Spielfilm

Spielfilm: Ein gutes Jahr (2006, mit Russell Crowe; mit Trailer) – 2 Sterne

Durch ein schönes Werbefilmchen der Provence stapft uninspiriert ein Fremdkörper namens Russell Crowe. Jetzt bitte lachen, denn: Einmal pinkelt ihm ein Hund ans Bein. Im Bonusmaterial meiner (englischen) DVD gibt es drei kurze Musikvideos mit Crowe. Crowe wirkt darin so unpassend und unsympathisch wie im gesamten Film, und die sonstige Videoumsetzung spricht auch nicht an. […]

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Japan-Spielfilm: Postman Blues (1997) – mit Video – 4 Sterne

Das Bild zu dunkel, farbschwach, leicht gelb-braun stichig – oder ist das Absicht? Die Geschichte ist nicht ganz uninteressant – ein kleiner Postbote gerät sinnlos unter Polizeiverdacht – doch die Gesetzeshüter agieren und kalkulieren so dumm und tölpelhaft, dass man es nicht im geringsten ernst nehmen kann (jap. Posutoman burusu, Details auf IMDB). Dabei spielen

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Bollywood-Film: Mein Herz ruft nach Liebe – Dil Bole Hadippa! (2009, mit Shahid Kapoor, Rani Mukerji) mit Video – 5 Sterne

Amazon-Werbelinks: Bollywood | Shah Rukh Khan | Priyanka Chopra Das hat mir gefallen: „Dil Bole Hadippa“ lässt noch deutlicher erkennen, wie gut „Chak de! India“ (mit dem selben Kameramann) als Sport- und Frauenfilm gelungen ist viele knackige Punjabi-Songs, man könnte allerdings auch meinen: zu viele Rani, Rani, Rani: Rani Mukerji verhindert ein völliges Absaufen des

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Bollywood-Film: Mann (1999, mit Aamir Khan, Manisha Koirala) – 5 Sterne

Amazon-Werbelinks: Bollywood | Shah Rukh Khan | Priyanka Chopra Zuerst fallen mir die Enttäuschungen bei diesem Film ein: Aamir und Anil sind per se die zwei hölzernsten, öligsten Knallchargen des neueren Hindi-Kinos – so auch in diesem Film, in dem sie beide mit festbetonierter Föntolle agieren Manisha ersetzt keine Madhuri (doch laut Regisseur Indra Kumar,

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Bollywood-Klamotte: Guddu (1995, mit Shah Rukh Khan, Manisha Koirala; mit 3 Videos) – 2 Sterne

Bollywood-Liebestragödie von 1995. Shah Rukh Khan liebt Manisha Koirala, doch dann prasseln Tragödien en masse auf das junge Paar herunter. Eigentlich ist das gar nicht uninteressant konstruiert: Permanent entstehen neue, existentielle, praktisch unlösbare Konflikte, in denen zum Beispiel Shah Rukh Khan gar nicht anders kann als entweder seine Angebetete, seine Mutter oder seinen Vater zu

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Deutschland-Japan-Spielfilm: Kirschblüten – Hanami (2008, Regie Doris Dörrie, mit Elmar Wepper, Hannelore Elsner) – 4 Sterne

Küssende Lesben. Entblößte Prostituierte. Ein Alter mit einer obdachlosen jungen Asiatin. Ein Alter in Frauenkleidern, rot-weiß geschminkt am See tanzend. Eine junge Asiatin, die Knochen des verstorbenen Alten im Krematorium per Essstäbchen jonglierend. Auch das ist „Hanami“. Nichts bleibt erspart. Der Beginn in Bayern und Berlin gefiel mir: Bayern, Berlin, Tokio: Wie schon in Erleuchtung

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Bollywood-Romanze: Kyun! Ho Gaya Na … und unsere Träume werden wahr (2004, mit Aishwarya Rai, Vivek Oberoi, Amitabh Bachchan; mit Trailer & 4 Songs) – 3 Sterne

Der Film beginnt mit wilder Rallye-Action. Seht, spricht der Regisseur, hier kommt Vivek Oberoi als kerniger Jüngling, der „Liebe und Verlieren“ aus seinem Wortschatz gestrichen hat. Und, wie macht sich Vivek Oberoi als Supermann? Milchbart Oberoi überzeugt keine Sekunde, da mag ihn die Regie auch noch so heroisch inszenieren, mit Hubschraubern und Sonnenbrillen dekorieren. Gänzlich

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Bollywood-Film: Dil To Pagal Hai – Mein Herz spielt verrückt (1997, mit Shah Rukh Khan, Madhuri Dixit; mit Trailer & 3 Songs) – 5 Sterne

