Rezension Abenteurer-Biografie: A Rage to Live – A Biography of Richard and Isabel Burton, von Mary S. Lovell (1998) – 7 Sterne – mit Video & Kritikerstimmen

Diese wohl umfangreichste neuere Burton-Biografie, von 1998, umfasst 804 Seiten Haupttext. Die erfahrene Autorin Lovell betont schon im Vorwort, dass sie in England wichtige neue Primärquellen entdeckte und dass sie unfundiertes Psychologisieren der Burton-Biografen Fawn Brodie und Frank McLynn ablehnt (Übersicht zu Burton-Biografien und -Links unten). Im Vergleich zu früheren Biografen schreibt Lovell zudem ausführlicher – deutliche Pluspunkte für Burton-Interessierte.

Neue Einblicke:

Lovell will in ihrer Biografie erklärtermaßen gut abgehangene Burton-Anekdoten vermeiden, gleichwohl auch Neulinge mit allem Wissenswerten bedienen. Ich habe Lovell erst nach den Biografien von Brodie und Rice gelesen und meine, dass auch Lovell die bekannten, markanten Burton-Zitate bringt – dazu ein paar neue, nicht zuletzt auch Burtons Frau Isabel betreffened.

Lovell präsentiert viele Details, welche die früheren, kürzeren Biografien sinnvoll ergänzen und teils ein neues Licht auf die Dinge werfen. Gelangweilt habe ich mich nicht – darum ist Lovell zwar lang, aber nicht zu lang.

Dies gilt zumindest für die erste Hälfte bis zu Burtons Hochzeit mit 40. Seine großen Expeditionen sind dann abgeschlossen und wirklich interessant ist danach nur noch sein Konsulatsposten in Damaskus, der allerdings nur zwei Jahre umfasst.

Die anderen genannten Biografen haben bei Burtons Hochzeit bereits zwei Drittel des Haupttexts investiert, Lovell ist erst bei der Hälfte des Haupttexts angekommen. In Burtons letztem Jahrzehnt geht es nur noch um Krankheiten, Übersetzungen und Veröffentlichungen; hier verliert Lovells Buch deutlich an Spannung, auch die Posthum-Kontroverse um den Verbleib von The Scented Garden wirkt zu detailliert.

Sehr ausführlich:

Unter anderem zitiert Lovell ausführlich einige Briefe des jüngeren Burton, die verblüffend angeberisch und sorglos klingen – diesen Eindruck hat er in anderen Biografien nie erzeugt. Die Annäherung und Verlobung von Burton und Isabel vor Burtons Zentralafrika-Expedition schildert Lovell detailliert, einfühlsam und nachvollziehbar.

Auch die Zentralafrika-Expedition selbst erscheint hier sehr eindrucksvoll und ausführlich, dito der Überfall in Berbera mit ausführlichen Zitaten aus den Protokollen. Überhaupt geben die vielen internen Memoranda aus dem britischen Foreign Office einen faszinierenden Einblick (diese Abschnitte wirken fast spannender als William Harrisons später auch verfilmte Romanfassung von Burtons Zentralafrika-Abenteuer, Burton and Speke bzw. Mountains of the Moon).

Einige Episoden schildert Lovell auch weniger detailliert als andere Biografen. So wirkt etwa die Mekka-Reise samt Aufenthalten in Alexandria, Kairo und Medina fast schon hingehuscht, wie auch der Weg nach Harar.

Wenig über Burtons Bücher:

Lovell beurteilt Burtons Dutzende Bücher nur knapp oder gar nicht, und sie zitiert anders als Brodie kaum zeitgenössischen Rezensenten (erwähnt aber, dass beide Burtons empfindlich auf Verrisse reagierten und ihren Rezensenten oft schrieben). Lovell erwähnt noch, dass Burtons Somalia-Buch First Footsteps in East Africa zu seinen besten, unterhaltsamsten und immer noch aktuellsten zählt und lobt und zitiert (ausnahmsweise) sein spätes Langgedicht The Kasidah of Haji Abdu El-Yezdi.

