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Buchkritik: Ins Schwarze, von Vincent Almendros (2018) – 7 Sterne

Meisterlich, doch zu aufdringlich beschwört Vincent Almendros Vernachlässigung und Verfall: Der heruntergekommene, fast verlassene Weiler; das muffige alte Haus; der Unrat; der feuchte Waldboden; die toten Tiere und die todgeweihten Menschen. Dazu kommen kurze, spannungsgeladene Dialoge. All dies übertreibt Almendros, nicht zuletzt das Zerlegen eines Kaninchens durch eine eiskalte mordverdächtige Person. Vor allem aber erzeugt…

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Kritik Erzählung: Freya von den Sieben Inseln, von Joseph Conrad (1912, engl. Freya of the Seven Isles) – 7 Sterne

Dieser Ich-Erzähler berichtet sehr sicher und gefällig, wie ein Seebär beim Cognac, man folgt der Geschichte gern. Die beginnt freilich auch zu malerisch: Die schöne Freya im Haus überm Meer spielt auf dem Klavier, und ihr Galan Jasper reist per Zweimaster an. Freyas wohlmeinender Kapitänvater retiriert derweil verständnisvoll auf die hintere Veranda. Der Ton ist…

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Kritik frühe Kurzgeschichten: Geschichten der Unrast, von Joseph Conrad (1898, engl. Tales of Unrest) – 7 Sterne

Fazit: Joseph Conrad (1857 – 1924) präsentiert in fünf frühen Kurzgeeschichten äußerst gemischte Themen, Kulissen, Stile und Wortzahlen – vielleicht nicht ideal für einen Kurzgeschichtenband, aber zu ähnlich sollen die Geschichten ja auch nicht klingen. Zu den Themen gehören: Rasend Verliebter bringt unschuldige Nahestehende zu Tod und ist darob unhappy ever after (2x). Weiße Handelstreibende…

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Romankritik: Almayers Luftschloss bzw. Almayers Wahn, von Joseph Conrad (1895, engl. Almayer’s Folly, Lingard-Trilogie Teil 3 von 3) – 7 Sterne – mit 2 Videos

Fazit: Es klingt, als hätte Joseph Conrad (1857 – 1924) seinen Erstlingsroman schnell rausgehauen, atemlos, seitenlang kein Absatz, kein Dialog, Zeitsprünge, Fokus- und Szenenbrüche, wichtige Aspekte aufgeregt wiederholend. Aber der Plot läuft meist zügig durch und wird im letzten Drittel sehr spannend. Es gibt kaum hohle Verallgemeinerungen, wenig mystisches Geraune, das Nature Writing ist nüchtern…

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Romankritik: Der Verdammte der Inseln, von Joseph Conrad (1896, engl. Outcast of the Islands, Lingard-Trilogie Teil 2 von 3) – 6 Sterne – mit Video

Fazit: Joseph Conrad konstruiert eine spannende Räuberpistole mit verblüffenden Manövern, starken Dialogen, interkulturellem Großaufgebot und viel Atmosphäre. Er produziert auch langatmigen Schwulst und einen unglaubwürdigen Hassliebesgockel. Verblüffend, dass Conrad die Teile 2 und 3 der Lingard-Trilogie so vergleichbar plottete und konstruierte. Geschriftstellert: In seinem historisch zweiten Roman klingt Joseph Conrad (1857 – 1924) deutlich epischer…

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Romankritik: Die Rettung, von Joseph Conrad (1920, engl. The Rescue, Lingard-Trilogie Teil 1 von 3) – 3 Sterne

Fazit: Der Ton ist teils märchenonkelhaft und voll überflüssiger Adjektive und Verallgemeinerungen. Teils konnte ich der Geschichte nicht folgen – weder den Gefühlen und Entscheidungen der Protagonisten noch den Inter-Island-Streithändeln – und musste in der englischen Zumbuchwiki die Handlung nachlesen; selbst dort verstand ich nicht alles. Die Figuren erscheinen zu diffus, zu holzschnittartig lieb oder…

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Filmkritik: Der Verdammte der Inseln (1951, Regie Carol Reed, mit Trevor Howard, engl. Outcast of the Islands) – 7 Sterne – mit Video

In diesem Film ist immer was los, herrscht immer Bewegung: exotischer Trubel, Mensch und Tier im Kolonialhafen und im Flussdorf, lachende nackte Kinder, die schöne Aissa im nassen Leinenkleid, dramatischer Streit, dramatische Bambusbauten, Tanz, ein rätselhaftes Büblein mit dito Haarschnitt im Kinderkanu, prächtige Zweimaster in aufgewühlter See, Krokodile, Elefanten (gab’s die in Makassar oder Ostborneo?)….