Viel passiert wirklich nicht in diesen drei Stunden: Nisha liebt Rahul, doch sie fliegt betrübt nach London; Rahul liebt keine, auch nicht Pooja, sagt er jedenfalls; Ajay indes liebt Pooja, fliegt aber auch wieder nach London; und Pooja – träumt edel vor sich hin. Eine Tanzshow muss unter Zeitdruck entstehen, aber auch dieser Handlungsstrang erzeugt

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Deutscher Spielfilm: Schloß Gripsholm (1963, Regie Kurt Hoffmann, mit Walter Giller, Nadja Tiller) – 4 Sterne

Ein harmloses, verharmlosendes Vergnügen – auch wenn man die exzellente Buchvorlage von Kurt Tucholsky gar nicht berücksichtigt: Jana Bre(j)chová gibt „Lydia“ als mild exaltiertes, aber durchaus selbstbewusstes Dummchen, das wie ein Baby ihren Galan Kurt penetrant mit „Daddy“ an- und von sich selbst in der dritten Person redet. Ihr Plan: die Heirat mit Kurt. Ihr

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Bollywood-Film: Dostana (2008, mit Abhishek Bachchan, John Abraham, Priyanka Chopra) – 4 Sterne

Immer, wenn es mal interessant werden könnte, gleitet das Drehbuch sicherheitshalber ins Belanglose. Dennoch – fast zu meiner Überraschung – habe ich mich zwei Stunden und 20 Minuten lang nicht gelangweilt, nicht aufs Display geschielt. Amazon-Werbelinks: Bollywood | Shah Rukh Khan | Priyanka Chopra So geht’s schonmal los: Das liegt an den amüsanten Gags, am

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Bollywood: Jab we met – Als ich Dich traf (2007, mit Shahid Kapoor, Kareena Kapoor; mit Trailer & 5 Songs) – 4 Sterne

…oder sollte ich sagen, „Jab We Met“ ist schlechter als nett? Der Film hat liebenswerte Hauptdarsteller, leidet aber unter krassen Unglaubwürdigkeiten. Auch wenn wir in Bollywood brav und gern das Hirn ausschalten, hier geht’s zu weit. Amazon-Werbelinks: Bollywood | Shah Rukh Khan | Priyanka Chopra Nicht plausibel: Shahid Kapoor ist eine komplette Fehlbesetzung. Er passt

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Bollywood-Film: Swades – Heimat (2004, mit Shah Rukh Khan; mit Video) – 5 Sterne

Fazit: Netter, gemütlicher Film vom indischen Landleben mit schönen Landschaftsbildern, der jedoch allzu konstruiert Missstände und Stereotypen vorführt. Dennoch sehenswert. Amazon-Werbelinks: Bollywood | Shah Rukh Khan | Priyanka Chopra Stärken: Viele schöne Bilder vom indischen Landleben, die weniger nach Film City, Bombay, aussehen als übliche Bollywoodproduktionen. Auch die US-Szenen entstanden sichtlich nicht in einem heißen

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Japan-Deutschland-Spielfilm: Erleuchtung garantiert (1999, mit Uwe Ochsenknecht; Regie Doris Dörrie; mit Trailer) – 3 Sterne

Doch, der Film hat ein paar nette Momente. Immer dann, wenn die zwei ungleichen Brüder mal schweigen und einfach nur da sind, zum Beispiel zeltend in der Tokioter Innenstadt. Doch überwiegend schwafelt man hohles Zeug, impromptu aus dem Stegreif, stotternd, nach Begriffen und Inhalten suchend, eingestreut wolkig Weises aus dem Zen-Büchlein. Die Schauspieler haben nach

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Indien-Spielfilm: Slumdog Millionär (2008, Regie Danny Boyle; mit Trailer) – 5 Sterne

Immer wieder böse Gewalt und manchmal Unappetitliches. Ich las, dass der Frau des lebenden Vorbilds ihr Popcorn nicht mehr schmeckte, als sie eine unappetitliche Szene gleich zu Beginn von „Slumdog Millionaire“ sah. Das kann ich mir gut vorstellen. Mir wurde der Film mit den Attributen „Bollywood“ und „Feelgood Movie“ angedreht. Beides passt nicht. Immerhin gute

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US-Komödie: Das Schwiegermonster (2005, mit Jennifer Lopez, Jane Fonda; mit Trailer) – 5 Sterne

Belangloses Komödchen. Jane Fonda triumphiert als rabiates Schwiegermonster und degradiert alle anderen zu netten Hascherln, auch Jennifer Lopez. Ein paar flotte Einzeiler, das Ende noch schmalziger als zu befürchten. Zeitweise haben die Bösartigkeiten mich doch unterhalten, aber der Abgrund an Unsubtilität ist tief.

