Juli 2026

Romankritik: Drei Tage im Juni, von Anne Tyler (2025, engl. Three Days in June) – 5/10

Das ist im ersten Drittel warmherzig, witzig, mit pfiffigen Dialogen, schrulligen Durchschnittsfiguren von nebenan und ohne konstruierte Zufälle oder Katastrophen – Anne Tyler eben. Es geht um ein geschiedenes Ü60-Paar und im zweiten Buchteil um die Hochzeit der Tochter mit ermüüüdend vielen Kleinigkeiten rund um Kleidergeschäfte, Kosmetikerinnen, Sitzordnung, Hochzeitstorte, etc. etc. etc. Im letzten Drittel […]

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Rezension Kurzgeschichten aus: Letzte Erzählungen (engl. Last Stories), von William Trevor – 5/10

Gemeinsame Eigenschaften: Mittelalterliche kinderlose Frauen ohne eminente Lebensfreude; Klappbett in der Küche; Männer sterben und hinterlassen Geld oder Wehmut The Crippled Man – 7/10 Kranker Krüppel lebt mit mittelalter Verwandter auf heruntergekommenem Hof. Sie beschäftigen zwei Illegale mit Malerarbeiten. Etwas scheint nicht zu stimmen. Atmosphärisch und einfühlsam, und wie so oft bei William Trevor muffige,

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Kalender produzieren mit Word, Photoshop und Druckdienst Flyeralarm.de

Die selbstgestaltbaren Küchenkalender von Fotodruckdiensten wie Cewe, Aldifotos oder Saal-digital gefallen mir nicht: Sie sind maximal 21 cm breit (oft nur ca 15 cm breit), das Kalendarium lässt sich kaum verändern und an unterschiedliche Bildhöhen oder Gestaltungsideen anpassen. Dennoch habe ich jahrelang Küchenkalender von Fotodruckdiensten wie Cewe oder Aldifotos bestellt, immerhin ist das einfach: das

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Romankritik: Dshamilja, von Tschingis Aitmatow (1958) – 7,5/10

Dshamilja wartet darauf, dass ihr Verlobter aus dem Krieg zurückkehrt.  Er liegt im Lazarett und ist wahrscheinlich nicht zu schwer verletzt. Doch schließlich zieht Dshamilja mit einem anderen Mann davon, brüskiert ihren Zukünftigen und dessen Familie, bei der sie wohnt. Dies berichtet fast wohlwollend der Ich-Erzähler, der kleine Bruder des gehörnten Verlobten. Die Geschichte erzählt

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Kritik Erzählungen aus: We Don’t Live Here Anymore, von Andre Dubus (1975, 1980) – 5/10

Meine Ausgabe enthält drei Novellen, die zusammenhängen; es gibt dieselben Hauptfiguren, insonderheit Hank und Edith. Man könnte fast von einem Roman sprechen. We Don’t Live Here Anymore (1975) – 7,5/10: Jack ist verheiratet mit Terry und hat eine Affäre mit Edith. Die ist verheiratet mit Hank und immer noch sauer, weil Hank was mit Jeanne

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Biografiekritik: Hubert Burda. Der Medienfürst, von Gisela Freisinger (2005) – 6/10

Offenbar hatte die Autorin Zugang zu allen Hauptfiguren und 100 weiteren Akteuren samt Friede Springer, Mark Wössner, Günter Prinz, Reinhold Messner und Schulte-Hillen, auch wenn sie im Dankwort nicht alle Namen nennen will. Der Briefwechsel zwischen Axel Springer und Franz Burda senior blieb indes unter Verschluss, Rupert Murdoch stumm; doch sie konnte Tagebücher von Hubert

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Biografie-Kritik: Fawn McKay Brodie. A Biographer’s Life, von Newell G. Bringhurst (1999) – 7/10

Newell G. Bringhurst schreibt flüssig, leicht lesbar und streng chronologisch; die Zwischenüberschriften geben Verschnaufpausen. Der Autor hatte erkennbar viel Zugang zu persönlichen Notizen und Wegbegleitern Brodies; doch er will offenkundig nicht zu tief wühlen und Brodies Familie nicht unnötig verstören. Bringhurst versucht sich also dezidiert nicht an Brodies Fach, der Psychobiografie. Newell G. Bringhurst –

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