Kritik Biografie: The Man Whom Women Loved: The Life of Bror Blixen, von Ulf Aschan (1987) – 4 Sterne

Fazit: Wieder und wieder geht’s auf Safari, mit US-Millionären oder UK-Prinzen, oder mit dem Auto durch die Sahara, einmal sogar ganz ohne die Hauptfigur. Wieder und wieder listet Autor Ulf Aschan den vierbeinigen Body Count, samt Schätzgewicht des erbeuteten Elfenbeins (Ulf Aschan ist selbst „white hunter“). Die im Titel versprochenen Damenabenteuer erscheinen hier und da…

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Salsa, Raï + Hiphop: 3x Aïcha, 3 Musikvideos

Comme si je n’existais pas Elle est passée à côté de moi… So mies sind die Weiber, und während Aïcha weiterzieht, heult die Männerwelt unerlöst in die Schnuffeldecke – in Algerien, Senegal und Dänemark. Hier drei Klagelieder in drei Stilen über die ferne Aïcha. Mesdames et Messieurs, écoutez-moi, regardez-la: Khaled, Africando, Outlandisch:

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Filmkritik Komödie: Warten auf Mr. Right – Waiting to Exhale (1995, mit Whitney Houston, Angela Basset) – 5 Sterne – mit 2 Videos

Hier gibt’s was auf die Ohren und die Augen: Unentwegt schmeichelt Kuschelrock (genannt R&B, symptomatisch Whitney Houstons Filmsong Exhale (Shoop Shoop)). Und unentwegt sieht man schöne Frauen und ein paar smarte Männer in streng auf Mainstream gebürsteter Edel-Umgebung: Nobelhotelbar, Nobelvillawohnzimmer. Die Edeloptik erinnert an Musikvideos und Werbung, ohne Substanz oder Individualität. Politisch ist der Film…

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Filmkritik Komödie: Wie gut ist deine Beziehung (2019, mit Julia Koschitz) – 5 Sterne – mit Video

Wenn Männer zu sehr lieben, dann werden sie krankhaft dämlich: Diese Berliner Hipster-Soap liefert zwar ein paar pfiffige Sprüche und überraschende Wendungen. Sie ächzt aber auch unter all dem dummen, unrealistischen Gerede, das die IT- und Agenturfritzen weinerlich aufsagen, sobald sie mal vom Rad steigen. Hier agieren Warmduscher und verkrampfte Frauenversteher, die auch noch „Steve“…

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Mein Eindruck vom Kinofilm My Week with Marilyn (2011)

Dies ist keine Kritik. Ich wollte nur sagen, dass ich die Marilyn-Monroe-Verkörperung durch Michelle Williams zu Beginn für lachhaft und gescheitert hielt. Doch bald schon sah ich die Blondine in der Hauptrolle nicht mehr als Monroe, sondern als eigenständige – ziemlich wunderliche – Figur. Noch weniger glaubte ich an die junge Marilyn in 1957, als…

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Reif für die Inseln. 4979 Kilometer Gegenwind: Radeln in Neuseeland (Fragment, 1995) [Story auf Deutsch]

Gefälle voraus. Juchuh, denkst du, jetzt nur noch tief durchschalten, dann lassen wir es sausen. Du schiebst dich über die Kuppe und spürst schon die Beschleunigung… Doch dies hier ist Neuseeland: Die Topographie mag dir geneigt sein – die Winde sind es nicht. Wwwwusch – du rauschst vor eine unsichtbare Wand. Es verschlägt dir den…

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Avec Plaisir [Story auf Deutsch]

Avec Plaisir oder Mein Kampf / Ein Stück Ort: – gediegener Frühstückssaal einer gediegenen Landpension in den frz. Pyrenäen Personen: – älteres deutsches Ehepaar – schmieriger deutscher Reiseradler, von Spanien her gekommen – frz. Kellnerin   Älterer Ehemann: Also, wir hätten damals den Krieg gegen den Franzosen gewonnen, wenn –   Schmieriger Reiseradler (tritt ein):…

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Reportage: Einzelwandern im Everest-Gebiet (1984) [Story auf Deutsch]