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James-Bond-Film: Leben und sterben lassen (1973, mit Roger Moore) – mit Trailer – 5 Sterne

Der 73er ist sicher einer der schwächsten James Bonds: Wenig und/oder mickrige Action, dafür reichlich plumpe Anmachsprüche, esoterisches Tarotgeschwafel und absurder Sandkastenvoodoo. Pappkulissen und ein schmerzhaft grenzdebiler Sheriff erinnern an unterfinanzierte Bollywood-Produktionen der 60er. Alles wirkt fast wie eine Parodie, aber hilflos nonchanlancefrei. Kaum coole Einzeiler. (Mit Roger Moore, Yaphet Kotto, Jane Seymour, Regie Guy

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Spielfilm Algerierin in Deutschland: KussKuss – Dein Glück gehört mir (2005) – 5 Sterne

Ein interessantes Thema, eine witzige Konstellation, und die Hauptdarsteller agieren natürlich und locker. Doch das Buch taugt nichts. Die Fremdsprachenkenntnisse aller Akteure schwanken dramatisch, je nach dramaturgischer Erfordernis. Passt Nicht-Verständigen-können gerade gut in die Handlung, versiegen die Fremdsprachenkenntnisse ganz, und nicht einmal durch Gesten lässt sich so etwas Elementares wie Trinken/Durst andeuten. Achja, sind Akademiker

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Islam-in-Toronto-Spielfilm: Sabah – Eine Liebesgeschichte (2005; mit Trailer) – 5 Sterne

Im Einwandererstaat Kanada verliebt sich ein Weißer in eine Kopftuchträgerin und bietet ihr dann Schweinefleisch und Rotwein an. Naja. Ich sehe wirklich gern Hot Country Entertainment, sogar vom Drehort Toronto. Aber dieser Film hier ist passagenweise deutlich zu lehrbuchhaft und mechanisch. Dann gibt es noch eine dramatische und wiederum sehr schematische Aussprache gegen Ende, und

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Tunesien-Spielfilm: Roter Satin (2002; mit Tanz-Video) – 4 Sterne

Sicherlich nett gemeint und man sollte wohl nicht schlecht darüber reden. Die Handlung ist jedoch so unrealistisch, das sie kaum als Komödie funktionieren würde, und gewiss nicht – wie hier versucht – als Entwicklungsroman. Tanz und Musik langweilen zudem, das reißt wirklich nicht vom Hocker. Zu lange spielt der Film in den immergleichen, beengten Kulissen:

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Frankreich-Teenie-Film: La Boum (1980, 1. Boum-Film) – mit Trailer – 5 Sterne

Sie pubertieren allerliebst, doch unterhaltsamer ist die „doofe kleine Schwester“. Die Musik sülzt enorm: Das klebrige Dreams Are My Reality überkleistert den ganzen Streifen, ich kann es die nächsten Jahrzehnte nicht mehr hören, die wenigen anderen Stücke klingen dito fad. Während ich den Teenie-Sturm und -Drang nachvollziehen konnte, wirkte die bemüht unkonventionelle, bemüht dauergrienende Uroma

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Indien-Spielfilm: Liebe lieber indisch (2004, mit Aishwarya Rai, O-Titel Bride & Prejudice) – mit Trailer – 4 Sterne

Manche Sätze sind flach und klischiert, manche Figuren steif und hohl, andere quälend aufdringlich grenzdebil. Selbst ein öder durchschnittlicher echter Bollywood-Film wirkt dagegen wie ein Psychogramm von Ingmar Bergmann (Originaltitel Bride & Prejudice). . Auch bei der Musik hapert’s: Die Musik bringt die für Bollywood fast obligaten Punjabi-Rhythmen, doch überwiegend klingt sie eher westlich und

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Spielfilm: Matador (1986, Regie Pedro Almodóvar) – mit Trailer) – 5 Sterne

Starke Bilder, markante Gesichter, Spanien, beflissener Tabubruch: Pedro Almodóvar. Nebenbei ein mittelspannender Krimi. Sekundenweise immer wieder blutrünstige Gewalt. Einige Figuren wirken leicht schräg, die anderen völlig neben der Spur; alle spielen aber mit, wortwörtlich, tödlichem Ernst. Letzlich ein Film aus einer Parallelwelt (mit Assumpta Serna, Antonio Banderas, Nacho Martínez).

