Sachbuchkritik: Lektürehilfe Katz und Maus, von Wolfgang Pasche (Klett LernTraining, 2001)


Das schmalen Bändchen zielt auf Schüler und liefert Nacherzählung und Interpretation der Günter Grass-Novelle Katz und Maus – mit langen  Seiten zu Inhalt, zu Figuren, zu Orten und zu Motiven. Scheinbar stammen alle Texte vom selben Autor, es gibt kein Konzert der Meinungen. Dazu liefert das Buch ein paar Notizen zu Parallelen zwischen Katz und Maus und Günter Grass‘ Leben im Krieg sowie zu Günter Grass zur Zeit der Niederschrift von Katz und Maus. Dem folgen einige Seiten zur Verfilmung von 1967 (jedoch ohne Fotos). Ähnlich und verkürzt liefert solche Inhalte womöglich auch Getabstract.

Während Pasche überwiegend sehr allgemeinverständlich schreibt, wirkt der Teil zur Sprache nicht nur besonders ausführlich, er klingt auch deutlich wissenschaftlicher. Was wohl die Zielgruppe zum „anaphorischen Parallelismus“ (S. 102) sagt? Was ich im Klettbuch nicht fand:

  • Rezeptionsgeschichte
  • Stellenkommentar mit Erläuterungen weniger bekannter Begriffe (Historisches, Orden, Geografisches)
  • Zeittafel zum Romaninhalt oder zu Günter Grass

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