Rezension Spielfilm: Der talentierte Mr. Ripley (1999, mit Matt Damon, Gwyneth Paltrow) – mit Trailer – 8 Sterne

Die Kamera schwelgt in Süditalien, Venedig und New York, die 1A-Schauspieler wie Matt Damon, Gwyneth Paltrow, Jude Law und Cate Blanchett sehen gut aus und spielen noch besser. Der böse Bube zeigt keine Reue und entwischt der Polizei ohne viel Schweiß immer wieder.

Das Ganze beginnt mit mediterraner Leichtigkeit – ewiger Urlaub ohne Geldsorgen an der Amalfiküste – und nur langsam kippt die Stimmung, wie ein allmählich sinkendes Boot. Das Ausstattungsdrama geriet hier und da etwas opulent, etwas gelackt, armes Italien mal wieder zu banal pittoresk, oder, in den Worten von Salon.com:

„All tasteful creaminess, like an expensive dessert cart presented by a discreet waiter“.

Dennoch gerinnt „Ripley“ nie zu reiner Oberflächlichkeit. Beste Unterhaltung.

Den Roman habe ich einige Jahre zuvor mit großem Vergnügen gelesen, wie die meisten Highsmith-Bücher (alle Literaturverfilmungen auf HansBlog.de). Schauplätze und Figuren hatte ich mir vor dem inneren Auge sämtlich ärmlicher vorgestellt.


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