Burtons Reisepartner John Speke erscheint bei Lovell immer wieder als besonders sinister. Mit einiger Energie weist sie ihm immer wieder üble Absichten nach und betont, dass Speke dabei nicht wesentlich von Laurence Oliphant beeinflusst wurde (Biograf Rice sieht Oliphant als treibende Kraft, ebenso Romancier Harrison). Lovell nimmt auch Burtons Frau Isabel immer wieder fast eifernd gegen frühere Biografen in Schutz.

Überhaupt, Isabel:

Als einzige Biografin nennt Lovell gleich im Buchtitel nicht nur Richard Francis Burton, sondern auch seine bemerkenswerte, unterhaltsame Frau Isabel, geb. Arundel, die gut in die Biografie passt. Lovell bringt einige aufschlussreiche Tagebuchnotizen der jungen Isabel und erzählt die Damaskus-Zeit eher aus der Sicht Isabels, die dort viel geschrieben hatte; man hätte gern mehr über Burtons Konsulatsgeschäfte erfahren (Isabel Burton erinnert momentweise an Florence Baker, die ihren Mann Samuel Baker auf zwei gefährlichen bis zu den Nilquellen begleitete; beide Frauen blieben auch kinderlos, bedienten Gewehre, ritten in Männerkleidung getarnt als Sohn des Mannes, urlaubten in späten Jahren weltweit mit ihren Männern um die Welt und überlebten sie; weitere Frauen in Afrika sind Mary Kingsley und Pamela Watson).

Im Damaskus-Teil erzählt Lovell auch ausführlich von der ungewöhnlichen Jane Digby, die sich dort mit den Burtons anfreundete. Lovell schrieb vor dem Burton-Buch bereits eine Digby-Biografie und wurde dabei auf Burton aufmerksam.

Nur das Kapitel über Isabels Jugend wirkt langweilig. Interessanter ist auf jeden Fall ihr Mann Richard Francis Burton:

Was für ein Leben:

Richard Francis Burton ist besonders bekannt für die ostafrikanische Suche nach den Nilquellen, für seine Mekka-Reise und für seine Übersetzungen von Kama Sutra, 1001 Nacht und anderen östlichen Erotika. Burton lohnt die Lektüre aber nicht nur als Entdecker und Literat, sondern weit darüber hinaus - er ist kein ruhm- und geltungssüchtig übertreibender Scoopjäger (wie Henry Morton Stanley) und kein verbissener Missionar (wie David Livingstone), kein Kolonialist und kein Entdecker aus Langeweile und zumindest weit amüsanter als Samuel Baker. Burton war so vielseitig und offen, dass ihm wohl mehr Biografien als T.E. Lawrence von Arabien gewidmet wurden (Übersichten und Links unten). Burtons Besonderheiten:
  • hochintelligent, ohne je Elfenbeinturm-Allüren zu zeigen, beherrschte Burton Dutzende Sprachen einschließlich Persisch, Hindi, Arabisch, Deutsch, Swahili, Italienisch, Griechisch, Latein, Punjabi, Telugu, Marathi und Gujarati
  • schlief laut Biograf Rice mit Hunderten oder Tausenden Frauen, während es ihm zehn Jahre lang nicht gelang, die angebetete Isabel zu heiraten (Biografin Brodie sieht Burton weniger viril)
  • redete nüchtern, sehr ehrlich und oft fortschrittlich, aber gut und oft unterhaltsam sarkastisch formulierend, immer an beschreibender Wahrheit interessiert, auch über Politik, Kolonialismus, Gesellschaft und Sex
  • beobachtete und beschrieb unentwegt Land und Leute um ihn herum
  • Burton war erst hochgelehrter geweihter Hindu und dann hochgelehrter geweihter Moslem
  • produzierte über 40 Bücher und hunderte Artikel in teils packendem Englisch und
  • hatte - je nach Biograf - Momente von Rassismus und Antisemitismus

Lovell über andere andere Burton-Biografen:

Lovell erklärt zu Beginn, dass Burton entgegen Brodies Annahme weder homosexuell noch unglücklich verheiratet gewesen sei. Ansonsten lobt sie Brodie und McLynn für einzelne Kapitel.

