Colette

Romankritik: Die Katze, von Colette (1933, frz. La Chatte) – 7/10

Der blonde Jüngling Alain, wen liebt er mehr? Seine junge, schöne Frau Camille? Oder seine schnurrige, schöne Kartäuserkatze Saha? Camille unterdrückt ihre Eifersucht kaum; Saha auch nicht. Es kommt zum Zickenkrieg. Auf Dreivierteln des Buchs passiert nicht viel, außer dampfig-schwüler Atmosphäre und Alains verliebtem Sinnen über Katze und Frau. Handlung und Spannung kommen erst im…

Romankritik: Die Katze, von Colette (1933, frz. La Chatte) – 7/10 Weiterlesen »

Lese-Eindruck: Die Katze aus dem kleinen Café, von Colette (1945)

Im ersten Teil bringt Colette (18173 – 1954) kurze Geschichten über Tiere aus Menschensicht, scheinbar sehr autobiografisch über sich und  ihre Haustiere in vielen Jahrzehnten – nicht nur Katzen, sondern auch mehrere Hunde, Eichhörnchen, Papageien, Wildvögel, Pferde, „Großvater Gecko“, Echsen, Goldfische, Bienen. Colette vermenschlicht ein wenig, präsentiert markante Charaktere auf vier Pfoten, liebevoll, auch neckisch;…

Lese-Eindruck: Die Katze aus dem kleinen Café, von Colette (1945) Weiterlesen »

Lese-Eindruck: Colette. Roman ihres Lebens, von Judith Thurman (2001)

Der Dreiviertelkilo-961-Seiten-Ziegel fesselte mich nicht. Judith Thurman berichtet viel Klein-klein, das höchstens klatschsüchtige Colette-Kusinen interessiert, mit einem schwindelmachenden Figurenkarussell. Dazu kommen wunderliche Statements der Biografin (also kein Colette-Zitat) wie: Es ist ein grausamer Trick des Schicksals, dass der Zustand der erotischen Not – die letzten paar Jahre, bevor eine Frau in die Menopause kommt –…

Lese-Eindruck: Colette. Roman ihres Lebens, von Judith Thurman (2001) Weiterlesen »

Roman-Kritik: Mitsou, von Colette (1919) – 8/10

Das Romänchen ist sehr heterogen formuliert und konstruiert: teils Briefroman, teils Drehbuch, teils üblicher Roman; im Ton mal frech-frivol, mal schmachtend gefühlig, dabei stimmig Auf den lustigen Einstiegsseiten habe ich mehrfach laut gelacht. Hauptfigur Mitsou und ihr Sidekick Petite Chose reden und schreiben ziemlich geschriftstellert – nicht realistisch, aber hier sehr unterhaltsam: „Ein intelligenter Mann…

Roman-Kritik: Mitsou, von Colette (1919) – 8/10 Weiterlesen »

Buchkritik: Chéri, von Colette (1920) – 7/10 Sterne – mit Video

Oh là là, die Franzosen. Da treiben’s nicht nur die Endvierzigerin Léa („mit Doppelkinn und verwüstetem Hals“) und ihr Chéri, 25, sondern auch die rund 70jährige toy-boy-Halterin Lili, die ihr Gspusi an den „wie Leder gegerbten Busen“ presst. Schlichte, effektive Plot- und Stilmittel machen Colettes Roman zum Hingucker: Ältere Frauen halten sich ganz offen blutjunge…

Buchkritik: Chéri, von Colette (1920) – 7/10 Sterne – mit Video Weiterlesen »

Buchkritik: Gigi, von Colette (1945) – 6/10 Sterne – mit Video

      „Du kannst mir auch sagen, was du verlangst. Ich werde es dir geben.“ So säuselt der stadtbekannte Millionär, dessen Affären in allen Zeitungen stehen. Und „Wirklich wahr?“, staunt Gigi, das 15jährige Gör aus einfachen Verhältnissen mit den langen Beinen. Gigi (Gilberte) wird umhegt – herangezüchtet – von drei Damen, und die Novelle…

Buchkritik: Gigi, von Colette (1945) – 6/10 Sterne – mit Video Weiterlesen »

Roman-Kritik: Erwachende Herzen, von Colette (1923, frz. Le Blé en herbe) – 3/10

Vielleicht überfrachtet Colette in diesem kurzen Roman den Liebesreigen etwas: Es britzelt zwischen Vinca, 15, und Philippe, 16, aber auch zwischen Jung-Philippe und einer gelangweilten Dame „vielleicht dreißig, zweiunddreißig“. Amazon-Werbelinks: Chéri | Colette | Erwachende Herzen Sturm und Drang: Colette (18173 – 1954) übertreibt auch sonst: Die zwei jungen Leute verfluchen ihr Lebensalter und wünschen…

Roman-Kritik: Erwachende Herzen, von Colette (1923, frz. Le Blé en herbe) – 3/10 Weiterlesen »

Nach oben scrollen