Wie bitte – ins Everestgebiet für zehn Mark am Tag? Indes, wer gern mehr mit Sherpas zu tun haben möchte und Kartoffelgerichte grundsätzlich mag, sollte tatsächlich den Agenturen absagen und auf eigene Faust lostrekken. Denn Khumbu, das Land um den höchsten Berg, ganz im Osten Nepals, bietet alle Möglichkeiten für Einzelreisende. Hans D. Blog machte…

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Balkoniada [Story auf Deutsch]

Helmut saß auf dem Balkon eines Billighotels in Delphi, Griechenland, und schälte sich eine Kreta-Orange. Dabei dachte er über seinen bisherigen Round-the-World-Trip nach: Frankfurt, New York, Los Angeles, Honolulu, Sidney, Jakarta, Delhi (mit Abstecher nach Katmandu), Athen. Packende Städte. Wunderschöne Landschaften. Sechs Monate. Immer allein. Die Sonne sank hinter die mächtigen Gipfel des Parnassos-Gebirges. Helmuts…

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Trailer zu meinem ungeborenen Roman [Story auf Deutsch]

Die Personen: Norbert Jüpping: Norbert Jüpping ist vom Typ schmieriger Kleinstadtyuppie. Ihm gehört das Unternehmen „District Capital Media“ (oder zumindest dessen Schulden): eine kleine Werbeagentur in der schnuckeligen Kreisstadt am Alpenrand, die Schauplatz dieser Geschichte ist. Hinter schmierigen Gardinen plus geleaster Zimmerlinde produziert Norbert die Werbung für örtliche Ausflugslokale und Golfballwaschanlagenerfinder. Hauptsächlich aber verlegt er…

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Kritik Sachbuch: Phantastische Wirklichkeit. Das 20. Jahrhundert im Spiegel des Polit-Thrillers, von Hans-Peter Schwarz (2006) – 7 Sterne

Bekannt wurde Hans-Peter Schwarz durch Biografien zu Konrad Adenauer, Helmut Kohl und Axel Springer. Hier in Phantastische Wirklichkeit kommentiert Schwarz (1934 – 2017) die 13 bekanntesten Politthriller-Autoren, „die Meister des Genres“, für Schwarz gleichbedeutend mit weltweiten Bestsellerkönigen (S. 11 der dva-Hardcover-Ausgabe von 2006). Gemeint sind u.a. Ian Fleming, Tom Clancy, Graham Greene, John le Carré,…

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Romankritik: Junger Mann, von Wolf Haas (2018) – 8 Sterne

Wird das fette Riesenbaby, 13 J., 93 – 78 kg, von der obwohl verheirateten sehr schönen Elsa entjungfert? Wer den Klappentext liest, muss das erwarten, und stürzt sich lüstern in den Roman von Wolf Haas. Und Elsa ist ja auch zu oft allein und nicht gerade un-proaktiv in Richtung Riesenbaby. Das seinerseits liegt der Elsa…

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Romankritik: Das Wetter vor 15 Jahren, von Wolf Haas (2006) – 8 Sterne

Zwei Kulturmenschen, der österreichische Romanautor „Wolf Haas“ und die deutsche Kritikerin „Literaturbeilage“, unterhalten sich in diesem Dialogroman gewitzt, aber realistisch umgangssprachlich über den Roman des Autors. Sie diskutieren den Romaninhalt, platzieren zwischendurch aber auch ein paar Seitenhiebe auf Christoph Ransmayr, den Zauberberg oder dies: Der Teufel der Plötzlichkeit. Das klingt wie ein Titel von Peter…

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Romankritik: Altes Land, von Dörte Hansen (2015) – 7 Sterne

Fazit: Der leicht lesbare Roman schnurrt zunächst gut dahin, bringt eigenwillige, aber nicht zu unrealistische Figuren, interessante Einblicke aus vielen Jahrzehnten sowie unterhaltsame Dialoge oder Einzeiler auf Plattdeutsch. Dörte Hansen wechselt jedoch regelmäßig zwischen zwei und mehr Zeitebenen, vor allem in den ersten zwei Buchfünfteln, so dass mir die Übersicht abhanden kam. Dörte Hansens Spott…

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Kritik Kurzgeschichten: Heiraten (Ehegeschichten), von August Strindberg (1884, 1886) – 7 Sterne