Edward Rice und seine dicke Burton-Biografie von 1990 nennt Lovell im Lauftext nicht beim Namen. Sie moniert nur „entertaining but unsubstantiated particulars provided by a recent biographer… based on a imaginative mixture“, Autor und Buchtitel erfährt man erst in der Fußnote etwa 750 Seiten weiter hinten. Schon dass sie nur wenige Jahre nach Rice‘ ausführlicher und gelobter Biografie eine neue Lebensbeschreibung in Angriff nimmt, deutet an, dass Lovell von Rice nicht viel hält.

Lovell vs. Brodie:

Bereits früh im Buch notiert Lovell mehrdeutig in einer Fußnote (Anm. 38 zu Kapitel 4, auf Seite 814 der Abacus-Taschenbuchausgabe):

I wish to stress that I’m not depracating Ms. Brodie’s fine biography of Burton.

Auf Seite 796 schreibt Lovell über Brodies Buch: „Excellent biography“. Auf Seite 343 meiner Abacus-Taschenbuch-Ausgabe erklärt Lovell jedoch säuerlich:

It is not the purpose of this book to draw attention to specific inaccuracies contained in previous biographies…

Dies tut sie jedoch immer wieder wieder. U.a. erklärt sie Fawn Brodies Burton-Biografie zwar zur bislang besten, weist ihr jedoch eine schwere Fehlinterpretation nach – Brodie habe einen satirisch gemeinten Burton-Text für bare Münze genommen: „Her reasoning was flawed“.

Die US-Amerikanerin Brodie (die 1981, lange vor Veröffentlichung des Lovell-Buchs, starb) habe auch nicht genug Zeit in das Quellenstudium in England investiert (S. 344):

Ms Brodie clearly did not have time to transcribe the document properly in the British Library; she spent only a few weeks in England and time was not on her side.

Nachdem sie dem frühen Burton-Bibliografen Norman M. Penzer einen Fehler nachgewiesen hat, meint Lovell vorsichtshalber:

It is probably reasonable to say that in any work on Burton, the subject is so collossal that errors are bound to occur… (S. 884; Kritik wird wiederholt auf S. 886)

Ordentlich lesbar:

Sprachlich liefert Lovell die schwächste der drei Burton-Biografien, die ich kenne. Sie schreibt zwar ordentlich lesbar, allerdings nicht so unaufdringlich kultiviert wie Biografin Brodie oder freundlich packend wie Rice.

Lovell verwendet gelegentlich wertende Adjektive, die etwas nach Küchentisch klingen und die Meinung des Lesers unnötig beeinflussen; die etwas aufdringliche Kritik an früheren Biografen (s.o.) nimmt auch nicht für Lovell ein, ebensowenig wie das zu leidenschaftliche Argumentieren zugunsten beider Burtons, speziell das eifernde Verteidigen Isabel Burtons. Gelegentlich streut Lovell schlichte eigene Reiseerinnerungen ein (z.B. über einen Afrikaurlaub heute).

Lovell klingt wiederholt zu rechthaberisch, wenn sie Fehler früher Burton-Biografen korrigiert (s.o.). Gelegentlich spekuliert sie offen über den Gang der Dinge (und benennt die Spekulationen deutlich als solche).

Lovell setzt Personalpronomen zuweilen mit unklaren Bezügen. Ereignisse in der Neuzeit datiert Lovell manchmal mit „recently“, statt etwa eindeutiger „in the mid-90ies“ zu schreiben.

Dazu kommen einige Tippfehler und kleinere Widersprüche. U.a. heißt Isabels damaszenische Dienerin einmal „Khamour (the Moon)“ und ist beim Kennenlernen 17 (S. 536 meines Abacus-Taschenbuchs); im zweiten Bildblock jedoch erscheint die Syrerin als „Khamoon“, angetroffen als 15jährige. Einen Buchverlag nennt Lovell mal Waterlow, mal Waterlows (S. 684f). Die New York Times erwähnt kleinere inhaltliche Fehler (s.u.) und hält das Buch ebenfalls für zu eifernd.