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Kritik Biografie: Keiner blickt dir hinter das Gesicht. Das Leben Erich Kästners, von Sven Hanuschek (1999) – 6 Sterne

Anders als Kästner-Biograf Klaus Kordon erzählt Sven Hanuschek Kästners Leben nicht nur nach dessen eigenen Veröffentlichungen – Hanuschek spricht auch mit Nachfahren, sichtet Archive und Melderegister, findet Fehler und Auslassungen in den Memoiren von Kästner und Kästner-Gefährtin Luiselotte Enderle (S. 176, S. 268 meiner Hardcover-Hanser-Ausgabe von 1999). Hanuschek entdeckt auch eine überraschende Verbindung zwischen Goebbels…

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Kritik Biografie: Die Zeit ist kaputt. Die Lebensgeschichte von Erich Kästner, von Klaus Kordon (1995) – 7 Sterne

Klaus Kordon schreibt meist sehr eingängig und lebendig, teils fast romanhaft, auf nur rund 300 luftig bedruckten Seiten Haupttext (plus kurzer Anhang), ohne dass es aufdringlich nach Jugendbuch klingt. Und Kordon flicht – prima – viele unterhaltsame Kästner-Zitate ein, darunter Gedichtzeilen (als Lyrik umbrochen, nicht in langen Prosazeilen). Dass Kordon im Präsens textet, macht den…

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Romankritik: Emil und die drei Zwillinge, von Erich Kästner (1935) – 5 Sterne

Friede, Freude & auch Eierkuchen herrschen in Neustadt, Berlin & auch in Korlsbüttel: Penetrant harmonisch geht’s zu zwischen Jung und Alt, zwischen Arm und Reich in diesem Sequel zu „Emil und die Detektive“. Zwei Jahre danach: Die Geschichte spielt zwei Jahre nach „Emil und die Detektive“, versammelt alle Hauptakteure dieses Romans, zeigt aber eine neue…

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Romankritik: Emil und die Detektive, von Erich Kästner (1929) – 7 Sterne – mit Video

Erich Kästner (1899 – 1974) zeigt den betont gutherzigen – heute sagt man: achtsamen –, aber auch pfiffig-ironischen Emil Tischbein und seine betont gutherzige, aber auch pfiffig-ironische Mutter. Immer wieder baut Kästner kleine, fast unauffällige Witze ein wie Die Mutter pfiff sich eins, vermutlich um ihre Sorgen zu ärgern… Die kleinen Cleverle-Einsprengsel unterhalten, kommen aber…

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Romankritik: Ein anständiger Mensch, von Jan Christophersen (2019) – 6 Sterne

Jan Christophersen konstruiert in den ersten zwei Buchdritteln eine dramatische, intime, fesselnde Geschichte. Zwei intelligente Paare verbringen ein Wochenende in einem entlegenen Ferienhaus. Sofort gibt es ungute wie auch erotische Spannungen in alle Richtungen. Die wenigen Umgebungsdetails und Nebenfiguren fügen sich gut in die Handlung; nichts wirkt an den Haaren herbeigezogen, Dialoge und Figuren scheinen…

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Romankritik: Echo, von Jan Christophersen (2014) – 4 Sterne – mit Video

Fazit: Aufbau und Figuren des kleinen Romänchens sind überkonstruiert und leblos. Dies ist keine Geschichte, sondern ein Schreibexperiment – gescheitert. Tom schwieg: Jan Christophersen schildert zunächst Gefühle und menschliche Entwicklungen recht genau – einerseits. Doch während die wichtige Nebenfigur Sascha deftig erscheint, bleiben die Protagonisten Tom, Aga und Gesa völlig diffus. Was passiert zwischen Tom…

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Filmkritik Komödie: Julie & Julia (2009, mit Meryl Streep) – 4 Sterne – mit Video

Das ist kein vollwertiger Spielfilm. Es gibt kaum Drama, und die zwei Hauptfiguren begegnen sich nicht, obwohl sie es könnten. Zwischen den zwei Paaren im Mittelpunkt des Films herrscht zumeist allerkuscheligste Harmonie; eine kleine Krise beim jüngeren Paar wirkt unglaubwürdig und löst sich darum schon bald in Luft auf. Meryl Streep spielt die Kochbuchautorin und…

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Kritik Biografie: The Lives of Beryl Markham, von Errol Trzebinski (1993) – 6 Sterne