August Strindberg (1849 – 1912) schreibt schnarrig unwirsch sarkastisch über Ehe-Alltag. Der beginnt oft mit blumigen Illusionen und enttäuscht schon bald bitter. Entscheidungen und Wendungen bahnt Strindberg nicht einfühlsam an; er verkündet sie nassforsch im Kasernenton: „Es setzte eine heftige Reaktion ein“, so beginnt etwa der Umschwung in der Geschichte Zweikampf. Öfter wollen Gockelmänner mit…

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Filmschmäh: Late Show (1999, Regie Helmut Dietl, mit Thomas Gottschalk, Veronica Ferres) – mit Video

Ich scheiß euch sowas von zu mit meinen Stars, dass ihr keine ruhige Minute mehr habt. Das dachte sich wohl Helmut Dietl, Schöpfer der zauberhaften Serie Kir Royal, und so castete er für seine Holzhammersatire Late Show die Supernasen am deutschen Fernsehmarkt en bloc: nicht nur, aber auch Thomas Gottschalk, Veronica Ferres, Harald Schmidt, Jasmin…

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Kritik Komödie: Tootsie (1982) – 7 Sterne – mit Video

Das ist eine nette Geschichte für die ganze Familie – ein Schauspieler verkleidet sich als Schauspielerin, weil er nur so Arbeit beim Film bekommt. Eine andere Schauspielerin will die falsche Frau zur Freundin, und ein paar Männer wollen die falsche Frau zur Frau. Der Mann in Frauenkleidern bekommt ein neues Verständnis von der Rolle der…

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Kritik Komödie: Hausboot (1958) – 5 Sterne – mit Video

Alle spielen steif und unlässig, die Geschichte ist ultraklischiert, und die Kinder überzeugen auch nicht. Ich habe kaum gelacht. Immer wieder fixiert die Kamera wie hypnotisiert die Edelphysiognomien von Cary Grant und Sophia Loren, die stets ultrabraungebrannt erscheinen. Der Film ist wie ein Möbel vom Flohmarkt, das man nicht mehr haben will.  

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Kritik romantische Komödie: Es ist kompliziert (2015) – 7 Sterne

Das ist fast schon Cool Britannia: Die Figuren in dieser Komödie agieren lässig, selbstironisch und witzig, ohne dabei flach, schrill oder allzu melodramatisch zu geraten. (Zunächst.) Das Szenario hat was: Der Mann spricht eine Frau an, die er für seine Blind-Date-Verabredung hält; sie lässt sich von ihm einladen, obwohl sie gar nicht die Gesuchte ist….

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Kritik TV-Spielfilm: Leberkäseland (2015) – 6 Sterne – mit Video

Moderne türkische Familie mit drei Kindern zieht ins Wirtschaftswunderdeutschland. Er wird dort Zahnarzt, sie Matheprofessorin. Zum prügelnden Relilehrer sagt die Frau: „Meine Kinder sind Atheisten. Schlagen Sie sie niemals.“ Das ist gegen alle interkulturellen Klischees, und damit spielt der TV-Film etwas aufdringlich: die Deutschen sind religiöser, spießiger, bornierter und chaotischer als die Überflieger aus Istanbul….

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Kritik TV-Spielfilm: Mein gebrauchter Mann (2015) – 5 Sterne

40er-Singlefrau arbeitet im Buchverlag (wie Bridget Jones in jüngeren Jahren) und beginnt eine Affäre mit einem geschiedenen Zahnarzt, der manchmal seinen 12jährigen Sohn dahat. Sie will aber auch ein eigenes Kind – notfalls per Klinik in Dänemark. Der TV-Spielfilm bekam gute Kritiken, die ich nicht verstehe: Mir erschien die Geschichte in vielen Punkten völlig unrealistisch…

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Romankritik: Heile Welt, von Walter Kempowski (1998) – 7 Sterne

Walter Kempowski (1929 – 2007) liefert reizvolle, detailreiche Einblicke ins norddeutsche Dorfleben Anfang der 1960er Jahre – teils autobiografisch (auch wenn auf der Impressumseite „Alles frei erfunden!“ steht). Die Hauptfigur trifft als Junglehrer ein und lernt alle Bauern, ihre Beziehungen und Tics kennen, natürlich auch Bürgermeister, Krämer, Pfarrer und viele Kollegen und Oberlehrer. Schatten der…