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Spielfilm: Crocodile Dundee (1986) – mit Trailer – 4 Sterne

Forciert unrealistisch, konstruiert und plump klischiert: Stadtmensch im Busch; dann Buschmensch in der Stadt. In Australien gibt es Känguruhs, Schlangen, bemalte Ureinwohner und dumpfe Bierdimpfl; in New York dicke Limousinen, große Häuser, viele und schrille Menschen. Der Streifen ist komplett ohne Drama, denn die Attacken von Krokodilen oder Bösewichten beeindrucken null, und zwischen Linda Kozlowski

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Spielfilm: Fasten auf Italienisch (2010; mit Trailer) – 5 Sterne

Die Geschichte ist viel zu konstruiert: Weil er seine Herkunft und seine Religion gegenüber Kollegen und Freundin und mit einer anderen Geschichte gegenüber der Familie verleugnet, heimlich den Ramadan befolgt und dann noch im harten Konkurrenzkampf mit einem fiesen Kollegen steht, gerät Mourad immer tiefer in die Bredouille – die Autoren wringen die Situation angestrengt

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James-Bond-Film: Lizenz zum Töten (1989, mit Timothy Dalton) – mit Trailer – 5 Sterne

Insgesamt wirkt dieser Bond etwas spießig, nicht zuletzt wegen des hölzern oberschülerhaften, humorlosen Timothy Dalton in der Hauptrolle und weil dieser zusammen mit Q und Pam Bouvier so eine traute Kleinfamilie abgibt; Carey Lowell spielt die Bouvier zudem zeitweise zu naiv-trotzig. Sadistische Morde, die ich nur mit geschlossenen Augen überlebte. Schön choreographierte Abläufe und Kamerafahrten

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Marokko-Spielfilm: WWW What a Wonderful World (2006; mit Trailer) – 3 Sterne

Spröde, unsympathische Außenseiter und Einzelgänger in einer spröden, verkommenen Vorortwüste zu lässiger Musik. Ein paar eigenwillige, aber auch gedehnt manirierte Kameraeinstellungen. Dreckige Farben aus der Postproduction. Eine bizarr fantasierte Liebesgeschichte und eine widerlich blutrünstige Szene. Absurdes Theater.

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US-Musikfilm: Laurel Canyon (2002; mit Trailer) – 5 Sterne

Einige schön gefilmte Szenen aus dem Musikerleben im berühmten Laurel Canyon nahe Hollywood. Einige gute Schauspieler, andere wirken blass und mechanisch. Aber der Musikfilm hat wenig Handlung und viel Psychogerede, die atmosphärischen Abschnitte wirken wie Alkoholwerbung, die mehrfache Wandlung der Hauptfigur Alex kommt abrupt und unglaubwürdig. Die exzellente Frances McDormand erscheint zu jung als Film-Mutter

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Spielfilm: Die Liebe der Kinder (2009; mit Trailer) – 5 Sterne

Eigentlich schön gespielt, vor allem von Hauptdarstellerin Marie-Lou Sellem. Schön langsam und ruhig, unaufdringlich bundesdeutsch atmosphärisch, ohne Zeitgeist-Schickimicki und latte to go. Nur: Im Film kommen mehrere Paare zusammen, und man spürt nicht die geringste Anziehungskraft. Die danach entstehenden Konflikte lassen sich leicht nachvollziehen – aber warum die Figuren überhaupt zueinanderfanden, das bleibt unklar.

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Spielfilm: Der letzte Tango in Paris (1972, mit Marlon Brando; mit Trailer) – 4 Sterne

Dies bitte nicht lesen, ich bin Kunstbanause. Aber sagen kann ich doch, dass Brando exzellent spielt: So einen greinend selbstsüchtigen, arroganten, verächtlichen, widerwärtigen Drecksack habe ich im Film noch nicht gesehen; und dann auch noch mit Kaugummi. Maria Schneider ist zwischendurch menschlich und hübsch, gleicht die bohrende Pein durch die Brando-Figur aber nicht aus. Auch

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Kritik Action-Komödie: Taxi (1998) – 4 Sterne – 1 Video

Ein Taxifahrer in Marseille, der gern Rennfahrer wäre, muss einen Polizisten ohne Führerschein chauffieren. Gejagt wird eine deutsche Räuberbande in roten Mercedessen. Pubertär: Die Action-Komödie mit zwei drögen Jungmännern in der Hauptrolle wirkt pubertär, psychologiefrei, baut auf platte Witze und dralle Frauen. Die Handlung stolpert von Episode zu Episode, ist insgesamt an den Haaren herbeigezogen,

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Salami Aleikum in der Soul Kitchen für die Kebab Connection: Deftige Multikulti-Komödien aus Deutschland

Iraner in Köln und Ostdeutschland: Salami Aleikum, 2009 Grieche in Hamburg: Soul Kitchen, 2009, mit Moritz Bleibtreu, Regie Fatih Akin Türken und Griechen in Hamburg: Kebab Connection, 2004, mit Denis Moschitto, Nora Tschirner Außerdem: alle Multikulti-Komödien aus Europa am Stück

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