Vergleichstest: 5 Landkarten für die Philippinen (Stand 2013)

Viele Unterschiede, wenig Begeisterung

Vor der Reise, also nicht vor Ort, habe ich diese Philippinen-Karten verglichen:

  • Freitag Berndt, 1:900.000
  • Philippines Adventure Travel Map (National Geographic), ersch. 2007
  • Reise Know-How 1:1,200.000
  • Marco Polo 1:2 Mio, ersch. 2007
  • Philippines 1:1,500.000 Special Map („Manila“)

Keine hat überzeugt. Je nach geprüfter Region hat mal die eine, dann die andere Karte mehr Straßen gezeigt, und dabei fehlten durchaus auch bedeutende Verbindungen. Quervergleich mit Bing Maps und Google Maps: Dort sieht die Infrastruktur noch einmal anders aus, teils zeigt Google Maps deutlich weniger Pisten als die Papierkarten.

Freytag & Berndt

Die meisten Details zeigt insgesamt klar Freytag & Berndt, sie hat ja auch den genauesten Maßstab. So erkennt man zum Beispiel, dass die Landstraße um eine Stadt herumführt, während sie bei den anderen Karten durch die Stadt hindurchgeht. Die Karte ist aber auch riesig und könnte schnell zerfasern, man sollte unbedingt die Knicke abkleben. Die Kartographie gefällt mir visuell nicht, wirkt billig, Höhenunterschiede verschwimmen stark.

Alle meine Philippinen-Fotos nach einem Klick

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Philippines Adventure Travel Map, Reise Know-How

Äußerst ähnlich wirken Philippines Adventure Travel Map und Reise Know-How: Beide sind auf angenehmem, reiß- und wasserfesten Papier gedruckt und zeigen praktisch identische Informationen – allerdings mit deutlich unterschiedlicher Grafik: Philippines Adventure erinnert mit seinen gefälligen Grün- und Brauntönen an die Landkarten aus dem Erdkundeatlas. Die Reise Know-How-Karte wirkt deutlich weniger hübsch und subtil, zeigt aber Höhenlinien und Ortsnamen besser ablesbar.

Marco Polo, Philippines Special Map

Marco Polo und Philippines Special Map fallen gegen die anderen Karten noch einmal ab. Marco Polo soll Anfang 2014 neu erscheinen. Bleibt abzuwarten, ob die Karte dann mehr Details als bisher verrät; denn nicht immer hat eine Karte mit dem „kleineren“ Maßstab auch den niedrigeren Informationsgehalt.

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