Rezension Spielfilm: Lachsfischen im Jemen (2011; mit Trailer) – 7 Sterne

Im ersten Teil eine brillante, staubtrockene, britische Komödie aus England – die mit dem englischen Ton viel nonchalanter klingt als in der deutschen Synchro. Meine Favoritin ist Kristin Scott Thomas als zynische Pressesprecherin, dann kommen Drehbuchautor Simon Beaufoy und Buchautor Paul Torday (er lieferte die Romanvorlage Lachsfischen im Jemen). Ich habe selten so gelacht.

Schwächen im zweiten Teil:

Der zweite Teil schwächelt gelegentlich: Der Machtbereich des Scheichs ist unklar, auch seine geographische Verortung überzeugt nicht, das Pistolenattentat wirkt fragmentiert und die Nebenhandlung um den vermissten Soldaten überfrachtet den Film – vor allem werden die trockenen Sprüche weniger.

Zum Glück meldet sich die schon untergetauchte Pressesprecherin aber nochmal zurück. Gefilmt zurückhaltend schön, ohne cinematographisches Muskelspiel. Die Bluray hat keine Extras zum Film, es gibt zwar den englischen O-Ton und deutsche Untertitel, aber keine englischen Untertitel (Regie Lasse Hallström, mit Ewan McGregor, Emily Blunt, Amr Waked; alle Literaturverfilmungen auf HansBlog.de).


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