Biografin Errol Trzebinski lebte zumeist in Kenia und schrieb vor dieser Biografie andere Kolonialkeniabücher – so berichtet sie hier nicht nur detailliert Beryl Markhams Leben, sondern flicht auch viel Lokolkolorit ein wie: In Nairobi Dr. Ribeiro, a Goan, rode a tame zebra to his sickest patients and his rooms ((…)) were made from old packing…

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Kritik Beryl-Markham-Biografie: Straight on Till Morning, von Mary S. Lovell (1987, dt. Beryl Markham, Leben für Afrika) – 6 Sterne

Fazit: Diese Biografie einer starken, abenteuerlichen und oft unsympathischen Frau ist flüssig geschrieben und offenbar gründlich recherchiert. Nur gelegentlich schweift Biografin Mary S. Lovell zu weit ab (zu Randfiguren, Rennpferden, Kleinflugzeugen und Königshaus) und schreibt zu emotional. Trotz der breit erklärten Sympathie für Beryl Markham (1902 – 1986) liefert Lovell keine Gefälligkeitsbiografie, sondern schildert auch…

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Erster Eindruck Autobiografie: Westwärts mit der Nacht, von Beryl Markham (1942, engl. West with the Night)

  Ich kenne die Beryl-Markham-Biografien von Mary S. Lovell und Erroll Trzebinski. Autobiografien wie diese von Beryl Markham über sich selbst lese ich normalerweise gar nicht, weil sie mir zu einseitig sind. Laut Biografinnenmeinung stimmt auch nicht alles in den Markham-Memoiren, aber das erwartet man ja auch nicht. Doch die Markham-Memoiren werden allseits für ihren…

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Kenia-Kolonialbuch-Kritik: Weißes Verhängnis, von James Fox (1982, engl. White Mischief) – 6 Sterne – mit Video

Fazit: Journalist James Fox schreibt ungewöhnlich flüssig und gut lesbar, dabei sehr klar und nachvollziehbar (jedenfalls im engl. Original, ich hatte die 1998er Vintage-TB-Ausgabe; die Eindeutschung von rororo kenne ich nicht). Allerdings ist die Erzählung seltsam zersplittert und die Geschichte beginnt nach 120 Seiten noch einmal von vorn, dann unchronologisch. Ein Personenlexikon, Landkarte und einige…

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Kenia-Kolonialbuch: The Ghosts of Happy Valley, von Juliet Barnes (2013) – 4 Sterne – mit Video

Juliet Barnes berichtet über das skandalumwitterte kenianische Happy Valley in den 1920er bis 1940er Jahren – bis zum Mord an Josslyn Hay (Earl of Erroll) 1941. Zugleich erzählt sie ausführlich von ihren Recherchen, Begegnungen und Autofahrten im Happy Valley zwischen etwa 2000 und 2010. Sie lebt offenbar selbst dauerhaft in Kenia und bringt viele Reportage-Eindrücke,…

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Kenia-Geschichtsbuch-Kritik: Happy Valley. The Story of the English in Kenya, von Nicholas Best (1979/2013) – 5 Sterne

Der Haupttitel Happy Valley lässt vermuten, es gehe nur um die Ausschweifungen sinnenfroher Engländer im notorischen Happy Valley, Kenia, in den 1920er und 1930er Jahren; das Thema bekommt bei Best aber nur ein paar Seiten. Besser trifft’s der Untertitel, denn tatsächlich schildert Best die kolonialen Jahre Kenias von Joseph Thomsons Expedition 1883 bis zur Unabhängigkeit…

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Kritik Biografie: Out of Isak Dinesen in Africa, von Linda Donelson (1995) – 6 Sterne – mit Video

Blixen-Biografin Linda Donelson (1943 – 2012) hat keine Wikipedia-Seite und schrieb offenbar nur dieses eine Buch. Donelson lebte ein gutes Jahr im kenianischen Ngong, also in der Gegend von Tania Blixens Farm. Donelson schreibt weitgehend nur über Blixens afrikanische Jahre, jedes Kapitel ist mit einer Jahreszahl überschrieben. Blixens frühe Jahre, Vorfahren und ihre nachafrikanische Zeit…

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Kritik Biografie: Tania Blixen, von Judith Thurman (1982, engl. The Life of a Storyteller bzw. Isak Dinesen The Life of Karen Blixen) – 7 Sterne – mit Videos

  Thurmans Blixen-Biografie beleuchtet viele der betont vagen Passagen in Blixens Memoiren Jenseits von Afrika (noch genauer tut dies die spätere Blixen-Biografin Linda Donelson). Judith Thurman schreibt insgesamt ein sehr ausführliches, mir teils zu ausführliches Werk, das mit Tania Blixens Großeltern beginnt (Tania Blixen, 1885 – 1962, ist auch als Karen Blixen und Isak Dinesen…

