Tag Archive for Mary S. Lovell

Kritik Beryl-Markham-Biografie: Straight on Till Morning, von Mary S. Lovell (1987, dt. Beryl Markham, Leben für Afrika) – 6 Sterne

Fazit: Diese Biografie einer starken, abenteuerlichen und oft unsympathischen Frau ist flüssig geschrieben und offenbar gründlich recherchiert. Nur gelegentlich schweift Biografin Mary S. Lovell zu weit ab (zu Randfiguren, Rennpferden, Kleinflugzeugen und Königshaus) und schreibt zu emotional. Trotz der breit erklärten Sympathie für Beryl Markham (1902 – 1986) liefert Lovell keine Gefälligkeitsbiografie, sondern schildert auch…

Rezension Biografie: A Scandalous Life, The Biography of Jane Digby (1807 – 1881), von Mary S. Lovell (1995) – 8 Sterne

Sie war die schönste Frau ihrer Zeit und heiratete blutjung in höchste englische Kreise. Jane Digby hatte bald schon Liebhaber und außereheliche Kinder. Mehrfach war Digby unsterblich verliebt, schreibt Mary S. Lovell in ihrer packenden Biografie, aber nicht in jeder Ehe oder Beziehung. Digby verkehrte, wortwörtlich, in den höchsten Kreisen von London, Paris, München und…

Rezension Abenteurer-Biografie: A Rage to Live – A Biography of Richard and Isabel Burton, von Mary S. Lovell (1998) – 7 Sterne – mit Presse-Links

Diese wohl umfangreichste neuere Burton-Biografie, von 1998, umfasst 804 Seiten Haupttext. Die erfahrene Autorin Lovell betont schon im Vorwort, dass sie in England wichtige neue Primärquellen entdeckte und dass sie unfundiertes Psychologisieren der Burton-Biografen Fawn Brodie und Frank McLynn ablehnt (Übersicht zu Burton-Biografien und -Links unten). Im Vergleich zu früheren Biografen schreibt Lovell zudem ausführlicher…