser Region spielt sein Romänchen Aus dem Leben Hödlmosers). Grubers Sprache zusammen mit politischen Unkorrektheiten und schwurbeliger Logik macht…

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