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Kritik Memoiren: Jenseits von Afrika, von Isak Dinesen/Tania Blixen (1937); Schatten wandern übers Gras (1960) – 7/10

Das Buch ist nicht chronologisch, sondern eher thematisch angeordnet. Dabei geht es geht kaum um Mann+Frau, um Liebe – die bekannte Verfilmung von 1985 weckt völlig falsche Erwartungen. Im ersten Teil redet die Autorin nur allgemein über Land, Leute und einzelne Figuren auf ihrer ostafrikanischen Kaffeefarm. Es gibt keinen Dialog und keine durchgehende Handlung –…

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Kritik Biografie: The Man Whom Women Loved: The Life of Bror Blixen, von Ulf Aschan (1987) – 4 Sterne

Fazit: Wieder und wieder geht’s auf Safari, mit US-Millionären oder UK-Prinzen, oder mit dem Auto durch die Sahara, einmal sogar ganz ohne die Hauptfigur. Wieder und wieder listet Autor Ulf Aschan den vierbeinigen Body Count, samt Schätzgewicht des erbeuteten Elfenbeins (Ulf Aschan ist selbst „white hunter“). Die im Titel versprochenen Damenabenteuer erscheinen hier und da…

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Salsa, Raï + Hiphop: 3x Aïcha, 3 Musikvideos

Comme si je n’existais pas Elle est passée à côté de moi… So mies sind die Weiber, und während Aïcha weiterzieht, heult die Männerwelt unerlöst in die Schnuffeldecke – in Algerien, Senegal und Dänemark. Hier drei Klagelieder in drei Stilen über die ferne Aïcha. Mesdames et Messieurs, écoutez-moi, regardez-la: Khaled, Africando, Outlandisch:

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Filmkritik Komödie: Warten auf Mr. Right – Waiting to Exhale (1995, mit Whitney Houston, Angela Basset) – 5 Sterne – mit 2 Videos

Hier gibt’s was auf die Ohren und die Augen: Unentwegt schmeichelt Kuschelrock (genannt R&B, symptomatisch Whitney Houstons Filmsong Exhale (Shoop Shoop)). Und unentwegt sieht man schöne Frauen und ein paar smarte Männer in streng auf Mainstream gebürsteter Edel-Umgebung: Nobelhotelbar, Nobelvillawohnzimmer. Die Edeloptik erinnert an Musikvideos und Werbung, ohne Substanz oder Individualität. Politisch ist der Film…

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Filmkritik Komödie: Wie gut ist deine Beziehung (2019, mit Julia Koschitz) – 5 Sterne – mit Video

Wenn Männer zu sehr lieben, dann werden sie krankhaft dämlich: Diese Berliner Hipster-Soap liefert zwar ein paar pfiffige Sprüche und überraschende Wendungen. Sie ächzt aber auch unter all dem dummen, unrealistischen Gerede, das die IT- und Agenturfritzen weinerlich aufsagen, sobald sie mal vom Rad steigen. Hier agieren Warmduscher und verkrampfte Frauenversteher, die auch noch „Steve“…

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Mein Eindruck vom Kinofilm My Week with Marilyn (2011)

Dies ist keine Kritik. Ich wollte nur sagen, dass ich die Marilyn-Monroe-Verkörperung durch Michelle Williams zu Beginn für lachhaft und gescheitert hielt. Doch bald schon sah ich die Blondine in der Hauptrolle nicht mehr als Monroe, sondern als eigenständige – ziemlich wunderliche – Figur. Noch weniger glaubte ich an die junge Marilyn in 1957, als…

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Avec Plaisir [Story auf Deutsch]

Avec Plaisir oder Mein Kampf / Ein Stück Ort: – gediegener Frühstückssaal einer gediegenen Landpension in den frz. Pyrenäen Personen: – älteres deutsches Ehepaar – schmieriger deutscher Reiseradler, von Spanien her gekommen – frz. Kellnerin   Älterer Ehemann: Also, wir hätten damals den Krieg gegen den Franzosen gewonnen, wenn –   Schmieriger Reiseradler (tritt ein):…

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Reportage: Einzelwandern im Everest-Gebiet (1984) [Story auf Deutsch]

Wie bitte – ins Everestgebiet für zehn Mark am Tag? Indes, wer gern mehr mit Sherpas zu tun haben möchte und Kartoffelgerichte grundsätzlich mag, sollte tatsächlich den Agenturen absagen und auf eigene Faust lostrekken. Denn Khumbu, das Land um den höchsten Berg, ganz im Osten Nepals, bietet alle Möglichkeiten für Einzelreisende. Hans D. Blog machte…

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