Kritik Kurzgeschichten: The Relive Box, von T.C. Boyle (1990, engl. Descent of Man)

Ich konnte nur wenige der 12 Kurzgeschichten lesen, viele habe ich sofort abgebrochen – sie waren zu grotesk unrealistisch oder komplett sciencefiktional, u.a. Are we not Men, Argentine Ant und Five Pound Burrito. Keine Geschichte erreicht die Qualität Boylescher Romane wie Wassermusik (1981), The Road to Wellville (1993) oder Grün ist die Hoffnung (1984).

Geschichten, die ich gelesen habe:

  • Schwachsinnige Studentin torpediert Examensfeier mit Bombendrohungen
  • Einem Mann wird das Auto gestohlen, in dem der Hund seiner Freundin saß – sehr nüchtern, teilweise spannend, kaum exzentrisch, meine Lieblingsgeschichte aus allen drei Boyle-Kurzgeschichten-Bänden, die ich probiert habe, wenn auch mit schwachem Ende

Die deutsche Ausgabe Sind wir nicht Menschen enthält offenbar deutlich mehr Geschichten als die englische Version The Relive Box.

Assoziationen:

Boyles frühere Kurzgeschichtensammlung Tod durch Ertrinken/Descent of Man (1979) wirkt ebenfalls im Ton aufgeblasen und absurd unrealistisch.

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