Tag Archive for Afrika

Rezension Reisenotizen: In Search of a Character, von Graham Greene (1961) – 6 Sterne – mit Presse-Links

Die luftig bedruckte 106-Seiten-Fibel enthält zwei Tagebücher Graham Greenes aus Belgisch-Kongo 1959 (heute Demokratische Republik Kongo) und von einer Schiffsreise nach Sierra Leone 1941. Bei der Kongo-Reise sammelt Greene gezielt Material für den geplanten Roman Ein ausgebrannter Fall/A Burnt-out Case. Die knappen Notizen waren ursprünglich nicht zur Veröffentlichung gedacht. Graham Greene stimmte der Buchform allerdings…

Rezension Sprechführer: Kauderwelsch (Kiriolu) Kapverdisch Wort für Wort von Nicolas Quint – 4 Sterne

Die etwa 196 kleinen Seiten (2. Auflage 2017) sind äußerst spärlich bedruckt. Zudem beginnt der Sprechteil erst ab Seite 85, davor liest man viel Grammatik (die für Touristen speziell bei Kreol nicht so wichtig ist). Der Band enthält viele landeskundliche Informationen und Verhaltenstipps zu den Kapverden – die will man in einem Sprechführer gar nicht…

Kritiken zur Autobiografie: Homeland, An Extraordinary Story of Hope and Survival, von George Obama (2010)

Als Barack Obama 2009 US-Präsident wurde, erschienen nicht nur Biografien über seine US-amerikanische Mutter Ann Dunham und seinen kenianischen Vater Barack Obama senior. Auch Obamas ältere Halbschwester Auma Obama und seine jüngeren Halbgeschwister Mark Obama Ndesandjo und George veröffentlichten bald Bücher über ihr Leben. George Obama (*1982) ist der Sohn von Barack Obama senior mit…

Kritik Autobiografie: Das Leben kommt immer dazwischen, von Auma Obama (2010) – 5 Sterne – mit Video

Auma Obama (*1960) ist die ältere Halbschwester von Ex-US-Präsident Barack Obama (*1961). Sie haben denselben Vater, aber unterschiedliche Mütter: Auma stammt von der ersten, afrikanischen Frau von Barack Obama d.Ä. Auma kam zur Welt, als ihr Vater in Hawaii studierte und dort Ann Dunham heiratete, die Mutter des Ex-US-Präsidenten. Auma Obama wuchs in Kenia auf,…

Rezension Biografie: The Other Barack – Obama’s Father, von Sally H. Jacobs (2011) – 7 Sterne – mit Presse-Links & Video

Ex-US-Präsident Barack Obama sah seinen Vater gleichen Namens nur insgesamt einen Monat lang. Barack Obama d.Ä. war als Elite-Student in die USA gekommen und heiratete die Mutter des US-Präsidenten, um sie bald nach der Geburt des zukünftigen Präsidenten zu verlassen. Obamas Vater studierte dann in Harvard und ging später nach Kenia zurück – mit einer…

Rezension Biografie: Barack Obama, The Story, von David Maraniss, (2012) – 7 Sterne – mit Video & Presse-Links

Das Buch reicht von Obamas Urgroßeltern in Kansas und Kenia bis zu Obamas Jurastudiumbeginn 1988 in Harvard. Es endet also deutlich vor Beginn der politischen Laufbahn. Washington-Post-Journalist Maraniss erzählt ausführlich aus dem Kansas der 1920er Jahre, in Kenia geht er kurz zurück bis auf 1820. Fast stolz erwähnt Maraniss im Vorwort, dass der spätere US-Präsident…

Rezension Bild-Text-Band: Life in the White Man’s Grave, von Philip Allison (1988) – 6 Sterne

Der 190seitige Bild-Text-Band blickt auf die britische Kolonialzeit in Westafrika, u.a. in Sierra Leone und Gambia, vor allem aber in Nigeria und Ghana. Autor Philip Allison beginnt mit einer kurzen Zeittafel und einem 25seitigen, unübersichtlichen historischen Abriss der britsch-westafrikanischen Kolonialgeschichte. Dieser Text geht nahtlos in Allisons eigene Biografie über: Er kam 1931 als britischer Waldaufseher…

