Roman-Übersetzungen ins Deutsche, die ihren englischen Titel behalten – das kann lästig sein:

Nicht immer ist Englisch drin, wo Englisch draufsteht: Manche englischen oder französischen Romane werden ins Deutsche übersetzt, sie werden aber auch im Deutschen mit dem fremdsprachigen Original-Titel verkauft. Da besteht Verwechslungsgefahr:

Identische Titel für Ausgaben in unterschiedlichen Sprachen findet man oft bei Titeln mit Personennamen:

Natürlich muss man auch bei übersetzten Biografien aufpassen, die ausschließlich den Namen des Hauptgegenstands im Titel tragen.

Identische Titel für unterschiedliche Ausgaben erscheinen auch oft bei Titeln mit Ortsnamen:

Weitere Begriffe in identischen Titeln unterschiedlicher Ausgaben:

Auch andere englische Begriffe erscheinen identisch auf Buchcovern englischer und deutscher Ausgaben. Zum Beispiel bei diesen eingedeutschten Büchern mit weiterhin englischen Titeln:

Nicht nur selber Titel – auch selbes Titel*bild*:

Noch verwirrender wird die Sache, wenn deutsche und englische Ausgabe nicht nur denselben Titel, sondern auch dasselbe Titelbild zeigen.

Die folgenden zwei Romane tragen in der deutschen Übersetzung nicht nur fantasielos den englischen Titel, sondern auch das US- oder UK-Titelbild – hier engl. und dt. Fassungen nebeneinander:

Man lasse sich also nicht täuschen:

Bei Kinofilmen in Deutschland hat man sich dran gewöhnt: Deutsch synchronisierte Hollywood-Streifen erscheinen mit englischen Titeln. Englische Buchtitel bei deutschsprachigem Inhalt sind seltener, aber nicht ausgeschlossen.

Bestellt man also die englische Buchfassung bei einem deutschen Versender, muss man gut aufpassen – sonst landet ungewollt die deutsche Übersetzung im Briefkasten. Wer nicht genau hinguckt, bemerkt es vielleicht erst nach der Rückgabefrist:

Nicht immer ist Englisch drin, wo’s in Englisch draufsteht.

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