Romankritik: Nobody’s Fool, von Richard Russo (1993, Sully bzw. North Bath 1 von 3) – 8/10
Richard Russo liefert einen Szenenreigen in Kneipen, Wohnungen, Autos und auf Baustellen. Er verknüpft verschiedene Akteure exzellent. Der sonst sehr plausible, nüchterne Roman wirkt zweieinhalb mal absurd: Gewalt gegen einen Polizisten, Polizistengewalt gegen einen Kaffeeautomaten und eine kabarettartige Gerichtsverhandlung, ein Justizstadl. Der Roman spielt 1984 und ist ein Plädoyer für die Zeit ohne Handys und […]