Rezension: Tropenkoller, von Georges Simenon (1933, auch Tropenfieber) – 7 Sterne – mit Video

Der junge Joseph Timar kommt in einem afrikanischen schwülheißen Kaff mit der ebensolchen französischen Wirtin Adèle zusammen, die schon mehrere Liebhaber vor ihm hatte. Adèle könnte für einen Mord verantwortlich sein. Flussaufwärts starten sie ein Holzunternehmen in der Wildnis (frz. Buchtitel Le Coup de lune, frei verfilmt 1982 als Équateur von Serge Gainsbourg u.a. mit…

Romankritik: Hummer zum Dinner, von Helen Fielding (1994, engl. Cause Celeb) – 7 Sterne – mit Presse-Links

Noch vor ihrem ersten Bridget-Jones-Band brachte Helen Fielding den Roman Hummer zum Dinner (engl. Cause Celeb) heraus. Die Ich-Erzählerin hier ist zunächst PR-Agentin und zeitweise Geliebte eines egozentrischen TV-Stars in London. So gelangt sie auf Schickeria-Parties und TV-Galas, die sie sehr satirisch beschreibt. Nach einem Kurzbesuch in Afrika verlässt die Ich-Erzählerin Freund und Job in…

Rezension: Das Testament des Herrn Napumoceno, von Germano Almeida (Roman 1991) – 7 Sterne – mit Film

Die Titelfigur war angesehener, alleinstehender Großhändler auf einer Kapverden-Insel. Nun wird Napumocenos Testament verlesen, und da erzählt er sein ganzes Leben – mit überraschend deftigen Details, die man dem drögen Kaufmann gar nicht zugetraut hätte. Die Hauptfiguren sind milde Käuze mit ein paar Eigenwilligkeiten, hier und da wird es humorig. Das Fremdartige, Multikulturelle, Tropische der…

Rezension: Die Stimmen von Marrakesch, von Elias Canetti (Reisebericht 1967) – 7 Sterne

Canetti war 1954 in Marokko; er beginnt mit der Niederschrift jedoch erst in England, nach Rückkehr aus Nordafrika; das Buch erscheint erst 1967. So kann Canetti die Dinge einordnen und zusammenfassen – zum Beispiel schildert er in einem Kapitel drei verschiedene Begegnungen mit Kamelen. Dieses Prinzip vermeidet atemlose Unmittelbarkeit und produziert reflektiertere Texte. Sie wirkt…

Rezension Arzt-Memoiren USA, Kongo: A Doctor’s Life: Unique Stories, von William T. Close (2001) – 6 Sterne

William T. Close (1924 – 2009) blickt auf ein langes, abenteuerliches Arztleben zurück. Er ist zudem Vater der berühmten US-Schauspielerin Glenn Close, die ihm und seiner Frau ein liebevolles Vorwort geschrieben hat. Auf etwa 48 Seiten beschreibt Close seine dramatischen Arzt-Anfänge in New Yorker Armenvierteln seit den 1950er Jahren. Dann folgen etwa 110 Seiten über…

Roman-Kritik: Der Sandmann, von Bodo Kirchhoff (1992) – 6 Sterne

Die Geschichte ist hübsch, wenn auch unrealistisch konstruiert: Ein 50jähriger Frankfurter und sein vierjähriger Sohn suchen ihr junges Kindermädchen im Gassengewirr der tunesischen Hauptstadt. Die Frau des Frankfurters, eine Pensionswirtin und ein weiterer Pensionsgast spielen wichtige Nebenrollen. Alle sind irgendwie miteinander verbandelt, und erzählt wird recht widersprüchlich aus zwei verschiedenen Perspektiven. Mehrfach entstehen spannende Situationen, und…

