Billy Wilder

Biografie-Kritik: Nobody’s Perfect: Billy Wilder – A Personal Biography, von Charlotte Chandler (2002) – 7/10

Die Autorin verbrachte viel Zeit mit Billy Wilder und protzt gern damit: Billy Wilder and I frequently ate breakfast at the Beverly Hills Hotel Sie stalkte auch andere A-Promis und erzählt gleich auf der ersten Seite, wie sie mit Groucho Marx um die Häuser zieht, rein zufällig Billy Wilder trifft und ein Interview klarmacht. Bei […]

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Biografie-Kritik: Billy Wilder, Eine Nahaufnahme, von Hellmuth Karasek (1992) – 6/10

Fazit: Leicht lesbare, anekdotensatte und unkritische „Biografie” eines Menschen, der unterhalten will und auf Qualität achtet. Nebenbei ein bisschen Hollywoodgeschichte. Es gibt kaum Stimmen von Kritikern oder Mitarbeitern sowie kaum private Einblicke. Anekdotenreigen: Hellmuth Karasek (1934 – 2015) gibt dem Affen Zucker: er feuert eine Wilder-Anekdote nach der anderen ab, nicht etwa nur Filmzitate, sondern Aussprüche

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Filmkritik: Sunset Boulevard (1950, von Billy Wilder, mit William Holden, Gloria Swanson, Erich von Stroheim) – 5/10

Gloria Swanson spielt eine 50jährige, verblühte, leicht irre ehemalige Hollywood-Diva, die in ihrem riesigen Haus am Sunset Boulevard vom großen Comeback fantasiert. Dabei zieht sie allerlei Grimassen, kommandiert ihren Butler (Erich von Stroheim) herum und heuert einen jungen, erfolglosen Drehbuchautor an (William Holden). Der interessiert sich aber viel mehr für die junge Bürokraft Nancy Olson.

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Rezension Komödie: Eins, zwei, drei (1961, R Billy Wilder, mit James Cagney) – 6 Sterne – mit Video

Die Kalter-Krieg-Komödie um einen Coca-Cola-Manager in Berlin feuert über 115 Minuten rasant einen Gag nach dem anderen ab (Regie Billy Wilder, mit James Cagney, Horst Buchholz, Pamela Tiffin, Mitautor die bewährte Humorfachkraft I.A.L. Diamond). Oft sind es derbe politische Witze, und die Deutschen erscheinen schadenfroh als Nazi- oder Kommunistentrottel, die Russen als Wodkatrottel. Schnitt, Musik

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Rezension Hollywood-Klassiker: Das Apartment (Jack Lemmon, Shirley MacLaine) – 9 Sterne

Brillant geschrieben, sehr gut gespielt. Und die Kamera wirkt zunächst unauffällig, aber der Film zeigt durchgängig durchdachte Arrangements und Perspektiven. Ich hätte nie geglaubt, dass mich ein Schwarzweißfilm von 1960 in schlechter Bild- und Tonqualität so unterhält. Doch dieser Hollywood-Klassiker ist sehr kultiviert, nie schrill, auch mit ernsten Noten, dennoch unterspielt grotesk, das reine Vergnügen. 

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Rezension Komödie: Das Mädchen Irma La Douce (1963, Regie Billy Wilder, mit Jack Lemmon) – mit Trailer – 7 Sterne

So wie der Filmtitel ist dieser Hollywood-Klassiker auch etwas süßlich, etwas schlüpfrig und mehr als etwas künstlich: alle Kulissen und Utensilien riechen nach Studio, bis hin zu den plastifizierten Schweinebäuchen auf dem Markt; so erinnert das Stück noch deutlicher als nötig an seine Vergangenheit als Bühnenmusical in New York und Paris. Aber Jack Lemmon spielt

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Hollywood-Klassiker: Sabrina (1954, mit Humphrey Bogart, Regie Billy Wilder; mit Trailer) – 7 Sterne

Gediegenes Ambiente, gediegenes Drehbuch und gediegene Gesichter in einer routiniert rundum hochwertigen Produktion. Ein paarmal habe ich kräftig gelacht, doch mitunter ist der Humor in diesem Hollywood-Klassiker etwas schlicht. Humphrey Bogart scheint nicht ganz in eine Komödie zu passen, und gelegentlich gestattet Regisseur Billy Wilder zu viel Melodramatik. Das Apartment ist deutlich besser. Meine Bluray

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Rezension Hollywood-Klassiker: Manche mögen’s heiß (1959, Regie Billy Wilder, mit Marilyn Monroe; mit Trailer) – 7 Sterne

Mir gefiel: albern, aber nicht zu schrill trotz Herren in Damenkleidung wie für Billy Wilder typisch: starke Dialoge, frappierender Schlusssatz sehr sinnliche Szenen vom Damenorchester im Schlafabteil Marilyn Monroe wird maximal appetitlich serviert wenig spektakuläre, aber intelligente Kameraarbeit fesche, jazzige Musik Weniger gefiel mir: die Gewaltszenen sind kurz, aber sehr drastisch (FSK 16) weniger soziale

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Rezension Komödie: Das verflixte 7. Jahr (1955, mit Marilyn Monroe, Regie Billy Wilder) – mit Trailer – 7 Sterne

Der Hollywood-Klassiker bietet gepflegten Humor, teils ein wenig schwülstig, aber nie primitiv wie aktuelle Komödien. Starkes Spiel der beiden Hauptfiguren – der biedere Tom Ewell mit sehr elastischer Physiognomie und die sorglose, sinnliche, ledige, kurvige Traumnachbarin Marilyn Monroe (engl. Titel The Seven Year Itch). Allerdings funkeln die Dialoge nicht ganz so wie in Billy Wilders

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