Rezension US-Südstaaten-Spielfilm: The Help (2011) – mit Trailer – 7 Sterne

Ja, der Film hat mich gut unterhalten, über 2:25 Stunden hinweg: Schöne Bilder, eine bewegende Geschichte, lebhaftes Spiel, sympathische Figuren, interessante Interieurs, trotz aller Tragik und Konflikte gut verdauliche Kost.

Dazu passen die Film-Macher, die man auf der DVD in sehenswerten Begleitfilmen kennenlernt – Buchautorin, Regisseur, Produzenten, Schauspieler, sie alle sind Kindheitsfreunde und drehten in Privathäusern bei netten Leuten in Greenwood, Mississippi, mit, hmmm, erlesenem Catering (Regie Tate Taylor, mit Emma Stone, Viola Davis, Octavia Spencer).

Hier die Kritikpunkte:

Vielleicht waren die Bilder manchmal zu idyllisch „südstaaten“, die Musik gar zu fluffig – Dreamworks, Disney und Steven Spielberg hatten bei dieser Bestsellerverfilmung durch die Hand im Spiel.

Speziell die weißen Figuren wirkten zu stark auf bestimmte Rollen zugeschnitten, die einseitig verschlagenen Rassistinnen (eine degeneriert später regelrecht) als auch die wohlmeinenderen Weißen (alles Außenseiter) und erst recht das weiße Kleinkind, das die schwarze Zugehfrau so aufdringlich mehr als seine blonde Mutter liebt – seht her, seht her!


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