Rundfunkgebühren: Bitte auch für gute Zeitungen. Und bitte nicht für öffentlich-rechtliche „Comedy“

Wir sind zwangsverpflichtet, Rundfunkgebühren zu zahlen, und was bekommen wir dafür? Käse und Comedy (abschreckendes Beispiel).

Tollen Content liefern dagegen Zeitungen wie Süddeutsche, Zeit, Spiegel – noch. Irgendwann werden sie untergehen.

Es tut ja schon weh, wenn man das Aufbäumen der Süddeutschen miterlebt: Sie verkauft jetzt E-Buch-Sammlungen, die Samstagsausgabe wurde viel wochenzeitungiger, züngelt Richtung aufgeklärter Boulevard. Trotzdem übertrifft der Inhalt vieles in den öffentlich-rechtlichen, zwangsgebührenfinanzierten Fernsehsendern.

Also: Zeitungen wie Süddeutsche, Zeit und Spiegel sollten Rundfunkgebühren erhalten – wir können den Brauch dann auch Mediengebühren nennen.

Damit erhalten ARD, ZDF & Co. zwar weniger Geld. Aber das verkraften sie leicht: einfach die ganzen Comedy-Kasper kündigen.

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