Aufbau:

Lovells Biographie hat 804 Seiten Haupttext, 79 Seiten Fußnoten, weitere Dutzende Seiten Anhänge, Bibliographien und Abbildungen. Die Anmerkungen erscheinen alle am Ende des Buchs – oft enthalten sie nur einen Literaturhinweis, manchmal aber auch interessante Anmerkungen, die nach vorn zum Haupttext gehören. Wie so oft, braucht man also für den Anhang hinten im Buch ein zweites Lesezeichen.

Nur Lovell bringt die Abbildungen auf gestrichenem Papier (darunter einige Erstveröffentlichungen) und nur hier gibt es eine Zeittafel, die drei Seiten einnimmt und viele Stationen abdeckt. Stammbäume oder Organigramme fehlen wie bei allen anderen Autoren, die ich gelesen habe.

Meine Abacus-Taschenbuch-Ausgabe hat insgesamt 909 Seiten (plus 16 nicht paginierte Bildseiten), ist gut acht Zentimeter hoch und liegt mit 740 Gramm schwer in der Hand. Ich habe das Buch mit deutlichen Gebrauchsspuren erhalten und erwartet, dass es bald auseinanderfällt (in Erinnerung an die physisch und grafisch ähnliche Picador-Ausgabe der Naipaul-Biografie von Patrick French). Tatsächlich hielt der Burton-Scmöker jedoch perfekt zusammen.

Laut Vorwort arbeitete Lovell vier Jahre an der Biografie, davon drei Jahre Vollzeit. Burtons Stationen im heutigen Pakistan, Indien und Südamerika hat sie nicht besucht. Sie suchte jedoch Burton-Orte in Ostafrika, im Mittleren Osten, in den USA und Europa auf. Lovells erste Manuskriptfassung wurde um ein Drittel gekürzt, bevor die Biografie in Druck ging.

Die Kritiker über Lovells Biografie:

New York Times, James R. Kincaid:

There is much new material in “A Rage to Live,“ an extraordinary biography, and at least as much writing that is clever and persuasive as there is special pleading, as much that is moving as is silly… Lovell tells this sweeping story with clarity and efficiency, and with a partisan bias that is sometimes vigorously intelligent and sometimes just vigorous… Lovell admires Burton immoderately, but she recognizes she is hugging a porcupine… she is almost too quick to spot plots against him… But it is with Isabel, the woman who became at least as unpopular as her husband, that Lovell is most eloquent and persuasive. She has indeed unearthed new material, and she uses it to build a new Isabel, one who is as resolutely tactless as her husband but also as courageous, defiant and smart… Lovell writes with a zeal that seems to ring right out of Isabel herself. This biography is both admirably scholarly and, now and then, engagingly reckless. Lovell has transformed our view of the Burtons and their accomplishments, but she has not kept her own crotchets under a very short rein. For one thing, the biography is not a book you will wish longer. Lovell laments the fact that she had to lose a third of what she wanted to put in to make this wallowing volume less obese; she will be alone in her wailing. She falls so deeply in love with this couple — an amiable but decisive failing — that she can become frenzied in her admiration… This doting zeal can lead Lovell often to become zanily defensive… there are some errors that somebody should have caught: there are no 28,000-foot peaks in the Andes; Oscar Wilde was not convicted under the Obscene Publications Act…

Publishers Weekly:

Demonstrates how the marriage was marked throughout by an equality rare in Victorian times. A judicious, self-effacing biographer, Lovell generally resists the temptation to intrude into the narrative, but she sometimes speculates where primary material is absent. She is best at recounting the Burtons‘ lives as history but weaker at explicating character – perhaps unavoidable given her subjects‘ guardedness… In this book, the Burtons remain curiously remote, never quite fulfilling the promise of the title.