Rezension Entdecker-Biografie Florence und Samuel Baker: Mit dem Herzen einer Löwin, von Pat Shipman (2004; US-Titel To the Heart of the Nile, UK-Titel The Stolen Woman) – 7 Sterne – mit Presse-Links

Die fiktionalisierte Biografie beschreibt das Leben der Afrika-Entdecker Florence und Samuel Baker ab 1859 – ihr Kennenlernen auf einem osteuropäischen Sklavenmarkt und ihre strapaziösen, oft lebensgefährlich dramatischen Reisen auf der Suche nach den Nilquellen. Dabei konzentriert sich Shipman besonders auf Florence Baker (1841 – 1916): Die Ungarin wurde als Kind in Revolutionswirren von ihren Eltern…

Rezension Entdecker-Biografie: Die Liebenden auf dem Nil, engl. Lovers on the Nile, von Richard Hall (1980, über Samuel und Florence Baker) – 6 Sterne

Die Biografie schildert Samuel Bakers (1821 – 1893) strapaziöse Suche nach den Nilquellen ab 1861 und seine späteren wichtigen Aufenthalte in Ägypten und im Sudan. Bakers Unternehmung erinnert an die Nilsucher David Livingstone, Henry Morton Stanley und Richard Francis Burton etwa zur gleichen Zeit. Ungewöhnlich dabei, dass Florence Baker ihren Mann nach Zentralfrika begleitetete und…

Rezension Entdecker-Biografie: Stanley, The Impossible Life of Africa’s Greatest Explorer, von Tim Jeal (2007) – 7 Sterne – mit Presse-Links

Im Vorwort weist Jeal auf die vielen neuen Quellen hin, die er entdeckte – 35 Jahre, nachdem er selbst eine Livingstone-Biografie vorgelegt hatte. Jeal möchte Stanley gern liebhaben, und er betont den ungerechtfertigt schlechten Ruf des Entdeckers: „Stanley was not a racist like Sir Richard Burton or Sir Samuel Baker“ (Seite 10 meines faber and…

Rezension Text-Bild-Band: Journey to the Source of the Nile, von Christopher Ondaatje (1998) – 2 Sterne

Fotograf und Autor Christopher Ondaatje (Bruder von Michael Ondaatje) folgt in Ost- und Zentralafrika den Wegen der Nil-Sucher und Nil-Entdecker des 19. Jahrhunderts, unter ihnen Richard Francis Burton, John Hanning Speke, Samuel Baker, Henry Morton Stanley und David Livingstone. Die HarperCollins-Ausgabe mit weichem Einband hat 384 Seiten im Format 19×26,5 Zentimeter (also nicht ganz A4)…

Rezension fiktionalisierter Abenteurer-Bericht: Burton and Speke bzw. Mountains of the Moon, von William Harrison (1982) – 6 Sterne – mit Video und Kritiken

Der Roman fiktionalisiert die Jahre 1854 bis 1864 der Entdecker Richard Francis Burton und John Speke mit Hauptschauplatz Afrika: Burtons Alleingang in die verbotene Stadt Harar, der Somali-Überfall auf das englische Camp in Berbera, die haarsträubend strapaziöse Burton-Speke-Nilquellen-Expedition, die Londoner Auseinandersetzungen um Entdecker-Ehren mit einem spektakulären Todesfall, Burtons Beziehung zu Isabel Arundell und die Heirat…

Rezension Abenteurer-Biografie: A Rage to Live – A Biography of Richard and Isabel Burton, von Mary S. Lovell (1998) – 7 Sterne – mit Presse-Links

Diese wohl umfangreichste neuere Burton-Biografie, von 1998, umfasst 804 Seiten Haupttext. Die erfahrene Autorin Lovell betont schon im Vorwort, dass sie in England wichtige neue Primärquellen entdeckte und dass sie unfundiertes Psychologisieren der Burton-Biografen Fawn Brodie und Frank McLynn ablehnt (Übersicht zu Burton-Biografien und -Links unten). Im Vergleich zu früheren Biografen schreibt Lovell zudem ausführlicher…