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Romankritik: Uns geht’s ja noch gold, von Walter Kempowski (1972) – 7 Sterne

Walter Kempowski (1929 – 2007) erzählt tagebuchartig von seiner Zeit als Jugendlicher ab Kriegsende 1945 in Rostock. Die Russen übernehmen die Stadt, Kempowski bekommt einen Job bei der Verwaltung, plündert und wird geplündert, muss sich mit russischen und US-Besatzern arrangieren, auf dem Schwarzmarkt jonglieren, übersteht eiskalte Winter ohne Heiz- oder Beißmaterial. Er haust mit Mutter…

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Romankritik: Tadellöser & Wolff, von Walter Kempowski (1971) – 8 Sterne – mit Video

Walter Kempowski schreibt ein sehr sinnliches, eigenwilliges und altmodisches Deutsch, das jedoch stets kraftvoll und in der direkten Rede teils verspielt und/oder falsch tönt: „Entpörend… konfortabel… Immerhinque… vom Stamme Nimm… allerhandlei… Verstahne vous?… zu und zu schön“ Manche Sprüche erklingen wieder und wieder, wie altvertraute Möbelstücke. All die sprachliche Finesse bringt meine btb-Ausgabe 3. Auflage…

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Romankritik: Katz und Maus, von Günter Grass (1961) – 7/10

Günter Grass schreibt teils enorm lange, unübersichtliche Sätze. Auf die Hauptfigur Mahlke bezieht er sich mal in der dritten, mal in der zweiten Person. Gelegentlich fand ich die Grammatik anfechtbar, auch einzelne Textstellen (so grübelt der Ich-Erzähler, ob Mahlke in der Oster- oder Westerzeile wohnte, doch der Ich-Erzähler wohnte selbst in der Westerzeile, besuchte das…

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Sachbuchkritik: Lektürehilfe Katz und Maus, von Wolfgang Pasche (Klett LernTraining, 2001)

Das schmalen Bändchen zielt auf Schüler und liefert Nacherzählung und Interpretation der Günter Grass-Novelle Katz und Maus – mit langen  Seiten zu Inhalt, zu Figuren, zu Orten und zu Motiven. Scheinbar stammen alle Texte vom selben Autor, es gibt kein Konzert der Meinungen. Dazu liefert das Buch ein paar Notizen zu Parallelen zwischen Katz und…

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Romankritik: Kings of Cool, von Don Winslow (2012, Teil 1 der Reihe) – 6 Sterne

Don Winslow schreibt einen ultra-coolen Mackerton, in dem Zeilen und sogar Kapitel oft nach zwei, drei Wörtern enden. Er erzählt von Drogenhändlern, Fahndern und Hippies in Südkalifornien, mit vielen kurzen, vulgären  Gewaltausbrüchen (oft Kopfschüsse) und interessanten Einblicken in den regionalen Wohnungs-, Dating- und BTM-Markt. Winslow springt zwischen verschiedenen Personengruppen und Zeitebenen, nicht immer hatte ich…

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Romankritik: Zeit des Zorns, von Don Winslow (2010, engl. Savages, Teil 2 der Reihe) – 5 Sterne – mit Video

Don Winslow erzählt ein dünnes Geschichtchen, mächtig aufgeblasen, kraftmeiernd krass. Der Stil ist betont ultracool, mit krass kurzen Kapiteln und Sätzen und krassen Sätzen über Drogen, Morde und Pornografie, die wir logo krass trocken wegstecken. Und auf den ersten 100 von 300 Seiten kommt kaum etwas in Gang: es gibt lauter Rückblenden auf die Vorgeschichte…

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Kritik TV-Spielfilm: Verratenes Glück (2018) – 7 Sterne – mit Video

Ein ruhiger, stimmungsvoller TV-Spielfilm um ein arriviertes Ehepaar mit einem Ehemann auf Abwegen (Xavier Lemaître, Isabelle Carré; Regie Philippe Harel). Besonders gefällt mir Roxane Arnal als junge, unsichere Ehebrecherin, die ganz bei sich ist; sie erhielt einen Nachwuchspreis, ist aber zur Filmmitte bereits im Off. Das Ganze ist betont geschmackvoll ausgestattet und abgelichtet. Der Film…

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