Kirkus Reviews:

Material that has been handled in any number of biographies of Richard Burton is presented here with a storyteller’s grace… It is a pleasure to read someone who takes such obvious joy in her art: the broad biographical canvases, the tableaux vivants, the little mysteries that delight and vex her. The Burtons inhabit these pages, not as ghosts, but as presences

Richard Francis Burton: Links, Bücher und DVDs

3 neuere Burton-Biografien im Vergleich:

Fawn Brodie Edward Rice Mary S. Lovell
The Devil Drives Sir Captain Richard Francis Burton A Rage to Live
1967 1990 1998
Seitenzahl Haupttext* 322 enge 620 804
Bildseiten** 16 16 16
SW-Landkarten 1 Seite, 1 Karte nur für Zentralafrika 2 Seiten, 2 Karten für Sindh, Zentralafrika; nicht Arabien 2 Seite, 2 Karten a) für alle Regionen einschl. Tansania, Arabien, Indien, b) Zentralafrika & 1 Handskizze Burtons
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Urteil bei sirrichard-francis-burton.org the first to use the controversial technique of “psychobiography” on Burton, with results that are still debated today considered flawed because of the great amount of supposition and questionable “fill-in” material because she struggles to take a balanced viewpoint and had access to several large collections of material overlooked by prior biographers, this stands as the best working biography yet
Urteil bei burtonia.org Psychobiography, based on extensive research combined with speculation. Very well written. See important corrections in Lovell, 1998. Highly imaginative but dubious.  Sold well, but seems to have used an interpolation technique to deduce 'facts' The best archival biography.  Considerable fresh material.  An attempt to rehabilitate Isabel (this part fails to convince)
Erzählstil erzählt teils mit grobem Strich, mitunter nicht chronologisch, analysiert dann; gut lesbar erzählt Fakten der Reihe nach detailliert; angenehm lesbar  ordentlich lesbar, aber weniger ansprechend als Brodie, Rice; teils wertende Adjektive und Angriffe auf frühere Biografen; verteidigt beide Burtons teils eifernd gegen Kritiker; bietet mitunter Spekulationen an
Schwerpunkte
  • ausführlicher über ernste Liebesbeziehungen, Persönlichkeit, deutet Homosexualität und Impotenz an
  • Lovell weist ihr Fehldeutungen nach
  • weniger Interesse an Geografie, Kolonialpolitik, Ethnologie, Reiselogistik, heißen Ländern
  • Krimkrieg detailliert
  • Mormonen in Salt Lake City detailliert, restliches Nord- und Südamerika dieser Reise minimal
  • zitiert ausführlich aus Büchern, Gedichten, Korrespondenz, Rezensionen
  • sehr genaue Quellenhinweise
  • ausführlicher über Leben in Indien, indische Kolonialpolitik
  • ausführlicher allg. über Reisedetails und -strapazen (evtl. erfunden, s.o.)
  • zeigt Burton als unternehmungslustigen Liebhaber der Frauen
  • ausführlicher über kurze Affären, Drogenerfahrungen
  • ausführlicher über Nord- und Südamerikareise
  • zitiert knapp, gibt keine Rezensionen der Burton-Bücher wieder, nur seine eigene Meinung
  • flüchtige Quellenhinweise
  • betont Burtons Religiosität stärker, v.a. Hinduismus
  • sieht L. Oliphant als Motivator hinter Spekes Absetzen von Burton
  • nur hier Zeittafel (3 Seiten)
  • teils ausführlich auch über Nebenfiguren und Isabel Burton
  • sichtete viele neue Quellen
  • die meisten Episoden detaillierter als andere Biografen, z.B. Korrespondenzen insgesamt, Annäherung Burton-Isabel vor Zentralafrika-Expedition, Überfall in Berbera, Zentralafrika-Expedition
  • erwähnt Burtons Bücher sehr knapp, ohne zeitgen. Rezensionen
  • weniger detailliert über Mekka-Reise einschl. Alexandria, Kairo, Medina
  • sieht L. Oliphant nicht als treibende Kraft hinter Spekes Absetzen von Burton
*ohne Anhänge, Fußnoten, Bibliografie, Fotos, **nur Lovell mit gestrichenem Papier

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