Rezension Abenteurer-Biografie: Captain Sir Richard Francis Burton (1821 – 1890), The Secret Agent Who Made the Pilgrimage to Mecca, Discovered the Kama Sutra, and Brought the Arabian Knights to the West, von Edward Rice (1990) – 7 Sterne – mit Presse-Links

Die Biografie umfasst etwa 620 Seiten Haupttext plus etwa 55 Seiten Anhänge, Fotos und Stichwortverzeichnis. Rice wahrt weitestgehend die Chronologie, reiht Episode an Episode. So wirkt der Text vielleicht etwas schematisch. Ihm wurde vor allem von der späteren Burton-Biografin Mary S. Lovell vorgeworfen, teils erfunden zu haben. Biograf Rice, der zahlreiche andere Sachbücher veröffentlichte, schreibt…

Rezension Abenteurer-Biografie: The Devil Drives, A Life of Sir Richard Burton (1821 – 1890), von Fawn Brodie (1967) – 6 Sterne – mit Presse-Links

Die Biographie des englischen Abenteurers Burton umfasst etwa 322 eng bedruckte Seiten Haupttext, dazu Anmerkungen, Index und Bilder. Im Vergleich zu den Burton-Biografen Edwin Rice und Mary S. Lovell legt Brodie mehr Wert auf Psychologie: In den einführenden Kapiteln erwähnt Fawn Brodie Burtons bahnbrechende Reisen und Übersetzungen kaum, erklärt aber ausführlich die Beziehung zu Mutter,…

Presse-Links zur fiktionalisierten Richard-Francis-Burton-Biografie Der Weltensammler von Ilija Trojanow (2006)

Im Vorwort des 500-Seiten-Buchs heißt es: Obwohl einige Äußerungen und Formulierungen von Burton in den Text eingeflochten wurden, sind die Romanfiguren sowie die Handlung überwiegend ein Produkt der Fantasie des Autors… Als ich Der Weltensammler anfing, kannte ich schon drei englische Biografien zu Richard Francis Burton, außerdem den Burton-Film Mountains of the Moon/Land der schwarzen…

Presse-Links zum Richard-Francis-Burton-inspirierten Reisebericht Nomade auf vier Kontinenten, von Ilija Trojanow (2007)

Auf etwa 430 luftig gesetzten Seiten präsentiert Ilija Trojanov lange Zitate aus den Reiseberichten Richard Francis Burtons (1821 – 1890), eigene Reiseeindrücke u.a. aus dem Jahr 2000 und einige große historische Abbildungen. Als ich Nomade auf vier Kontinenten anfing, kannte ich schon drei englische Burton-Biografien, den Burton-Film Mountains of the Moon und Teile des fiktionalisierten…

Rezension Gambia-Reisebuch: Die Trommeln von Dulaba, von Mark Hudson (1989, engl. Our Grandmothers‘ Drums) – 9 Sterne

Ein Jahr in einem Dorf in Gambia. Überaus stimmungsvoll. Selten hat ein Reiseautor so eine dichte Atmosphäre erzeugt, und das mit sparsamen Worten. Eins der besten Hot Country-Bücher überhaupt. Das Wetter; die Landschaft; Gefühle: das sitzt einfach. Die Frauen von Dulaba lernen wir sehr gut kennen. Nicht, dass sie übermäßig sympathisch oder interessant wären. Aber…

Rezension Lustiger Nigeria-Spammer-Roman: Die meerblauen Schuhe meines Onkels Cash Daddy, von Adaobi Tricia Nwaubani (2009) – mit Video – 9 Sterne

Spannend, unterhaltsam, informativ, teils witzig. Oft pfiffig getextet, immer flüssig: Nwaubanis Erstlingsroman habe ich vergnügt fast in einem Rutsch gelesen (dt. Die meerblauen Schuhe meines Onkels Cash Daddy, engl. I Do Not Come to You by Chance). Es geht nicht nur um Spanner, auch wenn der Roman so vermarktet wird: Die erste Buchhälfte handelt kurzweilig von…

Rezension Nigeria-Roman: Sag allen, es wird gut, von Sefi Atta (2005) – 8 Sterne

Mit viel Überzeugungskraft und Zeilen schildert Sefi Atta die alltäglichen drastischen Zumutungen in der nigerianischen Metropole Lagos: Dreck, Raub, Polizeiwillkür, Bürgerkrieg, völlig verwahrloste Gefängnisse, schmutzige Lebensmittel, Dauerstaus, korrupte verbrecherische Diktatoren, Vergewaltigung, stundenlanger Stromausfall, Benzinmangel, versiffte Umwelt – Elend ohne Ende. Besonders Frauenschicksale werden vorgeführt: Frauen müssen kuschen, kochen und Kinder kriegen, vor allem Söhne gebären,…

Rezension Nigeria-Roman: It’s my Turn (engl. Swallow), von Sefi Atta (2008) – 8 Sterne

Den meisten Figuren geht es meist elend, doch sie kämpfen verbissen und der Buchton ist heiter-gefasst bis unterhaltsam (dt. Titel It’s my turn beim Peter Hammer-Verlag, engl. Titel Swallow). Anstrengende Umgebung: Nigerias einstige Hauptstadt Lagos hat in diesem Buch stinkende offene Kanäle, Straßen voller Bettler und nackter Verrückter, aggressive Autofahrer, überfüllte Busse und grundlos peitschende…

Rezension Reise-Geschichten: Mein anderes Leben, von Paul Theroux (1996, engl. My Other Life) – 8 Sterne

Der Mann kann schreiben. Handlungen und Dialoge sind wohlkonstruiert, gefällig und intelligent. Kubikmeterweise Fakten und Kunde verstaut Theroux auf leicht genießbare Weise. Er beobachtet sich und seine Mitmenschen brennend genau. Episoden: Wissen sollte man: Zu lesen gibt es hier längere Kurzgeschichten, die nur sehr lose miteinander verbunden sind. Man kann sie als einzelne Episoden eines…

Reise-Bericht: Der Traum von Afrika: Eine Frau, ein Fahrrad – die Freiheit, von Pamela Watson (1999) – 8 Sterne

Ein lebendiges, spannendes, mitreißendes Reisebuch – und dabei lustig und voll Selbstironie. Die Autorin steht zu ihren Widersprüchen und Fehlern, beschönigt nichts (soweit erkennbar). Haarsträubendes Verhalten: Ein paarmal verhält sich Watson auf ihrer Reise, die 1992 begann, denkbar bescheuert: Sie radelt unbefestigte Bergstrecken in der Regenzeit. Im muslimisch-strikten Mali steigt sie im Badeanzug in einen…

Westafrika-Kindheit: The Dark Child bzw. L’enfant noir, von Camara Laye (1953) – 8 Sterne

Haarsträubender Aberglaube, gefährliche Riten – Laye tischt knüppeldick auf. Gleichzeitig taucht er seine Jugend im westafrikanischen Guinea der 50er Jahre in ein güldenes Licht (auf Deutsch als „Einer aus Kurussa“ erschienen). Amazon-Werbelinks: Ganz Afrika | Südafrika | Kenia | Marokko Trotz all der irrationalen Gebräuche und Denkweisen lächelt man verklärt mit dem Autor: Die Menschen…

Rezension Lagos-Roman: Heimkehr in ein fremdes Land, von Chinua Achebe (1960, engl. No Longer at Ease) – 8 Sterne

Nigeria in den 50ern. Ein junger Englandheimkehrer steigt in den Staatsdienst ein, verliebt sich, besucht mal die Eltern auf dem Dorf, bekommt Probleme mit den Finanzen, seiner Freundin, der Tradition. Der Roman spielt zum größten Teil im Lagos der 50er Jahre, doch die dörfliche Herkunft bleibt stets präsent. Amazon-Werbelinks: Chinua Achebe | ganz Afrika |…